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  • Was jetzt?

    Was auf den neuen Gesundheitsminister zukommt

    2026/07/25 | 12 mins.
    Nach dem Rücktritt von Jens Spahn als Fraktionschef der Union ordnet
    Bundeskanzler Friedrich Merz sein Kabinett neu. Der bisherige
    CDU-Generalsekretär Casten Linnemann, der nach der letzten
    Bundestagswahl noch kein Regierungsmitglied werden wollte, übernimmt das
    Gesundheitsministerium. Die Krankenversicherungsreform ist zwar seit
    zwei Wochen endgültig beschlossen, doch auf Linnemann wartet direkt die
    nächste Aufgabe. Die Pflegereform soll die milliardenschwere
    Finanzierungslücke der Pflegeversicherung schließen. Wird ihm das
    gelingen? Und welches Kalkül verfolgt Kanzler Merz mit der Neubesetzung?
    Das erklärt Ferdinand Otto aus dem Politikressort im Podcast.

    Ungarns neuer Premier Péter Magyar strebt nach seinem Wahlsieg im April
    2026 einen demokratischen Neustart an. Mit der Zweidrittelmehrheit
    seiner Tisza-Partei hat Magyar zwar die nötige Macht für
    Verfassungsänderungen, bedient sich für den Umbau jedoch ausgerechnet
    dem Machtinstrument seines autokratischen Vorgängers Viktor Orbán. Kann
    die Rückkehr zur Demokratie mit den Mitteln des alten Systems gelingen?
    Damit hat sich Alexander Kauschanski aus dem Politikressort beschäftigt.

    Und sonst so? Wie sollen unsere Euro-Scheine in Zukunft aussehen?

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Carsten Linnemann: Der Einwechselspieler

    Kabinettsumbildung: Nina Warken übernimmt Kanzleramt, Linnemann wohl
    Gesundheitsminister

    Kabinettsumbildung: So viel Frau war lange nicht in der CDU

    Razzia bei Fidesz: Viktor Orbán ruft Anhänger zum Widerstand gegen neue
    Regierung auf

    Ungarn: Die erste Bewährungsprobe

    Staatliche Rundfunksender in Ungarn: Sender entschuldigt sich für Lügen
    während Amtszeit von Viktor Orbán

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  • Was jetzt?

    Kabinettsumbau: Das Ende von Merz’ Boysclub?

    2026/07/24 | 10 mins.
    Nach dem Rücktritt von Jens Spahn stellt Bundeskanzler Friedrich Merz
    (CDU) sein Kabinett neu auf. Den Posten von Jens Spahn (CDU) als
    Fraktionsvorsitzender soll Thorsten Frei (CDU) übernehmen, der bis dato
    Kanzleramtschef war. Als Kanzleramtschefin rückt die bisherige
    Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) nach. Damit hat erstmals in der
    Bundesrepublik eine Frau dieses Amt inne. Als Kandidatin für das Amt des
    CDU-Generalsekretärs wird Franziska Hoppermann gehandelt. Tina
    Hildebrandt, Co-Ressortleiterin Politik, ordnet ein, was der
    Kabinettsumbau für die Frauen und die Arbeit in der Koalition bedeutet. 

    US-Präsident Donald Trump hat 60 Länder mit neuen Zöllen belegt. Die
    Zölle richten sich unter anderem gegen die EU. Trump begründet die neuen
    Zölle mit unzureichenden Maßnahmen gegen Zwangsarbeit. Die
    EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas bezeichnet die Erklärung als »nicht
    wirklich stichhaltig«. Was hat es also mit dieser Begründung auf sich?
    Johanna Roth ist Auslandskorrespondentin der ZEIT mit Sitz in Brüssel
    und kann diese Frage beantworten.

    Eine Afghanin hat vor dem Bundesverfassungsgericht erfolgreich gegen den
    von der Bundesregierung verhängten Aufnahmestopp von gefährdeten
    Afghanen geklagt. Unter der Regierung von Friedrich Merz hat das
    Bundesinnenministerium die Zusagen für eine Aufnahme pauschal für
    ungültig erklärt. Das Bundesverfassungsgericht urteilte nun, dass der
    Entschluss zu willkürlich ist. 

    Außerdem im Update: Jürgen Klopp ist neuer Bundestrainer der deutschen
    Fußball-Nationalmannschaft der Männer. Er folgt damit auf Julian
    Nagelsmann, der nach der Niederlage der deutschen Mannschaft im
    WM-Sechzehntelfinale zurückgetreten war. 

    Und sonst so? Eigenes Emoji für die Spreewald-Gurke

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Lena Herrmann

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links:

    Jens Spahn: Seine Prüfung

    Unionsfraktion: Neuer Schub oder nächster Fehler

    Rücktritt von Jens Spahn: Zur Geburt gratuliert, zum Rücktritt gedrängt

    Kabinettsumbildung: So viel Frau war lange nicht in der CDU

    Kabinettsumbau: Merz ordnet Kabinett neu und kündigt weiteren Umbau an

    Welthandel: Donald Trump verhängt neue Zölle gegen 60 Länder

    Zölle der USA: Und dafür hat er den Welthandel terrorisiert?

    Reaktionen auf US-Zölle: EU und Australien kritisieren neue US-Zölle

    Aufnahmeprogramm: Verfassungsgericht fordert Einzelfallprüfung bei
    geflüchteten Afghanen

    DFB: Jürgen Klopp wird Bundestrainer

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  • Was jetzt?

    Brandgefährliche Hitze: Wie Frankreich gegen die Waldbrände ankämpft

    2026/07/24 | 12 mins.
    In zahlreichen europäischen Ländern breiten sich Waldbrände weiter aus.
    Zur Sicherheit haben Behörden in Frankreich und Spanien Ortschaften und
    Campingplätze evakuiert sowie Straßen geschlossen. Seit Anfang des
    Jahres bis Mitte Juli haben Feuer in Frankreich rund 42.000 Hektar und
    in Spanien rund 125.000 Hektar Wald verbrannt. Die beiden Länder hatten
    mit mehreren Hitzewellen zu kämpfen, die Waldbrände begünstigten und die
    Löscharbeiten stark erschwerten. Die globale Erderwärmung verstärkt
    diese lang anhaltenden Hitzewellen. Mehr zur aktuellen Lage in
    Frankreich und wie das Land langfristig mit dem Extrem umgehen will,
    berichtet Annika Joeres, Autorin für die ZEIT in Frankreich.

    Die EU hat weitere Sanktionen gegen Russland beschlossen. Damit verhängt
    sie zum 21. Mal Strafmaßnahmen als Reaktion auf Russlands Krieg gegen
    die Ukraine. Über die neuen Sanktionen hatten die EU-Staaten wochenlang
    verhandelt. Denn je länger der Krieg dauert, desto schwieriger wird die
    Suche nach Sanktionen, die zwar Russland treffen, sich aber nur gering
    auf Mitglieds- und Drittstaaten auswirken. Was das neue Sanktionspaket
    über die Stimmung zwischen den EU-Staaten verrät, erklärt Johanna Roth,
    Auslandskorrespondentin der ZEIT in Brüssel.

    Und sonst so? Pfirsich-Eistee von Aldi: Nostalgie im Tetra Pak

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Lena Herrmann

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. 

    Weitere Links:

    Hitzewelle: Waldbrände in Spanien und Frankreich dehnen sich aus

    Mecklenburg-Vorpommern: Brand im Müritz-Nationalpark gelöscht

    Spanien: Waldbrand nördlich von Madrid zerstört mehr als 13.000 Hektar

    Russische Schattenflotte in der Ostsee: Das schwarze Geschäft russischer
    Öltanker

    EU-Sanktionen gegen Russland: EU verhängt neue Sanktionen gegen Russland

    Ukrainekrieg: EU verlängert Sanktionen gegen Russland um zwölf Monate

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  • Was jetzt?

    Was steckt hinter Saudi-Arabiens Atomdeal mit Trump? (Update)

    2026/07/23 | 10 mins.
    Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat ein Atomabkommen mit
    Saudi-Arabien unterzeichnet. Es ermöglicht US-Unternehmen,
    Nukleartechnologie für den Aufbau eines saudischen Atomenergieprogramms
    zu liefern. Nach ersten Angaben sah das Abkommen nur wenige
    Einschränkungen vor. Später stellte Trump zusätzliche Bedingungen in
    Aussicht. Demnach soll Saudi-Arabien dem sogenannten Abraham-Abkommen
    beitreten und die Beziehungen zu Israel normalisieren. Das Abkommen
    sorgt international für Kritik, da Saudi-Arabien und der Iran regionale
    Rivalen sind. Was genau in dem Vertrag steht und was er für die Region
    bedeutet, erklärt ZEIT-Redakteurin Lea Frehse.

    Die EU-Kommission hat gegen Google eine Strafe von 890 Millionen Euro
    verhängt. Der US-Konzern soll mit seiner Suchmaschine und dem
    App-Marktplatz Google Play gegen europäische Wettbewerbsregeln verstoßen
    haben. Konkret wirft die EU Google vor, eigene Dienste in den
    Suchergebnissen bevorzugt darzustellen und Konkurrenten dadurch zu
    benachteiligen. EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera erklärte, die
    besten Produkte sollten sich durchsetzen, weil sie besser seien, und
    nicht, weil sie dem Unternehmen gehörten, das die Suchmaschine betreibe.
    Neben der Geldstrafe muss Google seine Dienste anpassen.

    Außerdem im Update: Norwegens Fußballverband will im Fall des
    US-Nationalspielers Folarin Balogun eine Beschwerde bei der Fifa
    einreichen. Hintergrund ist die aufgehobene Rotsperre des Stürmers
    während der Fußball-WM. Balogun durfte trotz einer Roten Karte im
    Achtelfinale gegen Belgien antreten. 

     

    Und sonst so: Ein Dorf zum Preis einer Stadtwohnung

     

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Trumps Irankrieg: Ein »Scharmützel«, das außer Kontrolle gerät

    Atomdeal mit Saudi-Arabien: Bombe im Business-Gewand

    Atomabkommen mit Saudi-Arabien: Trump knüpft Atomabkommen mit
    Saudi-Arabien an Annäherung zu Israel

    Irankrieg: Trump droht mit Angriffen auf Brücken und Kraftwerke

    Finanzierung des Iran: Wo bekommt der Iran noch sein Geld her?

    Naher Osten: USA unterzeichnen Atomabkommen mit Saudi-Arabien

    EU-Strafe gegen Google: Eine milliardenschwere Machtdemonstration

    Google: EU verhängt 890 Millionen Euro Strafe gegen Google

    EU-Kommission gegen Google: EU-Kommission stärkt Konkurrenten gegenüber
    Google

    Teresa Ribera: »Wir müssen diese verdammte Angst überwinden«

    Folarin Balogun: Norwegens Fußballverband will Beschwerde in
    Balogun-Fall einreichen

    Donald Trump und Gianni Infantino: Zwei Männer, vereint im selben
    Beutereflex

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  • Was jetzt?

    Wogegen die »Kakerlaken« in Indien protestieren

    2026/07/23 | 11 mins.
    Tausende Anhänger der sogenannten Kakerlaken-Bewegung haben sich am
    Montag zu Protesten in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi versammelt, um
    den Rücktritt des Bildungsministers zu fordern. Dabei ist die Polizei
    mit Gewalt gegen die Regierungskritiker vorgegangen. Einsatzkräfte
    hätten Tränengas und Schlagstöcke eingesetzt, um Tausende
    Demonstrierende an einem geplanten Marsch zum Parlamentsgebäude zu
    hindern, berichteten der Sender NDTV und andere indische Medien. Die
    Cockroach Janta Party (CJP) entstand im Mai als Reaktion auf Äußerungen
    des Vorsitzenden des Obersten Gerichtshofs Indiens, der arbeitslose
    junge Menschen als »Kakerlaken« bezeichnet hatte. Warum sie den
    Rücktritt des indischen Bildungsministers fordern und ob die Bewegung
    noch viel größer werden könnte, erklärt ZEIT-Auslandsredakteurin Fiona
    Weber-Steinhaus.

    Am Freitag wurde in Shanghai das open-source-basierte, also kostenfrei
    nutzbare, KI-Modell Kimi K3 vorgestellt. Es wurde von dem chinesischen
    Start-up Moonshot AI entwickelt und kann technisch mit den führenden
    US-Modellen mithalten. Der Ansturm auf das Modell war in den ersten 24
    Stunden nach Erscheinen so enorm, dass Moonshot AI die Abos stoppen
    musste, weil die Rechenleistung nicht ausreichte. Die kostenfreie
    Nutzbarkeit fördert die Verbreitung in den Ländern des Globalen Südens.
    Ob China in Sachen KI nun die Führung übernimmt und wie sich Kimi K3 von
    US-Modellen unterscheidet, ordnet die Digital-Ressortleiterin der ZEIT,
    Lisa Hegemann, ein.

    Und sonst so? Diddl-Comeback 2.0

     

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Proteste in Neu-Delhi: Indische Polizei geht mit Gewalt gegen junge
    Demonstranten vor

    Indien: Tausende Anhänger der »Kakerlaken«-Bewegung protestieren in
    Neu-Delhi

    Indien: Im weltpolitischen Abseits

    KI-Konferenz in Shanghai: Wie die KI-Welt in zwei Blöcke zerfällt

    Suresh Venkatasubramanian: »Europa kann digital souverän werden – aber
    es braucht Ausdauer«

    KI und Kinder: »KI ist mächtig wie eine Motorsäge«

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