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  • Was jetzt?

    Israel droht mit neuen Angriffen auf Beirut (Update)

    2026/06/01 | 11 mins.
    Der Besuch der deutschen Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan im
    Libanon ist am Mittwoch »aus militärischen Gründen« abgebrochen
    worden. Hintergrund ist offenbar die Ausweitung der Militäroffensive
    Israels – trotz der seit 17. April vereinbarten Waffenruhe. Ähnelt das
    Vorgehen im Libanon zunehmend dem Krieg in Gaza? Und was sind die
    strategischen Gründe dafür, dass Israel den Konflikt weiter eskaliert?
    Das beantwortet Reporterin Anna-Theresa Bachmann direkt aus Beirut im
    Podcast.

    Neonazi Marla-Svenja Liebich soll aus Tschechien nach Deutschland
    ausgeliefert werden. Das hat ein Gericht in Pilsen heute entschieden.
    Nina Monecke aus dem Politikressort der ZEIT beobachtet den Fall. Was
    würde die Auslieferung für Liebich bedeuten?

    Außerdem im Update: Mit einer halben Billion Sondervermögen möchte die
    Bundesregierung die Infrastruktur in Deutschland modernisieren. Der ZEIT
    liegt ein erster Bericht des Bundesfinanzministeriums über die Umsetzung
    vor. Er zeigt: Das Geld fließt, aber langsamer als geplant.

    Und: Es kommt zur Stichwahl in Kolumbien, weil nach dem ersten Wahlgang
    der Präsidentschaftswahl weder der rechte Abelardo de la Espriella noch
    der linke Iván Cepeda eine Mehrheit erringen konnte. Auch in Äthiopien
    wurde am vergangenen Sonntag gewählt. Ein Sieg des amtierenden
    Ministerpräsidenten Abiy Ahmed gilt als wahrscheinlich.

    Und sonst so? Wie funktioniert Kinderkriegen im Weltall?

     

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Libanon: Israel nimmt strategisch wichtige Festung im Südlibanon ein

    Südlibanon: Wie weit wird Israel im Libanon gehen?

    Rechtsextremismus: Marla-Svenja Liebich in Tschechien festgenommen

    Marla-Svenja Liebich: Offiziell eine Frau. Eine Behörde will das ändern

    Sondervermögen: Wohin fließt das Geld?

    Präsidentschaftswahl: Kolumbien wählt einen neuen Präsidenten

    Äthiopien: Parlamentswahl in Äthiopien beginnt

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  • Was jetzt?

    Gerüchte über Kanzlerwechsel: Wie angeschlagen ist Friedrich Merz?

    2026/06/01 | 12 mins.
    In der vergangenen Woche haben Spekulationen über einen möglichen
    Kanzlerwechsel für Unruhe in der Union gesorgt. Auslöser waren
    Medienberichte über angebliche Gedankenspiele, Bundeskanzler Friedrich
    Merz durch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Hendrik Wüst zu
    ersetzen. Führende CDU-Politiker wie Unionsfraktionschef Jens Spahn und
    mehrere Ministerpräsidenten der CDU signalisierten daraufhin ihre
    Unterstützung für Friedrich Merz. Doch warum konnten die Spekulationen
    überhaupt entstehen? Das erklärt Mariam Lau, Redakteurin im
    Politikressort der ZEIT. 

    »Ob ich Kuba befreie oder ergreife«, sagte US-Präsident Donald Trump im
    März, »ich kann damit machen, was ich will.« Kuba steckt in einer tiefen
    wirtschaftlichen und humanitären Krise. Gleichzeitig wächst erneut der
    politische Druck aus den USA. Außenminister Marco Rubio spricht von
    einem »gescheiterten Staat« und bezeichnet Kuba als Bedrohung für die
    nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten. Laut Medienberichten
    wurden US-Kriegsschiffe nahe Kuba in Position gebracht, das Pentagon
    soll verschiedene Optionen gegen das Regime prüfen – offiziell bestätigt
    ist das bislang nicht. Alexander Kauschanski, Redakteur im
    Auslandsressort der ZEIT, führt im Podcast aus, warum die
    wirtschaftliche Krise bislang keine Gefahr für Kubas politische Elite
    darstellt. 

     

    Und sonst so? Die «Tracht des Jahres» geht an die Ostersängerinnen aus
    der Lausitz.

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Mathias Peer

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Debatte über »Kanzlertausch«: Spahn und Länderchefs stellen sich
    demonstrativ hinter Merz

    Kanzlertauschdebatte: Friedrich Merz bewertet Streit um Kanzlertausch
    als »Nebendebatte«

    USA und Kuba: Rubio bezeichnet Kuba als Gefahr für die nationale
    Sicherheit der USA

    Energiekrise in Kuba: »Ohne eine Einigung mit den USA gibt es keinen
    Ausweg«

    Anklage gegen Raúl Castro: Trump will Kubas Widerstand brechen

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  • Was jetzt?

    Präsidentschaftswahl in Kolumbien – Linke Kontinuität oder Rechtsruck?

    2026/05/31 | 12 mins.
    In Kolumbien wählen rund 41 Millionen Menschen einen neuen Präsidenten.
    Die Abstimmung gilt als Richtungsentscheidung über die Zukunft des
    Landes nach der Amtszeit von Gustavo Petro, dem ersten linken
    Präsidenten Kolumbiens, der laut Verfassung nicht erneut kandidieren
    darf. Der Wahlkampf ist stark polarisiert und von anhaltender Gewalt
    durch bewaffnete Gruppen geprägt, die in Teilen des Landes weiterhin
    Einfluss auf Wirtschaft und Sicherheit ausüben. Laut Umfragen läuft es
    auf eine Stichwahl zwischen dem linken Senator Iván Cepeda  und dem
    rechtsgerichteten Anti-Establishment-Kandidaten Abelardo de la Espriella
    aus. Welche Themen bei der Wahl dominieren, ordnet ZEIT-Autorin
    Alexandra Endres ein.

    Incels sind meist heterosexuelle Männer, die keine romantischen oder
    sexuellen Beziehungen haben und sich vom Dating ausgeschlossen fühlen.
    Viele machen dafür ihr Aussehen, soziale Unsicherheit oder mangelnde
    Attraktivität verantwortlich, andere gesellschaftliche Entwicklungen wie
    Feminismus oder Dating-Apps. Manche Incels berichten von Einsamkeit,
    Zurückweisung und sozialer Isolation. In Teilen der Szene finden sich
    zudem frauenfeindliche Einstellungen und die Vorstellung, Männer würden
    systematisch benachteiligt. Wie gefährlich die Incel-Szene ist und
    welche Risiken von ihr ausgehen, erklärt Philipp Daum, Redakteur im
    Ressort X der ZEIT. 

     

    Und sonst so? Besucherin badet im Trevi-Brunnen.

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Kolumbien: Koalition von Präsident Petro verfehlt Mehrheit bei
    Parlamentswahl

    Kolumbien: Mindestens 48 Tote bei Kämpfen von Guerillagruppen in
    Kolumbien

    Kolumbien: »Das Parlament ist wie ein riesiger Basar«

    Kolumbien: Mehrere Tote und Verletzte bei Bombenanschlag in Kolumbien

    Golf-Clan: Kolumbien nimmt Gespräche mit Drogenkartell Clan del Golfo
    wieder auf

    Incels: Die Könige der Loser

    Incel-Bewegung: Die Könige der Loser

    Incel-Kultur: Kennt Ihr Sohn Andrew Tate?

    Incel: Unberührt und voller Hass

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  • Was jetzt?

    Spezial »Der Wahlkreis«: Gesucht: eine schöne Politik

    2026/05/30 | 1h 21 mins.
    Könige und Autokraten haben es leicht: Sie können sich selbst Denkmäler
    bauen und ihre Namen auf Regierungsgebäude pinseln lassen. Aber wie
    inszeniert sich eigentlich die Demokratie? Gelingt es ihr, Orte und
    Monumente zu schaffen, die ihren Bürgern wirklich etwas bedeuten? Oder
    müssen Parlamentsgebäude so trist und nichtssagend aussehen wie das
    EU-Parlament in Brüssel oder die zertrampelte Wiese zwischen Reichstag
    und Kanzleramt? 

    In dieser Folge von »Was Jetzt? – Der Wahlkreis« befassen sich die Hosts
    Paul Middelhoff und Robert Pausch mit der Ästhetik der Maga-Bewegung,
    mit den operierten Gesichtern der Frauen in der Trump-Welt, all dem Gold
    und Prunk im Oval Office und der smarten Strategie der Rechten, mit
    einer völlig enthemmten visuellen Sprache das Internet zu fluten. Und
    sie fragen sich, ob es da wirklich kein Gegenmittel gibt und liberale
    Politik nicht doch auch schön sein kann. 

    Der nächste Wahlkreis erscheint am 27. Juni. 

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  • Was jetzt?

    Kann Kubicki wirklich die FDP retten?

    2026/05/30 | 12 mins.
    Henning Höne zieht sich im Rennen um den FDP-Bundesvorsitz zurück und
    überlässt Wolfgang Kubicki den Vortritt. Dieser soll der FDP bundesweit
    mehr Aufmerksamkeit verschaffen. Beim FDP-Parteitag in Berlin gilt seine
    Wahl als Formsache. Inhaltlich setzt die FDP weiterhin stark auf
    wirtschaftsliberale Themen wie Bürokratieabbau, Steuersenkungen und
    Eigenverantwortung. Gleichzeitig versucht sie, sich als
    Bürgerrechtspartei zu positionieren. Die Ausgangslage bleibt schwierig:
    Bundesweit liegt die FDP in Umfragen derzeit bei rund vier Prozent und
    wäre damit nicht im Bundestag vertreten. Ob der FDP ein Neustart
    gelingen kann, ordnet August Modersohn, Redakteur im Hauptstadtbüro der
    ZEIT, ein. 

    Am Brennerpass dürfte es am Wochenende zu massiven Verkehrsbehinderungen
    kommen. Bewohner des Tiroler Wipptals protestieren dort gegen die hohe
    Belastung durch den Transitverkehr. Die Anwohner klagen seit Jahren über
    Lärm, Feinstaub und Dauerstaus. Seit der Eröffnung der Brennerautobahn
    in den 1960er Jahren habe sich das Verkehrsaufkommen versiebenfacht. Die
    Sperrung dürfte weit über Tirol hinaus Folgen haben. Wie groß die
    Auswirkungen des Protests auf Urlauber und Transitverkehr tatsächlich
    werden könnten, erläutert Florian Gasser, Leiter des Österreich-Büros
    der ZEIT.

     

    Und sonst so? Patagonia verklagt Dragqueen Pattie Gonia 

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    FDP-Vorsitz: Einziger Kubicki-Gegenkandidat Höne zieht Kandidatur zurück

    FDP-Parteivorsitz: Wettbewerb? Fällt aus

    Wolfgang Kubicki: Kubicki und die Pfandflaschen

    Wolfgang Kubicki: Die Avantgarde des Liberalismus?

    Sonntagsfrage zur Bundestagswahl: Wer führt in den aktuellen Umfragen?

    Das Politikteil / Zukunft der FDP: Ist doch noch nicht alles verloren?

    Sperrung am Brennerpass: Warum Anwohner den Brenner lahmlegen und womit
    Reisende rechnen müssen

    Brennerautobahn: Aber hier leben? Nein danke

    Lärm in deutschen Städten: Wo Lärm krank macht

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