Reza Pahlavi ist erstmals zu politischen Gesprächen in Berlin, um für
die Unterstützung der iranischen Opposition zu werben. Treffen mit
Mitgliedern der Bundesregierung sind nicht geplant. Pahlavi wirft dieser
vor, im Umgang mit dem iranischen Regime zu nachgiebig zu sein und den
Dialog mit ihm zu verweigern. Innerhalb der iranischen Opposition ist
seine Rolle umstritten: Während einige Gruppen ihn unterstützen,
kritisieren andere ihn unter anderem wegen einer möglichen Rückkehr zur
Monarchie und seiner Haltung zum Krieg der USA und Israels. Begleitet
wird sein Besuch von Demonstrationen in Berlin. Welche Stimmung dort
herrscht, berichtet ZEIT-Volontär Omid Rezaee.
Auf Zypern treffen sich die Staats- und Regierungschefs der EU zu einem
informellen Gipfel. Per Video zugeschaltet ist auch der ukrainische
Präsident Wolodymyr Selenskyj, der über die aktuelle Lage im Krieg in
der Ukraine berichtet. Weitere Themen sind die Auseinandersetzungen
zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon sowie die Situation
im Iran. Kurz vor dem Gipfel haben die USA und Iran ihre Waffenruhe
verlängert. Die EU-Staaten sind nicht direkt an den Verhandlungen
beteiligt. Wie und wo sich europäische Staaten aber beteiligen könnten,
erklärt Johanna Roth, Auslandskorrespondentin der ZEIT.
Außerdem im Update: Im Landtag von Sachsen-Anhalt haben CDU, SPD, Grüne,
FDP und Linke eine Reform verabschiedet, die demokratische Institutionen
stärken soll. Ziel ist es, Blockaden zu verhindern und die
Funktionsfähigkeit von Parlament und Verfassungsgericht zu sichern. Die
AfD kritisiert die Änderungen als undemokratisch.
Und sonst so? Das ist das Pressefoto des Jahres
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Marco Fründt, Celine Yasemin Rolle
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