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  • Was jetzt?

    Werden Therapieplätze bald noch knapper?

    2026/07/10 | 12 mins.
    Der Bundestag stimmt über die Reform der gesetzlichen
    Krankenversicherungen ab. Erst am Montag wurde bekannt, dass
    Gesundheitsministerin Nina Warken die Reform noch einmal abgeändert hat.
    Warum Psychotherapeuten deshalb alarmiert sind und was die geänderte
    Reform für Patienten bedeutet, das erklärt Jan Schwenkenbecher,
    stellvertretender Leiter des Gesundheitsressorts der ZEIT. 

    Zwei Wochen nach dem Erdbeben in Venezuela werden weiterhin Zehntausende
    Menschen vermisst. Viele Menschen im Land werfen der Regierung vor, zu
    spät geholfen zu haben. Warum das Erdbeben politisch zur Krise wird,
    erklärt ZEIT-Journalist Christoph Twickel.

    Und sonst so? Die Perfektionismus-Falle beim Sport

    Moderation und Produktion: Philip Moser

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Lena Herrmann und Sophia Boddenberg

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    Weitere Links

    Josef Hecken: »Da hat es halt ein paar Mal lauter geknallt«

    Honorarkürzung für Psychotherapeuten: Eine Psychotherapie darf kein
    Luxus sein

    GKV-Finanzreform: Nina Warken ändert Krankenkassen-Sparpaket

    Erdbeben in Venezuela: Venezuela fordert Freigabe von Auslandsvermögen
    als Erdbebenhilfe

    Erdbeben in Venezuela: Zahl der Toten in Venezuela steigt auf mehr als
    3.500

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  • Was jetzt?

    Ob die Sommerpause eine wird, entscheidet sich morgen (Update)

    2026/07/09 | 11 mins.
    In seiner letzten Regierungserklärung vor der Sommerpause hat
    Bundeskanzler Friedrich Merz noch einmal für die Reformen seiner
    Regierung geworben. Trotz der inzwischen abgelehnten Eilanträge der
    Opposition zeigte sich der Kanzler am Vormittag zuversichtlich, dass das
    neue Gesetz schon am morgigen Freitag verabschiedet wird. Auch auf den
    Nato-Gipfel in Ankara hat der Kanzler im Parlament zurückgeblickt. Aus
    seiner Sicht ist das Treffen für Deutschland und Europa erfolgreich
    verlaufen. Ein Beleg dafür sei, dass die Bundesregierung amerikanische
    Tomahawk-Marschflugkörper kaufen und in Deutschland stationieren werde.
    In welcher Stimmung und mit welcher Bilanz der Kanzler und seine
    Koalition in die Sommerpause gehen, erklärt Fabian Reinbold, politischer
    Korrespondent der ZEIT.

    Seit Freitag laufen im Iran die Trauerfeiern für Ali Ajatollah Chamenei.
    37 Jahre lang war er der Machthaber der Islamischen Republik, bevor er
    Ende Februar im Alter von 86 Jahren bei einem Angriff der USA und
    Israels getötet wurde. Wie viele seiner Anhänger aus der Hauptstadt
    Teheran zur Beisetzung in seiner Heimatstadt Maschhad anreisen konnten,
    war allerdings ungewiss. Denn in der vergangenen Nacht ist die
    Bahnstrecke zwischen den beiden Städten durch US-Angriffe zerstört
    worden. Wie reagiert das Regime auf die Eskalation während der
    Trauerfeierlichkeiten? ZEIT-Iranexperte Omid Rezaee analysiert die Lage.

    Außerdem im Update:

    Gewerkschaften und Betriebsrat haben massiven Widerstand gegen die
    Sparpläne des Autokonzerns VW angekündigt. Bis zu 100.000 Menschen
    könnten ihren Job verlieren und vier Werke geschlossen werden. Heute
    tagt in Wolfsburg der Aufsichtsrat von VW. Max Hägler aus dem
    Wirtschaftsressort ordnet ein, wie es für den Autobauer und seine
    Mitarbeiter weitergehen kann. 

    Und sonst so? Die britische Sängerin Bonnie Tyler ist im Alter von 75
    Jahren gestorben, hinterlässt aber unsterbliche Erinnerungen.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Reformpaket der Bundesregierung: Das wird teuer!

    Livestream:Friedrich Merz: Live: Abgeordnete diskutieren die
    Regierungserklärung des Kanzlers

    Regierungserklärung des Bundeskanzlers: Friedrich Merz verteidigt
    Reformpläne gegen Kritik der Opposition

    Liveblog: Irankrieg: US-Angriffe unterbrechen wichtige Bahnstrecke im
    Iran

    Irankrieg: US-Militär greift rund 90 Ziele im Iran an

    Irankrieg: So bleibt Trump nichts anderes als Krieg

    Aktionstag bei VW: Gewerkschaft protestiert vor Aufsichtsratssitzung von
    Volkswagen

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  • Was jetzt?

    Neue Gaskraftwerke: Torpediert Katherina Reiche den Klimaschutz?

    2026/07/09 | 12 mins.
    Der Bundestag will an diesem Donnerstag ein Gesetz zum Bau neuer
    Gaskraftwerke in Deutschland beschließen. Die schwarz-rote Koalition
    will damit nach eigenen Angaben die Stromversorgung Deutschlands
    absichern. Auch andere Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Katherina
    Reiche (CDU) stehen in der Kritik. So will sie den Einbau von Öl- und
    Gasheizungen länger ermöglichen und die Förderung von Wärmepumpen
    reduzieren. Außerdem hat Reiche ein langfristiges Lieferabkommen für
    Flüssiggas abschließen lassen, das über das Jahr 2045 hinausgeht.
    Eigentlich will Deutschland bis dahin bereits klimaneutral sein. Legt
    Reiche tatsächlich die Axt an den Klimaschutz? Oder sind die neuen
    Gaskraftwerke tatsächlich notwendig? Das beantwortet Marlies Uken,
    Vize-Wirtschaftschefin der ZEIT.

    Bei den Protesten gegen den AfD-Parteitag in Erfurt am Wochenende sind
    mehrere Reporter angegriffen worden. Zwei Attacken galten den neurechten
    Medien »Junge Freiheit« und »Apollo News«. Ein Video zeigt, wie die
    »Apollo News«-Journalisten von Demonstranten verfolgt werden, einer wird
    außerdem gegen den Kopf getreten. Bei einem dritten Angriff wurden
    Journalisten mit Bierflaschen beworfen und verletzt. Der Deutsche
    Journalisten-Verband mahnte: »Gewalttätige Übergriffe auf
    Journalistinnen und Journalisten gleich welchen Mediums sind immer zu
    verurteilen.« Ein Sprecher des Aktionsbündnisses Widersetzen sagte:
    »Faschisten mit Presseausweis sind immer noch Faschisten.« Was solche
    Aussagen über das Verständnis von Pressefreiheit offenbaren und was
    genau passiert ist, berichtet ZEIT-Innenpolitikexperte Christian Parth.

    Und sonst so? Wie viele Sterne hat ein Sauerteighotel?

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Moses Fendel und Helena Schmidt

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg

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    Weitere Links zur Folge:

    Apollo News und Junge Freiheit: Sie riefen »Nazis raus«, dann gab es
    Prügel

    Demonstrationen in Erfurt: »Schauen Sie uns an, von uns geht keine
    Gewalt aus«

    Gaskraftwerke: Vollgas für Deutschland

    LNG-Importe: Wie Katherina Reiche die Energiewende torpediert

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  • Was jetzt?

    Wo steht die Nato nach ihrem Gipfel in Ankara? (Update)

    2026/07/08 | 10 mins.
    Der Nato-Gipfel in Ankara geht heute zu Ende. Vor allem US-Präsident
    Donald Trump und seine Aussagen haben den Gipfel dominiert. Unter
    anderem erklärte Trump das Rahmenabkommen für einen Frieden mit dem Iran
    für gescheitert. Darin hatten sich die Länder auf eine Waffenruhe sowie
    ein Ende des iranischen Atomprogramms geeinigt. Eigentlich sollte auf
    dem Gipfel auch die Luftabwehr der Ukraine diskutiert werden. Zuletzt
    konnte die ukrainische Luftabwehr russische Raketenangriffe unter
    anderem auf Kyjiw nicht mehr abwehren. Ob der Gipfel für die
    europäischen Mitglieder dennoch gut verlaufen ist, das kann Jörg Lau,
    außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, beurteilen.

    Das Landgericht Berlin hat einen Palliativarzt wegen 15-fachen Mordes in
    Berlin verurteilt. Das Gericht verhängte gegen ihn eine lebenslange
    Haftstrafe mit anschließender Sicherheitsverwahrung. Der Arzt hatte die
    Patienten, die er eigentlich beim Sterbeprozess begleiten sollte, bei
    Hausbesuchen ermordet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt außerdem in
    insgesamt 76 weiteren Fällen. Weitere Anklagen gelten als
    wahrscheinlich. Was dieses erste Urteil bedeutet und was es über die
    Dimension des Falls sagt, ordnet Tanja Stelzer ein. Sie ist Reporterin
    bei der ZEIT.

    Außerdem im Update: In Bayern ist es bei einem Vorfall an einem
    Gymnasium zu Schwerverletzten gekommen. Die Polizei vermutet, Stand
    15:30, 8. Juli, eine Amoktat.

    Und sonst so? Comeback der Kabelkopfhörer

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    Weitere Links

    Iran-Abkommen: Dieses Abkommen birgt auch Hoffnung für die iranische
    Gesellschaft

    Irankrieg: Trumps großes Geschenk an das iranische Regime

    Russische Raketenangriffe: Was das Flugabwehr-Problem der Ukraine für
    den Krieg bedeutet

    Prozess in Berlin: Palliativarzt wegen 15-fachen Mordes zu lebenslanger
    Haft verurteilt

    Palliativarzt in Berlin: Ist »der beste Doktor der Welt« ein
    Serienmörder?

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  • Was jetzt?

    Wie sich die Europäer beim Nato-Gipfel behaupten wollen

    2026/07/08 | 12 mins.
    Beim Nato-Gipfel in Ankara beraten sich die Mitglieder unter anderem zu
    ihren Verteidigungsausgaben. US-Präsident Donald Trump hat im Vorfeld
    des Gipfels unter anderem die deutschen Verteidigungsausgaben als
    »lächerlich« bezeichnet. Unzufrieden ist Trump außerdem mit der Lage im
    Iran-Krieg. Gleichzeitig haben auch die europäischen Partner Anliegen:
    Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und die gemeinsame
    Sicherheit sollen Thema sein. Wie die europäischen Nato-Staaten auf
    Trumps Forderungen reagieren und ob sie für ihre eigenen Ziele noch
    Platz finden, das analysiert Rieke Havertz, internationale
    Korrespondentin der ZEIT.

    Bäckereien und Konditoreien sollen am Wochenende länger öffnen. Nach
    diesem Vorschlag fordern nun auch Handelsverbände dasselbe für alle
    anderen Einzelhändler. Gewerkschaften sehen die Debatte über den
    verkaufsoffenen Sonntag jedoch kritisch. Bleiben also die Fragen: Was
    könnten die geänderten Arbeitszeiten für Angestellte im Einzelhandel
    bedeuten? Und: Profitiert die Wirtschaft von Öffnungszeiten am Sonntag?
    Die Antworten dazu hat Ursula Freudling aus der Wirtschaftsredaktion der
    ZEIT.

    Und sonst so? Was man auf Reisen Neues lernt.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Benjamin Probst, Lena Herrmann und Susanne Hehr

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    Weitere Links

    Nato-Gipfel: Mehr als nur sicherheitspolitische Trittbrettfahrer

    Rüstungsdeal mit Kanada: Ein Signal an Donald Trump

    Bäckerei: Die Tochter backt politisch

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