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  • Was jetzt?

    Die soziale Wende des Friedrich Merz? (Update)

    2026/09/22 | 10 mins.
    Hat Friedrich Merz plötzlich die soziale Frage entdeckt? Nach den
    Wahlniederlagen hatte der Kanzler sich kritisch zur
    Gesundheitsversorgung geäußert. Am Montag bezeichnete er das
    Nebeneinander von gesetzlicher und privater Krankenversicherung als
    »Gerechtigkeitsproblem«. Kurz darauf stellte das Kanzleramt allerdings
    klar: Gemeint habe er vor allem die Vergabe der Termine – an der
    privaten Krankenversicherung will Merz nicht grundsätzlich rütteln.
    Dennoch gibt es schon bald Entlastungen für die Bürger: Ab dem ersten
    Oktober gilt ein neuer Tankrabatt, ab Januar soll ein Spritpreisdeckel
    folgen. Steckt hinter Merz’ neuen Tönen also tatsächlich ein Kurswechsel
    und wie ist die Stimmung auf der heutigen Sitzung der Unionsfraktion?
    Das ordnet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, ein.

    In der Nacht zu Mittwoch laufen EU-Sanktionen gegen Russland aus. Dabei
    geht es um Sanktionen gegen rund 3.000 Personen, Unternehmen und
    Organisationen, denen vorgeworfen wird, Russlands Krieg gegen die
    Ukraine zu unterstützen oder von der Politik des Kremls zu profitieren.
    Eigentlich sollen die Strafmaßnahmen verlängert werden. Doch darüber
    gibt es Streit: Frankreich und die Slowakei wollen den russischen
    Milliardär Alischer Usmanow von der Sanktionsliste streichen, Luxemburg
    fordert dasselbe für Michail Fridman. Lettland wiederum lehnt das ab.
    Das Problem: Für die Verlängerung der Sanktionen müssen alle 27
    EU-Staaten zustimmen. Gibt es bis Mitternacht keine Einigung, könnten
    die Strafmaßnahmen gegen alle rund 3.000 Betroffenen auslaufen.

    Außerdem im Update: 

    - Der Linken-Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak lässt vorerst seine
    Ämter ruhen. Zuvor hatte Firas Remmo, Sohn des Berliner Clan-Chefs
    Issa Remmo, einen Chat mit Koçak auf Instagram veröffentlicht, in
    dem dieser ihn bittet, eine Bundestagsrede zu verbreiten.
    - Der Anteil von Elektroautos bei den Neuzulassungen ist auf ein
    Rekordhoch geklettert. Etwa jede sechste Neuzulassung im vergangenen
    Jahr war ein E‑Auto. Mit 19 Prozent liegt Deutschland etwas über dem
    Durchschnitt.

     

    Und sonst so? Über 200 Chöre starten Weltrekordversuch in Berlin

     

    Moderation und Produktion: Imre Balzer 

    Redaktion: Hannah Grünewald 

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Emma Möllenbrock

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Gesundheitsreform: Wie Merz mal eben die private Krankenversicherung
    infrage stellte

    CDU nach den Landtagswahlen: Am toten Punkt

    Ukrainekrieg: EU erzielt vorerst keine Einigung zu Sanktionen gegen
    Russland

    Die Linke: Linkenpolitiker Ferat Koçak lässt nach Kritik Parlamentsämter
    ruhen

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  • Was jetzt?

    Wohnungskonzerne enteignen: Ist der Plan der Linken realistisch?

    2026/09/22 | 12 mins.
    Die Berliner Linke will mehrere Wohnungskonzerne vergesellschaften, um
    die Mieten in der Hauptstadt langfristig bezahlbarer zu machen. Ziel ist
    es, dass Mieterinnen und Mieter künftig weniger Geld fürs Wohnen
    ausgeben. Doch der Plan ist rechtlich und finanziell umstritten.
    Zugleich stellt sich die Frage, ob die Übernahme großer Wohnungsbestände
    möglich ist und tatsächlich ausreichen würde, um die Mieten für breite
    Teile der Bevölkerung dauerhaft zu senken. Wie realistisch eine solche
    Vergesellschaftung eigentlich ist, ordnet Tina Groll ein, Redakteurin im
    Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York wird
    Deutschland in diesem Jahr durch Außenminister Johann Wadephul
    vertreten. Bundeskanzler Friedrich Merz nimmt nicht an der
    Generaldebatte teil. Wadephul soll am Samstag die deutsche Rede vor der
    Generalversammlung halten. Außerdem beendet UN-Generalsekretär António
    Guterres Ende 2026 nach zehn Jahren seine Arbeit. Wer ihm nachfolgen
    könnte und wie wichtig der deutsche Auftritt bei den Vereinten Nationen
    ist, erklärt Rieke Havertz, Internationale Korrespondentin der ZEIT.

     

    Und sonst so? Forscher entdecken neue Katzenart.

     

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle, Emma Möllenbrock

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Weitere Links zur Folge:

    Elif Eralp: Die Hoffnung der Linken

    Wahl des Abgeordnetenhauses: Linke und Grüne wollen Wohnungen
    vergesellschaften, SPD weiter dagegen

    Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne: Warum Neubau allein nicht
    reicht

    Staatliche Enteignungen: Stimmt es, dass in Berlin Wohnungen
    vergesellschaftet werden könnten?

    Mietpreise in Berlin: Was senkt die Mieten wirklich? Enteignung ist es
    nicht

    UN-Generaldebatte: Wadephul fordert mehr Anstrengungen zur Beendigung
    von Kriegen

    Regierungskrise: Friedrich Merz sagt Reise zur UN-Generaldebatte nach
    New York ab

    UN-Generalsekretär: Wer folgt auf António Guterres an der Spitze der
    Vereinten Nationen?

    UN-Generalsekretär: Nach Probeabstimmung über Guterres-Nachfolge liegt
    eine Frau vorn

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  • Was jetzt?

    Der Kanzler ringt um seine Macht (Update)

    2026/09/21 | 11 mins.
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Sonntagabend direkt mit einer
    Ansprache auf die ersten Hochrechnungen zu den Landtagswahlen in Berlin
    und Mecklenburg-Vorpommern reagiert. Am Montag hat er sich dann erneut
    geäußert. Was Merz' Auftritte über seine Macht als Kanzler aussagen,
    ordnet Mariam Lau aus dem Politikressort der ZEIT ein.

    Der ehemalige Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) muss sich
    wegen einer möglichen Falschaussage im Kontext der sogenannten Pkw-Maut
    vor Gericht verantworten. Wie Scheuer sich verteidigt und was aus dem
    Gerichtsprozess folgen könnte, weiß Max Hägler aus dem
    Wirtschaftsressort der Zeit.

    Und: In den von Russland besetzten ukrainischen Gebieten haben Menschen
    zum ersten Mal an den Wahlen zum russischen Parlament teilgenommen.
    Darüber berichtet Simone Brunner aus dem Österreich-Büro der ZEIT.

    Und sonst so? Nicht vergessen, dankbar zu sein – heute ist Welttag der
    Dankbarkeit.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Imre Balzer und Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Lena Herrmann und Emma Möllenbrock

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Weitere Links:

    Friedrich Merz: Weiterso ist abgewählt

    Friedrich Merz: An seiner Entschlossenheit soll niemand zweifeln

    Strafprozess gegen Andreas Scheuer: Jetzt steht er wieder im Rampenlicht

    Automobil-Aktionstag: IG Metall ruft zu Protesten am bundesweiten
    Aktionstag auf

    Krise bei Volkswagen: Arbeitnehmer wollen Gespräche mit VW-Vorstand
    erzwingen

    Volkswagen-Einigung: Das reicht wohl nicht

    Duma-Wahl: Wo die Wahlhelfer mit der Waffe kommen

    Russland: Putins Partei Geeintes Russland gewinnt Parlamentswahl

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  • Was jetzt?

    Kommentar zu den Landtagswahlen: Jetzt bloß nicht zurück zur Tagesordnung (Wahlkreis-Spezial)

    2026/09/21 | 23 mins.
    Nach den Landtagswahlen droht die Öffentlichkeit in ihre gewohnte
    Debatten-Routine zurückzufallen. Dabei ist gerade nichts mehr normal.
    Ein Kommentar von Robert Pausch nach den Wahlen in Sachsen-Anhalt,
    Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Robert Pausch ist politischer
    Korrespondent der ZEIT und Host von »Was jetzt? – Der Wahlkreis«. 

    Moderation: Robert Pausch

    Produktion: Markus Gläser

    Mitarbeit: Constanze Kainz 

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  • Was jetzt?

    CDU: Einmal verloren, einmal rausgeflogen – was folgt für Merz?

    2026/09/21 | 14 mins.
    Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und der Wahl des
    Abgeordnetenhauses in Berlin haben vor allem die Spitzenkandidaten eine
    wichtige Rolle gespielt: In Berlin ist die Linke mit Elif Eralp stärkste
    Kraft geworden. Sie konnte vor allem viele frühere Nichtwähler sowie
    Wähler von den Grünen und der SPD für ihre Partei gewinnen. In
    Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD nach aktuellen Hochrechnungen zwar
    knapp vor der SPD. Die aktuell regierende Ministerpräsidentin Manuela
    Schwesig und ihre Partei haben im Wahlkampf aber deutlich aufgeholt,
    während die CDU auf unter fünf Prozent abgestürzt ist. Was die beiden
    Wahlen gemeinsam haben, erklärt Peter Dausend aus dem Hauptstadtbüro der
    ZEIT.

    Gewählt wurde zwar in den Bundesländern – doch die Ergebnisse dürften
    auch die Bundespolitik beschäftigen. Besonders die CDU steht unter
    Druck: Friedrich Merz selbst führt die Schwierigkeiten seiner Partei
    auch auf die Krisen und Umbrüche der vergangenen Jahre zurück. Doch nach
    den Wahlergebnissen dürfte die Diskussion darüber weitergehen, ob es
    tatsächlich vor allem die schwierigen Zeiten sind – oder ob Kurs und
    Personal der Union zum Problem werden. Wird die Kritik an Merz jetzt
    wieder lauter, und welche Konsequenzen müssen die Regierungsparteien
    angesichts der Zugewinne für die AfD ziehen? Das ordnet der Vizechef des
    ZEIT-Politikressorts, Mark Schieritz, ein.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Lena Herrmann

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    Weitere Links:

    Wahl in Berlin: Elif Eralp sieht Regierungsauftrag bei der Linken

    Wahlergebnisse in Berlin 2026: Alle Ergebnisse der Wahl zum
    Abgeordnetenhaus in Berlin

    Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Ich oder die AfD? Das reicht
    nicht mehr

    SPD bei den Landtagswahlen: Der einzige Ausweg: Noch härter gegen Merz

    Berlin und Mecklenburg-Vorpommern: Friedrich Merz will als Kanzler und
    CDU-Chef weitermachen

    Wahlverhalten: Haben Union und SPD noch eine Zukunft?

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