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  • Was jetzt?

    Zuckersteuer: Ampelparallelen bei Schwarz-Rot? (Update)

    2026/10/02 | 12 mins.
    Die geplante Zuckersteuer sorgt für Streit in der schwarz-roten
    Bundesregierung. Der Konflikt kommt zu einem heiklen Zeitpunkt, weil
    Union und SPD bald den nächsten Bundeshaushalt verabschieden müssen. Was
    muss sich in der Zusammenarbeit der Koalition ändern? Das erklärt
    Benedikt Becker, Redakteur im Politikressort der ZEIT.

    In Frankreich protestieren Schüler gegen Einsparungen im Bildungssystem,
    große Klassen, fehlende Lehrkräfte und hohen Leistungsdruck. Rund 400
    Schulen sind derzeit geschlossen, bei Protesten kam es auch zu Blockaden
    und Auseinandersetzungen mit der Polizei. Wie die Regierung auf die
    Proteste reagiert, berichtet ZEIT-Autorin Annika Joeres.

    Außerdem im Update: Bundesforschungsministerin Dorothee Bär hat bekannt
    gegeben, welche Hochschulen künftig den Titel »Exzellenzuniversität«
    tragen dürfen.

     

    Und sonst so? Nahostkonflikt auf dem Oktoberfest.

     

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle

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    Bild: [M] Joshua Earle/unsplash.com

    Weitere Links zur Folge:

    Zuckersteuer: Das Cola-Chaos

    Reaktionen auf Landtagswahlen: Lars Klingbeil sieht Regierungshandeln
    auf dem Prüfstand

    Lars Klingbeil: Kanzleramt stoppt Gesetzesentwurf zur Zuckersteuer

    Bundesregierungen im Vergleich: Jeder stirbt für sich allein

    Bruch der Ampelkoalition: Hat Olaf Scholz die Ampel gesprengt?

    Schülerproteste in Frankreich: Zut alors, die Schule brennt

    Schulproteste in Frankreich: Fast 2.000 Festnahmen bei Schülerprotesten
    in Frankreich

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  • Was jetzt?

    Warum Merz Deutschlands Schicksal gerade jetzt an die Ukraine knüpft

    2026/10/02 | 12 mins.
    Am Donnerstagnachmittag wurde der Internationale Preis des Westfälischen
    Friedens an die Nato verliehen. Den Preis hat Nato-Generalsekretär Mark
    Rutte für die Nato entgegengenommen. Dass ein Militärbündnis wie die
    Nato einen Friedenspreis bekommt, hatte vorab für Kritik gesorgt. Doch
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat seine Laudatio für grundsätzliche
    Worte zu außenpolitischen Herausforderungen genutzt. Dabei standen vor
    allem die Ukraine und der russische Angriffskrieg im Fokus der Rede und
    die Rolle Deutschlands dabei. Merz wurde grundsätzlich: »Wankt
    Deutschland, wankt Europa. Und wankt Europa, dann wankt die Ukraine.«
    Warum Merz gerade jetzt nach innen wie nach außen diese Botschaft senden
    will, das erläutert im Podcast Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent
    der ZEIT.

    Eine Frau in den USA hat eine Hinrichtung mit Giftspritzen überlebt. Die
    zum Tode verurteilte Mörderin Christa Pike ist nach der gescheiterten
    Hinrichtung zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht
    worden. Die Gefängnisbehörde teilte mit, dass die Hinrichtung nach
    Vorschrift abgelaufen sei und es bisher keine Probleme mit dem Gift
    gegeben habe. Dabei handelt es sich um das Schlafmittel Pentobarbital,
    das bei erhöhter Dosis tödlich ist. Wie die Hinrichtung scheitern konnte
    und ob nun grundsätzlich über die Praxis diskutiert wird, bespricht im
    Podcast mit Fabian Scheler Anna Carthaus aus dem Gesundheitsressort der
    ZEIT.

    Und sonst so? Das Schokoriegel-Ranking (einmal vom Profi, einmal vom
    Host)

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Lena Herrmann und Mathias Peer

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    Weitere Links:

    Liveblog: Krieg gegen die Ukraine

    Friedrich Merz: "Wanken wir in Deutschland, wankt Europa"

    Carlo Masala: »Auch wir können einen hybriden Krieg führen«

    Die Rede von Friedrich Merz

    USA: Zum Tode verurteilte Frau überlebt Hinrichtung in Tennessee

    Christa Pike: Ein qualvolles System

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  • Was jetzt?

    Was geschah an Bord des Flydubai-Flugs? (Update)

    2026/10/01 | 10 mins.
    Der Flydubai-Flug FZ 1073 von Dubai nach Tel Aviv musste nach einem
    gewaltsamen Vorfall im Cockpit am Mittwoch in Saudi-Arabien notlanden.
    Während des Flugs soll ein Pilot seinen Kollegen mit einem Messer
    angegriffen haben. Nach Angaben der israelischen Regierung konnten
    mehrere Passagiere gemeinsam mit einem Besatzungsmitglied in das Cockpit
    gelangen und den Angreifer überwältigen. Der mutmaßliche Angreifer wurde
    von den saudischen Behörden festgenommen. Die israelische Regierung
    spricht von einem möglichen versuchten Anschlag. Wie der Zwischenfall in
    Israel aufgenommen wird, berichtet ZEIT-Redakteurin Steffi Hentschke.

    Die Nato hat in Münster den mit 100.000 Euro dotierten Preis des
    Westfälischen Friedens erhalten. Das Verteidigungsbündnis wird für
    seinen Beitrag zur europäischen Friedensordnung ausgezeichnet. Die Jury
    begründet die Auszeichnung der Nato damit, dass glaubwürdige Sicherheit
    und Abschreckung Voraussetzungen für Frieden seien. Friedensinitiativen
    kritisieren die Entscheidung und sehen darin einen Widerspruch zum Geist
    des historischen Friedensschlusses. Für die Preisverleihung sind
    Proteste angekündigt. Bundeskanzler Friedrich Merz hat bei dem Festakt
    die Laudatio gehalten.

    Außerdem im Update: Die Sorge um die eigene finanzielle Situation steht
    laut der aktuellen Studie »Die Ängste der Deutschen« erneut an erster
    Stelle. Rund 2.400 Menschen wurden dafür befragt. Knapp 60 Prozent
    fürchten, dass steigende Lebenshaltungskosten sie dauerhaft finanziell
    überfordern könnten. Mehr als die Hälfte sorgt sich zudem vor
    Steuererhöhungen oder Leistungskürzungen. 

    Die geplante Zuckersteuer auf besonders zuckerhaltige Getränke ist
    vorerst gestoppt. Das Kanzleramt lehnte den Entwurf von Finanzminister
    Lars Klingbeil (SPD) ab, da er in der Bundesregierung keine Mehrheit
    gefunden habe. Vorgesehen war ab dem kommenden Sommer eine Steuer von
    bis zu 38 Cent pro Liter. 

     

    Und sonst so? Hausschwein muss aus Altbauwohnung ausziehen

     

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Notlandung von Flydubai: Was zur Notlandung des Flydubai-Flugs bekannt
    ist

    Flydubai-Flug: Netanjahu bestätigt Messerangriff und Festnahme eines
    Flydubai-Piloten

    7. Oktober: Dass jeder Tropfen nach Hause kommt

    Shlomi Eldar: »Netanjahu hat Israel zerstört«

    »Die Ängste der Deutschen«: Angstniveau in deutscher Gesellschaft nimmt
    weiter ab

    Zuckersteuer und Prävention: Schubs vom Staat

    Lars Klingbeil: Kanzleramt stoppt Gesetzesentwurf zur Zuckersteuer

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  • Was jetzt?

    Warum Tanken günstiger und Bahnfahren teurer wird

    2026/10/01 | 12 mins.
    Autofahren wird günstiger. Mit dem Start des Tankrabatts sinkt die
    Energiesteuer auf Benzin und Diesel um 14 Cent pro Liter, einschließlich
    Mehrwertsteuer entspricht das einer Entlastung von knapp 17 Cent. Schon
    vor dem Start waren die Spritpreise deutlich gesunken. Doch gleichzeitig
    könnte Bus- und Bahnfahren teurer werden: Der Preis für das
    Deutschlandticket soll einem Medienbericht zufolge um vier Euro auf
    66,90 Euro steigen. Hinzu kommen Einschränkungen im Fernverkehr. Wegen
    einer Sanierung müssen Reisende zwischen Berlin und Hannover ab Freitag
    mit bis zu 80 Minuten längeren Fahrzeiten rechnen. Warum wird das
    Deutschlandticket teurer? Und was bedeuten diese Entwicklungen für die
    Mobilität in Deutschland? Das erklärt Jonas Schulze Pals aus dem
    Wirtschaftsressort der ZEIT. 

    Vier Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs droht die Lage in Äthiopien
    erneut zu eskalieren. Zwischen 2020 und 2022 hatten sich die äthiopische
    Armee und die Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) einen Krieg
    geliefert, bei dem Schätzungen zufolge bis zu 600.000 Menschen ums Leben
    kamen. Ein Friedensabkommen beendete 2022 die Kämpfe, viele der zugrunde
    liegenden Konflikte blieben jedoch ungelöst. Nun flammt der Konflikt
    wieder auf. In der Region Tigray gibt es erneut schwere Kämpfe zwischen
    Regierungstruppen und Tigray-Kräften, die sich auch auf die angrenzenden
    Regionen Afar und Amhara ausgeweitet haben. Zugleich sind die
    Beziehungen zwischen Äthiopien und dem Nachbarland Eritrea angespannt.
    Warum flammt der Konflikt gerade jetzt wieder auf? Und wie groß ist die
    Gefahr, dass sich die Kämpfe noch weiter ausbreiten? Christian Vooren,
    ZEIT-Reporter für Politik und Gesellschaft, ordnet das im Podcast ein.

     

    Und sonst so? 177 Stunden auf der Tanzfläche

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Susanne Hehr

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. 

    Weitere Links zur Folge:

    ÖPNV: Deutschlandticket soll offenbar teurer werden

    Änderungen im Oktober 2026: Tanken soll billiger werden, Heckenschneiden
    ist wieder erlaubt

    Eskalation in Äthiopien: Wenn es kracht, dann richtig

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  • Was jetzt?

    Sondierungsgespräche in Berlin: Rote Hilfe, rote Linie? (Update)

    2026/09/30 | 11 mins.
    Die Berliner Linken-Fraktionsvorsitzende Elif Eralp und Kandidatin auf
    das Bürgermeisteramt war Mitglied im Verein Rote Hilfe. Der
    Verfassungsschutz stuft den Verein als größte linksextremistische
    Organisation ein. Eralps mehrere Jahre dauernde Mitgliedschaft habe sie
    aber im vergangenen Jahr beendet, das hatte der Landesverband
    mitgeteilt. In Berlin stehen ab Donnerstag erste Sondierungen zwischen
    der Linken, den Grünen und der SPD an. Auf einem Parteitag der Berliner
    Linken hat sich die Mehrheit dafür ausgesprochen. Eine rot-rot-grüne
    Koalition wäre aktuell die Koalition mit der größten Mehrheit – nimmt
    man die AfD als Koalitionspartner aus. Aus der CDU kommt Kritik vor so
    einem möglichen Bündnis. »Mit so jemandem können weder die SPD noch die
    Grünen koalieren, wenn sie sich nicht aus der bürgerlichen Mitte
    verabschieden wollen«, sagte die Vorsitzende der Mittelstands- und
    Wirtschaftsunion (MIT), Gitta Connemann. Was die Rote Hilfe genau ist
    und wie sich die Mitgliedschaft von Eralp auf die Koalitionsgespräche
    auswirken könnte, erklärt Robert Pausch, politischer Korrespondent der
    ZEIT.

    Union und SPD haben sich auf eine Pflegereform geeinigt. Ein
    Stabilisierungspaket soll die Pflegekassen entlasten. Das System stehe
    »massiv finanziell unter Druck«, sagte Gesundheitsminister Carsten
    Linnemann (CDU). Er hatte Einsparungen von Leistungen vorab verteidigt.
    Die SPD hatte dagegen gedroht, die Reform wegen der Einsparungen zu
    blockieren. Sie forderte, Privatversicherte stärker bei der Finanzierung
    der Kassen einzubinden und einen Deckel bei Eigenbeträgen in Heimen
    einzuführen. Eine Expertenkommission soll sich nun mit den Forderungen
    der SPD beschäftigen. Ob damit ein echter Kompromiss gelungen ist und
    die Pflege besser abgesichert ist, ordnet Mark Schieritz,
    Vize-Ressortleiter Politik bei der ZEIT, ein.

    Außerdem im Update: Die USA haben ihre Truppen vollständig aus dem Irak
    abgezogen. Der Einsatz ist damit offiziell beendet, wie die US-Regierung
    nun zwei Tage nach dem Irak bestätigte. Den Abzug hatten die Regierungen
    der USA und des Iraks 2024 vereinbart.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Lena Herrmann

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    Weitere Links:

    Regierungsfähigkeit der Linken: Die Linke – zu radikal zum Regieren?

    Landesparteitag der Linken: Als es um eigene Fehler geht, schweigt der
    Neuköllner Block

    Pflegeversicherung: Kabinett beschließt Pflegereform

    Pflegereform: So wird die Pflegereform noch zu Tode gepflegt

    Pflegereform: Carsten Linnemann lehnt Forderungen der SPD nach einem
    Pflegedeckel ab

    Irak: Alle US-Soldaten aus dem Irak abgezogen

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