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- Zum ersten Mal seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die
Ukraine im Jahr 2022 wird in Russland ein neues Parlament gewählt. Doch
echte politische Konkurrenz für die kremlnahe Partei »Einiges Russland«,
die seit mehr als 20 Jahren die Staatsduma dominiert, gibt es nicht.
Auch diesmal wurden oppositionelle und kriegskritische Kandidaten von
der Wahl ausgeschlossen. Für Wladimir Putin ist die Abstimmung trotzdem
von Bedeutung: Sie soll zeigen, wie groß der Rückhalt für seine Politik
nach mehr als vier Jahren Krieg noch ist. Warum Putin überhaupt noch am
Schein demokratischer Wahlen festhält, erklärt Michael Thumann,
außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.
Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant weiter – und inzwischen
äußern selbst einige der Menschen, die an besonders leistungsfähigen
KI-Systemen arbeiten, Sorgen über die möglichen Folgen ihres Tuns.
Mehrere führende Köpfe der Branche, darunter Sam Altman von OpenAI,
fordern strengere Regeln und warnen davor, dass zukünftige Systeme außer
Kontrolle geraten könnten. Dabei geht es auch um die sogenannte
Artificial General Intelligence, kurz AGI. Wie realistisch solche
Szenarien sind und welche Regeln es künftig für KI braucht, erklärt
Elena Erdmann aus dem Wissensressort der ZEIT.
Und sonst so? Cash fürs Lesen
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Christina Felschen, Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Russland und Ukraine tauschen
Hunderte Soldatenleichen aus
Russland: Warum die Dumawahl für Putin ein schwieriger Stimmungstest ist
Ukraine: Wladimir Putins extreme Botschaft
Russland: Ist Putin auch in Russland zum Äußersten bereit?
Künstliche Intelligenz: Wie wird KI die Welt in fünf Jahren verändert
haben, in zehn?
Gefahren durch KI: Die wollen gebremst werden?
Künstliche Intelligenz: OpenAI sagt Börsengang vorerst ab
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Kanadas Premierminister Mark Carney hat sich im Europäischen Parlament
offen für eine engere Anbindung Kanadas an die Europäische Union
gezeigt. In seiner Rede begrüßte er die Idee, Kanada zu einem
»assoziierten Mitglied« der EU zu machen. Ein Grund für die Annäherung
sind auch die angespannten Beziehungen zu den USA unter Donald Trump.
Der wiederum hat den Vorschlag kritisiert und mit hohen Zöllen sowie
Einschränkungen im Handel mit Europa gedroht.
Die Spritpreise in Deutschland haben einen neuen Höchststand erreicht.
Ein Liter Diesel kostete im bundesweiten Durchschnitt zuletzt gut 2,45
Euro und war damit so teuer wie noch nie. Auch der Preis für Super E10
liegt mit durchschnittlich gut 2,31 Euro auf einem Rekordniveau. Grund
für die hohen Preise ist vor allem der stark gestiegene Ölpreis, der
zuletzt bei rund 100 Dollar pro Barrel lag. Bundeskanzler Friedrich Merz
hat Entlastungen angekündigt, konkrete Maßnahmen und den Zeitplan aber
noch offengelassen.
Außerdem im Update: In Istanbul sind mehrere Demonstranten nach
Protesten gegen Razzien in der queeren Szene wieder freigelassen worden.
Bei den Razzien gegen LGBTQ-Aktivisten sind am vergangenen Wochenende in
mehreren türkischen Städten zahlreiche Menschen festgenommen worden. Was
politisch dahintersteckt, erklärt ZEIT-Autorin Özge İnan.
Bei der Parlamentswahl in Schweden hat die Mitte-links-Opposition um
Sozialdemokratin Magdalena Andersson knapp gewonnen. Nach Auszählung
aller Stimmen kommt ihr Lager auf 176 Sitze, das rechte
Regierungsbündnis auf 173 Sitze.
Bundestrainer Jürgen Klopp hat seinen ersten DFB-Kader vorgestellt. Ihr
erstes Länderspiel unter dem neuen Bundestrainer bestreitet die DFB-Elf
am kommenden Donnerstag gegen die Niederlande.
Und sonst so? Olympia-Strecke mit Krokodilen bestätigt
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Europäische Union: Mark Carney offen für Idee einer
EU-Sondermitgliedschaft Kanadas
Livestream: Rede von Mark Carney: Jetzt live: Mark Carney vor dem
EU-Parlament
Assoziierte EU-Mitgliedschaft: EU-Kommissionschefin erwägt »assoziierte«
Mitgliedschaft für Kanada
USA und Kanada: Trotzig gegen Trump
Europäische Union: Trump droht EU mit Handelsstopp bei engerer
Partnerschaft mit Kanada
Meerenge Bab al-Mandeb: »Die Preise für Diesel und Benzin werden noch
weiter steigen«
Spritpreise: Diesel in Deutschland ist so teuer wie nie zuvor
Ölpreis: Eskalation im Nahen Osten treibt Rohölpreis über hundert Dollar
Spritpreise: Friedrich Merz kündigt Entlastungen bei Spritpreisen an
Spritpreise: Unionsfraktionschef Frei fordert Entlastungen zum 1.
Oktober
LGBTQ-Aktivisten in der Türkei: Festgenommene Demonstranten in Istanbul
wieder freigelassen
Festnahmen in Istanbul: Zahlreiche Aktivisten bei LGBTQ-Protest in der
Türkei festgenommen
Bundestrainer: Jürgen Klopp spricht sich für »positiven Patriotismus«
aus
Deutsche Nationalmannschaft: Jürgen Klopp ernennt zwei DFB-Kader mit je
22 Spielern
Schweden: Schwedens Mitte-links-Opposition gewinnt Parlamentswahl knapp
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - In der CDU sorgt die politische Lage nach dem schlechten Abschneiden bei
der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt für Unruhe. Seitdem wurde in Berlin
über einen möglichen Kanzlerwechsel und verschiedene Szenarien für die
Zukunft der Regierung spekuliert. Inzwischen haben sich mehrere
CDU-Ministerpräsidenten hinter Friedrich Merz gestellt und ihm damit
Rückhalt gegeben. Die bevorstehenden Wahlen in Berlin und
Mecklenburg-Vorpommern könnten für die weitere Debatte eine Rolle
spielen. Wie viel hinter den Spekulationen steckt und wie der Brief der
Ministerpräsidenten einzuschätzen ist, ordnet Fabian Reinbold,
Politischer Korrespondent der ZEIT, ein.
Die Huthi-Miliz im Jemen hat die strategisch wichtige Meerenge Bab
al-Mandeb unter ihre Kontrolle gebracht. Die Meerenge ist für
Saudi-Arabien von besonderer Bedeutung, weil sie als Transportweg für
saudisches Öl dient. Der Öltransport durch die Straße von Hormus ist für
das Land praktisch unmöglich geworden. Saudi-Arabien hatte die USA um
militärische Unterstützung gebeten, die wurde jedoch abgelehnt. Die
Situation stellt Saudi-Arabien vor neue Herausforderungen und könnte
Auswirkungen auf die internationale Ölversorgung haben. Warum die USA
Saudi-Arabien nicht militärisch unterstützen und welche Möglichkeiten
das Land nun hat, erklärt Lea Frehse, Auslandsredakteurin der ZEIT.
Und sonst so? Augen auf für Igel und Maulwurf
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Philip-Johann Moser
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Weitere Links zur Folge:
Alles gesagt? / Wolfram Weimer: Wolfram Weimer, übersteht das die CDU?
Und Friedrich Merz?
Bundeskanzler: Bloß nicht am Tor des Kanzleramts rütteln. Sonst stürzt
noch alles ein
Meinungsforschung: »Merz zieht die CDU nach unten«
CDU: Und was, wenn Merz dann weg ist?
Diskussion über Friedrich Merz: CDU-Ministerpräsidenten unterstützen
Bundeskanzler Merz
Arktisgipfel in Rovaniemi: Merz findet europäische Sicherheit wichtiger
als Kanzlerdebatte
Was jetzt? / Jemen: Wie die Huthis den Krieg im Nahen Osten kapern
Huthi-Miliz: Diese Eroberung hat Folgen für die ganze Welt
Bab al-Mandeb: Huthis erlangen vollständige Kontrolle über Meerenge Bab
al-Mandeb
Huthi-Miliz: Ist Saudi-Arabien geliefert?
Meerenge Bab al-Mandeb: »Die Preise für Diesel und Benzin werden noch
weiter steigen«
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat in ihrer diesjährigen
State-of-the-Union-Rede die EU als stark bezeichnet, aber gleichzeitig
auf große Herausforderungen verwiesen. Daneben schlug sie eine engere
Zusammenarbeit mit Kanada vor, eine mögliche »assoziierte
Mitgliedschaft«. Wie gut die EU auf die Herausforderungen der Zeit
vorbereitet ist, analysiert ZEIT-Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner.
Deutschland und die USA wollen ihre Zusammenarbeit bei Rüstungsprojekten
ausbauen. Verteidigungsminister Boris Pistorius und sein US-Amtskollege
Pete Hegseth unterzeichneten dazu in Washington eine Absichtserklärung.
Geplant sind gemeinsame Projekte bei der Entwicklung, Produktion und
Wartung von Waffen sowie eine engere Zusammenarbeit bei Forschung und
Technologietransfer. Wie das mit den Forderungen nach mehr europäischer
Unabhängigkeit zusammen passt, beantwortet
ZEIT-Hauptstadtredakteur Peter Dausend.
Außerdem im Update: Das Kosovo-Sondertribunal in Den Haag hat den
früheren Präsidenten des Kosovo, Hashim Thaçi, wegen Kriegsverbrechen zu
25 Jahren Haft verurteilt.
Und sonst so? Der Film »Staatsschutz« trifft einen Nerv
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Philip-Johann Moser
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Weitere Links zur Folge:
Ursula von der Leyen: »Wir haben keine Bros und keine Oligarchen«
Livestream: EU-Parlament: Live: Von der Leyen hält Rede zur Lage der
Union
Rede zur Lage der Union: Von der Leyen würdigt Stärke der EU und warnt
vor Abhängigkeiten
Assoziierte EU-Mitgliedschaft: EU-Kommissionschefin erwägt »assoziierte«
Mitgliedschaft für Kanada
Social-Media-Verbot für Kinder: Wie das Social-Media-Verbot für Kinder
in der EU aussehen könnte
Deutschland und die USA: Sollte sich Deutschland noch auf die USA
verlassen?
Verteidigung: USA und Deutschland wollen enger in Rüstungsindustrie
zusammenarbeiten
Rüstungskooperation: 16 Minuten und 33 Sekunden lang Begeisterung
Regierungserklärung von Friedrich Merz: USA sagen Verkauf von
Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland zu
Hashim Thaçi: Ex-Präsident des Kosovo plädiert in Den Haag auf
unschuldig
Sondertribunal in Den Haag: Kosovos Ex-Präsident Hashim Thaçi zu 25
Jahren Haft verurteilt
Der Geldpodcast: Geld genug
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Anfangs waren es Hackerangriffe, inzwischen sind es auch mit Sprengstoff
beladene Drohnen: Deutschlands Infrastruktur wird von Russland immer
stärker ins Visier genommen. Ein Grund ist, dass hierzulande ukrainische
Soldaten an Waffen ausgebildet und Rüstungsgüter für die Ukraine
produziert werden. Ist Deutschland damit bereits gut auf die Abwehr
hybrider Attacken vorbereitet? Und wieso sind viele Angriffe bisher
schiefgelaufen? Diese und weitere Fragen beantwortet Hauke
Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT.
Der internationale Ölmarkt steht unter Druck. Die Straße von Hormus ist
seit dem Irankrieg gesperrt, die Huthi-Miliz kontrolliert seit Kurzem
einen Teil der Meerenge zum Roten Meer und Ölpipelines, die diese
Engpässe umgehen sollen, werden auch immer öfter angegriffen. Während
die bisherigen Routen unter Druck geraten, profitieren andere. Wer
verliert und wer gewinnt, analysiert Thomas Fischermann aus dem
Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Sauerteigbrot gibt’s auch in teuer.
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Benjamin Probst und Susanne Hehr
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Weitere Links zur Folge:
Kritische Infrastruktur: Das verwundbare Land
Anschläge auf Umspannwerke: Ist es das, wonach es aussieht?
Ölindustrie: So verwandelt sich der weltweite Ölmarkt
Meerenge Bab al-Mandeb: »Die Preise für Diesel und Benzin werden noch
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