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  • Was jetzt?

    Warum dieses Mal alle auf die Midterms schauen

    2026/11/03 | 13 mins.
    Bei den Midterm-Wahlen in den USA werden das Repräsentantenhaus und ein
    Teil des Senats neu gewählt. Die Demokraten hoffen, die Mehrheit in
    beiden Kammern des Kongresses zurückzugewinnen und damit die Macht von
    US-Präsident Donald Trump stärker kontrollieren zu können. Denn der
    Kongress spielt im politischen System der USA eine wichtige Rolle: Er
    soll die Macht des Präsidenten begrenzen. Wenn er das will. Noch
    regieren Republikaner in beiden Kammern des Kongresses, doch sie werden
    bei dieser Wahl wohl die politischen Folgen von Donald Trumps Regierung
    zu spüren bekommen. Im Wahlkampf standen vor allem der Irankrieg, hohe
    Benzinpreise und steigende Lebenshaltungskosten, aber auch
    Korruptionsvorwürfe und die Einsätze der Einwanderungsbehörde ICE im
    Mittelpunkt. Warum die Midterms international dieses Mal von
    überragender Bedeutung sind und wie die Demokraten Trumps Macht nach der
    Wahl einschränken könnten, das erklärt Paul Middelhoff,
    US-Korrespondentin der ZEIT.

    In Polen hat sich am vergangenen Wochenende der Streit um das
    Verfassungsgericht weiter zugespitzt. Präsident Karol Nawrocki brach
    eine Auslandsreise ab und verschaffte sich mitten in der Nacht Zugang
    zum Gerichtsgebäude in Warschau. Dabei drängte er eine Richterin zur
    Seite und sprach ihr die Berechtigung ab, ihr Amt auszuüben.
    Ministerpräsident Donald Tusk warf Nawrocki daraufhin vor, die
    Demokratie und den Rechtsstaat zu gefährden. Hintergrund ist ein seit
    Jahren andauernder Streit über die Besetzung und Unabhängigkeit des
    Verfassungsgerichts. Tusks Regierung will die Justizreformen der
    früheren nationalkonservativen PiS-Regierung rückgängig machen.
    Nawrocki, der der PiS nahesteht, blockiert jedoch die Vereidigung neuer
    Richter. Worum es bei dem Machtkampf eigentlich geht und ob sich der
    Konflikt überhaupt lösen lässt, das erklärt Alice Bota, Redakteurin im
    Politikressort der ZEIT.

    Und sonst so? Ihre Worte für die KI-Scham

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler, Constanze Kainz

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Midterm-Wahlen in den USA: Autokratendämmerung

    Zwischenwahlen in den USA: Was können die US-Demokraten schaffen?

    »OK, America?« / Midterms in den USA: Die USA vor den Midterms – Trumps
    Machtprobe

    Midterms in den USA: Es ist die Korruption, stupid!

    Kongresswahlen in den USA: Wird ICE vor den Wahllokalen stehen?

    US-Midterms: Leiten diese Wahlen Donald Trumps Ende ein?

    Machtkampf in Polen: Polens Präsident beschuldigt Donald Tusk der
    Übernahme der Justiz

    Der Ostcast / Karol Nawrocki: Vom Hooligan zum Präsidenten

    Verfassungsgericht in Polen: Tusk macht Nawrocki für Krise des
    Verfassungsgerichts verantwortlich

    Machtkampf in Polen: Polens Präsident beschuldigt Donald Tusk der
    Übernahme der Justiz

    Polen: Reform des Verfassungsgerichts spaltet Polen

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  • Was jetzt?

    CDU-Basis in Berlin: Wird sie Merz gefährlich? (Update)

    2026/11/02 | 10 mins.
    In der CDU wächst die Unzufriedenheit mit Kanzler und Parteichef
    Friedrich Merz. Zwei Tage lang trifft die Parteispitze in Berlin die
    CDU-Kreisvorsitzenden. Nach Wahlniederlagen, schlechten Umfragewerten
    und anhaltender Kritik an der Koalition ist die Stimmung an der Basis
    angespannt. Wie groß der Druck auf Merz inzwischen ist, analysiert
    Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT.

    Nach den Protesten von Gen Z regelt ist es am Wochenende in mehreren
    deutschen Städten zu Ausschreitungen gekommen. Bundesinnenminister
    Alexander Dobrindt machte linke Gruppen und Jugendliche mit
    Migrationshintergrund dafür verantwortlich. Verteidigungsminister Boris
    Pistorius hält es dagegen für falsch, die mutmaßlichen Täter pauschal
    nach ihrer Herkunft einzuordnen.

    Außerdem im Update: In Berlin findet ein zweitägiger Digitalgipfel der
    Bundesregierung statt. Dabei geht es auch darum, wie Deutschland den
    Rückstand auf führende KI-Nationen aufholen kann. Wie das gelingen soll,
    erklärt ZEIT-Volontär David Will.

    In mehreren europäischen Ländern sind erneut Kühlsysteme in Supermärkten
    ausgefallen. Mindestens ein betroffenes Unternehmen geht von einem
    Cyberangriff aus.

     

    Und sonst so? Wer am Steuer tippt, wird geblitzt!

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Thomas Biebricher: »Das Dilemma kann die CDU zerreißen«

    Friedrich Merz: So müsste sich der Kanzler im Regierungsalltag häufiger
    zeigen

    CDU-Konferenz: CDU-Politikerin Serap Güler fordert mehr Mitsprache für
    Parteibasis

    Nachfolge des Bundespräsidenten: Wie eine Personaldebatte den Kanzler
    bis nach Asien verfolgt

    Hendrik Wüst: Auch im Westen schwinden Gewissheiten

    Friedrich Merz: »Der Friedrich hat uns ein bisschen aufgemischt«

    Gen Z regelt: Ausschreitungen in mehreren Städten nach friedlichem
    Protest

    Proteste von Gen Z regelt: Plünderungen und Gewalt in der Nacht
    überschatten Gen-Z-Proteste

    Jugendproteste: Bundesinnenminister Dobrindt kündigt harte Strafen für
    Randalierer an

    Proteste von Gen Z regelt: Bildungsministerin Prien will mit
    Jugendlichen »ins Gespräch kommen«

    Jugendproteste: Karin Prien sieht »linksradikale Gruppen« hinter
    »Gewaltexzessen«

    Gen Z regelt: Pistorius hinterfragt Dobrindts Aussagen über Randalierer

    Demonstrationen gegen rechts: Organisiert euch!

    Mögliche Cyberangriffe: Erneut Kühlsysteme in europäischen Supermärkten
    gestört

    Cyberangriff in Frankreich: Hacker tauen Kühltruhen in französischen
    Supermärkten ab

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  • Was jetzt?

    Kalifornien: Kommt die weltweit erste Milliardärssteuer?

    2026/11/02 | 11 mins.
    Nachdem es bei Jugendprotesten in Frankreich vermehrt zu Krawallen und
    Plünderungen gekommen war, prognostizierten Teile der Politik und Medien
    einer Apokalypse gleichende Zustände für die
    Gen-Z-regelt-Demonstrationen in Deutschland. Selbst die
    Bundesschülerkonferenz distanzierte sich vorab von den Demonstrationen.
    Nach den Protesten ist nun klar: Bis auf wenige Ausschreitungen, etwa in
    Frankfurt und Köln, sind die Demonstrationen weitestgehend friedlich
    verlaufen. Nils Markwardt, ZEIT-Redakteur im Ressort Politisches
    Feuilleton, erklärt uns im Interview, wieso die Form des Protests viel
    mehr Aufmerksamkeit erhält als seine Inhalte. Wie lassen sich die
    Demonstrationen im Kontext der Proteste in Frankreich und Serbien
    einordnen?

    Neben den amerikanischen Kongresswahlen können Wähler im Bundesstaat
    Kalifornien noch eine weitere wichtige Entscheidung treffen. Bei der
    Abstimmung über Proposition 40 können sie mit ihrer Stimme entscheiden,
    ob Milliardäre eine fünfprozentige Steuer auf ihr Vermögen zahlen
    sollen. Einen Verwendungszweck für die möglichen Einnahmen hat der
    Bundesstaat bereits: Nachdem US-Präsident Donald Trump Sozialkürzungen
    beschlossen hat, könnte das Geld die finanziellen Lücken im
    Gesundheitssystem Medicaid füllen. Obwohl Kalifornien die zweithöchste
    Armutsrate der USA aufweist, wird keine klare Mehrheit beim
    Volksentscheid erwartet. Wir sprechen mit ZEIT-US-Korrespondentin Heike
    Buchter darüber, wie vor Ort über diese Frage diskutiert wird und wen
    die Steuer überhaupt treffen würde.

    Und sonst so? Bluetooth-Messenger-App Bitchat boomt dank Protesten in
    Frankreich.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Emilia Portwich

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    Weitere Links zum Thema:

    Proteste der Gen Z: Das Protest-Missverständnis

    Demonstration in Berlin: Bundesschülerkonferenz plant für 20. November
    Protest in Berlin

    Proteste von Gen Z regelt: Plünderungen und Gewalt in der Nacht
    überschatten Gen-Z-Proteste

    USA: Wo die Big Beautiful Bill Sozialkürzungen vorsieht

    Proposition 40: Reiche gegen Superreiche

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  • Was jetzt?

    Hat Gen Z geregelt?

    2026/11/01 | 13 mins.
    Die Gruppierung Gen Z regelt hat, ganz nach französischem Vorbild, in
    mehr als 30 Städten junge Menschen zu Demonstrationen aufgerufen. Die
    Organisatoren gingen von rund 180.000 Teilnehmenden aus. Im Fokus
    standen Klimaschutz, Bildung, Wehrpflicht, Wohnungsknappheit und
    steigende Lebenshaltungskosten. Während es bei ähnlichen Protesten in
    Frankreich zu Krawallen gekommen ist, hat Gen Z regelt vorab
    ausdrücklich Gewalt abgelehnt. Wie sind die Proteste verlaufen? Und
    können Jugendproteste überhaupt politischen Wandel bewirken? Das
    erfahren wir von Stella Schalamon, Redakteurin beim ZEITmagazin.

    In Atlanta hat das G20-Außenministertreffen unter Vorsitz von
    US-Außenminister Marco Rubio stattgefunden. Das Treffen dient der
    Vorbereitung des G20-Gipfels, den US-Präsident Donald Trump im Dezember
    in Miami ausrichten wird. Für gewöhnlich gehört zu solchen Treffen auch
    ein »Familienfoto« aller Teilnehmenden. Doch zu diesem Schnappschuss kam
    es in Atlanta nicht, denn nicht nur der deutsche Außenminister Johann
    Wadephul (CDU), sondern auch weitere europäische Außenminister haben
    nach vorheriger Absprache auf diese Geste verzichtet. Grund dafür: die
    Teilnahme des russischen Außenministers Sergej Lawrow am
    Außenministertreffen. Dabei haben Wadephul und Lawrow erst kürzlich
    erstmals seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor
    mehr als viereinhalb Jahren miteinander gesprochen. Wieso verweigerte
    Wadephul nun das Foto? Rieke Havertz aus dem Außenpolitikressort der
    ZEIT ist in Atlanta und erklärt, was das alles mit Diplomatie zu tun
    hat.

    Und sonst so? Selbst anpacken bei Wohnungsnot

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Mitarbeit: Christina Felschen, Emilia Portwich

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    Weitere Links zur Folge:

    Jugendproteste: »Das läuft alles komplett in die falsche Richtung« und
    Ausschreitungen in mehreren Städten nach friedlichem Protest

    G20-Außenministertreffen: Kein Gruppenfoto bei G20-Außenministertreffen
    wegen Teilnahme Lawrows

    UN-Generaldebatte: Außenminister Wadephul trifft russischen Amtskollegen
    Sergej Lawrow

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  • Was jetzt?

    Lange Schatten in Texas: Das Ende der Ära Trump? (Spezial zu den US-Midterms)

    2026/10/31 | 30 mins.
    Erstmals seit Jahrzehnten könnte in Texas ein Demokrat in den US-Senat
    gewählt werden. Der Staat, der bisher fast sicher an die Republikaner
    ging, ist vor diesen Midterms besonders umkämpft. Warum hat der
    Ex-Lehrer und fromme Demokrat James Talarico plötzlich Chancen, gegen
    den Maga-Kandidaten Ken Paxton zu gewinnen? Was bewegt die Menschen vor
    Ort?

    Ein Stiefelmacher, der Trump bedingungslos unterstützt, Farmer mit
    deutschen Wurzeln, die an ihm zweifeln, und Menschen an einer
    Kulttankstelle sprechen über das, was sie umtreibt: hohe Preise für
    Benzin, Miete und Lebensmittel. Manche von ihnen werden bei diesen
    Wahlen zum ersten Mal demokratisch wählen.

    Auch wenn Donald Trump bei diesen Midterms nicht auf dem Wahlzettel
    steht, sie werden zeigen, wie die Menschen in den USA über ihren
    Präsidenten und seine Politik denken.

    Recherche, Skript und Moderation: Constanze Kainz

    Redaktion: Elise Landschek

    Produktion: Joscha Grunewald

    Weitere Links:

    Amrai Coen und Paul Middelhoff zu James Talarico: Er könnte der Anfang
    vom Ende Trumps sein

    Das Politikteil zu den Midterms: Der Mann, den Trump fürchtet

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