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  • Was jetzt?

    Wie stoppt man Radikalisierung?

    2026/07/28 | 12 mins.
    Nach seinem mutmaßlich islamistischen Anschlag auf den Christopher
    Street Day mit einer Toten und zahlreichen Verletzten in Berlin am
    Samstag, wurde Abdul B. am Sonntag in Berlin Spandau von der Polizei bei
    dem Versuch, ihn festzunehmen, erschossen. Eigentlich hätte er am Montag
    seinen dritten Termin bei dem Berliner Verein Violence Prevention
    gehabt. Bei seinen ersten beiden Terminen dort sei Abdul B. äußerst
    »freundlich, kontrolliert und undurchschaubar« aufgetreten, es habe sich
    »nicht der geringste konkrete Bedrohungshinweis« ergeben. Das sagte der
    Leiter der Organisation, Thomas Mücke, der ZEIT. Was genau
    Deradikalisierungsprogramme sind, erklärt der Politikwissenschaftler und
    Radikalisierungsforscher Özgür Özvatan.

    Die Ebolaepidemie in der Demokratischen Republik Kongo breitet sich
    weiter aus. Mehr als 1.400 Menschen sind seit Ende April nachweislich an
    dem Virus gestorben, melden die kongolesischen Gesundheitsbehörden. Die
    Zahl der im Labor bestätigten Infektionen stieg demnach auf 3.200. Den
    aktuellen Angaben der Behörde zufolge liegt die Todesrate derzeit bei
    43,9 Prozent. Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen,
    auch weil es für den Ebolaerreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen
    Impfstoff noch eine Therapie gibt. Seit Anfang Juli läuft die klinische
    Testphase für zwei antivirale Therapieverfahren. Dazu spricht ZEIT-Autor
    Kai Kupferschmidt. Das »Was Jetzt? – Spezial« von Imre Balzer zu diesem
    Thema finden Sie hier.

    Und sonst so? Mückenliebling?

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Mira Schrems und Mathias Peer

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Anschlag auf den Berliner CSD: Alle wussten, dass er ein Extremist ist

    Anschlag in Berlin: Ein Gefühl wollen sie nicht zulassen: Angst

    CSD in Berlin: Wie sicher ist die queere Community in Deutschland?

    Ebola in der DR Kongo: Sie jagen das Virus schneller als je zuvor. Sind
    sie schnell genug?

    Ebolaausbruch in Kongo: Auf der Suche nach Patient null

    Demokratische Republik Kongo: Zahl der Ebolatoten in Kongo steigt auf
    über 1.400

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  • Was jetzt?

    Warum war der mutmaßliche CSD-Attentäter auf freiem Fuß? (Update)

    2026/07/27 | 10 mins.
    Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Terroranschlag am
    Samstagabend auf dem Berliner CSD steht jetzt die Identität der Toten
    fest. Demnach kam die 65-jährige Frau aus Polen und war mit ihrer
    Tochter auf Berlinbesuch. Die Polizei hatte den mutmaßlichen Täter Abdul
    B. am Sonntagabend nach stundenlanger Suche in Berlin-Spandau gestellt
    und erschossen. Der 21-Jährige war wegen diverser Gewaltstraftaten
    polizeibekannt und galt laut Einschätzungen von Sicherheitsbehörden als
    islamistischer Gefährder. Yassin Musharbash aus dem Investigativressort
    erklärt, was im Umgang mit dem mutmaßlichen Attentäter schiefgelaufen
    ist und wie ein sinnvoller Umgang mit Gefährdern wie ihm aussehen
    könnte.

    Nach dem Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn hatte
    Bundeskanzler Friedrich Merz am Freitag verkündet, dass Thorsten Frei
    seinen Posten übernehmen soll. Gesundheitsministerin Nina Warken
    wechselt dafür an die Spitze des Kanzleramts, CDU-Generalsekretär
    Carsten Linnemann wird neuer Gesundheitsminister. Nach einer tagelangen
    Hängepartie verkündete Merz heute, dass Steffen Bilger, der frühere
    Staatssekretär im Verkehrsressort, Schnieders Nachfolger werden solle.
    Ob Bilger der Richtige für den Job ist, schätzt Zacharias Zacharakis aus
    dem Wirtschaftsressort ein.

    Außerdem im Update: In der spanischen Region Madrid konnten heute die
    ersten Menschen in ihre Häuser zurückkehren, die sie wegen andauernder
    schwerer Waldbrände verlassen mussten. In Frankreich hat Präsident
    Emmanuel Macron derweil eine Krisensitzung wegen der Brände einberufen.
    ZEIT-Auslandskorrespondentin Johanna Roth ist vor Ort und berichtet im
    Podcast von ihren Eindrücken.

    Und sonst so? Tipps, um ein guter Gast zu sein

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Anschlag auf den Berliner CSD: Alle wussten, dass er ein Extremist ist

    Christopher Street Day: Was wir über den Anschlag auf den CSD in Berlin
    wissen

    Anschlag in Berlin: Ein Gefühl wollen sie nicht zulassen: Angst

    Kabinettsumbau: Steffen Bilger soll Bundesverkehrsminister werden

    Fritz Güntzler: Äußerst ungüntztig

    Patrick Schnieder: Warum er, warum jetzt?

    Waldbrände in Frankreich und Spanien: Emmanuel Macron beruft wegen
    Waldbränden Krisensitzung ein

    Waldbrände in Frankreich und Spanien: Feuer in Südeuropa zwingen rund
    300.000 Menschen zur Flucht

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  • Was jetzt?

    Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD: Wie sicher ist die queere Community in Deutschland?

    2026/07/27 | 13 mins.
    Beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist am Abend ein weißer
    Transporter in eine Menschenmenge gefahren. Eine Frau wurde dabei
    getötet, mindestens 29 weitere Menschen wurden verletzt. Die
    Veranstaltung wurde daraufhin abgebrochen. Die Polizei stuft den Vorfall
    als mutmaßlichen Anschlag ein. In den vergangenen Jahren wurden zwar
    Fortschritte bei der rechtlichen Gleichstellung erzielt, doch
    queerfeindliche Straftaten nehmen weiter zu. Wie sicher die queere
    Community in Deutschland tatsächlich ist und welche Bedrohungen sie
    derzeit erlebt, ordnet ZEIT-Nachrichtenredakteur David Rech ein.

    Wenige Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt geraten
    Spitzenkandidaten ins Visier einer mutmaßlich russischen
    Desinformationskampagne. Auf der Plattform X kursieren gefälschte Videos
    über die Kandidaten von CDU, SPD, Grünen und Linken. Darin werden frei
    erfundene Vorwürfe verbreitet, um das Vertrauen in die Politiker zu
    untergraben. Nach Einschätzung des Bundesamts für Verfassungsschutz sind
    die Aktivitäten wahrscheinlich Teil der sogenannten
    Matrjoschka-Kampagne, die Russland zugerechnet wird. Nach Recherchen der
    ZEIT hat die mutmaßlich russische Einflussoperation nun auch Berlin
    erreicht. Aktuell sind die Berliner Spitzenkandidaten von CDU, SPD,
    Bündnis 90/Die Grünen und Linkspartei betroffen. Welchen Einfluss die
    Kampagne auf die Wahl haben könnte, erklärt Christian Fuchs, Redakteur
    im Ressort Investigative Recherche und Daten der ZEIT.

     

    Und sonst so? Ente erobert Schwimmbad.

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf WhatsApp.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Liveblog: CSD Berlin: Abdul B. saß mit weiterem Mann im Tatfahrzeug

    Christopher Street Day: Was wir über den Anschlag auf den CSD in Berlin
    wissen

    Frank-Walter Steinmeier: Politiker verurteilen Anschlag auf Berliner CSD

    LGBTQ-Rechte: Der queere Widerstand gegen den Backlash

    Abgeordnetenhauswahl Berlin: Desinformationskampagne zu den
    Landtagswahlen weitet sich aus

    Desinformation und Cyberangriffe: Stimmt das eigentlich, dass Russland
    versucht, die Wahl zu beeinflussen?

    Landtagswahl Sachsen-Anhalt: Lügengrüße aus Moskau

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  • Was jetzt?

    Es brennt und brennt und brennt

    2026/07/26 | 13 mins.
    In Südeuropa breiten sich die schweren Waldbrände weiter aus. In beiden
    Ländern mussten wegen der Flammen bereits über 200.000 Menschen ihre
    Häuser verlassen. Warum die Situation in diesem Jahr besonders
    dramatisch ist, wie sich die Brände eindämmen lassen und was sich in
    Zukunft ändern muss, erklärt der Feuerökologe und
    Waldbrandexperte Alexander Held vom European Forest Institute im
    Podcast.

    Die Bundesregierung will härter gegen Steuerbetrug vorgehen. Laut einem
    neuen Aktionsplan von Finanzminister Lars Klingbeil und Justizministerin
    Stefanie Hubig soll Steuerhinterziehung künftig als Verbrechen mit
    mindestens einem Jahr Haft und nicht mehr als Vergehen geahndet werden.
    Über die geplanten Maßnahmen spricht ZEIT-Wirtschaftsredakteur Marcus
    Rohwetter im Podcast. Er erklärt, was Anwälte von dem Vorstoß halten und
    ob Deutschland dadurch am Ende wirklich mehr Geld einnehmen könnte.

    Und sonst so? Das große Tour-de-France-Finale

     

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Waldbrände in Südeuropa: »So etwas haben wir noch nie erlebt«

    Waldbrände in Frankreich: Feuertornado in der Urlaubsregion

    Frankreich und Spanien: Waldbrände in Südwesteuropa zwingen rund 160.000
    Menschen zur Flucht

    Steuerhinterziehung: 15 Jahre Gefängnis? Das hält echte Kriminelle nicht
    ab

    Steuerhinterziehung: Hubig und Klingbeil stellen Plan gegen
    Steuerhinterziehung vor

    Soziale Ungleichheit: Deutschland, eine Dynastie

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  • Was jetzt?

    Spezial »Der Wahlkreis«: Er könnte der erste Ministerpräsident der AfD werden. Wer ist Ulrich Siegmund?

    2026/07/25 | 1h 31 mins.
    In keinem Bundesland ist die Macht für die AfD so greifbar wie in
    Sachsen-Anhalt. Die absolute Mehrheit scheint für sie laut Umfragen in
    greifbarer Nähe. Es wäre eine Zäsur, ein Wendepunkt in der Geschichte
    der Bundesrepublik. 

    Der Mann, der die AfD in die Staatskanzlei führen soll, heißt Ulrich
    Siegmund. Früher beschäftigte er sich beruflich mit Raumbeduftung, heute
    ist er das freundliche Gesicht des Rechtspopulismus, der bestgelaunte
    AfD-Politiker, den Deutschland je erlebt hat – und womöglich der
    erfolgreichste.

    Unsere Hosts Lisa Caspari und Robert Pausch haben sich durch viele
    Stunden Reden, Podcast-Auftritte, Pressekonferenzen und TikToks von
    Ulrich Siegmund gehört. In dieser Folge von Was Jetzt? – Der Wahlkreis
    zeichnen sie das Porträt eines Mannes, der peinlich darum bemüht ist,
    jede Angriffsfläche zu reduzieren. Der einen neuen Sound in die AfD
    bringt, ein anderes Selbstverständnis – und deshalb ebenso erfolgreich
    ist wie gefährlich. 

    Shownotes:

    Martin Nejezchleba über Ulrich Siegmund

    Robert Pausch über den medialen Umgang mit der AfD

    Die fantastische Mehmet-Göker-Dokumentation

     

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