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  • Was jetzt?

    Wogegen die »Kakerlaken« in Indien protestieren

    2026/07/23 | 11 mins.
    Tausende Anhänger der sogenannten Kakerlaken-Bewegung haben sich am
    Montag zu Protesten in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi versammelt, um
    den Rücktritt des Bildungsministers zu fordern. Dabei ist die Polizei
    mit Gewalt gegen die Regierungskritiker vorgegangen. Einsatzkräfte
    hätten Tränengas und Schlagstöcke eingesetzt, um Tausende
    Demonstrierende an einem geplanten Marsch zum Parlamentsgebäude zu
    hindern, berichteten der Sender NDTV und andere indische Medien. Die
    Cockroach Janta Party (CJP) entstand im Mai als Reaktion auf Äußerungen
    des Vorsitzenden des Obersten Gerichtshofs Indiens, der arbeitslose
    junge Menschen als »Kakerlaken« bezeichnet hatte. Warum sie den
    Rücktritt des indischen Bildungsministers fordern und ob die Bewegung
    noch viel größer werden könnte, erklärt ZEIT-Auslandsredakteurin Fiona
    Weber-Steinhaus.

    Am Freitag wurde in Shanghai das open-source-basierte, also kostenfrei
    nutzbare, KI-Modell Kimi K3 vorgestellt. Es wurde von dem chinesischen
    Start-up Moonshot AI entwickelt und kann technisch mit den führenden
    US-Modellen mithalten. Der Ansturm auf das Modell war in den ersten 24
    Stunden nach Erscheinen so enorm, dass Moonshot AI die Abos stoppen
    musste, weil die Rechenleistung nicht ausreichte. Die kostenfreie
    Nutzbarkeit fördert die Verbreitung in den Ländern des Globalen Südens.
    Ob China in Sachen KI nun die Führung übernimmt und wie sich Kimi K3 von
    US-Modellen unterscheidet, ordnet die Digital-Ressortleiterin der ZEIT,
    Lisa Hegemann, ein.

    Und sonst so? Diddl-Comeback 2.0

     

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Proteste in Neu-Delhi: Indische Polizei geht mit Gewalt gegen junge
    Demonstranten vor

    Indien: Tausende Anhänger der »Kakerlaken«-Bewegung protestieren in
    Neu-Delhi

    Indien: Im weltpolitischen Abseits

    KI-Konferenz in Shanghai: Wie die KI-Welt in zwei Blöcke zerfällt

    Suresh Venkatasubramanian: »Europa kann digital souverän werden – aber
    es braucht Ausdauer«

    KI und Kinder: »KI ist mächtig wie eine Motorsäge«

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  • Was jetzt?

    Unionsfraktionsvorsitz? Frei! (Update)

    2026/07/22 | 11 mins.
    Kanzleramtschef Thorsten Frei von der CDU soll neuer Vorsitzender der
    Unionsfraktion im Bundestag werden. Darauf haben sich CDU-Chef Friedrich
    Merz und CSU-Chef Markus Söder laut Medienberichten verständigt. Die
    Fraktion muss Frei noch wählen. Wer könnte auf Frei an der Spitze des
    Kanzleramts folgen? Seine Einschätzung dazu teilt der Redakteur im
    Politikressort der ZEIT, Ferdinand Otto.

    Frankreich hat als erstes EU-Land ein Verbot sozialer Medien für Kinder
    unter 15 Jahren beschlossen. Bei der Umsetzung des Gesetzes sind jedoch
    noch Fragen offen. ZEIT-Journalistin Annika Joeres ordnet ein, ob
    Frankreich mit diesem Verbot zum Vorbild für andere EU-Staaten werden
    könnte.

    Außerdem im Update:

    Der US-Konzern OpenAI hat die Verantwortung für einen KI-gesteuerten
    Cyberangriff auf die Systeme einer anderen KI-Firma übernommen. Was über
    den Vorfall bekannt ist und welche Fragen er aufwirft, erklärt die
    KI-Expertin der ZEIT, Eva Wolfangel.

    In München haben Hinterbliebene sowie Politikerinnen und Politiker an
    die neun Menschen erinnert, die vor zehn Jahren bei dem rassistischen
    Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum getötet wurden. Auch in Norwegen
    wurde der Opfer rechten Terrors gedacht: Vor 15 Jahren tötete der
    Rechtsextremist Anders Behring Breivik 77 Menschen in Oslo und auf der
    Insel Utøya.

     

    Und sonst so? Imax-Odyssee für »Die Odyssee«

     

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Nachfolger von Jens Spahn: Thorsten Frei soll Unionsfraktionschef werden

    Unionsfraktion: Neuer Schub oder nächster Fehler

    Kabinettsumbau: Wer auf Jens Spahn folgen könnte

    Soziale Medien: Frankreich beschließt Social-Media-Verbot für unter
    15-Jährige

    Social-Media-Verbot in Australien: Kommt die unbeschwerte Kindheit
    zurück?

    Mindestalter für Social Media: Braucht es ein Social-Media-Verbot für
    Kinder?

    Künstliche Intelligenz: OpenAI übernimmt Verantwortung für
    KI-gesteuerten Cyberangriff

    OEZ-Anschlag in München: Es geht ums richtige Erinnern

    OEZ-Anschlag: Gegen die Stille

    Anschläge in Norwegen 2011: Das Trauma von der eigenen Insel

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  • Was jetzt?

    Leihmutterschaft: Eine Debatte, die die Union vermeiden wollte

    2026/07/22 | 13 mins.
    Seitdem öffentlich wurde, dass Jens Spahn und sein Mann mithilfe einer
    Leihmutterschaft in den USA ein Kind bekommen haben, wird in Deutschland
    wieder über Leihmutterschaft und Fortpflanzungsmedizin debattiert.
    Während die CDU die Leihmutterschaft weiterhin ablehnt, wollen der
    Deutsche Ethikrat und die Grünen das Thema neu diskutieren. Befürworter
    einer Reform verweisen auf den unerfüllten Kinderwunsch vieler Paare.
    Kritiker warnen hingegen vor der Gefahr der Ausbeutung von Frauen.
    Parallel rückt auch die Eizellspende wieder in den Fokus, die in
    Deutschland ebenfalls verboten ist. Ob die schwarz-rote Bundesregierung
    das Embryonenschutzgesetz nun reformieren könnte, ordnet Kaja Klapsa,
    Politikredakteurin der ZEIT, ein.

    US-Präsident Donald Trump setzt weiter auf Zölle als politisches und
    wirtschaftliches Druckmittel. Zuletzt kündigte seine Regierung neue
    Abgaben gegen Kanada und Brasilien an, auch die Europäische Union könnte
    erneut betroffen sein. Gleichzeitig laufen bestehende Zölle auf viele
    Importe aus, nachdem der oberste US-Gerichtshof frühere Maßnahmen für
    ungültig erklärt hatte. Trump hatte seine Zollpolitik mit dem Schutz der
    amerikanischen Industrie und zusätzlichen Einnahmen für den
    Staatshaushalt begründet. Wie viel Geld die Zölle tatsächlich
    eingebracht haben und welche Folgen die neuen Abgaben haben könnten,
    erklärt Heike Buchter, Finanzkorrespondentin der ZEIT. 

     

    Und sonst so? Gärtner findet fast 70 Jahre alte Flaschenpost am Rhein.

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf WhatsApp.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Frauke Brosius-Gersdorf: »Wer Frauen als ›Brutkästen‹ bezeichnet, will
    nicht diskutieren«

    Leihmutterschaft: Es ging nicht nur um Doppelmoral

    Leihmutterschaft: Hier ist die Privatsache ein Politikum

    Leihmutterschaft in Deutschland: Wie Leihmutterschaft in Deutschland
    geregelt ist

    Was jetzt? / Jens Spahn: Warum gerade die Leihmutterschaft Spahn das Amt
    kostet

    Leihmutterschaft: CDU will an Verbot für Leihmutterschaft festhalten

    Leihmutterschaft: Ethikratsvorsitzender fordert offene Debatte über
    Leihmutterschaft

    Leihmutterschaft: Prien hält Kurswechsel der CDU bei Leihmutterschaft
    für abwegig

    Unerfüllter Kinderwunsch: »Manchmal wollen die Paare belogen werden, so
    hart das klingt«

    Familienrecht: Das Familienrecht ist genauso scheinheilig wie Jens Spahn

    Eizellspende: Mit den Eizellen einer 19-Jährigen

    Zölle der USA: Und dafür hat er den Welthandel terrorisiert?

    Donald Trump: Trump droht Kanada wegen Luftverschmutzung durch
    Waldbrände mit Zöllen

    Waldbrände: Waldbrandrauch aus Kanada vernebelt New York und Chicago

    Zölle: USA kündigen Importzölle für Brasilien an

    USA: Oberster Gerichtshof der USA stoppt Großteil von Donald Trumps
    Zöllen

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  • Was jetzt?

    Proteste nach Tod bei Polizeieinsatz in Italien (Update)

    2026/07/21 | 10 mins.
    In mehreren italienischen Städten ist es zu Protesten und teils zu
    Zusammenstößen gekommen. Auslöser war der gewaltsame Tod eines
    42-jährigen Mannes während eines Polizeieinsatzes am Sonntag in Bologna.
    Abderrahim Fakir starb mit auf dem Rücken gefesselten Händen auf einer
    Straße, wo er von zwei Polizisten auf den Boden gedrückt wurde und um
    Hilfe rief. Das zeigt ein Video, in dem auch zu sehen ist, dass die
    Beamten erst nach mehreren Minuten von ihm abließen, als er sich bereits
    nicht mehr bewegte. Wie groß die Parallelen zu der Ermordung George
    Floyds sind und ob Italien ein Problem mit rassistischer Polizeigewalt
    hat, ordnet ZEIT-Autorin Almut Siefert ein.

    2025 gab es über 20.000 registrierte Fälle sexualisierter Gewalt
    gegen Kinder und Jugendliche in Deutschland. Das zeigt das Lagebild
    »Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen« des
    Bundeskriminalamts (BKA), das Bundesinnenminister Alexander Dobrindt
    (CSU) am Dienstag in Berlin vorgestellt hat. 2025 wurden mit 17.126
    Fällen der sexualisierten Gewalt gegen Kinder und 1.239 an Jugendlichen
    nicht nur mehr festgestellt als 2024, sondern auch mehr als im
    Fünfjahresdurchschnitt. Woran dieser Anstieg liegt, erklärt Livia Sarai
    Lergenmüller, Redakteurin im Familienressort der ZEIT.

    Außerdem im Update:

    Der 45-Jährige, der vor rund drei Wochen sechs Menschen in einer
    Jugendhilfeeinrichtung in Stade getötet haben soll, hat sich im
    Gefängnis suizidiert. Das teilte das niedersächsische Justizministerium
    mit. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen aktuell nicht vor.

    Und sonst so? Brillentrends

     

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Hier finden Sie Hilfe

    Menschen, die Suizidgedanken haben, finden bei der Telefonseelsorge
    unter www.telefonseelsorge.de oder bei den kostenlosen Hotlines 0800 111
    0 111 und 0800 111 0 222 rund um die Uhr Hilfe.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Italien: Zusammenstöße bei Protesten nach tödlichem Polizeieinsatz

    Italien: 42-Jähriger stirbt bei Polizeieinsatz in Bologna

    Black Lives Matter: Eine Polizei, die ihre Bürger vor laufenden Kameras
    umbringt

    Bundeskriminalamt: Mehr als 20.000 minderjährige Opfer sexuellen
    Missbrauchs gezählt

    Sexualisierte Gewalt gegen Kinder: Jede fünfte Frau wurde als
    Minderjährige Opfer sexualisierter Gewalt

    Stade: Verdächtiger von Stade begeht Suizid

    Angriff in Stade: Gegen Verdächtigen von Stade liegt Haftbefehl in der
    Türkei vor

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  • Was jetzt?

    Wer folgt auf Jens Spahn?

    2026/07/21 | 13 mins.
    Noch ist nicht klar, wer neuer Fraktionsvorsitzender der Union wird.
    Gehandelt werden unter anderem: Thorsten Frei, Kanzleramtschef (CDU),
    Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Gesundheitsministerin Nina
    Warken (CDU). Alle drei würden einen Ministerposten frei machen – und
    damit einen Umbau des Kabinetts anstoßen. Spahn war am 18. Juli von dem
    Amt zurückgetreten. Grund war die Kritik an ihm, nachdem bekannt
    geworden war, dass er über eine Leihmutter in den USA Vater geworden
    ist. Als Fraktionschef im Bundestag war Spahn der wichtigste Mann im
    Machtgefüge der Union unterhalb der Kanzlerebene. Der Fraktionsvorsitz
    der Union wird traditionell mit dem CSU-Chef abgestimmt, das letzte Wort
    hatte der Bundeskanzler. Wer auf Spahn folgt und welche
    Herausforderungen auf den neuen Fraktionsvorsitzenden zukommen, erklärt
    Ferdinand Otto, Redakteur im Politikressort der ZEIT.

    Pflege im Heim kostet inzwischen im Schnitt 3.364 Euro im Monat, die die
    Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem ersten Aufenthaltsjahr anteilig
    selbst zahlen müssen. Das sind monatlich 256 Euro mehr als 2025, und die
    geplante Pflegereform sieht vor, die Leistungen der gesetzlichen
    Pflegeversicherung drastisch zu kürzen. Eine private Zusatzversicherung
    für die Pflege kann sinnvoll sein, wenn die eigene Rente, das Vermögen
    und die Leistungen der Pflegekasse eine mögliche Lücke nicht schließen
    würden. Für wen lohnt es sich, eine private Pflegezusatzversicherung
    abzuschließen? Dazu hat die ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Tina Groll
    recherchiert.

    Und sonst so? WM-Babys

    Transparenzhinweis: Wir haben wegen eines Fehlers im Newsblock eine
    Nachricht aus der Folge entfernt. 

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Nachfolge von Jens Spahn: Besser ohne ihn?

    Rücktritt von Jens Spahn: Zur Geburt gratuliert, zum Rücktritt gedrängt

    Jens Spahn: Warum gerade die Leihmutterschaft Spahn das Amt kostet

    Private Pflegezusatzversicherung: Wie sinnvoll ist eine private
    Pflegezusatzversicherung?

    Pflegereform: Ein harter Schlag für die alternde Gesellschaft

    Pflege: Das würde die Pflegereform für Sie bedeuten

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