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  • Was jetzt?

    Wie ein Fehler die ganze Bahn lahmlegen konnte (Update)

    2026/06/24 | 11 mins.
    Am Dienstagabend stand der Zugverkehr in Deutschland fast still. Grund
    war eine Störung im digitalen Zugfunksystem GSM-R, über das
    Lokführerinnen, Lokführer und Stellwerke kommunizieren. Wie das
    passieren konnte, erklärt Jonas Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort
    der ZEIT.

    Nach einem mutmaßlichen Messerangriff in Göttingen ermittelt der
    Staatsschutz gegen einen 17-Jährigen. Ein 23-jähriger Student wurde in
    der Nacht zu Sonntag lebensgefährlich verletzt und liegt nach Angaben
    seines Anwalts weiterhin auf der Intensivstation. Im Netz kursiert die
    unbestätigte Behauptung, die Tat habe einen politischen Hintergrund
    gehabt. Was über den Angriff und die Ermittlungen bekannt ist, berichtet
    Dune Korth aus dem Ressort Investigative Recherche und Daten der ZEIT.

    Außerdem im Update: Die Bundesanwaltschaft hat im Zusammenhang mit der
    früheren Gazprom Germania GmbH mehrere Gebäude in Berlin und Frankfurt
    durchsuchen lassen. Die Ermittler gehen dem Verdacht nach, dass die
    deutsche Gasversorgung sabotiert werden sollte.

    Eine Expertenkommission von Familienministerin Karin Prien hat 56
    Vorschläge für mehr Kinder- und Jugendschutz im Netz vorgelegt. Es geht
    unter anderem um soziale Medien, Bildschirmzeit, Medienbildung und
    Regeln für künstliche Intelligenz.

    Die Organisation CLAIM meldet deutlich mehr antimuslimische Vorfälle in
    Deutschland. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 4.000 Fälle erfasst,
    rund 1.000 mehr als im Jahr davor.

     

    Und sonst so: Studierende demonstrieren gegen Spaghetti-Diktatur

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Bundesweiter Bahnausfall: Plötzlich standen alle Züge still

    Deutsche Bahn: Bahnverkehr steht wegen technischer Störung bundesweit
    still

    Bahnstörung: Züge der Deutschen Bahn fahren wieder

    Güterverkehr: Bundesverkehrsminister Schnieder fordert Aufklärung nach
    Bahnstörung

    Zugverkehr: Was über den Bahnausfall in ganz Deutschland bekannt ist

    Linke gegen rechte Politik: Die Rechts-links-Schwäche

    Gazprom Germania GmbH: Razzia wegen geplanter Sabotage der deutschen
    Erdgasversorgung

    Social-Media-Verbot: Bundesfamilienministerin für 13 als Altersgrenze
    bei Social Media

    Handynutzung: Familienministerin fordert altersgerechte Handynutzung für
    Kinder

    Meldestelle Claim: Zahl der antimuslimischen Vorfälle in Deutschland
    deutlich gestiegen

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  • Was jetzt?

    Kommt ein Social Media Verbot für Jugendliche auch in Deutschland?

    2026/06/24 | 12 mins.
    Schadet Social Media mehr als es nützt? Eine von Bundesjugendministerin
    Karin Prien eingesetzte Expertenkommission stellt ihre Empfehlungen zum
    Schutz von Kindern und Jugendlichen in sozialen Medien vor. Die
    Kommission hat neun Monate lang beraten, ob und welche Einschränkungen
    für die Nutzung von Plattformen wie Instagram, TikTok oder Snapchat
    sinnvoll sein könnten. Laut einer aktuellen Umfrage befürworten rund
    zwei Drittel der Menschen in Deutschland ein Social-Media-Verbot für
    unter 14-Jährige. Wie stark Social Media verändert hat, wie Jugendliche
    heute aufwachsen, erläutert Martin Spiewak,, Redakteur im
    Bildungsressort der ZEIT.

    Frankreichs Regierung möchte den Kampf gegen Drogenkonsum und
    Drogenhandel verschärfen. Premierminister Sébastien Lecornu kündigte
    eine Kampagne an, die sowohl strengere Strafen für Konsumenten als auch
    Drogentests für Minister, deren engste Mitarbeiter sowie weitere hohe
    Staatsbedienstete vorsieht. Gegner werfen ihm vor, seine eigenen
    Mitarbeiter unter Generalverdacht zu stellen und ihre Privatsphäre zu
    verletzen. Frankreich-Korrespondent Matthias Krupa erklärt, ob das mehr
    als Symbolpolitik ist. 

    Und sonst so? Keine Pommes mehr im Bordbistro!

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    ZEIT Bühne / Karin Prien: »Wir sind unserem eigenen Anspruch noch nicht
    gerecht geworden«

    Social-Media-Verbot: Ethikrat gegen Social-Media-Verbot für Kinder und
    Jugendliche

    Psychische Gesundheit: Und immer reden die Falschen

    Was jetzt? – Spezial / Social-Media-Verbot in Australien: Kommt die
    unbeschwerte Kindheit zurück?

    Social-Media-Verbot für Kinder: Bündnis spricht sich gegen pauschales
    Social-Media-Verbot aus

    Frankreich: Französische Regierung übersteht weitere Misstrauensvoten

    Drogentests für französische Ministerien: Frankreichs Premierminister
    bittet seine Regierung zum Drogentest

    Cannabis-Legalisierung: Beim Kiffen ist Deutschland jetzt alles egal

    Drogenkonsum: Der Schnee von morgen

    EU-Drogenagentur EUDA: EU warnt vor Anwerbung von Jugendlichen durch
    Drogenbanden

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  • Was jetzt?

    Kein Rosinenpicken bei der Rente, da sind sich Merz und Bas einig (Update)

    2026/06/23 | 10 mins.
    Friedrich Merz und Bärbel Bas wollen bei der Rente »kein Rosinenpicken«:
    Die 33 Vorschläge der Rentenkommission sollen als Gesamtpaket kommen.
    Dazu gehören unter anderem eine neue Zusatzrente am Kapitalmarkt, ein
    höheres Rentenalter und das Ende der abschlagsfreien Frührente nach 45
    Versicherungsjahren. Ob mit der Reform die Rente wirklich für alle
    besser wird, erklärt Kolja Rudzio, stellvertretender Leiter des
    Wirtschaftsressorts der ZEIT.

    ARD und ZDF ziehen vor das Bundesverfassungsgericht – wegen 58 Cent mehr
    Rundfunkbeitrag im Monat. Die Sender sagen: Die Länder durften die
    empfohlene Erhöhung nicht einfach stoppen. Was hinter dem Streit um den
    Rundfunkbeitrag steckt, erläutert Heinrich Wefing, Leiter im
    Politikressort der ZEIT.

     

    Und sonst so: Belgischer Fußballer fliegt während der WM zur Geburt
    seines Sohnes

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Rentenkommission: Was die Rentenkommission vorschlägt

    Finanzierung der Rente: Bundesregierung will alle Vorschläge der
    Rentenkommission umsetzen

    Livestream: Rentenreform: Jetzt live: Merz, Bas und Rentenkommission
    präsentieren Reformpläne

    Rentenkommission: Kommission empfiehlt steigendes Renteneintrittsalter

    Rente: Eine Rente, die auch den Jungen nutzt

    Sommerpause der ARD: So geht die ARD baden

    Klage gegen Rundfunkbeitrag: Fußtruppen im Kampf gegen ARD und ZDF

    Rundfunkbeitrag: ARD und ZDF wollen höheren Rundfunkbeitrag vor Gericht
    erstreiten

    Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Finanzkommission empfiehlt geringere
    Anhebung des Rundfunkbeitrags

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  • Was jetzt?

    Zehn Jahre Brexit: Befreiung oder Blamage?

    2026/06/23 | 11 mins.
    Vor zehn Jahren, am 23. Juni 2016, wurde in Großbritannien der Brexit
    beschlossen. 51,9 Prozent der Wählerinnen und Wähler sprachen sich
    damals dafür aus, die Europäische Union zu verlassen. Dreieinhalb Jahre
    später trat das Vereinigte Königreich aus der EU aus, nach einer
    Übergangsphase 2021 auch aus dem Binnenmarkt und der Zollunion. Mit dem
    Brexit begann eine bis heute andauernde Phase politischer Instabilität.
    Am Montag kündigte der britische Premierminister Keir Starmer von der
    Labourpartei seinen Rücktritt an. Sein Nachfolger wird der siebte
    Regierungschef in zehn Jahren. Warum findet das Land nicht aus der
    Dauerkrise? Diese und weitere Fragen beantwortet Jochen Bittner,
    London-Korrespondent der ZEIT.

    Wegen der hohen Temperaturen wird wahrscheinlich auch in diesem Sommer
    die Zahl der sogenannten hitzebedingten Todesfälle in Deutschland
    überdurchschnittlich hoch sein. Nicht alle, aber viele dieser Todesfälle
    könnten vermieden werden, sagt Petra Pinzler. Dafür aber müssten
    Politik, Verwaltung und unsere Gesellschaft insgesamt aufhören, das
    Problem vor allem als ein individuelles zu betrachten oder zu
    ignorieren. Die Moderatorin des freundlichen Krisenpodcasts »Auch das
    noch?« plädiert stattdessen für eine Hitzepolitik. Und verweist auf
    Städte wie Bochum oder Straubing, die als Vorbild für andere Städte
    dienen könnten.

    Und sonst so? Ein 26 Meter hoher Lionel Messi.

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Brexit: Es kippt

    Rücktritt von Keir Starmer: Starmer geht, Labours Probleme bleiben

    Europäische Regierungschefs: Eine Amtszeit kürzer als die andere

    Folgen des Brexits: Was vom Brexit übrig blieb

    Hitzeschutz in Deutschland: Viele Todesfälle wären vermeidbar

    Wetterextreme: Warum so gereizt?

    Hitze: Das passiert bei Hitze in unserem Körper

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  • Was jetzt?

    Nach Rücktritt: Wer folgt auf Keir Starmer? (Update)

    2026/06/22 | 9 mins.
    Der britische Premierminister Keir Starmer hat am Montagmorgen nach zwei
    Jahren im Amt seinen Rücktritt bekannt gegeben. Bereits in der
    vergangenen Woche hatten mehrere Mitglieder seiner Regierung ihre Posten
    aufgegeben. ZEIT-Korrespondent Jochen Bittner sortiert die Lage in der
    Downing Street im Podcast ein. 

    Gewalt und Mobbing gehören an Berliner Schulen zum Alltag, wie die
    Zahlen der heute vorgestellten Studie Berliner Konflikt- und
    Gewaltbarometer zeigen. Über die Hälfte der Lehrkräfte bewertet die
    Gewalt als massives Problem. Zudem haben über 90 Prozent der
    Neuntklässler im vergangenen Jahr selbst Gewalt erfahren – von
    Beleidigungen bis hin zu körperlichen Übergriffen. 

    Außerdem im Update: Der neu gewählte Linken-Chef Luigi Pantisano hat
    seine umstrittene Äußerung zurückgenommen, in der er der CDU eine
    »faschistische Politik« vorgeworfen und sie mit der AfD gleichgesetzt
    hatte.

    Und: Nationalspieler Nico Schlotterbeck fällt für die restliche
    Fußball-WM in Nordamerika verletzungsbedingt aus. 

    Und sonst so? Das hilft gegen Traurigkeit nach Konzertbesuchen.

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Großbritannien: Britischer Premierminister Keir Starmer kündigt
    Rücktritt an

    Nachwahl in Großbritannien: Ein Herausforderer für Keir Starmer

    Wahlkampf in Großbritannien: Sie meinen es nicht böse. Sie verachten
    einfach die Eliten

    Gewalt an Schulen: In der 9. Klasse erlebt fast jeder Schüler Gewalt.
    Was bedeutet das?

    Luigi Pantisano: Jetzt sind alle sauer

    Luigi Pantisano: »Ich mag es, wenn es mal knallt«

    Fußball-WM 2026: Nico Schlotterbeck fällt wegen Bänderriss für restliche
    Fußball-WM aus

    Bad Bunny in Düsseldorf: Am Ende umarmt er sich selbst

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