Die Bundesregierung will ihren Haushaltsentwurf für 2027 noch vor der
Sommerpause verabschieden. Geplant sind Ausgaben von rund 555 Milliarden
Euro, finanziert unter anderem durch mehr als 200 Milliarden Euro neue
Schulden. Schwerpunkte sind Investitionen in Infrastruktur, Verteidigung
und die Modernisierung des Landes. Bis 2030 könnte rund ein Drittel des
Bundeshaushalts in die Verteidigung fließen. Der Entwurf steht dabei
auch in der Kritik. Die Grünen bemängeln unter anderem Kürzungen beim
Klimaschutz und werfen der Regierung vor, den Haushalt besser
darzustellen, als er tatsächlich ist. Ob das stimmt, erklärt Mark
Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT.
Seit Freitag laufen in mehreren iranischen Städten die offiziellen
Trauerfeierlichkeiten für den im Krieg getöteten früheren Staatschef Ali
Chamenei. Die Regierung inszeniert die Zeremonien als große staatliche
Machtdemonstration. An der Spitze des iranischen Regimes steht
inzwischen Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei. Die Trauerfeierlichkeiten
gelten zugleich als Test dafür, wie viel Einfluss das Regime noch hat
und wie viele Menschen es mobilisieren kann. Lea Frehse, Redakteurin für
Außenpolitik der ZEIT, ordnet ein, welche Bedeutung die Feierlichkeiten
für das Regime haben.
Und sonst so? Wenn Schafwolle zu Dünger wird.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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