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  • Was jetzt?

    Lange Schatten in Texas: Das Ende der Ära Trump? (Spezial zu den US-Midterms)

    2026/10/31 | 30 mins.
    Erstmals seit Jahrzehnten könnte in Texas ein Demokrat in den US-Senat
    gewählt werden. Der Staat, der bisher fast sicher an die Republikaner
    ging, ist vor diesen Midterms besonders umkämpft. Warum hat der
    Ex-Lehrer und fromme Demokrat James Talarico plötzlich Chancen, gegen
    den Maga-Kandidaten Ken Paxton zu gewinnen? Was bewegt die Menschen vor
    Ort?

    Ein Stiefelmacher, der Trump bedingungslos unterstützt, Farmer mit
    deutschen Wurzeln, die an ihm zweifeln, und Menschen an einer
    Kulttankstelle sprechen über das, was sie umtreibt: hohe Preise für
    Benzin, Miete und Lebensmittel. Manche von ihnen werden bei diesen
    Wahlen zum ersten Mal demokratisch wählen.

    Auch wenn Donald Trump bei diesen Midterms nicht auf dem Wahlzettel
    steht, sie werden zeigen, wie die Menschen in den USA über ihren
    Präsidenten und seine Politik denken.

    Recherche, Skript und Moderation: Constanze Kainz

    Redaktion: Elise Landschek

    Produktion: Joscha Grunewald

    Weitere Links:

    Amrai Coen und Paul Middelhoff zu James Talarico: Er könnte der Anfang
    vom Ende Trumps sein

    Das Politikteil zu den Midterms: Der Mann, den Trump fürchtet

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  • Was jetzt?

    Was Gen Z an diesem Wochenende in Deutschland regeln will

    2026/10/31 | 12 mins.
    Bereits seit Wochen geht die Generation Z in europäischen Hauptstädten
    massenhaft auf die Straße – unter anderem für Bildung und soziale
    Gerechtigkeit. Teilweise ist dieser Protest in Gewalt umgeschlagen.
    Jetzt hat das Bündnis Gen Z regelt für dieses Wochenende auch in
    Deutschland zu Protesten aufgerufen. Sowohl die Bundesschülerkonferenz
    als auch Sicherheitsbehörden fürchten, dass extremistische Gruppen die
    Demonstrationen unterwandern könnten, und erwarten gewaltvolle
    Ausschreitungen. Wer hinter der Bewegung steckt und was von den
    Protesten zu erwarten ist, ordnet Mariya Martiyenko aus dem
    Politikressort ein.

    Die Berliner Linke kommt an diesem Wochenende zu einem Parteitag
    zusammen. Eigentlich sollte debattiert werden, ob die Partei den
    Koalitionsgesprächen mit SPD und Grünen zustimmt. Nach dem Ereignis
    dieser Woche drängt sich ein anderes Thema auf: In einem Interview soll
    die Linkenpolitikerin Elif Eralp Angst vor radikalen
    Pro-Palästina-Aktivisten geäußert haben. Die Debatte darum, ob sie trotz
    ihrer Vorsicht vor Terrorunterstützern als Bürgermeisterkandidatin
    geeignet ist, reiht sich ein in die Probleme, mit denen die Linke in den
    letzten Wochen zu tun hatte. Wie es nach dieser Woche für die Partei
    weitergeht und was von der Abstimmung über die Koalitionsverhandlungen
    zu erwarten ist, klärt Fritz Zimmermann aus dem Politikressort der ZEIT.

     Und sonst so? Risikominimiertes »Trick or Treat«

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Christina Felschen, Anneke Rietkerken

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. 

     

    Weitere Links zur Folge:

    Jugendproteste: Warum überall in Europa junge Menschen rebellieren

    Proteste in Frankreich: 1.300 Festnahmen bei Demonstrationen in
    Frankreich

    Proteste am 31. Oktober: Organisatoren der Bildungsproteste rechnen mit
    friedlichem Ablauf

    Jugendbewegung Gen Z regelt: Sie fürchten sich vor Gewalt. Auf die
    Straße wollen sie trotzdem

    Gen Z regelt: Wie berechtigt ist der Frust der Gen Z?

    Gen Z regelt: Schülerkonferenz und Polizei rechnen mit Gewalt bei
    Jugendprotesten

    Elif Eralp im »Spiegel«: Darf der »Spiegel« das?

    Die Linke Berlin: Ist Rot-Grün-Rot jetzt vom Tisch? So einfach ist es
    nicht

    Elif Eralp: Bodo Ramelow kritisiert Berichterstattung über Elif Eralp

    Elif Eralp: Für ein Amt hat sich Elif Eralp unmöglich gemacht

    Elif Eralp: Eralp verspricht konsequentes Vorgehen gegen Verharmloser
    von Terror

    Elif Eralp: Sie hat jetzt noch eine Chance

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  • Was jetzt?

    Gen Z gegen Giorgia Meloni (Update)

    2026/10/30 | 8 mins.
    In Italien demonstrieren seit dem Freitagmorgen landesweit Menschen
    gegen steigende Lebenshaltungskosten und Aufrüstung. Zu den Protesten
    aufgerufen hatte die Gewerkschaft USB in etwa 50 Städten. Konkret
    richten sie sich gegen die rechte Regierung von Ministerpräsidentin
    Giorgia Meloni. Warum die Aufrüstung und steigende Lebenshaltungskosten
    für die Demonstranten zusammenhängen und ob der Protest in Gewalt
    umschlagen könnte, ordnet Ulrich Ladurner ein. Er beobachtet die
    Proteste für die ZEIT aus Rom.

    Hacker haben mutmaßlich 6,3 Milliarden Dollar von der weltweit größten
    Kryptowährungsbörse Binance gestohlen. Das Unternehmen meldete den
    Angriff am Freitagmorgen und teilte mit, dass es sämtliche Ein- und
    Auszahlungen vorerst aussetzt. Experten sprechen davon, dass es sich
    hier um den größten Krypto-Diebstahl in der Geschichte handeln könnte.
    Wie es zu dem Angriff kommen konnte und was der Angriff für die Nutzer
    und ihr Geld bedeutet, erklärt Lisa Hegemann, Leiterin des
    Digitalressorts bei der ZEIT.

    Außerdem im Update: Die unabhängige, russische Zeitung »Nowaja Gaseta«
    muss ihren Betrieb einstellen – weil der Druck der Behörden zu groß
    wurde. »Wir wurden vernichtet«, schrieb die Zeitung und erklärte, man
    habe der Redaktion alle Ressourcen entzogen. Seit Beginn des
    Ukrainekriegs unterliegt die Presse einer deutlich schärferen Zensur als
    davor.

    Und sonst so? In der Kunsthalle Bremen gibt’s eine Ausstellung über und
    für Dackel.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Lena Herrmann

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    Weitere Links:

    Jugendproteste: Warum überall in Europa junge Menschen rebellieren

    Italien: Mehr als 100.000 Menschen protestieren in Italien gegen Giorgia
    Meloni

    Kryptowährungen: Weltgrößte Kryptobörse Binance meldet mutmaßlichen
    Hackerangriff

    Kryptowährungsdiebstahl bei Binance: Die größten Hackerangriffe auf
    Kryptobörsen

    Russland: Russische Zeitung »Nowaja Gaseta« wird im November eingestellt

    Journalismus in Russland: Chronisten der Diktatur

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  • Was jetzt?

    Bundespräsidentenamt: Wie kann die Kandidatensuche mehr Spaß machen?

    2026/10/30 | 13 mins.
    Im kommenden Jahr läuft die Amtszeit von Frank-Walter Steinmeier als
    Bundespräsident ab. Ende Januar wählt die Bundesversammlung den nächsten
    Bundespräsidenten. Bis dahin soll die CDU als stärkste Partei einen
    geeigneten Nachfolger vorschlagen – oder diesmal wahrscheinlich eine
    Nachfolgerin. Schließlich gibt es parteiübergreifende Forderungen nach
    einer weiblichen Besetzung. Spätestens seit ihrem Parteitag stellt sich
    die CSU hinter Ilse Aigner, die Präsidentin des Bayerischen Landtags.
    Wäre sie eine geeignete Kandidatin für das Amt? Aber Bundeskanzler und
    CDU-Chef Friedrich Merz scheint skeptisch. Wen würde der Kanzler gerne
    im Amt sehen – und wie könnte die Debatte darüber Spaß machen? Darüber
    sprechen wir mit ZEIT-Chefkorrespondentin Tina Hildebrandt, Co-Host des
    Podcasts »Das Politikteil«.

    Es ist die größte gemeinsame Hilfsaktion für die Zivilbevölkerung seit
    Kriegsbeginn: Die Ukraine und Russland konnten sich auf eine lokale
    Waffenruhe in der ukrainischen Frontstadt Oleschky einigen. Russland
    hatte Oleschky bereits 2022 erobert. Seit Monaten ist die Stadt schon
    von jeglicher Versorgung abgeschnitten. Zudem ist das Gebiet rund um
    Oleschky stark vermint. Die beschlossene Waffenruhe soll die Lieferung
    von Hilfsgütern und die Evakuierung der Zivilbevölkerung ermöglichen.
    Nach US-Angaben sollen die Einwohner von Oleschky selbst entscheiden, ob
    sie nach Russland oder in ukrainisch kontrolliertes Gebiet gebracht
    werden möchten. Warum zögern manche, die Stadt zu verlassen? Und wieso
    hat sich Russland auf die Waffenruhe eingelassen? ZEIT-Redakteur Maxim
    Kireev hat mit den Menschen vor Ort gesprochen.

    Und sonst so? Lernen, ohne KI zu lernen.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Fabian Scheler, Elise Landschek

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Emilia Portwich

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. 

    Weitere Links zur Folge:

    Nachfolge des Bundespräsidenten: Wie eine Personaldebatte den Kanzler
    bis nach Asien verfolgt

    Nachfolge des Bundespräsidenten: Auf diese Kandidatin könnten sich alle
    einigen. Nur Merz schweigt

    Lage in der Ukraine: Wenn Drohnen Nahrung bringen müssen

    Cherson: Ukraine und Russland bestätigen geplante Waffenruhe in Oleschky

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  • Was jetzt?

    EU-Kanada-Gipfel: Vertane Chance in Montreal? (Update)

    2026/10/29 | 10 mins.
    In Montreal treffen sich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen,
    Ratspräsident António Costa und Kanadas Premierminister Mark Carney zu
    einem Gipfel. Beide Seiten wollen ihre Zusammenarbeit bei Energie,
    Rohstoffen, Klima und digitalem Handel ausbauen. Darüber hinaus wirbt
    Carney für ein Bündnis demokratischer Mittelmächte. Von der Leyen hatte
    Kanada zuvor eine »assoziierte Mitgliedschaft« in der EU angeboten. Auf
    Drängen mehrerer Mitgliedsstaaten wurde der Begriff jedoch aus dem
    Entwurf der Abschlusserklärung gestrichen. Wie sich ihre Partnerschaft
    künftig entwickeln könnte, ordnet Petra Pinzler, Politikredakteurin der
    ZEIT, ein.

    Die Berliner Linkenpolitikerin Elif Eralp will Regierende
    Bürgermeisterin werden. Nun berichtet der »Spiegel« über interne
    Kommentare der Politikerin, die ihr Team bei der Autorisierung eines
    Interviews versehentlich an die Redaktion geschickt hatte. Darin äußerte
    Eralp die Sorge, einen radikalen propalästinensischen Aktivisten
    öffentlich beim Namen zu nennen. Inzwischen hat Eralp erklärt, sich
    nicht einschüchtern zu lassen. Politiker anderer Parteien äußerten
    Zweifel an ihrer Regierungsfähigkeit. Welche Auswirkungen die
    Berichterstattung auf die Regierungsbildung in Berlin haben könnte,
    erklärt Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort der ZEIT.

    Außerdem im Update: Der Volkswagen-Konzern steckt weiter in der Krise.
    Der Konzern plant deshalb einen weiteren Stellenabbau, auch
    Werksschließungen stehen zur Diskussion. Warum die bisherigen
    Rettungsversuche kaum Wirkung zeigen, erläutert
    ZEIT-Wirtschaftsredakteur Max Hägler.

    EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat angekündigt, ihr Amt im Februar
    2027 vorzeitig niederzulegen. Eine offizielle Begründung nannte sie
    nicht. Bereits seit Monaten gab es Spekulationen, dass ihre Nachfolge
    noch vor der französischen Präsidentschaftswahl im April 2027 geregelt
    werden soll.

     

    Und sonst so? Wie aus alten Windeln neue Rohstoffe werden

     

    Moderation und Produktion: Imre Balzer

    Redaktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Auch das noch? / Radfahren: »Wir brauchen keine besseren Menschen, wir
    brauchen bessere Radwege«

    Europa und Kanada: Der aufrechte Gang ist teuer, aber er lohnt sich

    Kanada und die EU: Oh, wie schön ist Kanada

    Johann Wadephul in Ottawa: Kanada, oh Kanada

    Was jetzt? / Mark Carney: Wird die EU transatlantisch?

    Kanada und die Europäische Union: Kanada wird vorerst wohl kein
    »assoziiertes« EU-Mitglied

    Kanada und die EU: Wenn hier etwas mehr Kanada wäre

    Mark Carney: Ein historischer Moment, den Donald Trump hassen dürfte

    Elif Eralp: Sie hat jetzt noch eine Chance

    Enteignung und Antisemitismus: Kann die Linke Berlin regieren?

    Elif Eralp: Eralp soll Angst vor radikalen Pro-Palästina-Aktivisten
    geäußert haben

    Elif Eralp: Eralp verspricht konsequentes Vorgehen gegen Verharmloser
    von Terror

    Rot-Rot-Grün in Berlin: Erst Berlin und jetzt: Die eigene Partei

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