2029 episodes
- Heute, am 6. September, wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag
gewählt. Obwohl die Wiedervereinigung Deutschlands über 35 Jahre her
ist, gibt es bis heute wirtschaftliche, gesellschaftliche und
strukturelle Unterschiede zwischen Ost und West. In den ostdeutschen
Bundesländern ist die Arbeitslosigkeit höher, sind die Einkommen
geringer und die Renten niedriger – die Wut darüber ist groß. Doch worin
wurzelt dieser Zorn eigentlich? Und warum werden die härtesten Debatten
über Ostdeutschland unter Ostdeutschen selbst geführt? Darüber spricht
ZEIT-Autorin Jana Simon im Podcast.
Nach einem Cyberangriff auf die Berliner Verwaltung hat die Hackergruppe
Rhysida rund 5,8 Terabyte an gestohlenen Daten im Darknet
veröffentlicht. Der Senat hatte sich zuvor geweigert, das geforderte
Lösegeld von rund zwei Millionen Euro in Bitcoin zu zahlen. Im Podcast
spricht David Will aus der Newsredaktion der ZEIT darüber, warum der
Senat nicht auf den Erpressungsversuch eingegangen ist und was
Betroffene jetzt tun können.
Und sonst so? Das sind die interessantesten und absurdesten Gadgets der
IFA
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Ostdeutsche Wut: »Ostdeutsche Wut? Klingt bisschen wie Affenpocken«
»Nur eine Frage«: Ist die deutsche Einheit gelungen, Steffen Mau?
Altmark in Sachsen-Anhalt: »Wir Ossis fühlen uns auch als Verlierer,
obwohl hier alles okay ist«
Hackerangriff auf Berliner Verwaltung: BSI warnt vor Wahlbeeinflussung
nach Cyberangriff in Berlin
Hackerangriff in Berlin: Sie fordern Geld. Berlin will nicht zahlen. Und
jetzt?
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - In Spanien wächst der politische Druck auf Ministerpräsident Pedro
Sánchez nach den jüngsten Entwicklungen in der Exklave Ceuta. Ende Juli
kamen mindestens 72.000 Menschen aus dem benachbarten Marokko in das
spanische Gebiet. Die Ereignisse haben eine breite Debatte über
Migration ausgelöst. Bei Demonstrationen in mehreren spanischen Städten
warfen Zehntausende der Regierung vor, gegenüber Marokko zu nachgiebig
zu sein. Die Opposition fordert inzwischen den Rücktritt von Sánchez und
vorgezogene Neuwahlen. Wie realistisch diese Forderungen sind, ordnet
ZEIT-Autorin Julia Macher ein.
Die EU-Kommission will internationale Bahnreisen einfacher machen und
die Rechte von Fahrgästen stärken. Künftig sollen Reisende
grenzüberschreitende Verbindungen möglichst mit einem durchgehenden
Ticket buchen können. Bei Verspätungen oder verpassten Anschlüssen
sollen einheitlichere Fahrgastrechte gelten. Aus der Bahnbranche gibt es
Kritik. Unternehmen fürchten zusätzliche Kosten und Haftungsrisiken. Mit
den Vorschlägen beschäftigt sich nun das EU-Parlament, anschließend
müssen die Mitgliedsstaaten zustimmen. Was genau geplant ist und wann
die neuen Regeln gelten könnten, erklärt Jonas Schulze Pals, Redakteur
im Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Mit Maultaschen-Wärme Schwimmbecken beheizen
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Desinformation nach Migrantenkrise in Ceuta: Spanien erhebt wegen Ceuta
Vorwürfe gegen Russland und Israel
Pedro Sánchez: Der Weltbürger, der die Grenze schloss
Migration nach Ceuta: Was ist in Ceuta passiert?
Ceuta: Schlafen am Strand, Warten auf Schutz
Spanische Exklave Ceuta: EU-Politiker kritisieren spanische
Migrationspolitik
Neue Fahrgastrechte: Endlich sorglos zu spät kommen in ganz Europa
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - In Thüringen sind inzwischen fast alle Mitglieder der
BSW-Landtagsfraktion aus der Partei ausgetreten. Zehn Abgeordnete um
Finanzministerin Katja Wolf wollen die sogenannte Brombeerkoalition
trotzdem weiter unterstützen. Auch Ministerpräsident Mario Voigt (CDU)
hat angekündigt, an der Koalition festzuhalten. Grund für die Austritte
ist ein seit Längerem andauernder Richtungsstreit mit der
BSW-Bundesspitze um Sahra Wagenknecht. Wie stabil die Landesregierung
nach dem Zerfall des BSW noch ist und wie es mit der Fraktion
weitergehen könnte, erklärt August Modersohn, stellvertretender Leiter
im Politikressort der ZEIT.
In mehreren Teilen Deutschlands ermitteln die Behörden derzeit wegen
möglicher Sabotageversuche an der Strominfrastruktur. Nach Vorfällen in
Jänschwalde in Brandenburg und Bergheim in Nordrhein-Westfalen wird nun
auch ein Fall in Dormagen untersucht. Dort wurde in der Nähe eines
Umspannwerks eine mutmaßliche Abschussvorrichtung gefunden.
Sicherheitsbehörden untersuchen unterschiedliche mögliche Hintergründe.
Ob die Fälle miteinander zusammenhängen und was über die möglichen Täter
bekannt ist, ordnet Christoph Heinemann, Redakteur im Politikressort der
ZEIT, ein.
Und sonst so? Die Weltmeisterschaft der GeoGuessr
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Thüringen: Mehrere Thüringer BSW-Abgeordnete treten aus der Partei aus
Liveblog: Thüringen: Mario Voigt will trotz BSW-Krise in Thüringen
weiterregieren
BSW: Machtfaktor Wagenknecht
Stromversorgung: So lässt sich das Stromnetz besser schützen
Katastrophenschutz: »Irgendwann kommt der Punkt, ab dem improvisiert
werden muss«
Jänschwalde: Was wir über die Explosion am Brandenburger Umspannwerk
wissen
Mutmaßliche Stromnetz-Sabotage: Brandenburg will neues
Sicherheitszentrum einrichten
Angriff auf kritische Infrastruktur: Polizei spricht von versuchtem
»Sabotageakt« am Umspannwerk Dormagen
Anschläge auf Umspannwerke: Ist es das, wonach es aussieht?
Volkswagen: VW-Aufsichtsrat stimmt Sparplan des Vorstands zu
Volkswagen-Einigung: Das reicht wohl nicht
TikTok: Wie wird man GeoGuessr?
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - »Ein starkes Signal für die Zukunft des Volkswagenkonzerns«, sagt
Unternehmenschef Oliver Blume; Niedersachsens Ministerpräsident Olaf
Lies (SPD) sieht in der Einigung ein »zukunftsfähiges Konzept«:
Überraschend hat sich der Aufsichtsrat von Europas größtem
Autohersteller am späten Abend auf ein Sanierungskonzept geeinigt.
Demnach wird gekürzt bei Investitionen, bei der Modellpalette – und beim
Personal. Konzernweit sollen rund 50.000 Arbeitsplätze gestrichen
werden. Was hat das für Folgen, wie sieht die Zukunft der deutschen
VW-Werke aus? Wie kam es nach dem heftigen Machtkampf innerhalb des
Konzerns so überraschend zu der Einigung? Fragen dazu an Max Hägler,
Wirtschaftsredakteur der ZEIT.
Giorgia Meloni führt die am längsten ununterbrochen amtierende
italienische Regierung seit Gründung der Republik 1946. Keine der
Regierungen vor ihr hielt vier Jahre durch. Ihre Partei Fratelli
d’Italia liegt in Umfragen weiterhin vorn. Die politische Stabilität
ihrer Regierung hängt unter anderem mit Melonis starker Stellung
innerhalb der Koalition, der wirtschaftlichen Entwicklung und ihrer
Zusammenarbeit mit der Europäischen Union zusammen. Warum Melonis
Regierung so viel Zustimmung erhält und wodurch sie sich von früheren
italienischen Regierungen unterscheidet, erklärt Ulrich Ladurner,
Auslandskorrespondent der ZEIT.
Und sonst so? Möwen klauen Millionen
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Imre Balzer
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Weitere Links zur Folge:
Volkswagen: Ein Machtkampf, so erbittert wie nie
VW-Werk in Emden: Lies will VW-Werk in Emden mit Ausbau der
E-Auto-Produktion retten
Krise der Automobilindustrie: Volkswagen sieht keine wirtschaftliche
Perspektive für Werk Hannover
Sparkurs bei Volkswagen: IG-Metall-Vorsitzende wirft VW-Chef schwere
Fehler vor
Volkswagen: Unversöhnlich, bis zu welcher Eskalation?
Volkswagen: Phönix in der Asche
Giorgia Meloni: Liebe Grüße, Giorgia und Mette
Giorgia Meloni: Die stabilste Regierung seit Jahrzehnten – geführt von
einer Rechten
Giorgia Meloni: Alles für die Hegemonie
Giorgia Meloni: Schwestern Italiens
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die deutsch-russischen Beziehungen haben sich weiter verschärft. Die
Bundesregierung machte Russland für den gescheiterten Anschlagsversuch
am Leipziger Flughafen verantwortlich. Inzwischen wurden zwei
Verdächtige festgenommen. Russland weist die Vorwürfe zurück.
Außenminister Johann Wadephul kündigte zudem die Schließung des
russischen Generalkonsulats in Bonn und des Russischen Hauses in Berlin
an. Russland reagierte darauf mit der Anordnung, die drei verbliebenen
Goethe-Institute im Land zu schließen. Ob die Botschaft der
Bundesregierung in Moskau ankommt, erklärt Michael Thumann,
außenpolitischer Korrespondent der ZEIT in Moskau.
Das Münchner ifo Institut erwartet für die deutsche Wirtschaft in diesem
Jahr ein Wachstum von 1,4 Prozent. Damit fällt die Prognose deutlich
positiver aus als in den vergangenen Jahren, in denen die deutsche
Wirtschaft weitgehend stagnierte. Auch andere
Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen mit einer Erholung. Zugleich
weisen sie darauf hin, dass die weitere Entwicklung von steigenden
privaten Investitionen und einem stärkeren Konsum abhängt. Was hinter
der verbesserten Prognose steckt, erklärt Mark Schieritz,
stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT.
Außerdem im Update: In München sind in der Nacht mehrere Brandsätze auf
eine Baustelle geworfen worden. Das Bayerische Landeskriminalamt hat die
Ermittlungen übernommen.
Die US-amerikanische Journalistin und Feministin Gloria Steinem ist im
Alter von 92 Jahren in New York gestorben. Steinem galt als eine der
einflussreichsten Stimmen der US-Frauenbewegung. Warum das so war,
erklärt Rieke Havertz, Internationale Korrespondentin der ZEIT.
Und sonst so? Schnell weg mit dem Rattentaxi
Korrekturhinweis: In der Folge haben wir das RWI Leibniz Institut für
Wirtschaftsforschung versehentlich falsch bezeichnet, wir bitten den
Fehler zu entschuldigen.
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Redaktion: Imre Balzer
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Weitere Links zur Folge:
Deutsch-russische Beziehungen: Russlands neuer Lieblingsfeind ist …
Deutschland
Konflikt mit Russland: Soll das denn ewig so weitergehen?
Claudia Major: »Für Putin ist dieser Herbst ein Moment der europäischen
Schwäche«
Drohnenangriff bei Leipzig: Johann Wadephul dringt auf weitere
EU-Sanktionen gegen Russland
Wladimir Putin: Er denkt nur an das eine
Drohnenvorfall: Russische Regierung kündigt Schließung von
Goethe-Instituten an
Konjunkturprognose für Deutschland: Nächste Institute erhöhen
Wachstumsprognose
Deutsche Wirtschaft: Kommt jetzt doch der Aufschwung?
Wirtschaft: Deutschland exportierte im Juni mehr Waren als je zuvor
Gloria Steinem: Feministin Gloria Steinem ist tot
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