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  • Was jetzt?

    Die Sprengstoffdrohne – muss Deutschland jetzt härter reagieren? (Update)

    2026/08/07 | 10 mins.
    Weil der Fund einer mit Sprengstoff beladenen Drohne am Flughafen
    Leipzig sicherheitspolitische Folgen haben könnte, hat die
    Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Zudem befasste sich der
    Nationale Sicherheitsrat erstmals mit dem Vorfall und kam unter Vorsitz
    von Bundeskanzler Friedrich Merz telefonisch zusammen. Welche
    politischen Konsequenzen der Vorfall haben könnte und welche Rolle die
    Nato dabei spielt, erklärt Peter Dausend, Redakteur in der
    Hauptstadtredaktion der ZEIT.

    US-Präsident Donald Trump will mit zwei Dekreten verhindern, dass
    bestimmte in den USA geborene Kinder automatisch US-Staatsbürger werden.
    Betroffen sein sollen unter anderem Kinder von Frauen, die nur zur
    Geburt in die USA einreisen. Außerdem will die Regierung die Aberkennung
    bereits verliehener Staatsbürgerschaften erleichtern. Ob die neuen
    Dekrete rechtlich Bestand haben könnten, erläutert Anna Sauerbrey,
    außenpolitische Koordinatorin der ZEIT.

    Außerdem im Update: Die deutschen Warenexporte haben im Juni ein neues
    Rekordhoch erreicht. Sie stiegen im Vergleich zum Vormonat um 0,9
    Prozent auf 139,3 Milliarden Euro. Gleichzeitig nahmen die Importe um
    4,4 Prozent auf 123,9 Milliarden Euro zu.

     

    Und sonst so: Apnoetaucher wagt Rekordversuch im Starnberger See

     

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Wirtschaft: Deutschland exportierte im Juni mehr Waren als je zuvor

    Flughafen Leipzig/Halle: Was wir über die Sprengstoffdrohne am Flughafen
    Leipzig/Halle wissen

    Flughafen Leipzig/Halle: Dobrindt spricht nach Drohnenvorfall von »neuer
    Gefahrenqualität«

    Nationaler Sicherheitsrat: Das neue Gremium, das Deutschland für
    Krisenfälle rüsten soll

    Was jetzt? / Drohne am Leipziger Flughafen: Nur knapp an der Katastrophe
    vorbei

    Geburtsrecht in den USA: Trump unterzeichnet neues Dekret zur
    Beschränkung des US-Geburtsrechts

    Einwanderung: Verdächtigt, weil sie schwanger in die USA einreisen

    Geburtsortsprinzip: Supreme Court stoppt Trumps Einschränkungen bei
    Staatsangehörigkeit

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  • Was jetzt?

    Feiert der Zivildienst bald sein Comeback?

    2026/08/07 | 12 mins.
    Die Bundesregierung bereitet derzeit die Grundlagen für einen möglichen
    neuen Zivildienst vor. Hintergrund ist eine mögliche Wiedereinführung
    der Wehrpflicht, für die auch ein Ersatzdienst für Wehrdienstverweigerer
    geschaffen werden müsste. Das Familienministerium will seine Pläne nach
    der Sommerpause vorstellen. Opposition und Sozialverbände äußern Kritik
    und warnen davor, dass ein verpflichtender Zivildienst als
    kostengünstiger Ersatz für sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze
    dienen könnte. Was an dieser Kritik dran ist und ob es überhaupt
    genügend Einsatzplätze gibt, erklärt Clara Suchy, Redakteurin im
    Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Nach dem Sturz des Assad-Regimes Ende 2024 beginnt Syrien mit der
    Aufarbeitung jahrzehntelanger Menschenrechtsverbrechen. Tausende
    Familien suchen weiterhin nach Angehörigen, die während der Herrschaft
    von Baschar al-Assad verschwunden sind. Die neue syrische Führung hat
    Kommissionen für Menschenrechtsverletzungen und die Suche nach
    Vermissten eingerichtet. Zudem werden ehemalige Vertreter des
    Assad-Regimes festgenommen. Viele Betroffene kritisieren jedoch, dass
    die Aufarbeitung zu langsam vorangeht und nicht alle Verantwortlichen
    zur Rechenschaft gezogen werden. Wie die Menschen in Syrien damit
    umgehen, erläutert ZEIT-Autorin Andrea Backhaus.

     

    Und sonst so? US-Forscherin entwickelt Springseil-Maschine

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Zivildienst: Bundesregierung soll Grundlagen für neuen Zivildienst
    vorbereiten

    Personalprobleme der Bundeswehr: Wer soll denn die Panzer künftig
    fahren?

    Kriegsdienstverweigerung: Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung
    ist stark gestiegen

    Soziale Pflichtzeit: Steinmeiers Idee vom Pflichtdienst ist zynisch

    Was jetzt? / Syrien: Was der Sturz Assads für den Nahen Osten bedeutet

    Syrien: »Diese Kriminellen haben selbst vor Babys nicht Halt gemacht«

    Syrien: Ein magischer Moment

    Syrien nach dem Assad-Regime: "Von flächendeckender Autorität kann keine
    Rede sein"

    Syrien: Menschenrechtler fordern Ende der Gewalteskalation in Syrien

     

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  • Was jetzt?

    Sprengstoffdrohne in Leipzig: Nur knapp an der Katastrophe vorbei (Update)

    2026/08/06 | 10 mins.
    Nach dem Fund einer mit Sprengstoff beladenen Drohne am Flughafen
    Leipzig/Halle läuft die Debatte über den Schutz deutscher Flughäfen vor
    Angriffen aus der Luft. Entdeckt wurde die Drohne in der Nacht zum
    Mittwoch von einem Flughafenmitarbeiter. Die Drohne wurde in der Nähe
    eines ukrainischen Transportflugzeugs zu Boden gebracht. Spezialisten
    der Bundespolizei entschärften die Sprengvorrichtung.
    Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bezeichnete den Vorfall als
    hybrides Anschlagsszenario. Was hinter dem Vorfall steckt und wie es
    überhaupt dazu kommen konnte, erklärt Anne Hähnig, die das
    Politikressort der ZEIT leitet.

    Vor dem Landgericht Berlin hat der Prozess gegen einen 68-jährigen Mann
    begonnen. Er soll zwischen 2016 und 2022 insgesamt 14 Frauen nach dem
    Kennenlernen über Onlinedating-Plattformen mit Schlafmitteln und Alkohol
    betäubt und dann vergewaltigt und teils gefilmt haben. Angeklagt ist er
    in 22 Fällen. Viele der betroffenen Frauen erfuhren erst durch
    sichergestellte Videos von den mutmaßlichen Taten. Im Falle einer
    Verurteilung drohen dem Angeklagten eine langjährige Freiheitsstrafe
    sowie Sicherungsverwahrung. Wie der Prozessauftakt verlief, berichtet
    Nina Monecke, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.

    Außerdem im Update: Nach neuen Schätzungen des Robert Koch-Instituts
    (RKI) sind zwischen dem 22. und 28. Juni rund 9.600 Menschen in
    Deutschland an den Folgen extremer Hitze gestorben. Gesundheits- und
    Umweltverbände fordern daher einen stärkeren Hitzeschutz sowie einen
    nationalen Hitzegipfel.

     

    Und sonst so: Polizist tarnt sich als Baum

     

    Moderation und Produktion: Imre Balzer

    Redaktion: Hannah Grünewald

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    Weitere Links zur Folge: 

    Flughafen Leipzig/Halle: Was wir über die Sprengstoffdrohne am Flughafen
    Leipzig/Halle wissen

    Flughafen Leipzig/Halle: Dobrindt spricht nach Drohnenvorfall von »neuer
    Gefahrenqualität«

    Flughafen Leipzig/Halle: Drohne auf Flughafen Leipzig hatte laut Polizei
    eine Sprengvorrichtung

    Sexuelle Gewalt: Mann aus Berlin soll zahlreiche Frauen sediert und
    vergewaltigt haben

    Christina Clemm: »Nicht nur die Scham, sondern die Angst muss die Seite
    wechseln«

    Extremwetter: RKI meldet rund 9.600 Tote allein durch extrem heiße
    Juniwoche

    München: Lebenslange Haft nach Autoanschlag auf Gewerkschaftsdemo

    Hitzetote: Hitze – die unterschätzte Gefahr

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  • Was jetzt?

    Der Rhein-Pegel sinkt, die Schifffahrt leidet

    2026/08/06 | 12 mins.
    Im Rhein, einer der wichtigsten europäischen Wasserstraßen, sind die
    Wasserstände derzeit so niedrig wie noch nie. Schiffe müssen ihre Ladung
    drastisch reduzieren, Lieferungen verzögern sich oder fallen komplett
    aus. Wirtschafts- und Umweltjournalistin Maike Rademaker erklärt im
    Podcast, wie die Politik reagiert und ob sich die Lage in den nächsten
    Wochen verbessern könnte.

    Laut Recherchen des Investigativressorts der ZEIT sollen russische
    Agenten einen Mordanschlag auf den deutschen Rüstungsunternehmer Stefan
    Thumann geplant haben. Sicherheitsbehörden warnen deshalb davor, dass
    Deutschland einer neuen Stufe der russischen Eskalation ausgesetzt ist.
    Hannah Knuth aus dem ZEIT-Investigativressort erklärt im Podcast, welche
    Ziele Russland mit diesen möglichen Angriffen verfolgt und wie die
    Politik die Gefahr einschätzt.

    Und sonst so? Warum wir Sonnencreme zu sehr vertrauen.

     

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Schifffahrten bei Niedrigwasser: So niedrig steht das Wasser in Donau,
    Elbe und Rhein

    Niedrigwasser: Energieexperte hält Kraftwerksausfälle in Deutschland für
    möglich

    Niedrigwasser: Krisenstab soll sich um beeinträchtigte Schifffahrt
    kümmern

    Russland: Nächste Stufe: Mord?

    Russland: Das System Putin in einer Grafik

    Drohnen im Ukrainekrieg: Der Tod von oben

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  • Was jetzt?

    Aufstand gegen das Rentenpaket (Update)

    2026/08/05 | 11 mins.
    Die Ministerpräsidenten von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
    (allesamt CDU) fordern, die sogenannte Rente mit 63 beizubehalten.
    Inzwischen unterstützen auch vier Ministerpräsidenten der SPD die
    Forderung. Der stellvertretende Wirtschaftschef der ZEIT, Kolja Rudzio,
    erklärt, ob die Rentenreform auch ohne die Abschaffung finanzierbar ist.

    Sieben Mitglieder und ein Unterstützer der rechtsextremen Terrorgruppe
    »Letzte Verteidigungswelle« wurden zu Haftstrafen zwischen eineinhalb
    und fünf Jahren verurteilt. Die Gruppe soll Anschläge auf
    Asylbewerberheime und linke Einrichtungen geplant haben.
    Politikredakteur Christoph Heinemann ordnet ein, was die junge Gruppe so
    gefährlich gemacht hat und ob das Urteil der Bedrohung gerecht wird.

    Außerdem im Update: Am Flughafen Leipzig/Halle wurde möglicherweise ein
    Anschlag mit einer Drohne verhindert. 

    Und sonst so? Gratis Eis im Freibad für Note 6 im Zeugnis.

     

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Rente mit 63: Bitte bloß nicht wieder das Rentenpaket aufschnüren!

    Sozialreformen: CDU-Ministerpräsidenten fordern mehr Rücksicht auf
    Ostdeutschland

    Rentenkommission: Was die Rentenkommission vorschlägt

    Oberlandesgericht Hamburg: Mitglieder der »Letzten Verteidigungswelle«
    zu Haftstrafen verurteilt

    "Letzte Verteidigungswelle": Er war 13 und sah sich als Leiter der
    Gestapo

    Flughafen Leipzig/Halle: Was sich in der Nacht am Leipziger Flughafen
    ereignete

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