Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat den Gazastreifen besucht. Sie
ist damit die erste deutsche Politikerin, die das Gebiet seit dem
Angriff der Hamas auf Israel und den darauffolgenden Kämpfen besucht
hat. Grünen-Chefin Franziska Brantner kritisierte, Klöckner habe auf
ihrer Reise nicht mit Palästinenserinnen und Palästinensern gesprochen.
Was hat Klöckner im Gazastreifen gesehen? Und wieso ist gerade ihr der
Besuch erlaubt worden? Diese und weitere Fragen beantwortet Yassin
Musharbash, stellvertretender Leiter des Investigativressorts der ZEIT.
Donald Trumps Macht innerhalb der republikanischen Partei scheint
unüberwindbar. Dennoch stellen sich immer wieder Abgeordnete der Partei
gegen seine Pläne. Mit 219 zu 211 Stimmen haben die Abgeordneten eine
Resolution verabschiedet, um die von Präsident Trump gegen Kanada
verhängten Zölle wieder aufzuheben – auch sechs Republikaner stimmten
dafür. Die Resolution gilt jedoch als weitgehend symbolisch: Auch der
republikanisch dominierte Senat und Trump selbst müssten noch zustimmen.
Ob die Abweichler nur Einzelfälle sind oder für einen größeren Trend
innerhalb der Partei stehen, weiß Rieke Havertz, internationale
Korrespondentin der ZEIT.
Der ukrainische Skeleton-Fahrer Wladyslaw Heraskewytsch will gerichtlich
gegen seinen Ausschluss von den Olympischen Winterspielen vorgehen. Das
Internationale Olympische Komitee hatte ihm die Teilnahme verwehrt, da
er mit einem Helm an den Start gehen wollte, auf dem Bilder von rund 20
gefallenen Athletinnen und Athleten aus der Ukraine zu sehen waren. Laut
dem IOC verstoßen die Bilder auf dem Helm gegen das Regelwerk des
Wettbewerbs, das "politische, religiöse oder rassistische Propaganda"
nicht zulässt. Heraskewytsch will nun das Sportgericht CAS anrufen.
Welche Erfolgsaussichten er hat, schätzt Nico Horn ein, Sportredakteur
der ZEIT.
Das Bundesverfassungsgericht hat die Beschwerde eines Palästinensers
abgewiesen. Er hatte sich wegen der Genehmigung deutscher
Rüstungsexporte nach Israel an das Gericht gewandt. Die Richter sahen
jedoch keinen Grund, die vorangegangenen Entscheidungen zu beanstanden.
Der Palästinenser hatte vor Gericht argumentiert, Deutschland hätte ihn
davor schützen müssen, dass Waffen mit deutschen Bauteilen sein Leben
bedrohten.
Und sonst so? Mutpost zur Suizidprävention.
Hier außerdem der Kontakt zur Telefonseelsorge, der Nummer gegen Kummer
und der Deutschen Depressionshilfe.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Hannah Grünewald und Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Weitere Links zur Folge:
Julia Klöckner: "Die hält die zweite Reihe nicht aus"
Republikaner: Immer wieder diese Abweichler
US-Republikaner: Hat Donald Trump seine Partei noch unter Kontrolle?
Wladyslaw Heraskewytsch: Er opferte seinen Olympiatraum
Symbolpolitik bei Olympia: Er trägt den falschen Helm
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