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- Der Gründer des Meinungsforschungsinstituts Insa, Hermann Binkert, hat
die AfD stärker unterstützt als bisher angenommen. Das zeigt eine
Recherche der ZEIT in geleakten E-Mails der AfD. Das Insa-Institut steht
schon länger in der Kritik, Nähe zur AfD zu pflegen. Insa-Chef Binkert
widerspricht diesem Vorwurf. Christian Fuchs aus dem Investigativressort
der ZEIT gibt im Podcast einen Einblick in die Recherche, die zu
angesehenen Juristen und zur Identitären Bewegung führt. Und er
beobachtet einen Wandel, an wen die Partei Aufträge vergibt.
Die Zahl der Ebola-Fälle im Kongo steigt schnell weiter. Mitte Mai ist
der Ausbruch mit einer neuen Virus-Variante bekannt geworden. Die
Variante ist bislang schwer zu bekämpfen, weil ein spezifischer
Impfstoff fehlt. Wie ein Impfstoff jetzt für Hoffnung sorgt und welche
Schwierigkeiten bleiben, erklärt Jakob Simmank, Chefreporter für
Gesundheit bei der ZEIT.
Und sonst so? Sie sind gefragt: Wie nennt man es, wenn man es nicht
bemerkt, dass man es mit einer KI zu tun hat?
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch
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Weitere Links:
AfD-Daten: Ziemlich rechte Freunde
Hackerangriff auf die AfD: »Korruption geht alle etwas an, egal, wo man
politisch steht«
Ebola-Ausbruch im Ostkongo: Der Fluss und der Tod
Ebola in Zentralafrika: Mehr als 10.000 Ebola-Fälle in der DR Kongo
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Einen Tag nach der Parlamentswahl in Israel zeigt sich: Es gab eine
historisch hohe Wahlbeteiligung – doch das Ergebnis ist maximal
unentschieden. Nach Auszählung von etwa 80 Prozent der Stimmen liegt der
rechtsreligiöse Block von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu
zwar eindeutig vorn, hat aber keine Mehrheit. Auch das Lager um den
Ex-Armeechef Gadi Eisenkot kommt laut den Prognosen nicht auf eine
Mehrheit. Den Regierungsauftrag für sich beansprucht haben aber bereits
beide. Entscheidend für die Regierungsbildung könnten jetzt die
arabischen Parteien sein, die auf einen Machtwechsel hinarbeiten wollen.
Steffi Hentschke berichtet für die ZEIT aus Israel, ordnet die
Entwicklungen ein und gibt eine Prognose für Netanjahus Zukunft.
Er hat die Präsidentschaftswahl verloren, dann sein Land verlassen. Nach
seiner Wahlniederlage gegen den Amtsinhaber Lula da Silva hat Flávio
Bolsonaro sich jetzt offenbar in die USA abgesetzt. Trotz richterlichen
Ausreiseverbots. Gegen den Sohn des früheren rechtsextremen
brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro wird unter anderem wegen
Korruptions- und Geldwäscheverdachts ermittelt. Damit wäre er der zweite
Bolsonaro, der nach einer Wahlniederlage in die USA ausreist: Jair
Bolsonaro tat 2022 dasselbe. Wie die Flucht von Flávio Bolsonaro in
Brasilien aufgenommen wird, berichtet Alexander Kauschanski aus dem
Politikressort der ZEIT, der vor Ort die Wahl und ihre Folgen
beobachtet.
Außerdem im Podcast: In Spanien sind heute Morgen in der Provinz Toledo
zwei Hochgeschwindigkeitszüge zusammengestoßen. Mindestens 64 Menschen
sind dabei gestorben.
Außerdem: Das Bundesfamilienministerium macht eine Kehrtwende beim
Elterngeld. Und: Im Prozess um die Vergewaltigungsserie an betäubten
Frauen ist der 69-jährige Angeklagte vom Landgericht Berlin zu zwölf
Jahren Haft verurteilt worden.
Und sonst so? Mbappé und das Mao-Meme
Weitere Links zur Folge:
Parlamentswahl in Israel: Israel verzeichnet historisch hohe
Wahlbeteiligung bei Parlamentswahl
Liveblog: Parlamentswahl in Israel: 70 Prozent der Stimmen ausgezählt –
Netanjahu-Lager in Führung
Israelwahl: Es war eine Schicksalswahl. Das Ergebnis: polarisiert
Parlamentswahl in Israel: Die »sanfte Rache« der arabischen Israelis
Israelische Parlamentswahl: Arabische Parteien streben Ablösung von
Benjamin Netanjahu an
Wahl in Brasilien: Flávio Bolsonaro reiste über Argentinien nach Ecuador
aus
Brasilien: Flávio Bolsonaro verlässt anscheinend trotz Ausreiseverbot
das Land
Brasilien: Bolsonaros Flucht vor der Niederlage
Prozesse: Vergewaltigungsserie in Berlin – zwölf Jahre Haft
Zugunglück in Spanien: Mehr als 60 Tote bei Kollision von Zügen in
Spanien
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Anneke Rietkerken
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Bei der Parlamentswahl in Israel kann weder der Oppositionsblock um den
Mitte-Rechts-Politiker Gadi Eisenkot noch die Regierungskoalition von
Benjamin Netanjahu eine Mehrheit erreichen. Damit ist offen, welche
Parteien künftig die Regierung bilden werden. Zu den zentralen Themen
des Wahlkampfs gehörten die geplanten Justizreformen, die Wehrpflicht
für ultraorthodoxe Juden und die Sicherheitspolitik. Nach der Wahl
stehen nun Gespräche über mögliche Regierungskoalitionen an. Sollte sich
keine Mehrheit finden, etwa mit Unterstützung arabischer Parteien,
könnten Neuwahlen erforderlich werden. Welche Möglichkeiten es für eine
Regierungskoalition gibt, erklärt ZEIT-Redakteurin Lea Frehse.
Vor dem Berliner Landgericht wird das Urteil gegen einen 68-jährigen
Mann erwartet. Frank S. ist angeklagt, 14 Frauen betäubt, anschließend
vergewaltigt und die Taten gefilmt zu haben. Insgesamt geht es um 22
Taten, die der Angeklagte bereits gestanden hat. Der Fall erinnert an
den Missbrauchsfall der Französin Gisèle Pelicot. Die Ermittlungen gegen
Frank S. dauern in weiteren möglichen Fällen an. Viele Betroffene sollen
erst durch die Polizei von den Taten erfahren haben. Was die
Ermittlungen in solchen Fällen so schwer macht, erklärt ZEIT-Redakteurin
Nina Monecke, die den Prozess begleitet hat.
Und sonst so? Auch Wissenschaftler haben Lieblingstiere.
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Parlamentswahl in Israel: Als gäbe es zwei Israels
Parlamentswahl in Israel: Wahllokale in Israel haben geöffnet
Parlamentswahl in Israel: Die wichtigen Fragen und Antworten zur Wahl in
Israel
Parlamentswahl in Israel: Angehörige fordern vor Wahl in Israel
Untersuchung zum 7. Oktober
Was jetzt? / Wahl in Israel: Israel wählt: Ein Ex-General gegen
Netanjahu
Ra’am-Partei in Israel: Entscheidet eine arabische Partei die Wahl in
Israel?
Prozess in Berlin: Die Frauen in den Tatvideos schnarchen. Sie husten
und würgen
Gisèle Pelicot: »Es wäre für mich der Abstieg in die Hölle, für uns
alle«
Sexueller Missbrauch: Sie betäubten Frauen und nannten sie »tote
Schweine«
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Als erstes der großen KI-Unternehmen hat Anthropic seinen Börsengang
angekündigt. Es könnte der größte Börsengang in der Geschichte werden.
Laut der Financial Times erwarte man eine Bewertung zwischen 1,5 und
1,75 Billionen Dollar. Dabei ist das Unternehmen erst vor fünf Jahren
gegründet worden. Innerhalb des letzten Jahres hat Anthropic seinen
Umsatz enorm gesteigert. Allerdings bleibt der Umsatz unterhalb der
Erwartungen von Analysten. Nicht zuletzt hatten Sicherheitsrisiken von
KI für Bedenken gesorgt. Anthropics Konkurrent OpenAI hatte als
Konsequenz seinen Börsengang im September aufs kommende Jahr verschoben.
Wieso plant Anthropic ausgerechnet jetzt den Schritt an die Börse? Das
erklärt Jan Guldner, Leiter des Geldressorts der ZEIT.
Wo soll der deutsche Atommüll endgelagert werden? Es gilt, einen Ort mit
optimalen geologischen Bedingungen zu finden. Laut neuester Ergebnisse
der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) kommen dafür nur weniger
als fünf Prozent der Fläche in Deutschland infrage. Potenzielle
Standorte wären demnach denkbar in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und
Brandenburg. Dort werden weitere Untersuchungen durchgeführt. Bis Ende
nächsten Jahres sollen die möglichen Flächen weiter eingegrenzt werden,
damit bis spätestens 2050 ein Endlager feststeht.
Außerdem im Update: Die EU-Kommission stellt ihre Pläne für den Umbau
der Grenzschutzagentur Frontex vor.
Und sonst so? Flauschige Auszeit in Finnland
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Rita Lauter, Ole Pflüger
Mitarbeit: Emilia Portwich
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Weitere Links zur Folge:
Anthropic: Die wichtigsten Lehren aus dem Börsenprospekt von Anthropic
Künstliche Intelligenz: OpenAI sagt Börsengang vorerst ab
Atommüll-Endlagersuche: Weniger als fünf Prozent von Deutschlands Fläche
für Atommüll geeignet
Empfehlung zum Thema Frontex: In unserer Was jetzt?-Podcastserie
"Mohamed gegen ICE – ein amerikanischer Albtraum" geht es auch darum,
was sich die EU beim Thema Abschiebungen von ICE abschaut.
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - In Israel wird heute ein neues Parlament, die Knesset, gewählt. Zum
ersten Mal seit 1988 findet die Wahl zum regulären Ende einer
Legislaturperiode statt. Sie gilt nicht nur als Abstimmung über den
Langzeitpräsidenten Netanjahu, es geht auch um die Teilhabe der
arabischen Minderheit, die Wehrpflicht der Ultraorthodoxen und den
Rechtsstaat an sich. Netanjahus wichtigster Herausforderer heißt Gadi
Eisenkot und ist sein ehemaliger Generalstabschef. Was der
Anti-Netanjahu politisch fordert, weiß Jan Roß aus dem Politikressort
der ZEIT. Er begleitet die Wahl heute in Jerusalem.
Mit einem neuen Investitionsschutzgesetz will die Bundesregierung die in
Berlin geplante Vergesellschaftung von großen privaten Wohnungsbeständen
erschweren. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach von einem
»Vergesellschaftungsfetisch«, dem man mit diesen Regelungen
entgegenwirken wolle: Entschädigungen sollen ausschließlich zum vollen
Verkehrswert möglich sein, der durch ein Wertgutachten zu ermitteln ist.
Die Entschädigungen sollen unmittelbar in Geld erfolgen und die
»zwingende Notwendigkeit« der Vergesellschaftung soll explizit
nachgewiesen werden. Wie Vergesellschaftungen in unserem Grundgesetz
verankert sind und ob Dobrindt mit seinem Vorschlag Erfolg haben wird,
weiß Marcus Rohwetter aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Stundenlang anstehen für einen… Teppich?
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Christina Felschen, Anneke Rietkerken
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Parlamentswahl in Israel: Die wichtigen Fragen und Antworten zur Wahl in
Israel
Wahlen in Israel: Das ist Netanjahus Konkurrenz
Gadi Eisenkot: Kann er Netanjahu besiegen?
Benjamin Netanjahu: Wählen Sie ihn trotzdem?
Ultraorthodoxe Juden in Israel: Kulturkampf um Israels Identität
Joav Segalovitz: Ein bisschen Licht
Investitionsschutzgesetz: Dobrindt legt Eckpunkte für Gesetz gegen
Vergesellschaftungen vor
Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen: Wo bleibt das
Eigentumsschutzgesetz der Bundesregierung?
Berlin: Eralp hält geplantes Investitionsschutzgesetz für
verfassungswidrig
Vergesellschaftung von Wohnungen: Das nächste gebrochene
Kanzlerversprechen?
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