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  • Was jetzt?

    Fünf Jahre nach der Flut im Ahrtal

    2026/07/14 | 13 mins.
    Die Hochwasserkatastrophe im Ahrtal ereignete sich vor fünf Jahren, am
    14. Juli 2021. Das Extremwetterereignis ist in die Geschichte
    eingegangen, damals traten die Ahr, die Inde, die Erft und andere Flüsse
    über die Ufer. Insgesamt starben mehr als 180 Menschen, viele verloren
    ihre Existenz. Eine Simulation des GFZ Helmholtz-Zentrums für
    Geoforschung in Potsdam zeigt, dass 70 Prozent der Todesfälle mutmaßlich
    durch bessere Frühwarnung und frühere Evakuierungen hätten vermieden
    werden können. Insgesamt leben in Deutschland 400.000 Menschen in
    sogenannten Hochwasserrisikogebieten. Ist Deutschland auf solche
    Katastrophen vorbereitet? Dazu hat ZEIT-Autorin Theresa Leisgang
    recherchiert.

    Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) will den Anspruch auf den
    sogenannten Unterhaltsvorschuss einschränken, er soll dann mit 15 Jahren
    enden. Dabei geht es um staatliche Zahlungen an alleinerziehende Eltern,
    wenn nach einer Trennung unterhaltspflichtige Ex-Partner, in der Regel
    Väter, ihren Beitrag schuldig bleiben. Der Vorschuss wird dann vom Staat
    ausgelegt. Auf den Kosten bleibt der Staat allerdings häufig sitzen: Von
    3,2 Milliarden Euro, die im Jahr 2024 gezahlt worden sind, konnten
    weniger als 600 Millionen Euro bei Unterhaltsschuldnern eingetrieben
    werden. Woran liegt es, dass der Staat sich den Vorschuss nur so selten
    zurückholen kann? Das erklärt die ZEIT-Redakteurin im Familienressort,
    Livia Sarai Lergenmüller.

    Und sonst so? Pitbull stellt Glatzkappenrekord auf.

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Krisenvorbereitung: »Unsere Sicherheit ist brüchig«

    Betriebliche Klimaresilienz: Ach, der zieht bestimmt vorbei

    Hochwasser im Ahrtal: Dernau, 365 Tage danach

    Unterhaltsvorschuss: »Mir würden plötzlich knapp 800 Euro monatlich
    fehlen«

    Unterhalt für Alleinerziehende: Wie gut der Staat für schlechte Väter
    sorgt

    Alleinerziehende Eltern: Anspruch auf Unterhaltsvorschuss soll laut
    Prien mit 15 Jahren enden

    Sparpläne der Bundesregierung: SPD und Linke kritisieren geplante
    Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss

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  • Was jetzt?

    Warum die Regierungschefin der Ukraine nach einem Jahr aufhört (Update)

    2026/07/13 | 11 mins.
    In Paris trifft sich die sogenannte Koalition der Willigen aus
    westlichen Unterstützerländern der Ukraine. Gleichzeitig dazu steht die
    ukrainische Regierung vor dem nächsten Umbruch: Erst vor einem Jahr
    wurde Ex-Wirtschaftsministerin Julia Swyrydenko zur Ministerpräsidentin
    ernannt, nun muss sie ihren Posten schon wieder räumen. Präsident
    Wolodymyr Selenskyj begründet das damit, dass die Beziehungen zu
    wichtigen internationalen Partnern künftig eine noch höhere Priorität
    bekommen sollen. Was ist da dran? Das ordnet der freie
    Ukraine-Korrespondent Denis Trubetskoy ein.

    Ein Expertengremium empfiehlt der EU, Kinder unter 13 Jahren soziale
    Netzwerke nur unter Aufsicht und zeitlich begrenzt nutzen zu lassen. In
    den Geschäftsbedingungen von Plattformen wie Instagram und TikTok steht
    derzeit allerdings schon oft ein Mindestalter von 13. Lisa Hegemann,
    Leiterin des Digitalressorts, erklärt, welchen Unterschied eine
    offizielle Vorgabe in der Praxis machen würde.

    Außerdem im Update: Reisende sollen künftig unkomplizierter an ihre
    Entschädigung kommen, wenn ihr Flug ausfällt oder sich verspätet. 

    Und sonst so? ADHS oder Autismus oder vielleicht beides?

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Ukraine meldet Angriffe auf russische
    Schiffe im Asowschen Meer

    Julija Swyrydenko: Selenskyj kündigt Austausch von Regierungschefin und
    Kabinett an

    Koalition der Willigen: Ein denkwürdiger Gipfel

    Westjordanland: EU-Kommission legt Handlungsoptionen für
    Israel-Sanktionen vor

    Social-Media-Altersgrenze: EU-Experten empfehlen Social-Media-Verbot für
    unter 13-Jährige

    Fluggastrechte in der EU: EU-Länder stärken Fluggastrechte

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  • Was jetzt?

    Vollzeitjob und trotzdem keine Wohnung

    2026/07/13 | 13 mins.
    In Deutschland haben etwa eine Million Menschen keine eigene Wohnung.
    Etwa 13 Prozent der Wohnungslosen haben einen Job, sind fest angestellt
    und gehen regelmäßig zur Arbeit. Einer, der arbeitet und dennoch keine
    Wohnung findet, ist Micha Neumeier. Caterina Lobenstein, Leiterin des
    Dossiers der ZEIT, hat ihn auf Wohnungssuche begleitet. Im Podcast
    berichtet sie von der verschärften Lage auf dem Wohnungsmarkt – und
    davon, was dagegen helfen könnte.

    Die US-Justiz hat mehrere Journalisten der New York Times vorgeladen.
    Der Grund: Das Medium hatte zuvor über mögliche Sicherheitsbedenken an
    einem Präsidentenflugzeug berichtet, das Präsident Donald Trump vom
    Emirat Katar als Geschenk erhalten hatte. Wie sehr ist die
    Pressefreiheit in den USA bedroht?  Das beantwortet Holger Stark,
    stellvertretender Chefredakteur und Leiter des Investigativressorts der
    ZEIT.

    Und sonst so? Wie Sie den Was jetzt?-Podcast hören.

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Christina Felschen und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Wohnungslosigkeit: Vollzeit, fest angestellt, unbefristet – und trotzdem
    wohnungslos

    Wohnungslose in Deutschland: Wenn Notunterkünfte Kinderzimmer ersetzen

    Trumps Korruption: Kommt er wirklich mit allem durch?

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  • Was jetzt?

    Welche Beweise belasten Charlie Kirks mutmaßlichen Mörder?

    2026/07/12 | 11 mins.
    Vergangene Woche begann mit der fünftägigen Vorverhandlung die
    juristische Aufarbeitung des Mordes an dem einflussreichen rechten
    Aktivisten Charlie Kirk. Der US-Amerikaner war am 10. September 2025 bei
    einem Debattierevent an der Utah Valley University durch einen Schuss
    getötet worden. US-Korrespondentin Juliane Schäuble war bei der
    Vorverhandlung, bei der es um die Frage ging, ob die Beweislage
    überhaupt für einen Hauptprozess ausreicht, vor Ort. Im Podcast
    berichtet sie, welche Beweise gegen den Tatverdächtigen vorgebracht
    wurden und wie es nun weitergeht.

    Knapp zwei Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bereitet sich
    die AfD auf eine mögliche Regierungsübernahme vor. Nachdem die Partei im
    April bereits ihr Regierungsprogramm beschlossen hatte, präsentierte
    Spitzenkandidat Ulrich Siegmund nun ein konkretes 100-Tage-Programm für
    die ersten Wochen einer möglichen Regierung.
    ZEIT-Politikredakteur Tilman Steffen war auf dem Parteitag in Magdeburg
    vor Ort. Bei »Was jetzt?« erklärt er, was die AfD vorhat, wie
    realistisch die Pläne sind und was die Partei sonst noch beschlossen
    hat.

    Und sonst so? Träumen oder ewig leben?

     

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Attentat auf Charlie Kirk: Die Blicke wandern immer wieder zu Erika Kirk

    Mord an Charlie Kirk: Angeklagter im Fall Charlie Kirk zeigte laut
    Mitbewohner Reue

    Politische Gewalt in den USA: Wenn der Bürger zur Gefahr wird

    AfD-Parteitag in Sachsen-Anhalt: AfD-Spitzenkandidat Siegmund wirft
    anderen Parteien »Fake News« vor

    AfD in Sachsen-Anhalt: Der Tag danach

    AfD und der öffentlich-rechtliche Rundfunk: Erst der MDR, dann ARD und
    ZDF?

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  • Was jetzt?

    Sachsen-Anhalt: Kann man sich auf eine mögliche AfD-Regierung vorbereiten?

    2026/07/11 | 13 mins.
    Rund zwei Monate vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt liegt die AfD
    um Spitzenkandidat Ulrich Siegmund mit 41 Prozent in den Umfragen vorn
    und könnte die absolute Mehrheit erreichen. Heute will die AfD, die in
    Sachsen-Anhalt vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem
    eingestuft wurde, auf ihrem Landesparteitag ein 100-Tage-Programm
    vorstellen. August Modersohn, stellvertretender Leiter des
    Politikressorts der ZEIT, berichtet, was die AfD konkret vorhat und wie
    demokratische Parteien sich auf eine mögliche AfD-Landesregierung
    vorbereiten.

    Im Sudan rücken die paramilitärischen Rapid Support Forces auf die
    Großstadt El Obeid vor. Beobachter befürchten einen Völkermord wie
    bereits zuvor in den Städten Al-Dschuneina und Al-Faschir, wo die Miliz
    systematische Massaker an der nicht arabischen Bevölkerung verübte und
    insgesamt mehrere Zehntausend Menschen tötete. Welche strategische
    Bedeutung die umkämpfte Stadt El Obeid hat und wie es der
    Zivilbevölkerung vor Ort aktuell geht, erklärt Politikredakteurin Andrea
    Böhm im Podcast.

    Und sonst so? Affen lachen wie Menschen.

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Was bedeutet eigentlich die Einstufung
    als »gesichert rechtsextrem«?

    AfD in Sachsen-Anhalt: Der Tag danach

    Landtagswahlen 2026: Und so taumelt das Land auf die größte politische
    Krise zu

    Krieg im Sudan: Kein Grund, den Krieg zu beenden

    Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen: »Wir erwarten, dass noch
    sehr viel mehr Menschen hungern werden«

    Sudan: UN-Menschenrechtskommissar besorgt wegen neuer Gewalt im Sudan

    Dokupodcast: Irma. Das Kind aus Srebrenica

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