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  • Was jetzt?

    Spezial: Ist Viktor Orbáns Zeit vorbei?

    2026/04/11 | 33 mins.
    Am 12. April wählt Ungarn ein neues Parlament und damit möglicherweise
    auch einen neuen politischen Kurs. Es entscheidet sich, ob Viktor Orbán
    nach 16 Jahren als Regierungschef noch einmal wiedergewählt wird, oder
    ob Péter Magyar neuer Ministerpräsident wird.

    Die Umfragen sprechen für einen Machtwechsel. Doch wie verlässlich sie
    sind, ist unklar – auch wegen des ungarischen Wahlrechts, das Orbáns
    Partei Fidesz über Jahre hinweg zu ihren Gunsten verändert hat.

    Wie hat Orbán es geschafft, die ungarische Demokratie so umzubauen, dass
    sie zum Vorbild für rechte Autokraten aus aller Welt geworden ist? Wofür
    stehen sein Herausforderer Péter Magyar und seine Partei Tisza? Welche
    Rolle spielen Russland, die Europäische Union und der Krieg in der
    Ukraine? Wie fair sind diese Wahlen überhaupt noch? Und welche
    Befürchtungen oder Hoffnungen treiben die Menschen in Ungarn vor dieser
    Wahl um?

    Diese und weitere Fragen bespricht Moses Fendel mit der Journalistin und
    Ungarn-Kennerin Petra Thorbrietz in diesem Spezial von Was jetzt?. Zu
    Wort kommen außerdem zwei Menschen aus Ungarn, die jeweils eins der
    beiden politischen Lager unterstützen. 
     

    Moderation und Skript: Moses Fendel

    Redaktion: Elise Landschek, Marco Fründt

    Produktion: Joscha Grunewald

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Zsaklin Diana Macumba

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

    Weitere Links zur Folge:

    Parlamentswahl in Ungarn: Orbán galt als unbesiegbar. Wählen sie ihn
    jetzt ab?

    Péter Magyar: Kann dieser Mann Viktor Orbán schlagen?

    Parlamentswahl in Ungarn: Umfrage sieht Zweidrittelmehrheit für
    ungarische Opposition

    Wahl in Ungarn: Das System Orbán kommt an sein Ende

    Ungarn unter Viktor Orbán: Das Disneyland der Rechten

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  • Was jetzt?

    Droht eine Blockade Taiwans durch China?

    2026/04/11 | 12 mins.
    Bei einem Treffen in Peking hat der chinesische Staats- und Parteichef
    Xi Jinping erstmals seit fast zehn Jahren die Vorsitzende der
    taiwanischen Oppositionspartei Kuomintang, Cheng Li-wun, empfangen.
    China betrachtet Taiwan seit Jahrzehnten als Teil seines Staatsgebiets,
    während Taiwan unabhängig und demokratisch regiert ist. Xi Jinping
    betonte dabei das sogenannte Ein-China-Prinzip, während Cheng Li-wun
    ihren Besuch als Friedensmission bezeichnete. Die Regierung Taiwans
    warnt dagegen vor zunehmenden chinesischen Militärdrohungen. Unterstützt
    wird Taiwan militärisch vor allem von den USA, die ihre militärischen
    Ressourcen derzeit aber auf den Nahen Osten konzentrieren. Was passieren
    würde, wenn China die Inselrepublik Taiwan blockiert, analysiert Steffen
    Richter, Redakteur für internationale Politik der ZEIT.

    Zwei Jahre nach der Cannabislegalisierung in Deutschland wächst die
    Kritik an der offiziellen wissenschaftlichen Auswertung der Folgen.
    Mehrere Fachgesellschaften, darunter die Deutsche Gesellschaft für
    Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde,
    halten zentrale Aussagen des aktuellen EKOCAN-Zwischenberichts für
    "wenig belastbar“. Die Experten bemängeln vor allem eine unzureichende
    Datenbasis. Aussagen wie ein stabiler oder rückläufiger Konsum seien
    verfrüht, da belastbare Erkenntnisse erst nach fünf bis zehn Jahren
    möglich seien. Die Autoren des EKOCAN-Berichts weisen die Vorwürfe
    zurück. Sie betonen, dass ihre Aussagen ausdrücklich als vorläufig
    gekennzeichnet seien. Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort der
    ZEIT, ordnet ein, was an den Vorwürfen dran ist.

     

    Und sonst so? Waldgeräusche steigern das Wohlbefinden.

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

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    ZEIT auf WhatsApp.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Cheng Li-wun in China: Friedensreise oder Ausverkauf?

    Militärführung in China: Vor Xi Jinping ist niemand sicher

    Taiwan nach dem US-Angriff auf Venezuela: Ein Krieg in den Köpfen

    Taiwan: Chinas Problem ist die Attraktivität von Taiwans Demokratie

    China: Xi Jinping bekräftigt Chinas Willen zur "Wiedervereinigung" mit
    Taiwan

    Spannungen um Taiwan: Taiwan wirft China gezielte Eskalation im Schatten
    des Irankriegs vor

    Chinesischer Volkskongress: China erhebt neue Drohungen gegen Taiwan

    Taiwan: USA kündigen bisher größtes Waffenpaket für Taiwan an

    China und Taiwan: USA rechnen 2027 nicht mit chinesischem Einmarsch in
    Taiwan

    Cannabislegalisierung: Der Kulturkampf ums Kiffen fällt aus

    Was jetzt? / Cannabislegalisierung: Bubatz-Bilanz: Weniger Schwarzmarkt,
    mehr Psychosen

    Cannabislegalisierung: Forscher warnen vor Psychosen durch
    Medizinalcannabis

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  • Was jetzt?

    Update: Kann Pakistan den Irankrieg beenden?

    2026/04/10 | 9 mins.
    Im pakistanischen Islamabad starten am Samstag Friedensverhandlungen der
    Delegationen der Konfliktparteien des Kriegs im Iran. Die USA stellen
    ihre Angriffe unter der Bedingung ein, dass der Iran die Straße von
    Hormus öffnet. Trotz der vereinbarten Waffenruhe im Iran beschießen sich
    Israel und die Hisbollah-Miliz weiter. In der Nacht zum Mittwoch war
    eine Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA angekündigt worden. Kurz
    zuvor hatte der US-Präsident Donald Trump noch angekündigt, im Zweifel
    “eine ganze Zivilisation auszulöschen”. Wie erfolgversprechend ist das
    Treffen in Islamabad? Dazu hat der ZEIT-Autor Hasnain Kazim
    recherchiert.

    Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat am Freitag Vertreter der
    Wirtschaft und der Gewerkschaften zu einem Energiepreis-Krisengipfel
    nach Berlin eingeladen.  Die Spitzen der Koalition von Union und SPD
    beraten nach Angaben von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am
    Sonntag über Entlastungen wegen der hohen Energiepreise. Die Vorschläge
    der SPD bezeichnete sie als teuer und wirkungsschwach. Klingbeil hatte
    eine Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne vorgeschlagen, dem erteilte
    Reiche eine “klare Absage”. Die SPD warf Reiche koalitionsschädigendes
    Verhalten vor.

    Außerdem im Update:

    In der Nacht auf Freitag haben unbekannte Täter einen Anschlag auf ein
    israelisches Restaurant in München verübt. Die Scheiben der Fassade des
    Restaurants im Stadtteil Maxvorstadt wurden wohl durch Pyrotechnik
    beschädigt. Der Staatsschutz wurde in die Ermittlungen eingeschaltet.

    Und sonst so? Polizeieinsatz wegen fauchender Katze.

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Mira Schrems

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Pakistan: Experten im doppelten Spiel

    Iranüberblick: Israel und Hisbollah kämpfen weiter, Trump wirft Iran
    Wortbruch vor

    Krieg im Iran: USA und Iran einigen sich auf zweiwöchige Waffenruhe und
    Gespräche

    Energiekrise: Lars Klingbeil lädt zu Spritpreis-Krisengipfel

    Spritpreise: Katherina Reiche greift SPD in Spritpreis-Debatte an

    Kriminalität: Angriff auf israelisches Lokal in München

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  • Was jetzt?

    Pendlerpauschale, Spritpreisbremse, 9-Euro-Ticket: Was hilft?

    2026/04/10 | 12 mins.
    Dass der Ölpreis nach Ankündigung einer Waffenruhe zwischen dem Iran und
    den USA in der Nacht zum Mittwoch deutlich gefallen ist, hat sich noch
    nicht auf die Verbraucherpreise ausgewirkt. Bundeskanzler Friedrich Merz
    (CDU) erwägt nun angesichts der durch den Krieg im Iran sprunghaft
    ansteigenden Energiepreise offenbar Entlastungen. Einem Bericht zufolge
    zeigt er sich offen für eine höhere Pendlerpauschale und eine niedrigere
    Stromsteuer. An der am 1. April eingeführten Regelung zum Benzinpreis
    will Merz hingegen festhalten. Die Grünen fordern als
    Entlastungsmaßnahme ein 9-Euro-Ticket. Welche Maßnahmen ergeben Sinn –
    und welche nicht? Damit befasst hat sich der Wirtschafts-Ressortleiter
    der ZEIT, Roman Pletter.

    Die ZEIT hat am Donnerstag, dem 2. April, eine Suchmaschine
    veröffentlicht, mit der in der NSDAP-Mitgliederkartei recherchiert
    werden kann. Noch nie gab es einen so großen Ansturm auf einen
    ZEIT-Beitrag, zeitweise war wegen Überlastung der Server das Archiv gar
    nicht zu erreichen. Mehr als eintausend Leserinnen und Leser haben sich
    mit ihren Reaktionen dazu bei der ZEIT gemeldet. Könnte sich in der
    deutschen Erinnerungskultur etwas ändern? Der Geschichts-Ressortleiter
    der ZEIT, Christian Staas, teilt seine Einschätzung.

    Und sonst so? Bar-Therapie in Schweden.

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Entlastungspolitik: Erspart uns das!

    Pendlerpauschale und Stromsteuer: Friedrich Merz erwägt offenbar
    Entlastungen in der Energiekrise

    Hohe Spritpreise: Kartellamt stellt Verstöße gegen Spritpreisregel fest

    NSDAP-Mitgliederkartei: Späte Wahrheiten

    NSDAP-Mitgliederkartei: Recherchieren Sie hier die NSDAP-Vergangenheit
    Ihrer Familie

    NSDAP-Vergangenheit: "Dass Uropa in die NSDAP eingetreten ist, war nicht
    Teil der Legende"

    NS-Vergangenheit: Jetzt liegen alle Fakten offen

    NSDAP-Mitglieder: "Wir müssen uns die Mitläufer und Täter ansehen.
    Besser spät als nie"

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  • Was jetzt?

    Update: Waffenruhe – aber nicht für den Libanon

    2026/04/09 | 10 mins.
    Im Libanon dauern die schweren israelischen Luftangriffe trotz der
    angekündigten Waffenruhe zwischen Iran, USA und Israel an. In Beirut
    sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums mehr als 200 Menschen
    getötet und über 1.000 verletzt worden. Die Angriffe trafen nicht nur
    Vororte, die als Hochburgen der Hisbollah gelten, sondern auch dicht
    besiedelte Wohn- und Geschäftsviertel im Zentrum der Stadt – teils ohne
    Vorwarnung. Israels Militär spricht von gezielten Schlägen gegen
    Kommandeure und Infrastruktur der Miliz. Gleichzeitig bleibt unklar, ob
    der Libanon Teil der vereinbarten Waffenruhe ist. Während Iran und
    Pakistan das betonen und Irans Präsident unter diesen Vorzeichen weitere
    Verhandlungen als "sinnlos" bezeichnete, weisen Israel und die USA das
    zurück. Es liege ein Missverständnis vor, sagte US-Vizepräsident JD
    Vance. Bedroht die Eskalation im Libanon die ohnehin schon fragile
    Waffenruhe? Und welche Strategie verfolgt Israels Regierung? Stella
    Männer berichtet für die ZEIT aus Beirut. Im Podcast berichtet sie, wie
    die Menschen die Angriffe erlebt haben. 

    Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Menschenrechtsorganisation
    Memorial  ist in Russland als "extremistisch" eingestuft worden. Das
    Oberste Gericht in Moskau untersagt damit jede Tätigkeit der
    Organisation, die seit Jahrzehnten die Verbrechen der Sowjetzeit
    dokumentiert und Menschenrechtsverletzungen anprangert. Die Organisation
    stellt ihre Arbeit in Russland vollständig ein, will aber aus dem Exil
    weitermachen. Was das Urteil für die Zivilgesellschaft bedeutet und wie
    Memorial darauf reagiert, das erklärt Alice Bota, Politikredakteurin der
    ZEIT.

    Außerdem im Update:

    Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo hat die Beschäftigten der Kernmarke
    Lufthansa und ihrer Zubringergesellschaft Cityline für Freitag zu einem
    eintägigen Arbeitskampf aufgerufen. 

    Und sonst so? Gegen die Einsamkeit tanzen

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

     

    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Irankrieg

    Krieg in Nahost: Mehr als 250 Tote nach israelischen Angriffen im
    Libanon

    Russland: Russland verbietet Menschenrechtsorganisation Memorial

    Flugverkehr: Flugbegleiter der Lufthansa streiken am Freitag

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