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  • Was jetzt?

    Dobrindts „Sofort-in-Arbeit-Plan“

    2026/2/23 | 12 mins.
    Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will Asylbewerberinnen und
    Asylbewerber schneller in Arbeit bringen. Ein dazu vorgelegter
    "Sofort-in-Arbeit-Plan" sieht vor, dass sie künftig schon nach drei
    Monaten eine Beschäftigung aufnehmen dürfen – auch wenn ihr
    Asylverfahren noch läuft oder wenn sie noch in einer
    Erstaufnahmeeinrichtung leben. Gleichzeitig hat das
    Bundesinnenministerium angekündigt, Integrationskurse für viele
    Migrantinnen und Migranten zu kürzen. Tilman Steffen, Redakteur im
    Politikressort der ZEIT, ordnet diese Entwicklungen im Podcast ein.

    Die Olympischen Winterspiele sind vorbei. Während der zwei Wochen in
    Mailand und Cortina d'Ampezzo wurden in 116 Wettkämpfen mehr als 700
    Medaillen vergeben. Viele Athletinnen und Athleten sorgten mit
    emotionalen Auftritten für Bilder, die über den Sport hinaus wirkten.
    Eine Olympiabilanz von Nico Horn, Sportredakteur der ZEIT.

    Und sonst so? Wie ist es, im Krieg erwachsen zu werden? Teil zwei
    unserer Miniserie

     

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Alexander Dobrindt: Weniger Kurse, schneller in den Arbeitsmarkt
    Integration: Alexander Dobrindt will Asylbewerber schneller in Arbeit
    bringen

    Integrationskurse für Asylbewerber: Wo Dobrindt recht hat

    Integration: SPD kündigt Widerstand gegen Kürzungen bei
    Integrationskursen an

    Olympische Winterspiele 2026: Nur die Liebe zählt

    Liveblog: Olympische Winterspiele

    Olympische Winterspiele: Das italienische Winterwunder

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  • Was jetzt?

    Kann Deutschland nach dem US-Zollurteil aufatmen?

    2026/2/22 | 13 mins.
    Der Oberste Gerichtshof der USA hat einen Großteil der von Präsident
    Donald Trump verhängten Zölle für rechtswidrig erklärt. Die Richter
    stellten klar, dass laut US-Verfassung allein der Kongress für die
    Erhebung von Zöllen zuständig ist. US-Präsident Donald Trump reagierte
    mit scharfer Kritik an den Richtern und kündigte einen "noch härteren"
    handelspolitischen Kurs an. Per Dekret verhängte er neue globale Zölle
    in Höhe von 15 Prozent. Die Maßnahme gilt ab dem 24. Februar für
    zunächst 150 Tage. Was dieses Urteil für Europa und Deutschland
    bedeutet, analysiert Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im
    Politikressort der ZEIT. 

    Das St. Joseph Krankenhaus in Berlin-Weißensee gilt als die größte
    psychiatrische Fachklinik der Stadt. Auf offenen und geschützten
    Stationen werden Menschen mit Psychosen, schweren Depressionen und
    Suchterkrankungen behandelt. Historisch waren Psychiatrien Orte der
    Verwahrung und Gewalt. Heute sind Zwangsmaßnahmen rechtlich geregelt und
    nur bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung zulässig. Zugleich zeigt
    sich, dass die Patienten häufig mit Vorurteilen konfrontiert sind. Jakob
    Simmank, Chefreporter im Gesundheitsressort der ZEIT, hat den Alltag auf
    einer geschlossenen Station begleitet und berichtet im Podcast von
    seinen Eindrücken.

     

    Und sonst so? Wie es ist, im Krieg erwachsen zu werden.

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    US-Zölle: Trumps größte Niederlage

    US-Regierung: Supreme Court stellt kritische Fragen zu Trumps Zöllen

    Wirtschaftsgeschichte: Zölle rauf! Zölle runter!

    USA: Donald Trump verhängt per Dekret neue globale Zölle von zehn
    Prozent

    US-Zölle: Wie es nach dem Urteil mit den US-Zöllen weitergeht

    Psychiatrien: Sie schreien. Sie weinen. Sie sind oft nicht anders als du
    und ich

    Psychische Krankheiten: Wie das Reden über die Psyche zum Problem wurde

    Psychologie: Das hilft wirklich gegen Depressionen

    Psychiatrie-Enquete: "4.000 Patienten und 16 Ärzte"

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  • Was jetzt?

    Ein Mord erschüttert Frankreich

    2026/2/21 | 12 mins.
    Nach dem Tod des 23-jährigen Rechtsextremen Quentin Deranque in Lyon hat
    Präsident Emmanuel Macron vor einer "Spirale der Gewalt" gewarnt. Der
    Student war nach Auseinandersetzungen zwischen rechts- und linksextremen
    Gruppen am Rande eines Protests schwer verletzt worden und später im
    Krankenhaus gestorben. Die Staatsanwaltschaft nahm neun Tatverdächtige
    fest, darunter offenbar Mitarbeiter der linksradikalen Partei La France
    Insoumise (LFI). Mitglieder der Regierung werfen der LFI nun eine
    politische Mitverantwortung vor. Die Partei weist die Vorwürfe zurück.
    In Lyon ist ein Trauermarsch der extremen Rechten geplant. Welche
    Auswirkungen der Fall auf die politische Lage in Frankreich haben
    könnte, analysiert der Frankreich-Korrespondent der ZEIT, Matthias
    Krupa.

    Die Wochenzeitung DIE ZEIT wird 80 Jahre alt. Am 21. Februar 1946
    erschien in Hamburg die erste Ausgabe mit acht Seiten, zum Preis von 40
    Pfennig und in einer Auflage von rund 25.000 Exemplaren. Zum Jubiläum
    erscheint eine umfangreiche Geburtstagsausgabe unter dem Titel "Wie,
    auch schon 80?". Im Mittelpunkt steht ein Rückblick auf die Anfänge der
    Zeitung kurz nach dem Zweiten Weltkrieg sowie zentrale politische,
    gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen der vergangenen acht
    Jahrzehnte. Konzipiert wurde die große Geburtstagsausgabe von Silke
    Weber, Blattmacherin für Sonderausgaben der ZEIT. Im Podcast spricht sie
    darüber, was die Leser in der Jubiläumsausgabe konkret erwartet.

     

    Und sonst so? Papst warnt vor KI in Predigten

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Mord an Rechtsextremisten in Lyon: Frankreich erlebt seinen Kirk-Moment

    Frankreich: Macron warnt vor "Spirale der Gewalt" nach Tod eines
    Rechtsextremen

    Frankreich: Mordermittlungen nach Tod von rechtem Aktivisten in Lyon
    eingeleitet

    Frankreich: Innenminister erlaubt Trauermarsch für getöteten rechten
    Aktivisten

    80 Jahre DIE ZEIT: Geburtstagsausgabe und Veranstaltung in Hamburg

    Ausgabe Nr. 01/1946: DIE ZEIT 01/1946 vom 21. Februar 1946

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  • Was jetzt?

    Update: Wie fest sitzt Merz im Sattel?

    2026/2/20 | 10 mins.
    Die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) trifft sich in
    Stuttgart zu ihrem Bundesparteitag und für Bundeskanzler Friedrich Merz
    ist es ein innenpolitischer Härtetest. Nach mehreren außenpolitischen
    Auftritten musste er nun parteiintern um Zustimmung werben. Vor allem
    das umstrittene Rentenpaket hatte bei jüngeren Unionsabgeordneten für
    Unmut gesorgt. Merz verteidigte es dennoch als „Paradigmenwechsel“ in
    der Rentenpolitik. Zugleich räumte er schwierige Phasen in der
    Zusammenarbeit mit der SPD ein und betonte, dass es derzeit keine
    Alternative zu der Koalition mit der SPD gebe. Eine Zusammenarbeit mit
    der AfD schloss er entschieden aus. Der Ukraine sagte Merz weitere
    Unterstützung zu. „Wir stehen an der Seite des ukrainischen Volkes, ohne
    Wenn und Aber“, sagte er. 

    China ist wieder Deutschlands wichtigster Handelspartner und hat damit
    die USA überholt. Der Warenhandel mit der Volksrepublik nahm laut dem
    Statistischen Bundesamt in Wiesbaden vor allem wegen wachsender Importe
    zu. Zugleich sank der Warenhandel mit den USA, insbesondere wegen
    sinkender Exporte in das Land. Im vergangenen Jahr summierte sich das
    Handelsvolumen zwischen Deutschland und China auf fast 252 Milliarden
    Euro. Gleichzeitig exportiert Deutschland aber immer weniger Waren nach
    China. Der Asien-Pazifik-Ausschuss der deutschen Wirtschaft warnt vor
    einer verzerrenden Wechselkurspolitik und vor Exportkontrollen, die als
    geopolitisches Instrument eingesetzt würden. Das untergrabe den fairen
    Wettbewerb. Ist diese Kritik berechtigt? Xifan Yang, Auslandsredakteurin
    der ZEIT, erklärt im Podcast, wer von dieser Entwicklung profitiert und
    wie Deutschland seine Position im Handel mit China stärken kann.

    Außerdem im Update: 

    Der langjährige Korrespondent der Deutschen Welle, Alican Uludağ, ist in
    Ankara festgenommen worden. Dem Sender zufolge wurde der Reporter vor
    den Augen seiner Familie von etwa 30 Polizisten abgeführt, seine Wohnung
    durchsucht und elektronische Geräte konfisziert. Hintergrund soll ein
    regierungskritischer Beitrag auf der Plattform X sein. Gegen Uludağ
    liegt inzwischen ein Haftbefehl vor. Ege Dündar sitzt im Vorstand des
    Verbands „Pen International“ und ordnet im Podcast ein, unter welchen
    Bedingungen Journalistinnen und Journalisten in der Türkei arbeiten.

     

    Und sonst so? Ein Goldbarren als Geschenk und Aufforderung

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: CDU-Parteitag in Stuttgart

    CDU-Parteitag: "Christdemokraten sind unfähig, ihr Erbe zu verteidigen"

    CDU-Parteitag: Friedrich Merz erinnert an die Regierungsverantwortung
    für Deutschland

    Handelsbeziehungen: China löst USA als wichtigster Handelspartner
    Deutschlands ab

    Pressefreiheit: Journalist der Deutschen Welle in der Türkei
    festgenommen

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  • Was jetzt?

    CDU-Parteitag: 1.001 Abgeordnete und die Ex-Kanzlerin

    2026/2/20 | 12 mins.
    In Stuttgart startet am Freitag der zweitägige Parteitag der CDU. Dieser
    dürfe kein Verwaltungsparteitag werden, sondern solle ein
    Reformparteitag sein, forderte der Vorsitzende der Jungen
    Union, Johannes Winkel, zuvor. Er und Pascal Reddig, der Vorsitzende der
    Jungen Gruppe der Union-Bundestagsfraktion, hatten vor dem CDU-Parteitag
    in einem Gastbeitrag in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zu einem
    offenen Streit mit der SPD beim Thema Rente aufgerufen. Beim
    CDU-Parteitag wird auch die Altkanzlerin Angela Merkel als Ehrengast
    anwesend sein. Warum ist sie jetzt, nach jahrelanger Abwesenheit, wieder
    dabei? Das erklärt der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian
    Reinbold.

    Im indischen Neu-Delhi endet am Freitag der KI-Gipfel. Es ist das erste
    Treffen dieser Art im Globalen Süden. Ähnliche Veranstaltungen gab es in
    den vergangenen Jahren in Großbritannien, Südkorea und Frankreich. Der
    deutsche Bundeskanzler hatte die Einladung zum KI-Gipfel nicht
    angenommen, stattdessen ist sein Parteikollege, der
    Bundesdigitalminister Karsten Wildberger, nach Neu-Delhi gereist.
    Wildenberg und sein indischer Amtskollege Ashwini Vaishnaw haben am
    Rande des KI-Gipfels einen "KI-Pakt" vereinbart. In diesem geht es um
    gemeinsame Initiativen in Bereichen wie der Industrie, Landwirtschaft
    und Gesundheit, aber auch um Fachkräfte. Wie innovativ Indien in der
    KI-Entwicklung ist, beurteilt der ZEIT-Politikredakteur Fritz Zimmermann
    aus Neu-Delhi.

    Und sonst so? Wird der Pulli bis zum Ende der Olympischen Spiele fertig?

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Angela Merkel beim CDU-Parteitag: Mitte, hör die Signale

    Pascal Reddig: "Wir fahren nicht zum Parteitag, um nur dem Kanzler zu
    applaudieren"

    CDU-Parteitag: JU und Junge Gruppe fordern CDU vor Parteitag zu
    Reformwillen auf

    KI-Gipfel in Indien: Talking about a revolution

    Epstein-Files: Gates reist nach neuen Epstein-Veröffentlichungen nicht
    zu KI-Gipfel

    EU und Indien: Europa startet endlich durch

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Generated: 2/23/2026 - 10:46:23 AM