Beim EU-Gipfel ist Ratspräsident António Costa wegen nicht abgestimmter
Kontakte zu Russland in die Kritik geraten. Nach Angaben seines Büros
hatte Costas Kabinettschef Gespräche geführt, um diplomatische Kanäle
nach Moskau offenzuhalten. Mehrere Staats- und Regierungschefs, darunter
Bundeskanzler Friedrich Merz, kritisierten das Vorgehen. Ob sich
innerhalb der EU ein neuer Konflikt über den Umgang mit Russland
abzeichnet und welche Folgen das für die Ukraine haben könnte, ordnet
Johanna Roth aus dem Politikressort der ZEIT ein.
Die in der Schweiz geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran
über ein weitreichenderes Abkommen sind abgesagt worden. Das Schweizer
Außenministerium teilte mit, dass es bislang keinen neuen Termin gebe.
Als Grund wurden logistische Probleme genannt. Parallel dazu wächst in
den USA die Kritik am geplanten Abkommen. Widerstand kommt vor allem aus
den Reihen der Republikaner. Für US-Präsident Donald Trump gilt eine
Einigung als politisch wichtig, da der Krieg von Beginn an
innenpolitisch umstritten war. Ob die abgesagten Gespräche und die
Kritik aus den eigenen Reihen die Verhandlungen gefährden könnten,
ordnet Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ein.
Außerdem im Update: Israel und die Hisbollah haben sich nach Angaben aus
US-Regierungskreisen auf eine Waffenruhe geeinigt. Die von den USA und
Katar vermittelte Vereinbarung soll demnach bereits am Nachmittag in
Kraft getreten sein.
Und sonst so: Hitze-Crêpes in Paris braten
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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