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  • Was jetzt?

    Deutschland rüstet den Zivilschutz auf (Update)

    2026/05/18 | 9 mins.
    Deutschland ist auf Krisen, Krieg oder Katastrophen nur unzureichend
    vorbereitet. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will den Zivilschutz
    deshalb ausbauen; noch in dieser Woche soll ein »Pakt für den
    Bevölkerungsschutz« im Kabinett beschlossen werden. Hauke Friederichs,
    sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt, was geplant ist
    – und ob das reicht.

    Gordon Schnieder ist neuer Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz. Der
    CDU-Politiker erhielt im Landtag 63 Stimmen und führt künftig die erste
    schwarz-rote Landesregierung in der Geschichte des Bundeslandes. Seine
    Regierung will unter anderem Kommunen stärker unterstützen, Sprachtests
    im Kita-Alter einführen und mehr für die innere Sicherheit tun.

     

    Außerdem im Update: 

    - Deutschland wird seine wichtigsten Klimaziele bis 2030 nach
    Einschätzung des Expertenrats für Klimafragen verfehlen. Das
    unabhängige Gremium widerspricht damit dem Umweltbundesamt, das das
    Klimabudget bis 2030 noch für knapp einhaltbar hält.
    - Weltweit wurden im vergangenen Jahr so viele Menschen hingerichtet
    wie seit mehr als 40 Jahren nicht mehr. Amnesty International zählt
    mindestens 2.700 Hinrichtungen in 17 Ländern. ZEIT-Volontär und
    Iranexperte Omid Rezaee ordnet ein, warum die Zahl im Iran besonders
    stark gestiegen ist.

    Und sonst so? Freier Eintritt fürs Müllsammeln am Strandbad.

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter, Moses Fendel

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Zivilschutz in Deutschland: Milliarden versprochen, aber noch herrscht
    Mangel

    Rheinland-Pfalz: Gordon Schnieder ist neuer Ministerpräsident von
    Rheinland-Pfalz

    Klimawandel: Expertenrat bewertet Klimaschutzprogramm der Regierung als
    ungenügend

    Menschenrechte: Weltweit so viele Hinrichtungen wie seit 44 Jahren nicht
    mehr

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  • Was jetzt?

    Droht eine neue Ebola-Epidemie?

    2026/05/18 | 11 mins.
    Wegen des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und in
    Uganda hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Wochenende einen
    »internationalen Gesundheitsnotstand« ausgerufen. Ob der aktuelle
    Ausbruch im Kongo mit der Epidemie vergleichbar ist, die zwischen 2014
    und 2016 mindestens 11.000 Menschen getötet hat, erklärt die
    Wissenschaftsredakteurin der ZEIT, Elena Erdmann.

    Mehrere Landesinnenminister warnen angesichts hoher Umfragewerte der AfD
    in Sachsen-Anhalt vor den Auswirkungen einer AfD-Regierung. Besonders
    radikale Änderungen könnte die AfD in Bildung und Wissenschaft
    vornehmen, wo eine Landesregierung weitgehend autonom entscheiden kann.
    Wie sich Schulen und Hochschulen in Sachsen-Anhalt dann verändern
    könnten, hat der stellvertretende Bildungsressortleiter der ZEIT, Anant
    Agarwala, recherchiert.

    Und sonst so? Die erste deutsche Meisterschaft im Baum-Umarmen

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Ebola: Wie gefährlich ist der Ebola-Ausbruch im Kongo?

    Bundibugyo-Virusstamm: WHO ruft wegen Ebola »internationalen
    Gesundheitsnotstand« aus

    Ebola-Überlebende: Infiziert, erkrankt, genesen, gemieden

    AfD in Sachsen-Anhalt: Warum man eine AfD-Regierung an den Unis sofort
    spüren würde

    Landtagswahl 2026: Mehrere Innenminister warnen vor AfD-Regierung in
    Sachsen-Anhalt

    AfD Sachsen-Anhalt: Zerstörung von innen heraus

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  • Was jetzt?

    Wird Schwarz-Grün wieder attraktiv?

    2026/05/17 | 12 mins.
    Im vergangenen Bundestagswahlkampf waren die Grünen für CDU und CSU noch
    Ideologen, mit denen man lieber nicht regieren wollte. Nach etwas über
    einem Jahr Regierungsarbeit mit der SPD wächst innerhalb der Union
    jedoch der Frust über die Sozialdemokraten – und die Grünen kommen der
    Union auf einmal wieder als die bessere Alternative vor. Wo die beiden
    Parteien zusammenfinden könnten und wieso die mögliche Koalition
    trotzdem nicht ganz reibungsfrei wäre, berichtet ZEIT-Autorin Jana
    Hensel.

    Israels Premierminister Benjamin Netanjahu möchte die New York Times
    wegen Verleumdung anklagen. Hintergrund ist ein Meinungsartikel des
    Mediums, in dem der Autor Nicholas Kristof schreibt: »Palästinenser
    haben mir von einem Muster verbreiteter israelischer sexueller Gewalt
    gegen Männer, Frauen und sogar Kinder berichtet.« Kritiker zweifeln
    jedoch an den Quellen des Autors. Die Redaktion der New York Times
    stellt sich aber hinter den Autor. Wie belastbar sind die Beweise des
    Artikels? Und könnte eine Klage Israels in den USA Erfolg haben? Diese
    und weitere Fragen beantwortet ZEIT-Politikredakteur Jan Roß, der aus
    Israel berichtet.

    Und sonst so? So viel kostet ein Hund über sein ganzes Leben sein
    Herrchen.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

    Weitere Links zur Folge:

    Schwarz-grüne Koalition: Die Grünen suchen nach einer CDU, die es nicht
    mehr gibt

    Kritik an der CDU: Die Wut der SPD

    Sexualisierte Gewalt gegen Palästinenser: Warum Netanjahu die »New York
    Times« verklagen will

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  • Was jetzt?

    Lieferdienste in Berlin: Bestellt, geliefert, ausgebeutet (Spezial)

    2026/05/16 | 44 mins.
    Tausende junge Menschen aus Indien kommen mit großen Hoffnungen nach
    Deutschland. Sie wollen hier studieren und sich ein Leben aufbauen. So
    geht es auch Ravi, der eigentlich anders heißt. Ravi lebt seit zwei
    Jahren in Deutschland, offiziell ist er bei einer privaten Hochschule in
    Berlin eingeschrieben. Doch wie so viele junge indische Studierende
    gerät auch er in einen Teufelskreis.

    Private Hochschulen verlangen oft hohe Studiengebühren, viele
    Studierende finanzieren sie mit Krediten. In Deutschland angekommen,
    müssen sie schnell Geld verdienen. Weil ihnen oft die Sprachkenntnisse
    fehlen, landen viele bei Lieferdiensten – häufig bei dubiosen
    Subunternehmen. Dort arbeiten manche schwarz, erhalten keinen
    Mindestlohn und werden nur pro Lieferung bezahlt. Wer sich beschwert,
    riskiert den Job.

    Auch beim Wohnen werden viele ausgebeutet. Oft teilen sich Menschen wie
    Ravi winzige, heruntergekommene Zimmer, zahlen Hunderte Euro für ein
    Bett und leben ohne Privatsphäre. Die Lebensumstände sind hart, und doch
    wollen viele nicht zurück nach Indien: Mit indischen Gehältern ließen
    sich die Schulden nie tilgen. Sie sitzen in der Falle, gefangen zwischen
    Scham, Verzweiflung und der Hoffnung, es doch noch zu schaffen.

    Wie dieses System funktioniert, wer daran verdient und was die Politik
    dazu sagt, darum geht es in diesem »Was-jetzt?«-Spezial mit Hannah
    Grünewald und Anant Agarwala.

    In diesem »Was-jetzt?«-Spezial sprechen Hannah Grünewald und Anant
    Agarwala über das Ausbeutungssystem hinter den Berliner Kurierfahrern.

     

    Recherche: Jana Gioa Baurmann und Anant Agarwala

    Produktion: Markus Gläser

    Redaktion: Elise Landschek

    Skript und Moderation: Hannah Grünewald
     

    Weitere Links zur Folge: 

    Ausbeutung bei Lieferdiensten: »Ich sage allen: Macht nicht den Fehler,
    nach Deutschland zu kommen«

    IU Hochschule: Das soll mein Studium sein?

    Online-Lieferdienste: »Die Essenslieferbranche ist ein Labor für Arbeit
    ohne Rechte«

    Kurierfahrer von Lieferdiensten: Komm nach Deutschland zum Studieren,
    haben sie gesagt

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  • Was jetzt?

    Trump in China: Was vom Gipfel der Weltmächte bleibt

    2026/05/16 | 14 mins.
    Donald Trump und Xi Jinping haben sich bei ihrem Treffen in Peking
    demonstrativ freundlich gezeigt. Das Treffen fand vor dem Hintergrund
    angespannter Beziehungen zwischen den USA und China statt. Bei den
    Gesprächen ging es um wirtschaftliche Kooperation, darunter den Ausbau
    von Handelsbeziehungen, chinesische Investitionen in den USA sowie einen
    besseren Zugang amerikanischer Unternehmen zum chinesischen Markt. Beim
    Treffen warnte Xi Jinping außerdem vor einer weiteren Zuspitzung im
    Streit um Taiwan. Welchen Einfluss das auf die Beziehungen zwischen USA
    und China haben könnte, ordnet Matthias Naß, Internationaler
    Korrespondent der ZEIT ein. 

    Vor dem diesjährigen Eurovision Song Contest 2026 gibt es anhaltende
    Debatten über die Teilnahme Israels. Mehrere Künstlerinitiativen,
    Musiker und Rundfunkanstalten protestieren gegen den Auftritt des
    israelischen Kandidaten Noam Bettan. Hintergrund ist der Nahostkonflikt
    und das Vorgehen Israels im Gazakrieg. Fernsehsender aus Spanien,
    Irland, Slowenien, Island und den Niederlanden kündigten an, keine
    eigenen Teilnehmer zum ESC zu schicken. Wie stark politische Debatten
    den ESC prägen, analysiert ZEIT-Autor Jens Balzer. 

     

    Und sonst so? Bakterien und Schimmelpilze auf der Matratze

     

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

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