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Kommentar zu den Landtagswahlen: Jetzt bloß nicht zurück zur Tagesordnung (Wahlkreis-Spezial)
2026/09/21 | 23 mins.Nach den Landtagswahlen droht die Öffentlichkeit in ihre gewohnte
Debatten-Routine zurückzufallen. Dabei ist gerade nichts mehr normal.
Ein Kommentar von Robert Pausch nach den Wahlen in Sachsen-Anhalt,
Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Robert Pausch ist politischer
Korrespondent der ZEIT und Host von »Was jetzt? – Der Wahlkreis«.
Moderation: Robert Pausch
Produktion: Markus Gläser
Mitarbeit: Constanze Kainz
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.- Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und der Wahl des
Abgeordnetenhauses in Berlin haben vor allem die Spitzenkandidaten eine
wichtige Rolle gespielt: In Berlin ist die Linke mit Elif Eralp stärkste
Kraft geworden. Sie konnte vor allem viele frühere Nichtwähler sowie
Wähler von den Grünen und der SPD für ihre Partei gewinnen. In
Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD nach aktuellen Hochrechnungen zwar
knapp vor der SPD. Die aktuell regierende Ministerpräsidentin Manuela
Schwesig und ihre Partei haben im Wahlkampf aber deutlich aufgeholt,
während die CDU auf unter fünf Prozent abgestürzt ist. Was die beiden
Wahlen gemeinsam haben, erklärt Peter Dausend aus dem Hauptstadtbüro der
ZEIT.
Gewählt wurde zwar in den Bundesländern – doch die Ergebnisse dürften
auch die Bundespolitik beschäftigen. Besonders die CDU steht unter
Druck: Friedrich Merz selbst führt die Schwierigkeiten seiner Partei
auch auf die Krisen und Umbrüche der vergangenen Jahre zurück. Doch nach
den Wahlergebnissen dürfte die Diskussion darüber weitergehen, ob es
tatsächlich vor allem die schwierigen Zeiten sind – oder ob Kurs und
Personal der Union zum Problem werden. Wird die Kritik an Merz jetzt
wieder lauter, und welche Konsequenzen müssen die Regierungsparteien
angesichts der Zugewinne für die AfD ziehen? Das ordnet der Vizechef des
ZEIT-Politikressorts, Mark Schieritz, ein.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Lena Herrmann
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Weitere Links:
Wahl in Berlin: Elif Eralp sieht Regierungsauftrag bei der Linken
Wahlergebnisse in Berlin 2026: Alle Ergebnisse der Wahl zum
Abgeordnetenhaus in Berlin
Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Ich oder die AfD? Das reicht
nicht mehr
SPD bei den Landtagswahlen: Der einzige Ausweg: Noch härter gegen Merz
Berlin und Mecklenburg-Vorpommern: Friedrich Merz will als Kanzler und
CDU-Chef weitermachen
Wahlverhalten: Haben Union und SPD noch eine Zukunft?
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. Landtagswahlen: AfD und Linke gewinnen, CDU erlebt ein »Desaster« (Wahlspezial)
2026/09/20 | 12 mins.In Mecklenburg-Vorpommern und Berlin haben die Menschen ein neues
Landesparlament gewählt. In Mecklenburg-Vorpommern kommt die AfD nach
aktuellen Hochrechnungen (20. September 2026; 19.57) auf 37,9 Prozent.
Die SPD, Partei der amtierenden Ministerpräsidentin Manuela Schwesig,
landet auf dem zweiten Platz mit rund 35,7 Prozent. Für die CDU ist das
Ergebnis eine historische Niederlage. Mit etwa 5,0 Prozent zieht sie
voraussichtlich nur knapp in den Landtag ein. Die Wahlbeteiligung ist
nach der aktuellen Hochrechnung in Mecklenburg-Vorpommern mit 79 Prozent
hoch ausgefallen.
Auch in Berlin haben die Menschen über eine neue Landesregierung
abgestimmt. Die Linke um Spitzenkandidatin Elif Eralp hat nach aktuellen
Hochrechnungen (20. September 2026; 19.57) bei der Landtagswahl in
Berlin die meisten Stimmen geholt. Die Partei steht demnach mit rund
25,3 Prozent vor der CDU mit 19,1 Prozent. Damit hat sich ein mögliches
Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der CDU und der Linken vorerst entschieden.
Die SPD kommt mit 12,1 Prozent auf den vorletzten oder sogar letzten
Platz: Denn ob das BSW in das Abgeordnetenhaus einziehen wird, ist noch
offen. Die Wahlbeteiligung war im Vergleich zur vergangenen Landtagswahl
deutlich höher mit 75 Prozent.
Die Ergebnisse sind für beide Wahlen noch vorläufige Hochrechnungen, die
aus Umfragen in den Wahllokalen entstehen. Mit den finalen Ergebnissen
ist am Montagvormittag zu rechnen. Was die vorläufigen Ergebnisse nun
für die Parteien und mögliche Koalitionen in Berlin und
Mecklenburg-Vorpommern bedeuten, erklärt Anne Hähnig, Ressortleiterin
Politik bei der ZEIT.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Weitere Links:
Wahlergebnisse in Berlin 2026: Alle Ergebnisse der Wahl zum
Abgeordnetenhaus in Berlin
Wahl zum Abgeordnetenhaus: Linke in Berlin laut Hochrechnung klar vor
der CDU
Thomas Lindlmair: Den Wahlkampf finanziert er mit Flaschensammeln
Wahlergebnisse in Mecklenburg-Vorpommern 2026: Alle Ergebnisse der
Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern – live
Berlin und Mecklenburg-Vorpommern: Kanzler Friedrich Merz spricht nach
Landtagswahlen von »Desaster«
Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Höhere Wahlbeteiligung als 2021
zeichnet sich ab
AfD in Mecklenburg-Vorpommern: Leif-Erik Holm und die radikalen Burschen
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.- Mecklenburg-Vorpommern und Berlin wählen neue Landesparlamente. In MV
ist es laut aktuellen Umfragen besonders knapp: Die SPD liegt demnach
mit 37 Prozent einen Punkt vor der AfD, die kommt auf 36 Prozent. Lange
lag die AfD in den Umfragen vorn, doch zuletzt konnten die
Sozialdemokraten mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig aufholen. Wie
hat sie das geschafft und welche Rolle spielt die Wahl für die
Bundesregierung? Das ordnet im Podcast August Modersohn ein,
stellvertretender Ressortleiter des Politikressorts der ZEIT.
Die Bundesregierung und die Bundesländer haben sich wegen der hohen
Spritpreise auf einen Tankrabatt und einen Spritpreisdeckel geeinigt.
Vom 1. Oktober bis Ende Dezember soll der Liter Sprit insgesamt knapp 17
Cent günstiger werden. Spätestens ab Januar soll auch ein staatlicher
Preisdeckel gelten. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) spricht
davon, dass man die »Abzocke an den Zapfsäulen« beenden wolle. Kritiker
befürchten, dass vor allem Menschen mit hohem Einkommen profitieren und
keine Anreize zum Spritsparen gesetzt werden. Ist diese Kritik
berechtigt? Und wie soll der Preisdeckel funktionieren? Mark Schieritz,
stellvertretender Ressortleiter im Politikressort der ZEIT, erklärt das
im Podcast.
Und sonst so? Berlin: Wählen gehen – im Planetarium, in der
Müllabfuhrkantine oder im Kleingarten
Moderation und Produktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Mathias Peer
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Weitere Links zur Folge:
Mecklenburg-Vorpommern: Was Sie zur Landtagswahl in
Mecklenburg-Vorpommern wissen müssen
Historische Wahlergebnisse Mecklenburg-Vorpommern: Warum die SPD in
Mecklenburg-Vorpommern immer wieder gewinnt
Spritpreise: Was bringen Tankrabatt und Preisdeckel?
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2026/09/19 | 32 mins.An diesem Sonntag werden zwei Landesparlamente neu gewählt: zum einen
das Abgeordnetenhaus in Berlin, zum anderen der Landtag von
Mecklenburg-Vorpommern. Es sind zwei relativ kleine Bundesländer – doch
nach dem großen Erfolg der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
könnte der Ausgang über die Zukunft von Bundeskanzler Friedrich Merz
(CDU) entscheiden. Aber nicht nur die direkten politischen Auswirkungen
der Wahlen sind von Bedeutung. Beide Bundesländer könnten auch einen
Blick in die Zukunft des deutschen Parteiensystems bieten.
In Berlin lagen in den jüngsten Umfragen vor der Wahl vier Parteien nahe
beieinander: die Linkspartei, die CDU, die Grünen und die AfD – alle
etwa zwischen 23 und 17 Prozent. Auch in der Vier-Millionen-Stadt gibt
es eine Art Stadt-Land-Unterschied bei den Wahlpräferenzen: innerhalb
und außerhalb des S-Bahn-Rings. Und auch Ost-West-Unterschiede werden
hier verhandelt.
In Mecklenburg-Vorpommern liegt die SPD mit der amtierenden
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig knapp hinter der enorm gewachsenen
AfD. Wie wichtig ist der Amtsbonus bei der Wahl in
Mecklenburg-Vorpommern? Seit Anfang des Jahres hat Schwesig aufgeholt –
bleibt nur die Frage, wer es sonst noch in den Landtag schafft. Die CDU
liegt in Mecklenburg-Vorpommern in Umfragen bei um die sieben Prozent.
In diesem Spezial von Was jetzt? spricht Rita Lauter mit dem
ARD-Wahlexperten und tagesthemen-Moderator Jörg Schönenborn über die
Frage, wie die Zukunft der deutschen Parteienlandschaft aussieht, welche
Rolle die AfD in ihr spielt und ob es überhaupt noch Volksparteien
braucht.
Skript und Moderation: Rita Lauter
Redaktion: Imre Balzer
Produktion und Schnitt: Markus Gläser
Factchecking und O-Ton-Recherche: Emma Möllenbrock
Fotos: Jacobia Dahm
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