2017 episodes
- Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich bei der traditionellen
Sommerpressekonferenz den Fragen von Journalistinnen und Journalisten
gestellt. Er sprach über Klimaschutz, die Unvereinbarkeitsbeschlüsse der
CDU und die Arbeit seiner Regierung. Wie erklärt Merz, dass rund 85
Prozent der Bürgerinnen und Bürger mit seiner Arbeit unzufrieden sind?
Und räumt er eigene Fehler ein? Das beantwortet Ferdinand Otto,
Politikredakteur der ZEIT.
Vor zehn Jahren versuchten Teile des türkischen Militärs, Präsident
Recep Tayyip Erdoğan zu stürzen. Der Putsch scheiterte und die Regierung
ließ mehr als 10.000 Staatsbedienstete entlassen und Medien schließen.
Wie Erdoğan den Putsch für sich nutzte und welche Fragen bis heute offen
sind, berichtet Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der
ZEIT.
Tschechien hat Neonazi Marla Svenja Liebich nach Deutschland
ausgeliefert. Liebich soll in das Frauengefängnis in Chemnitz gebracht
werden. 2023 wurde Liebich unter anderem wegen Volksverhetzung zu einem
Jahr und sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Nach der Verhandlung hatte
Liebich den Geschlechtseintrag von männlich zu weiblich ändern lassen.
Kritiker sehen darin einen Missbrauch des Selbstbestimmungsgesetzes.
Und sonst so? Kunst aus 390 Kilo Erdnussbutter.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Reformen der Bundesregierung: Die trotzige Entschlossenheit der
Regierung
Regierungserklärung: Als es heißt, »Sommer, Sonne, Sozialkahlschlag«,
steht der Kanzler auf
Türkei: Wie sich autoritäre Herrscher ihre Lieblingsopposition bauen
Marla-Svenja Liebich: Jetzt machen sie einen auf subversiv
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die ZEIT hat erstmals Hunderttausende Personalakten der Sturmabteilung
(SA) und Schutzstaffel (SS) zugänglich und nach Namen durchsuchbar
gemacht. Männer der SA und SS misshandelten politische Gegner und
erhoben sich selbst zu Herrenmenschen. Mitgliederlisten, Stammkarten,
Musterungsbögen, Lebensläufe, Persönlichkeitsbeurteilungen und viele
weitere Millionen von Dokumenten in der nun veröffentlichten Datenbank
stammen überwiegend aus dem US-Nationalarchiv. An der Datenbank, die in
Kooperation mit dem Bundesarchiv entstanden ist, hat der Leiter des
Ressorts Geschichte der ZEIT, Christian Staas, mitgearbeitet.
Kriege verändern nicht nur die Weltpolitik, sondern auch die
Finanzmärkte. Als der Konflikt zwischen den USA und dem Iran im März
eskalierte, investierten viele Anleger an der Börse in Öl in der
Hoffnung auf steigende Preise und hohe Gewinne. Sogenannte
Kriegsgewinnler profitieren finanziell von den Folgen eines Krieges. Ist
das legitime Absicherung oder problematische Spekulation? Mit dieser
moralisch aufgeladenen Frage und ob er sich selbst als einen
Kriegsgewinnler bezeichnen würde, hat sich der wirtschaftspolitische
Korrespondent der ZEIT, Thomas Fischermann, befasst.
Und sonst so? Minigolftricks
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Susanne Hehr,Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
SS-Akten: Durchsuchen Sie die Personalakten von SA und SS nach Ihrer
Familie
Nationalsozialismus: »Himmler schwebte eine regelrechte Menschenzucht
vor«
NSDAP-Mitgliederkartei: Recherchieren Sie hier die NSDAP-Vergangenheit
Ihrer Familie
Geldanlage im Krieg: Kriegsgewinnler wie ich
Rüstungsaktien: Der moralische Kurs
Straße von Hormus: Dauerhaft kaputt
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Nachdem der Iran in der vergangenen Woche erneut Tanker in der Straße
von Hormus beschossen hat, reagieren die USA seit dem Wochenende mit
Luftangriffen. Ab heute soll zusätzlich eine Seeblockade für iranische
Häfen in Kraft treten. Außerdem wollen die USA in Zukunft 20 Prozent des
Warenwerts als Gebühr für Schiffspassagen durch die Meerenge von Hormus.
Bisher hatten sie eine freie Schifffahrt durch die Straße von Hormus als
Kriegsziel ausgegeben. Wie passt das zusammen? Werden die gegenseitigen
Angriffe bei gleichzeitigen Verhandlungen nun zum Dauerzustand? Und
welche Strategie verfolgt der Iran? Mit ZEIT-Korrespondent Jörg
Lau besprechen wir die Lage.
Zum fünften Jahrestag der Flutkatastrophe im Ahrtal hat Bundespräsident
Steinmeier auf einer Gedenkfeier gesprochen. Bundesumweltminister
Carsten Schneider forderte außerdem mehr Klimaschutz an, um besser gegen
künftige Extremwetterereignisse gewappnet zu sein, die laut
Klimaforschern in Zukunft noch häufiger und heftiger auftreten werden.
Außerdem im Update: Die Frage nach Sanktionen gegen Israel wegen der
Ausweitung illegaler Siedlungen im Westjordanland sorgt für Spannungen
innerhalb der Regierungskoalition aus CDU und SPD. Außenminister Johann
Wadephul hatte beim EU-Außenministertreffen in Brüssel am Montag gegen
mögliche Einfuhrbeschränkungen gegen Israel gestimmt. Der
außenpolitische Sprecher der SPD, Adis Ahmetović, sagte, dass
Deutschland bei klaren Völkerrechtsverstößen von Israel, Sanktionen
nicht blockieren dürfe.
Und sonst so? Im WM-Halbfinale ist die Elite unter sich.
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Iranüberblick: USA greifen Iran an, erneut Beschuss in Straße von Hormus
Irankrieg: Schlafwandeln die USA in einen neuen Krieg?
Liveblog: Irankrieg: US-Militär meldet erneut Angriffe auf den Iran
Flutkatastrophe im Ahrtal: Frank-Walter Steinmeier würdigt Solidarität
nach Ahrtal-Katastrophe
Israelische Siedlungspolitik: SPD-Politiker kritisieren Wadephul wegen
Haltung zu Israelsanktionen
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die Hochwasserkatastrophe im Ahrtal ereignete sich vor fünf Jahren, am
14. Juli 2021. Das Extremwetterereignis ist in die Geschichte
eingegangen, damals traten die Ahr, die Inde, die Erft und andere Flüsse
über die Ufer. Insgesamt starben mehr als 180 Menschen, viele verloren
ihre Existenz. Eine Simulation des GFZ Helmholtz-Zentrums für
Geoforschung in Potsdam zeigt, dass 70 Prozent der Todesfälle mutmaßlich
durch bessere Frühwarnung und frühere Evakuierungen hätten vermieden
werden können. Insgesamt leben in Deutschland 400.000 Menschen in
sogenannten Hochwasserrisikogebieten. Ist Deutschland auf solche
Katastrophen vorbereitet? Dazu hat ZEIT-Autorin Theresa Leisgang
recherchiert.
Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) will den Anspruch auf den
sogenannten Unterhaltsvorschuss einschränken, er soll dann mit 15 Jahren
enden. Dabei geht es um staatliche Zahlungen an alleinerziehende Eltern,
wenn nach einer Trennung unterhaltspflichtige Ex-Partner, in der Regel
Väter, ihren Beitrag schuldig bleiben. Der Vorschuss wird dann vom Staat
ausgelegt. Auf den Kosten bleibt der Staat allerdings häufig sitzen: Von
3,2 Milliarden Euro, die im Jahr 2024 gezahlt worden sind, konnten
weniger als 600 Millionen Euro bei Unterhaltsschuldnern eingetrieben
werden. Woran liegt es, dass der Staat sich den Vorschuss nur so selten
zurückholen kann? Das erklärt die ZEIT-Redakteurin im Familienressort,
Livia Sarai Lergenmüller.
Und sonst so? Pitbull stellt Glatzkappenrekord auf.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
Krisenvorbereitung: »Unsere Sicherheit ist brüchig«
Betriebliche Klimaresilienz: Ach, der zieht bestimmt vorbei
Hochwasser im Ahrtal: Dernau, 365 Tage danach
Unterhaltsvorschuss: »Mir würden plötzlich knapp 800 Euro monatlich
fehlen«
Unterhalt für Alleinerziehende: Wie gut der Staat für schlechte Väter
sorgt
Alleinerziehende Eltern: Anspruch auf Unterhaltsvorschuss soll laut
Prien mit 15 Jahren enden
Sparpläne der Bundesregierung: SPD und Linke kritisieren geplante
Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - In Paris trifft sich die sogenannte Koalition der Willigen aus
westlichen Unterstützerländern der Ukraine. Gleichzeitig dazu steht die
ukrainische Regierung vor dem nächsten Umbruch: Erst vor einem Jahr
wurde Ex-Wirtschaftsministerin Julia Swyrydenko zur Ministerpräsidentin
ernannt, nun muss sie ihren Posten schon wieder räumen. Präsident
Wolodymyr Selenskyj begründet das damit, dass die Beziehungen zu
wichtigen internationalen Partnern künftig eine noch höhere Priorität
bekommen sollen. Was ist da dran? Das ordnet der freie
Ukraine-Korrespondent Denis Trubetskoy ein.
Ein Expertengremium empfiehlt der EU, Kinder unter 13 Jahren soziale
Netzwerke nur unter Aufsicht und zeitlich begrenzt nutzen zu lassen. In
den Geschäftsbedingungen von Plattformen wie Instagram und TikTok steht
derzeit allerdings schon oft ein Mindestalter von 13. Lisa Hegemann,
Leiterin des Digitalressorts, erklärt, welchen Unterschied eine
offizielle Vorgabe in der Praxis machen würde.
Außerdem im Update: Reisende sollen künftig unkomplizierter an ihre
Entschädigung kommen, wenn ihr Flug ausfällt oder sich verspätet.
Und sonst so? ADHS oder Autismus oder vielleicht beides?
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Rita Lauter
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Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Ukraine meldet Angriffe auf russische
Schiffe im Asowschen Meer
Julija Swyrydenko: Selenskyj kündigt Austausch von Regierungschefin und
Kabinett an
Koalition der Willigen: Ein denkwürdiger Gipfel
Westjordanland: EU-Kommission legt Handlungsoptionen für
Israel-Sanktionen vor
Social-Media-Altersgrenze: EU-Experten empfehlen Social-Media-Verbot für
unter 13-Jährige
Fluggastrechte in der EU: EU-Länder stärken Fluggastrechte
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