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- Nach dem plötzlichen Tod von Bayerns stellvertretendem
Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger zeigen sich Politiker aus ganz
Deutschland betroffen. Der 55-jährige Bundesvorsitzende der Freien
Wähler wurde am frühen Mittwochabend tot in einem Hotelzimmer in
Berlin-Mitte aufgefunden, Hinweise auf Fremdverschulden gibt es nicht.
Er sei ein »starker Bayer«, ein guter Wirtschaftsminister und ein
warmherziger Mensch gewesen, sagt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder
in einem Statement. Auch in den eigenen Reihen trauert man um »einen
echten Freigeist«. Wie er mit seinem Auftritt als nahbarer
Anti-Establishment-Politiker eine Marktlücke besetzt hat, erklärt Martin
Machowecz, stellvertretender Chefredakteur der ZEIT. Er blickt zurück
auf Aiwangers politisches Erbe.
Wer in Deutschland einen Führerschein machen möchte, muss dafür viel
Geld bezahlen – im Schnitt 3.500 Euro kostet die Fahrerlaubnis
mittlerweile. Das will die Bundesregierung jetzt günstiger machen und
plant dafür ein Reformpaket. Vonseiten der Fahrlehrerverbände kommt
Kritik an den Reformplänen: Diese gingen zulasten der
Verkehrssicherheit. Und es gibt Zweifel, ob der Führerschein dadurch
tatsächlich weniger kostet. Der ADAC hingegen sieht die Reform als
Chance – solange bestimmte Kriterien eingehalten werden. Wie realistisch
es ist, dass der Führerschein günstiger wird, und wie es um die
Sicherheit auf den Straßen steht, erklärt Zacharias Zacharakis aus dem
Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Die moralischen Grenzen einer Fernsehshow.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Anneke Rietkerken
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Links zur Folge
Hubert Aiwanger: Politiker reagieren schockiert auf den Tod von Hubert
Aiwanger
Hubert Aiwanger: Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger ist tot
Zum Tod von Hubert Aiwanger: Hubert, der Freie
Hubert Aiwanger: Freie Wähler wollen Bundesparteitag nach Tod Aiwangers
verschieben
Tod Hubert Aiwangers: Leichnam Aiwangers wird im Tagesverlauf obduziert
Führerscheinreform: Fahrlehrer warnen vor Risiken durch
Führerscheinreform
Kosten für Führerschein: Führerschein für 1.800 Euro? In Frankreich
normal
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - In Frankreich haben die Gewerkschaften zu landesweiten Streiks und
Demonstrationen aufgerufen. Betroffen sein könnten der Bahn- und
Flugverkehr sowie Schulen und Universitäten. Hintergrund sind steigende
Lebenshaltungskosten, niedrige Löhne und schlechte Bedingungen an
Schulen und Universitäten. Bereits am Wochenende kam es zu
Ausschreitungen mit fast 800 Festnahmen, rund 500 Bränden und mehr als
150 verletzten Sicherheitskräften. Die Chefin der Gewerkschaft CGT,
Sophie Binet, kritisiert Präsident Emmanuel Macron und wirft seiner
Regierung vor, die Gewerkschaften zu schwächen und soziale Probleme zu
verschärfen. Was sich die Demonstranten vom scheidenden Präsidenten
Emmanuel Macron, der keine eigene Mehrheit hat, noch erhoffen können,
ordnet Annika Joeres, Frankreich-Korrespondentin der ZEIT, ein.
Bei den US-Zwischenwahlen 2026 haben die Demokraten die Mehrheit im
Senat und im Repräsentantenhaus gewonnen. Damit können sie
Gesetzesvorhaben der Trump-Regierung blockieren, die Besetzung wichtiger
Ämter beeinflussen und die Arbeit der Regierung stärker kontrollieren.
Aber können sie auch die Wirtschaftspolitik der Trump-Administration
beeinflussen? Und wird der Mehrheitswechsel im Kongress etwas an den
hohen Lebenshaltungskosten in den USA ändern? Das erklärt Heike Buchter,
ZEIT-Korrespondentin in New York.
Und sonst so? Wohnungs-Makeover mit Büchern
Moderation und Produktion: Rita Lauter und Constanze Kainz
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Proteste in Frankreich: »Diese Wut wird sich nicht so leicht wieder
legen«
Proteste in Frankreich: Die Wut schwelt schon so lange
Proteste in Frankreich: Stürmt dieser Junge die Bastille?
Ausschreitungen in Frankreich: Wer plünderte französische Geschäfte?
Proteste in Frankreich: Frankreichs Regierung hält wegen Protesten an
Ausgangssperren fest
Schülerproteste in Frankreich: Hier brennen nicht nur Mülltonnen. Hier
brennt ein System
US-Kongresswahlen: Die Ergebnisse der Midterms 2026 – live
Midterms in den USA: Blaue Begeisterung, rote Ratlosigkeit
Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten: Schluss mit Daddy!
Videokommentar: »Amerika ist größer als Trump«
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die Demokraten haben bei den Midterms die Mehrheit in beiden Kammern des
US-Kongresses gewonnen. US-Medien sprechen von einem »blauen Tsunami«.
Doch die Außenpolitik wird in den Händen von Donald Trump bleiben.
»Amerika kommt zurück, diesen Fehler gab es schon einmal«, sagt Jörg
Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Er erklärt, welche Folgen
der Wahlsieg für Trumps Außenpolitik und das Verhältnis zu Europa hat.
Die Renten sollen 2027 um gut vier Prozent steigen – das würde rund 15,6
Milliarden Euro kosten. Doch ist das gerecht gegenüber den jüngeren
Generationen, die dafür aufkommen müssen? Das analysiert Tina Groll aus
dem Wirtschaftsressort der ZEIT.
Außerdem im Update: Die Eishockey-WM in Deutschland steht auf der Kippe.
Mehrere Länder drohen mit einem Boykott, sollte Russland teilnehmen. Der
Deutsche Eishockey-Bund erwägt, das Turnier abzugeben.
Und sonst so? Der Schrifsteller und Illustrator Janosch ist verstorben.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
US-Kongresswahlen: Die Ergebnisse der Midterms 2026 – live
Liveblog: Midterms
Midterm-Wahlen: Verluste quer durch alle Wählergruppen
Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten: Schluss mit Daddy!
Donald Trump: Ist das der Anfang vom Ende?
Donald Trump und Benjamin Netanjahu: Zwei geschwächte Männer, die jetzt
den Sieg brauchen
Alterssicherung: Renten steigen 2027 voraussichtlich um vier Prozent
Eishockey-WM 2027: Fünf Länder wollen bei Eishockey-WM Partien gegen
Russland verweigern
Schöpfer der »Tigerente«: Schriftsteller und Künstler Janosch ist tot
Janosch: Herr Janosch, was machen Sie denn da?
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Zwei Jahre nach Donald Trumps Wiederwahl haben die USA bei den Midterms
am Dienstag vor allem über die Politik des Präsidenten abgestimmt. Die
Niederlage der Republikaner ist eindeutig. Was bedeutet das für den
Vibe-Shift, den der Historiker Niall Ferguson im Winter 2024 ausrief,
als alles nach rechts zu rücken schien? Tech-Chefs wie Mark Zuckerberg
machten plötzlich auf maskulin, Unternehmen strichen
Diversitätsprogramme, Eltern überlegten sich zweimal, ob sie ihre Kinder
auf linke Unis wie Harvard oder Yale schicken sollten. Trumps Wiederwahl
galt als Beginn einer neuen Ära.
Zwei Jahre später aber ist davon kaum etwas übrig. Im Zentrum stehen
jetzt steigende Lebenshaltungskosten, der Krieg im Iran und die
Epstein-Files – kaum einer glaubt mehr daran, dass Trump es mit »America
First« wirklich ernst meint.
Die Demokraten haben die Wahl gewonnen und können Trump deshalb künftig
ausbremsen. Möglich ist, dass mit dieser Niederlage sein politisches
Ende beginnt. Doch ein Nachruf ist dieser Kommentar nicht, denn Trump
hat noch nie eine Niederlage akzeptiert.
Moderation: Paul Middelhoff
Redaktion: Constanze Kainz
Produktion: Markus Gläser
Mitarbeit: Anneke Rietkerken
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - In den USA wird weiter ausgezählt, doch schon jetzt ist klar: Die
Demokraten haben bei diesen Wahlen gewonnen. Noch mal zum Hintergrund:
Bei den Zwischenwahlen wurden die Abgeordneten des Repräsentantenhauses
und etwa ein Drittel des Senats gewählt. Beide zusammen bilden den
Kongress. Neben dem Kongress wurden in 36 Bundesstaaten ebenfalls neue
Gouverneure gewählt. Den Wahlkampf haben Themen wie die hohen
Lebenshaltungs- und Energiekosten oder das Vorgehen der
Einwanderungsbehörde ICE geprägt.
Umfragen prognostizierten den Demokraten vorab eine Mehrheit bei den
Midterms im Repräsentantenhaus. Für den Senat zeigten die Umfragen vor
der Wahl kein eindeutiges Ergebnis. Nun sind die Ergebnisse früher klar
als gedacht. Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT in
Washington, ordnet sie im Interview ein.
Was der Sieg der Demokraten für Trumps Regierung bedeuten und welche
Folgen er aus internationaler Sicht haben könnte, darüber sprechen wir
mit Rieke Havertz, US-Korrespondentin und Co-Host des Podcasts »OK,
America?«.
Und sonst so? US-Amerikaner wetten fast zwei Milliarden Dollar auf
Midterms.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Emilia Portwich
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Liveblog: Midterms live
Midterms in den USA: Kongresswahlen in den USA haben begonnen
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