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  • Was jetzt?

    Libanon: Eine Waffenruhe ohne Waffenruhe

    2026/06/06 | 13 mins.
    Im Libanon ist es trotz einer erneuerten, von den USA unterstützten
    Waffenruhe erneut zu Kämpfen gekommen. Bereits kurz nach der
    Vereinbarung wurden Angriffe der Hisbollah auf den Norden Israels und
    israelische Luftangriffe im Libanon gemeldet. Die vom Iran unterstützte
    Hisbollah-Miliz lehnt die Waffenruhe in der aktuellen Form ab. In einer
    Erklärung forderte sie einen umfassenden Waffenstillstand, der auch ein
    Ende der israelischen Angriffe und den Rückzug Israels aus dem Süden des
    Libanon umfassen müsse. Welche Ziele Israel im Libanon verfolgt,
    erläutert ZEIT-Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke. 

    Im Zuge der Debatte über den neuen Wehrdienst in Deutschland bietet die
    Linkspartei Schulungen zur Kriegsdienstverweigerung an. In Gießen nahmen
    junge Menschen an einem Training teil, in dem sie lernten, wie Anträge
    auf Verweigerung des Wehrdienstes begründet und gestellt werden und wie
    sie künftig andere dabei beraten können. Hintergrund ist die politische
    Diskussion über die künftige Ausgestaltung des Wehrdienstes. Auch wenn
    dieser derzeit freiwillig ist, steigt die Zahl der
    Kriegsdienstverweigerungsanträge wieder an. Wer aus Sicht der
    Linkspartei das Land im Ernstfall verteidigen soll, erklärt Anastasia
    Tikhomirova, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. 

    Und sonst so? Ein ICE heißt jetzt Knuffingen

    Moderation und Produktion: Imre Balzer

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Libanon: Netanjahu droht die Niederlage

    Krieg in Nahost: Israel und Libanon einigen sich auf Umsetzung der
    Waffenruhe

    Südlibanon: Wie weit wird Israel im Libanon gehen?

    Krieg im Nahen Osten: Hisbollah lehnt verlängerte Waffenruhe zwischen
    Israel und Libanon ab

    Waffenruhe im Nahen Osten: Israel zieht Truppen trotz Waffenruhe vorerst
    nicht aus dem Libanon ab

    Wehrdienstgesetz: Röwekamp fordert Klarheit zu Auslandsaufenthalten im
    neuen Wehrdienst

    Die Linke: Die Gewissensoffensive

    Bundeswehr: Würden Sie Wehrdienst leisten?

    Wehrdienst: Bundestag beschließt neues Wehrdienstgesetz

    Bundeswehr: Zahl der Kriegsdienstverweigerer steigt weiter an

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  • Was jetzt?

    Montenegro, Albanien und Co. – Wer kommt noch in die EU? (Update)

    2026/06/05 | 7 mins.
    In Montenegro haben sich die Staats- und Regierungschefs der sechs
    Westbalkan-Staaten mit Vertretern der Europäischen Union getroffen. Zu
    den Teilnehmern des Gipfels in Tivat gehörten auch Bundeskanzler
    Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Es ging unter
    anderem um die Frage, wie die seit Jahren stockenden
    EU-Beitrittsprozesse der Länder wieder beschleunigt werden können. In
    der EU wächst das Interesse an einer engeren Zusammenarbeit mit der
    Region wieder, auch wegen geopolitischer Spannungen und dem Einfluss
    anderer Länder wie Russland oder China. Zu den Westbalkan-Staaten zählen
    Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und
    Serbien. Alle sechs Länder streben einen EU-Beitritt an, die
    Verhandlungen kommen jedoch seit Jahren nur langsam voran. Woran das
    liegt und wie viel Vertrauen die Bürgerinnen und Bürger der Länder dabei
    noch in die EU haben, erläutert Vedran Džihić, Politikwissenschaftler am
    Österreichischen Institut für Internationale Politik.

    Außerdem im Update: Mehr als 50.000 Menschen, denen in der NS-Zeit die
    deutsche Staatsbürgerschaft entzogen oder vorenthalten wurde, sind seit
    2021 wieder eingebürgert worden. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum
    mehr als 100.000 Anträge gestellt. Die Möglichkeit zur Einbürgerung war
    2021 durch eine Gesetzesänderung erweitert worden.

     

    Und sonst so: Bär öffnet Fenster und flieht

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    EU-Westbalkan-Gipfel: Merz und Macron wollen Westbalkan-Staaten
    EU-Beitritt erleichtern

    Westbalkanstaaten: Außenminister Wadephul fordert weitere Reformen von
    Westbalkanländern

    Europäische Union: EU will Beitrittsgespräche mit der Ukraine und Moldau
    beginnen

    Was jetzt? / EU-Westbalkangipfel: Der Westbalkan zwischen Demokratie und
    Autokratie

    Westbalkan und die EU: Die Zukunft des westlichen Balkans steht auf dem
    Spiel

    NSDAP-Mitgliederkartei: Recherchieren Sie hier die NSDAP-Vergangenheit
    Ihrer Familie

    Nationalsozialismus: Mehr als 50.000 Opfer von NS-Unrecht seit 2021
    eingebürgert

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  • Was jetzt?

    Pflegereform: Mehr zahlen, weniger bekommen?

    2026/06/05 | 12 mins.
    Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat einen Entwurf für eine
    Reform der Pflegeversicherung vorgelegt. Ziel ist es, das
    milliardenschwere Defizit der Pflegekassen zu begrenzen und weitere
    Beitragserhöhungen zu vermeiden. Geplant sind höhere Einnahmen durch
    zusätzliche Beiträge, etwa von Gutverdienenden, Kinderlosen und
    Minijobbern. Gleichzeitig sollen die Ausgaben sinken. Dafür sieht der
    Entwurf unter anderem strengere Regeln bei der Einstufung von
    Pflegebedürftigkeit vor. Ob die Reform das Pflegesystem langfristig
    absichern kann, erläutert Tina Groll, Redakteurin im Politikressort der
    ZEIT.

    Erstmals seit mehreren Jahren nehmen deutsche Unternehmer wieder
    offiziell am Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg teil.
    Vertreter der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer begründen dies
    damit, wirtschaftliche Kontakte nach Russland aufrechterhalten und
    deutsche Investitionen im Land schützen zu wollen. Auch eine Delegation
    der AfD reist zu dem Forum. Für den russischen Präsidenten Wladimir
    Putin ist das Forum eine wichtige Bühne, auf der er heute seine
    Grundsatzrede halten wird. Welche Botschaften er dort vermitteln will
    und welche Rolle die deutschen Teilnehmer spielen, ordnet Michael
    Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ein.

     

    Und sonst so? Premiere für einen KI-Film in New York

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Nina Warken: Alle reden, eine macht was

    Pflegereform: Warken will Beitragsbemessungsgrenze bei
    Pflegeversicherung anheben

    Pflegeversicherung: Warken will Besserverdienende bei Pflegebeiträgen
    stärker belasten

    Pflegeversicherung: Beamte in die gesetzliche Pflegeversicherung!

    Gesundheitsreform: Kassenärzte kritisieren Pläne für
    Teilarbeitsunfähigkeit

    Pflegereform: Schwesig und DAK kritisieren geplante Pflegereform als
    unsozial

    Pflege: Das einzige, was explodiert, sind die Pflegekosten

    Pflegekosten: Müssen Sie Ihr Zuhause verkaufen, um Ihre Pflege zu
    finanzieren?

    Collien Fernandes und Christian Ulmen: Herr Ulmen möchte nun doch nicht

    Schauspielerin: Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen
    Christian Ulmen

    Ist das eine Blase? / Deepfake-Videos: »So was kann massiv
    imageschädigend sein«

    Christian Ulmen: Ein Protagonist postet Bilder seiner Freundin. In
    Sex-Chatgruppen

    Christian Ulmen: Ulmen bestreitet Vorwürfe seiner Ex-Frau Collien
    Fernandes

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  • Was jetzt?

    Warum Deutschland im Sicherheitsrat gescheitert ist (Update)

    2026/06/04 | 11 mins.
    Deutschland hat die Wahl für einen nichtständigen Sitz im
    UN-Sicherheitsrat verpasst. Die 193 Mitgliedstaaten der Vereinten
    Nationen entschieden sich bei der Abstimmung in New York stattdessen für
    die Mitbewerber Österreich und Portugal. Als Gründe galten unter anderem
    der späte Einstieg Deutschlands in den Wahlkampf, die Konkurrenz durch
    die EU-Partner, sowie Kritik an der deutschen Haltung im Nahostkonflikt.
    Es ist das erste Mal, dass eine deutsche Bewerbung für das wichtigste
    UN-Gremium scheitert. Was diese Entscheidung nun für Deutschlands Rolle
    in der Welt bedeutet, ordnet Lenz Jacobsen, Redakteur im Politischen
    Feuilleton, ein. 

    Im zweiten Jahr seiner Amtszeit stößt US-Präsident Donald Trump auf
    wachsenden Widerstand. So hat das US-Repräsentantenhaus symbolisch für
    einen Abzug des Militärs aus Kampfhandlungen mit dem Iran gestimmt. Auch
    in der Republikanischen Partei gab es Kritik an einem geplanten
    Entschädigungsfonds. Warum Donald Trump derzeit an Zustimmung verliert
    und was das für seine Zukunft bedeutet, ordnet Paul Middelhoff,
    US-Korrespondent der ZEIT ein.

    Außerdem im Update: Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass
    deutsche Leistungskürzungen für abgelehnte Asylbewerber gegen EU-Recht
    verstoßen. Grundlegende Bedarfe wie Kleidung und Haushaltsprodukte
    dürfen demnach nicht gestrichen werden. Geklagt hatte ein Asylbewerber
    aus Afghanistan, dem zwar Unterkunft, Essen und medizinische Versorgung
    gewährt wurden, jedoch keine Mittel für weitere Grundbedürfnisse.

     

    Und sonst so? Künstliche Ostsee-Insel wird versteigert

     

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Redaktion: Jannis Carmesin

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    Weitere Links zur Folge: 

    Was jetzt? / UN-Sicherheitsrat: Warum Deutschland wieder einen Sitz im
    UN-Sicherheitsrat will

    UN-Sicherheitsrat: Wadephul braucht 128 Stimmen im Finish gegen
    Österreich

    Presseschau zur UN-Wahlniederlage: »Schallende Ohrfeige für die deutsche
    Diplomatie«

    UN-Sicherheitsrat: Johann Wadephul vor Wahl für Sitz im
    UN-Sicherheitsrat optimistisch

    UN-Sicherheitsrat: Deutsche Arroganz

    Johann Wadephul bei den UN: Das verflixte siebte Mal

    Donald Trump: Diesen Widerstand ist er nicht gewohnt

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  • Was jetzt?

    Drei Schritte vorwärts in der Krebstherapie

    2026/06/04 | 12 mins.
    Die EU-Kommission hat am Mittwoch ein neues Maßnahmenpaket zur digitalen
    Souveränität vorgestellt. Hintergrund ist die Sorge, durch
    die Abhängigkeit von US-Technologie und digitalen Diensten verwundbar
    und erpressbar zu sein. Wie effektiv diese Pläne sind und welche
    Herausforderungen dabei bestehen, erläutert Johanna Jürgens, Redakteurin
    im Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Rund um den wichtigsten Krebskongress in Chicago haben Forschende
    zuletzt mehrere neue Studien zur Behandlung von
    Bauchspeicheldrüsenkrebs, Schwarzem Hautkrebs und Brustkrebs
    präsentiert. Besonders bemerkenswert sind die Erkenntnisse bei der
    Therapie des Bauchspeicheldrüsenkrebses, weil dieser bislang weitgehend
    als unheilbar galt. Was diese Ergebnisse für den Kampf gegen Krebs
    bedeuten, erklärt Jan Schweitzer, Redakteur im Gesundheitsressort der
    ZEIT.

    Und sonst so? Berliner Volksbühne eröffnet neues Freibad.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Rita Lauter, Ole Pflüger

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Digitalstrategie: So will der Bundestag digital unabhängiger werden

    Internationaler Strafgerichtshof: Sie machen vor, wie man Trump trotzt

    Gipfel zur Digitalen Souveränität: Wenn plötzlich das Microsoft-Konto
    von unliebsamen Personen streikt

    Beti Hohler: Erst sperrten sie ihre Kreditkarte, dann Amazon, Airbnb und
    den Rest

    Digitale Infrastruktur: EU will bei Clouddiensten und KI unabhängiger
    von USA und China werden

    Krebsbehandlung: Wirksamer, verträglicher, individueller

    Radiologie: Mit KI den Brustkrebs besser erkennen

    Krebs: So können Sie Ihr Krebsrisiko senken

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