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  • Was jetzt?

    Update: Untervermietung ist kein Geschäftsmodell

    2026/1/28 | 8 mins.
    Ein Mieter darf mit der Untervermietung seiner Mietwohnung keinen Gewinn
    erzielen, der über seine eigenen Aufwendungen hinausgeht. So hat der
    Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Mittwoch entschieden.
    Untervermietung diene dazu, Ausgaben zu decken – nicht, um Geld zu
    verdienen. Grundlage des Urteils war ein Fall aus Berlin: Eine
    Vermieterin hatte einem Mieter den Vertrag gekündigt, weil er seine
    Zweizimmerwohnung während eines längeren Auslandsaufenthalts
    "gewinnbringend" untervermietet habe. Der 43-Jährige verlangte für die
    65 Quadratmeter 962 Euro im Monat. Er selbst habe anfangs eine
    Nettokaltmiete von 460 Euro gezahlt. Was bedeutet dieses Urteil für
    überteuerte Untermieten und den angespannten Mietmarkt? Marcus Rohwetter
    aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT erklärt im Podcast, wann
    Untervermietung erlaubt ist und wo die Grenzen liegen.

    Sven Schulze (CDU) ist neuer Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt
    geworden: Die Koalition aus CDU, SPD und FDP wählte Schulze zum
    Nachfolger von Reiner Haseloff, der das Amt nach knapp 15 Jahren
    abgegeben hatte. Der CDU-Politiker erhielt im ersten Wahlgang 58
    Ja-Stimmen, nötig waren mindestens 49. Mindestens zwei Abgeordnete aus
    der Opposition stimmten für ihn, denn die Koalition aus CDU, SPD und FDP
    verfügt nur über 56 der 97 Sitze im Landtag. Mit dem Wechsel erhofft
    sich die CDU einen Vorteil für ihren Spitzenkandidaten bei der
    Landtagswahl am 6. September. In Umfragen liegt die AfD derzeit mit etwa
    39 Prozent vor der CDU, die auf rund 26 Prozent kommt.

    Außerdem im Update: 

    Ermittler der Staatsanwaltschaft haben am Mittwoch Büros der Deutschen
    Bank in Frankfurt am Main und Berlin durchsucht. Es geht um einen
    Geldwäscheverdacht. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung steht
    der Verdacht im Zusammenhang mit dem unter EU-Sanktionen stehenden
    russischen Oligarchen Roman Abramowitsch. 

     

    Und sonst so? Sie ist zurück: die Wildkatze in Schleswig-Holstein

     

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Bundesgerichtshof: BGH untersagt Mietern Gewinn durch Untervermietung

    Sachsen-Anhalt: Sven Schulze zum Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt
    gewählt

    Staatsanwaltschaft Frankfurt: BKA durchsucht Deutsche Bank wegen
    Geldwäscheverdachts

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  • Was jetzt?

    Kann Sven Schulze die AfD in Sachsen-Anhalt bremsen?

    2026/1/28 | 12 mins.
    In Sachsen-Anhalt wird ein neuer Ministerpräsident vereidigt. Nach rund
    15 Jahren räumt Reiner Haseloff seinen Posten und übergibt an seinen
    CDU-Parteikollegen Sven Schulze, mitten in der Legislaturperiode. Der
    Schritt gilt auch als Versuch, der CDU einen Amtsbonus zu verschaffen.
    Denn die Umfragen sehen die Partei deutlich unter Druck: Die AfD liegt
    in Sachsen-Anhalt bei rund 40 Prozent, die CDU bei etwa 26. Eine von der
    AfD geführte Landesregierung erscheint damit realistisch. Knapp sieben
    Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die AfD ihren Entwurf
    für ein Wahlprogramm vorgelegt. Darin plant die vom Verfassungsschutz
    als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Partei in der
    Migrationspolitik sowie in der Demokratie- und Kulturförderung einen
    radikalen Kurswechsel. Kann der neue Ministerpräsident Sven Schulze die
    AfD bremsen? Tilman Steffen, Redakteur im Politikressort der ZEIT,
    erklärt im Podcast, was die AfD in Sachsen-Anhalt konkret plant. 

    In Gaza befinden sich nach Angaben der israelischen Armee offiziell
    keine Geiseln mehr. Mit der Bergung des Leichnams des 24-jährigen
    Polizisten Ran Gvili gelten die Bedingungen für die erste Phase der
    Waffenruhe zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas als erfüllt.
    Damit kann die zweite Phase des von den USA ausgehandelten Friedensplans
    beginnen: So soll unter anderem der Grenzübergang Rafah wieder geöffnet
    und der Wiederaufbau des Gazastreifens vorangetrieben werden. Zugleich
    ist unklar, ob eine zentrale Voraussetzung erfüllt wird – die
    Entwaffnung der Hamas, der diese bislang nicht zugestimmt hat. In Israel
    stößt die Öffnung des Grenzübergangs teilweise auf politischen
    Widerstand. Wie steht die israelische Regierung dazu? Jan Roß berichtet
    für die ZEIT aus Israel. Im Podcast erklärt er, wie wichtig die Öffnung
    des Grenzübergangs für die Menschen in Gaza ist und wie realistisch die
    US-Pläne für den Wiederaufbau sind. 

     

    Und sonst so? Fluchen hilft, aber in kleinen Dosen

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Wahljahr 2026: Es bewegt sich was

    Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Sachsen-Anhalts AfD greift in
    Wahlprogramm mehrere Institutionen an

    Gazastreifen: Israels Armee meldet Fund letzter toter Hamas-Geisel

    Nahost: Israel stellt baldige Öffnung von Rafah-Übergang in Aussicht

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  • Was jetzt?

    Update: Den Sozialstaat vereinfachen – geht das überhaupt?

    2026/1/27 | 8 mins.
    Eine Fachkommission rät der Bundesregierung, das Sozialsystem umfassend
    umzubauen. Auf 50 Seiten finden sich in dem von der Bundesregierung
    beauftragten Bericht 26 konkrete Empfehlungen, um den Staat einfacher
    und digitaler zu gestalten. Die Ergebnisse des Berichts wurden bereits
    vor der Veröffentlichung kritisiert. So fordert die Junge Union für eine
    ordentliche Reform auch Einschränkungen bei sozialen Leistungen. Ob der
    Bericht eine grundlegende Reform anstoßen kann und wie schnell Gesetze
    folgen, weiß Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter des
    Politikressorts der ZEIT.

    Die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers
    Auschwitz-Birkenau jährt sich zum 71. Mal. Der Tag dient international
    dem Gedenken der Opfer des Holocausts. Bei einer Gedenkstunde im Landtag
    Niedersachsen sprach der jüdische Publizist Michel Friedman davon, aus
    der Vergangenheit zu lernen: "Wir sind die Zeugen unserer Zeit." Wir
    müssten über uns reden und uns die Frage stellen: "Wie leidenschaftlich
    sind wir denn Demokraten?"

    Wir haben im vergangenen Jahr in einer Spezialfolge von "Was jetzt?" mit
    Zeitzeugen des Holocausts gesprochen. Sie finden die Folge hier.

    Und sonst so? Russland will deutschen Bildhauer verurteilen, wegen
    seiner Karnevalswagen.

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

    Weitere Links zur Folge:

    Holocaustüberlebende: "Ich bete jeden Tag, dass man mich nicht wieder
    wegjagt"

    NS-Deportationen: Mitten in Hamburg, am helllichten Tag

    Grundsicherung: Eine Reform, mit der selbst ihre Macher nicht glücklich
    sind

    Bürokratieabbau in Düsseldorf: Hallo Behörde, ich habe ein Problem

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  • Was jetzt?

    Der Welt geht das Süßwasser aus

    2026/1/27 | 12 mins.
    Der Menschheit geht an vielen Orten das Wasser aus. Von
    einem "Wasserbankrott" sprechen die Vereinten Nationen in einer
    aktuellen Studie. Wörter wie "Wasserknappheit" oder "Wasserkrise"
    reichen demnach nicht mehr aus, um die reale Lage zu beschreiben, denn
    vielerorts sei der Verlust von Süßwasserreserven nicht mehr umkehrbar:
    "Viele Regionen leben über ihre hydrologischen Verhältnisse", sagt Kaveh
    Madani, Hauptautor der Studie. Rund vier Milliarden Menschen sind
    mindestens einen Monat im Jahr schwerer Wasserknappheit ausgesetzt.
    Obwohl starker Wassermangel in Deutschland noch als umkehrbar gilt, ist
    der globale Wasserkreislauf vernetzt – Dürre in anderen Ländern hat also
    auch Auswirkungen auf Europa. Welche Regionen besonders betroffen sind
    und wo die Folgen in Europa besonders spürbar werden, weiß Rike Becker.
    Sie forscht am Imperial College in London zur Ressource Wasser.

    Die Europäische Union und Indien wollen ein Freihandelsabkommen
    vereinbaren. Die Unterschrift könnte schon am heutigen Dienstag während
    eines Gipfeltreffens erfolgen, zu dem EU-Kommissionspräsidentin Ursula
    von der Leyen und Ratspräsident António Costa in die indische Hauptstadt
    Neu-Delhi gereist sind. Vor allem europäische Autos und Wein sollen in
    Zukunft leichter nach Indien gelangen, während indische Elektronik,
    Textilien und Chemikalien leichter auf den europäischen Markt kommen
    sollen. Indien und die EU verhandeln schon länger über niedrigere
    Handelsbarrieren. Nach neun Jahren Pause sind die Verhandlungen 2022
    wieder aufgenommen worden. Zuletzt hat der internationale Druck durch
    China und die USA die EU und Indien näher zusammengebracht. Wenn das
    Abkommen unterzeichnet wird, muss als Nächstes das EU-Parlament
    zustimmen. Wird es dort auf ähnliche Hürden stoßen wie zuletzt das
    Mercosur-Abkommen? Und was erhoffen sich eigentlich beide Seiten von dem
    Abkommen? Diese und weitere Fragen beantwortet Natalie Mayroth. Sie
    berichtet für die ZEIT aus und über Südasien.

    Und sonst so? Flugbegleiter gibt sich als Pilot aus und fliegt
    kostenlos.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Ole Pflüger und Elise Landschek

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

    Weitere Links zur Folge:

    Friedrich Merz in Indien: Es muss jetzt einfach gehen

    China, Indien und Russland: So was gab’s noch nie

    Sicherheitspolitik: "Wir brauchen mehr Wasserdiplomatie"

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    Update: Keine Teilzeit mehr für alle?

    2026/1/26 | 11 mins.
    Der Wirtschaftsflügel der CDU fordert ein Ende des Rechts auf
    "Lifestyle-Teilzeit". Arbeitnehmer sollen zur Vollzeit verpflichtet
    werden. Das Recht auf weniger Stunden soll in Zukunft nur unter
    bestimmten Umständen bestehen: beispielsweise wenn Menschen Kinder
    betreuen, Angehörige pflegen oder sich berufsbegleitend weiterbilden.
    Kolja Rudzio aus dem Wirtschaftsressort erklärt, inwieweit Teilzeit mit
    dem Fachkräftemangel zusammenhängt und welches Signal die Debatte um die
    "Lifestyle-Teilzeit" an potenzielle Wähler senden könnte.

    Nach dem erneuten Tod eines Zivilisten durch die Einwanderungsbehörde
    ICE haben die demokratischen Ex-Präsidenten Bill Clinton und Barack
    Obama die Bevölkerung zu friedlichen Protesten gegen die Politik von
    Donald Trump aufgerufen. Nachdem mehrere Republikaner unabhängige
    Ermittlungen forderten, sagte US-Präsident Trump nun: Man prüfe den
    Vorfall und werde die Ergebnisse präsentieren. 

    Außerdem im Update: Der Goldpreis hat heute zum ersten Mal die
    Rekordmarke von 5.000 Dollar pro Feinunze geknackt. Auch Silber ist
    nachgefragt wie nie. Was treibt den Boom für Edelmetalle an? Das
    beantwortete ZEIT-Wirtschaftsredakteur und Börsenexperte Victor Gojdka
    im Podcast. 

    Die EU-Kommission startet Ermittlungen gegen Elon Musks Plattform X.

    Und: Die israelische Armee hat im Gazastreifen den Leichnam der letzten
    vermissten Hamas-Geisel gefunden.

    Und sonst so? Online-Ärzte helfen Menschen im Iran.

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Ole Pflüger und Elise Landschek

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Arbeitszeit: Teilzeit-Vorstoß von Wirtschaftsflügel sorgt für Streit in
    der CDU

    Debatte um Teilzeit: Von wegen Lifestyle

    Nach dem Tod von Alex Pretti: Barack Obama und Bill Clinton rufen zu
    Protesten in Minneapolis auf

    Minneapolis: Donald Trump kündigt Prüfung der Schüsse auf Alex Pretti an

    Gold und Silber: Der brisante Boom der Edelmetalle

    Krisenanlage: Goldpreis steigt erstmals auf Rekordwert von 5.000 Dollar

    Skandal um KI-Nacktbilder: EU leitet wegen Chatbot Grok Verfahren gegen
    Musks Unternehmen X ein

    Liveblog: Krieg in Gaza: Israel sucht Leiche letzter Geisel im
    Gazastreifen

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Generated: 1/29/2026 - 3:09:58 AM