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  • Was jetzt?

    Neue Kinder braucht das Land

    2026/07/02 | 11 mins.
    Die Geburtenrate in Deutschland ist 2025 auf durchschnittlich 1,32
    Kinder pro Frau gesunken. Das ist der niedrigste Wert seit 1997.
    Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 654.000 Kinder geboren, so
    wenige wie noch nie seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Dabei werden in
    Ostdeutschland insgesamt weniger Kinder geboren als in Westdeutschland.
    Auch nach Staatsangehörigkeit unterscheiden sich die Werte. Zudem werden
    Menschen in Deutschland immer später Eltern. Was diese Entwicklung für
    Deutschland bedeutet und welche Folgen sie haben könnte, erklärt Johanna
    Schoener, Redakteurin im Familienressort der ZEIT. 

    Deutschland hat zwei Vertreter der Taliban als Konsularbeamte in der
    afghanischen Botschaft in Berlin und im Generalkonsulat in Bonn
    zugelassen. Obwohl die Bundesregierung die Talibanregierung in
    Afghanistan offiziell nicht anerkennt, vertreten die beiden Männer die
    Interessen ihrer Regierung und übernehmen konsularische Aufgaben, etwa
    die Ausstellung von Dokumenten. Die Entscheidung hängt auch damit
    zusammen, dass die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart
    hat, mehr Menschen nach Afghanistan abzuschieben. Warum Deutschland die
    beiden Männer ins Land gelassen hat, erläutert Nina Monecke, Redakteurin
    im Politikressort der ZEIT. 

     

    Und sonst so? Ein höchst romantischer Heiratsantrag

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Weitere Links zur Folge: 

    Geburtenrückgang: Ja, Kinder wären schön, aber ...

    Geburtenrate in Deutschland: Deutsche Geburtenrate fällt auf tiefsten
    Stand seit 1997

    Globale Geburtenrate: Mehr Kinder – mehr Lachen!

    Geburten in Deutschland: Geburtenzahl sinkt auf niedrigsten Stand seit
    Nachkriegszeit

    Geburtenrückgang: Bitte nicht weinen!

    Kindererziehung: Kinder, was für ein Stress!

    Abschiebungen nach Afghanistan: Gültige Papiere? Stellt in Deutschland
    jetzt ein Taliban aus

    Talibanvertreter in Brüssel: Nicht nur von den Taliban lässt sich Europa
    erpressen

    Afghanistan: EU-Vertreter empfangen Talibandelegation in Brüssel

    Afghanistan: Das bisschen Leben

    Migrationspolitik: Dobrindt will deutlich mehr Menschen nach Afghanistan
    abschieben

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  • Was jetzt?

    Sozialarbeit: Gewalt als Berufsrisiko (Update)

    2026/07/01 | 10 mins.
    Am Montag wurden in Stade, einer Kleinstadt westlich von Hamburg, sechs
    Menschen erschossen. Die Tat ereignete sich in einer
    Jugendhilfeeinrichtung, in der die drei Monate alte Tochter des
    mutmaßlichen Täters sowie deren Mutter leben. Er tötete sechs
    Mitarbeitende der Wohngruppe und des Jugendamts Hannover. Livia Sarai
    Lergenmüller aus dem Familienressort der ZEIT hat mit mehreren
    Sozialarbeitenden über ihren Berufsalltag sowie die damit verbundenen
    Gefahren gesprochen. Sie erklärt, wie diese Berufsgruppe besser
    geschützt werden kann und welche strukturellen Veränderungen dafür nötig
    sind.

    Das Regierungskabinett hat das Reservestärkungsgesetz beschlossen, um
    die Zahl der fest eingeplanten Reservisten bis 2035 von derzeit 66.000
    auf 200.000 zu erhöhen. Künftig sollen Truppenübungen verpflichtend
    sein, Arbeitgeber müssen die Einsätze ihrer Beschäftigten in der Regel
    akzeptieren.

    Gestern wurde das offizielle Porträt von Ex-Bundeskanzlerin Angela
    Merkel enthüllt. Gemalt hat es der relativ unbekannte 28-jährige
    deutsch-französische Künstler Jérémie Queyras. Hanno Rauterberg aus dem
    Feuilleton der ZEIT berichtet, warum Merkels Wahl ausgerechnet auf
    Queyras fiel und wie er die ehemalige Regierungschefin auf der Leinwand
    in Szene gesetzt hat.

    Und sonst so? Mit einem Amen Geld sparen.

     

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit Christina Felschen und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Asha Hedayati: »Sie fühlen sich durch die Trennung um ihre
    Anspruchshaltung betrogen«

    Schüsse in Stade: »Was die gesehen haben, hinterlässt Spuren«

    Schüsse in Stade: Mutmaßlicher Täter aus Stade soll Tochter geschüttelt
    haben

    Bundeswehr: Verteidigungsministerium plant erweiterte Einsätze von
    Reservisten

    Verteidigung des Baltikums: »Wenn der Tag kommt, werden wir gemeinsam
    kämpfen«

    Kanzlerinnenporträt von Angela Merkel: Das neue Bild der Angela Merkel

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  • Was jetzt?

    Koalitionsausschuss: Der letzte Kraftakt vor der Sommerpause

    2026/07/01 | 13 mins.
    Vor der Sommerpause wollen die Spitzen von CDU, CSU und SPD ein
    umfangreiches Reformpaket auf den Weg bringen. Im Mittelpunkt stehen
    Vorhaben bei Gesundheit, Pflege, Rente und Steuern. Mit den geplanten
    Reformen will die Bundesregierung auf steigende Kosten in den
    Sozialversicherungen und die schwache Wirtschaft reagieren. Einige der
    Vorhaben sind innerhalb der Koalition und auch in der Öffentlichkeit
    umstritten. Ob Schwarz-Rot mit dem Reformpaket seine Handlungsfähigkeit
    unter Beweis stellen kann und wie gerecht es dabei zugehen könnte,
    erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts der
    ZEIT.

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat öffentlich Probleme als Folge
    des Ukrainekriegs eingeräumt. Ursprünglich sollten die Kampfhandlungen
    nur kurz andauern und mit einem schnellen Sturz der ukrainischen Führung
    sowie einer Demilitarisierung des Landes enden. Die Ukraine leistet
    jedoch weiterhin Widerstand. In Russland selbst machen sich die Folgen
    des Kriegs zunehmend bemerkbar: Es gibt Benzinknappheit und
    Stromausfälle, zudem sind die Preise gestiegen. Gleichzeitig bleibt der
    Krieg im Alltag vieler Menschen lange indirekt, da staatliche Medien ihn
    stark kontrolliert darstellen. Putin spricht nun öffentlich über
    Schwierigkeiten, versichert aber zugleich, man werde diese lösen. Warum
    sich Menschen mit vielen Followern trauen, auf Social Media Probleme
    anzusprechen und was das für den Kriegsverlauf bedeuten könnte,
    erläutert Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.

     

    Und sonst so? Wie man mit wenig Schlaf den Tag übersteht.

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Koalitionsausschuss im Kanzleramt: Bundesregierung will umfassende
    Reformen auf den Weg bringen

    Yasmin Fahimi: »Gerecht geht es in Deutschland schon lange nicht mehr
    zu«

    Vorzeitige Rente: Diese Boomer tricksen sich in die Rente mit 60

    Livestream: Rentenreform: Jetzt live: Merz, Bas und Rentenkommission
    präsentieren Reformpläne

    ZDF-»Politbarometer«: Mehrheit der Deutschen glaubt nicht an Reformen
    bis zum Sommer

    Margus Tsahkna: »Ich denke, Putin kämpft jetzt um sein Überleben«

    Russland im Krieg: Väterchen Frust

    Ukrainekrieg: Wladimir Putin beruft wegen Treibstoffmangels
    Krisensitzung ein

    Wladimir Putin: Weiß er noch, was er tut?

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  • Was jetzt?

    Woran hat et jelegen? Warum der deutsche Fußball in der Krise ist (Update)

    2026/06/30 | 11 mins.
    Am frühen Dienstagmorgen war die Fußball-WM der Männer für Deutschland
    beendet. Ausgeschieden ist das DFB-Team im Sechzehntelfinale gegen
    Paraguay. Nach Verlängerung und Elfmeterschießen stand es am Ende 3:4.
    Damit hat es das DFB-Team schon zum dritten Mal nach dem WM-Sieg in
    Brasilien 2014 nicht ins Achtelfinale geschafft. Was sind die Gründe für
    die tiefe Krise im deutschen Fußball? Und welche Rolle spielt
    Überheblichkeit für diese Negativserie? Diese und weitere drängende
    Fragen nach dem Scheitern in Boston beantwortet ZEIT-Sportredakteur und
    Was jetzt?-Host Fabian Scheler.

    Rechtsextremismus bleibt dem Verfassungsschutz zufolge die größte Gefahr
    für die Demokratie in Deutschland. »Deutschland steht unter Druck«, hat
    Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Dienstag gesagt, als er
    in Berlin den Verfassungsschutzbericht 2025 vorgestellt hat. Und
    Verfassungsschutzpräsident Sinan Selen wies auf drei Entwicklungen hin:
    Junge Menschen würden gezielt rekrutiert und radikalisiert. Die
    Rekrutierung finde vor allem im digitalen Raum statt. Und künstliche
    Intelligenz werde zunehmend eingesetzt, um extremistisches Gedankengut
    zu verbreiten. Als besonders beunruhigend wird der Trend zur Verjüngung,
    Vernetzung und zum Aktionismus beschrieben. Zur Gefahr, die von
    rechtsextremistischen Jugendlichen ausgeht, hat der stellvertretende
    Chefredakteur und Leiter des Investigativ-Ressorts der ZEIT, Holger
    Stark, recherchiert.

    Außerdem im Update:

    Die Inflationsrate ist in Deutschland im Juni wegen gefallener Ölpreise
    und durch den Tankrabatt auf 2,3 Prozent gesunken. Am Mittwoch läuft der
    staatliche 17-Cent-Rabatt auf Benzin und Diesel aus. Was hat die
    Maßnahme genützt? Gökay Gürsoy aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT zieht
    Bilanz.

    Einen Tag nach den tödlichen Schüssen in Stade geht die Polizei davon
    aus, dass das Motiv des mutmaßlichen Täters ein Sorgerechtsstreit war.
    Am Montag soll der inzwischen festgenommene Mann in einer
    Jugendhilfeeinrichtung sechs Menschen erschossen haben. Drei von ihnen
    seien Beschäftigte des Jugendamtes der Region Hannover gewesen. 

    Und sonst so? Bye bye, Langwelle!

     

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Deutschland – Paraguay: Die alten und die neuen Fehler des
    Bundestrainers

    Deutschlands WM-Aus: Die große Einfallslosigkeit

    Julian Nagelsmann: Den Klopp im Nacken

    Verfassungsschutz: Verfassungsschutz benennt Rechtsextremismus erneut
    als größte Gefahr

    Alexander Dobrindt: »Die AfD muss man wegregieren«

    Livestream: Innenminister und Verfassungsschutz zur Sicherheitslage

    Tankrabatt: Spritpreise sollen erst am Mittwoch nach 12 Uhr wieder
    steigen

    Inflation in Deutschland: Inflationsrate sinkt im Juni auf 2,3 Prozent

    Schüsse in Stade: »Was die gesehen haben, hinterlässt Spuren«

    Stade: Was über die Schüsse in einer Jugendeinrichtung in Stade bekannt
    ist

    Schüsse in Stade: Mutmaßlicher Täter aus Stade soll Tochter geschüttelt
    haben

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  • Was jetzt?

    Beziehungsstatus der Nato: Es ist kompliziert

    2026/06/30 | 13 mins.
    Außenminister Johann Wadephul hat sich gestern in Washington mit seinem
    US-amerikanischen Amtskollegen Marco Rubio getroffen. Politikredakteurin
    Alice Bota begleitet Wadepuhl auf seiner Reise. Sie erklärt, welche
    Themen die Außenminister besprochen haben und ob sich die Europäer auf
    einen Rückzug der USA aus der Nato einstellen müssen.

    In Südafrika spitzt sich die Gewalt gegen Migrantinnen und Migranten zu.
    Die Bürgerbewegung March and March hat ein Ultimatum aufgestellt: Zum
    heutigen 30. Juni sollen alle illegal Eingewanderten das Land verlassen,
    andernfalls werde man das ganze Land lahmlegen, so die Gruppierung.
    Christian Vooren ist für die ZEIT dort und berichtet, wie die
    südafrikanische Regierung auf die aufgeheizte xenophobe Stimmung
    reagiert und was heute nach Ablauf des Ultimatums konkret zu erwarten
    ist.

    Und sonst so? Bei Schnick, Schnack, Schnuck unschlagbar werden

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Transatlantisches Verhältnis: Wadephul sieht in USA weiter »wichtigsten
    Partner außerhalb Europas«

    Mark Rutte: Küsschen für Daddy

    Marco Rubio: Der talentierte Herr Rubio

    Südafrika: Zündeln im Land des Regenbogens

    Russische Rekrutierung in Afrika: 1.300 Euro, die Chance seines Lebens

    Südafrika: Der Schauprozess

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