2012 episodes
- Nach dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig liefern ausgewertete
Überwachungsvideos neue Erkenntnisse: Bereits am vergangenen
Dienstagabend flog die Drohne gezielt auf eine ukrainische
Frachtmaschine zu und schlug auf deren Tragfläche ein, wo sich in der
Regel die Treibstofftanks befinden. Die Drohne prallte jedoch ab und
stürzte zu Boden. Einige Stunden später wurde sie von einem Busfahrer
gefunden, der das Sicherheitspersonal alarmierte. Außerdem wurden heute
DNA-Spuren an der Drohne festgestellt. Warum der Sprengstoff nicht
explodiert ist und weshalb es weiterhin keine klaren Aussagen dazu gibt,
wer hinter diesem Angriff steckt, das erklärt Politikredakteurin Anne
Hähnig im Podcast.
Durch einen ukrainischen Drohnenangriff wurden in der russischen Stadt
Nischnekamsk laut russischen Behörden mindestens 13 Menschen getötet und
75 weitere verletzt. Es war einer der schwersten ukrainischen Angriffe
auf russisches Gebiet seit Kriegsbeginn.
Außerdem im Update: Der Wassermangel im Rhein könnte die wichtige Route
für Gütertransporte bald unterbrechen. Der Schiffsverkehr würde in
getrennte Gebiete, von den Nordseehäfen bis Köln einerseits und den
Verkehr auf den südlichen Nebenflüssen andererseits, zerfallen. Damit
Güter trotzdem ans Ziel kommen, haben mehrere Bundesländer bereits das
Sonntagsfahrverbot für Lkw gelockert. Jonas Schulze Pals aus dem
Wirtschaftsressort ist aktuell mit Verkehrsminister Steffen Bilger in
Schleswig-Holstein unterwegs und berichtet, welche Ideen die Politik zur
Lösung des Niedrigwasserproblems hat.
Und sonst so? Kann man 162 Jahre altes Bier noch trinken?
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Imre Balzer und Constanze Kainz
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Drohne am Leipziger Flughafen: Das war keine Warnung, das war ein
Angriff
Flughafen Leipzig/Halle: Von Profis gebaut, im Handel nicht erhältlich
Waffentechnologie: Bundesinnenminister kündigt neues Drohnenzentrum an
Niedrigwasser: Binnenschifffahrt warnt vor Zweiteilung des Rheins
Niedrigwasser im Rhein: Mehrere Bundesländer setzen Sonntagsfahrverbot
für Lkw-Transporte aus
Niedrigwasser: Soll man jetzt einfach den Fluss tiefer buddeln?
Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: 13 Tote nach ukrainischem
Drohnenangriff in Region Tatarstan
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Nach den wiederholten ukrainischen Drohnenangriffen auf den russischen
Onlinehändler Wildberries werden Auswirkungen auf die russische
Wirtschaft sichtbar. Durch die Schäden sind Lieferungen unterbrochen,
Händler und Betreiber von Abholstationen melden Umsatzeinbußen.
Marktforscher rechnen mit Insolvenzen bei russischen Klein- und
Mittelständlern, die auf die Plattform angewiesen sind. Auch für die
Menschen in Russland werden die Folgen der Angriffe durch verzögerte
oder ausbleibende Lieferungen spürbar. Wie groß die wirtschaftlichen
Auswirkungen der Angriffe auf Wildberries bislang sind, erklärt Maxim
Kireev, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT.
Die Bundesregierung plant im Rahmen ihrer Rentenreform, die sogenannte
Rente mit 63 abzuschaffen. Gemeint ist die abschlagsfreie Rente für
besonders langjährig Versicherte nach 45 Beitragsjahren, die inzwischen
frühestens mit 64 Jahren und vier Monaten möglich ist. Mit der
Abschaffung sollen rund zehn Milliarden Euro pro Rentnerjahrgang
eingespart werden. Einen konkreten Gesetzentwurf gibt es bislang aber
nicht. Trotzdem regt sich in mehreren Bundesländern und in den
Gewerkschaften Widerstand gegen die Pläne. Wie wahrscheinlich eine
Umsetzung des geplanten Rentenpakets ist, erklärt Jana Hensel,
Redakteurin im Politikressort der ZEIT.
Und sonst so? Finale der Tour de France Femmes
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Drohnenangriff auf Wildberries: Ihre Zukunft soll in Flammen stehen
Wildberries: Russlands Rosenkrieg
Angriffe auf russisches Gebiet: Wann merken sie es endlich?
Drohnen im Ukrainekrieg: Der Tod von oben
Rentendebatte: Wird das der nächste Rentensturm?
Rente: Viele Renten trotz 45 Versicherungsjahren unter
Armutsrisikoschwelle
Rente mit 63: Frührentner, wir kämpfen für euch!
Vorzeitiger Renteneintritt: Gewerkschaften fordern Erhalt der Rente mit
63
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Ende Juli sind über 70.000 Menschen aus Nordafrika über das Meer oder
über den Landweg in die spanische Exklave Ceuta gelangt. Die meisten
Migranten sind inzwischen nach Marokko zurückgekehrt. Laut spanischen
Behörden halten sich jedoch immer noch 3.000 bis 6.000 Menschen in Ceuta
auf, darunter mindestens 1.200 unbegleitete Kinder und Jugendliche.
Warum befinden sich noch so viele junge Menschen in Ceuta? Und wie soll
es mit ihnen weitergehen? Julia Macher beantwortet diese Fragen im
Podcast.
Die Bundesregierung plant höhere Verteidigungsausgaben. 110 Milliarden
Euro soll der Bund für Verteidigung ausgeben, zusätzlich zum
Bundeswehr-Sondervermögen. Gleichzeitig sollen im nächsten Jahr etwa
drei Milliarden Euro bei der Rentenversicherung und fast zwei Milliarden
Euro bei der gesetzlichen Krankenversicherung gespart werden. Im Podcast
erklärt Politikredakteurin Anastasia Tikhomirova, was das für Folgen
haben kann und warum sie das für gefährlich hält.
Und sonst so? Kommunikation durch Pfeifen in Mexiko
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Ceuta: Schlafen am Strand, Warten auf Schutz
Ceuta: Menschenrechtsorganisationen gehen von mehr Toten in Ceuta aus
Techunternehmen: EU-Kommissarin gibt TikTok und Meta Mitschuld an Krise
in Ceuta
Aufrüstung und Sozialkürzungen: Erst die Kanonen, dann die Butter
Bundeshaushalt: Fast jeder dritte Euro für Panzer und Drohnen
Bundeshaushalt 2027: Wo gespart wird – und wo nicht
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Anfang des Jahres bekommt der albanische Eventmanager Klodian Makashi
eine WhatsApp-Nachricht: „Willst du ein Konzert von Ye, besser bekannt
als Kanye West, in Tirana organisieren?“ Klodian denkt: Das ist
eigentlich eine Nummer zu groß für uns – aber es ist auch eine einmalige
Chance. Für ihn, die albanische Kulturlandschaft und Albanien als Land.
Also sagt er zu. Obwohl Ye lange nicht mehr der Megastar der
2010er-Jahre ist und immer wieder mit problematischen Aussagen auffällt.
Klodian ahnt noch nicht, worauf er sich da eingelassen hat.
Das erste Problem: Klodian braucht ein Stadion für mindestens 50.000
Menschen – und so eines gibt es in Albanien nicht. Also beschließt er,
für diesen einen Abend eines zu bauen. Als er damit anfängt, hat er
nichts außer seinem Optimismus. Und keine Ahnung, worauf er sich da
eingelassen hat.
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Ein Podcast von: Jannis Carmesin und Franziska Tschinderle
Redaktion: Tim Howard und Hannah Grünewald
Produktion und Sounddesign: Ole Pflüger und Joscha Grunewald
Projektleitung: Ole Pflüger
Visual: Felix Burchardt, Lea Dohle, Michael Pfister, Ilir Tsouko
Special Thanks: Amna Franzke, Adelina Gashi, Mira Schrems, Céline Rolle,
Anna Lissner, Richard Wolf
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Klodian fährt nach Istanbul, um sich bei Yes erstem Europakonzert ein
Bild von den Anforderungen des Stars zu machen. Für ihn wird die Reise
eine Konfrontation mit der harten Realität. Denn während er bislang
nicht viel mehr hat als ein buckliges Stück Land, wächst die Liste an
Anforderungen, die er für das Konzert erfüllen muss.
Unterdessen eskaliert im Süden Albaniens der Streit um ein Luxusresort,
das Trumps Schwiegersohn Jared Kushner in einem Naturschutzgebiet an der
Küste bauen will. Wenige Tage später stehen Tausende vor dem
Regierungssitz in Tirana. Werden die Proteste Klodians Pläne einholen?
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