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  • Was jetzt?

    Update: Den Sozialstaat vereinfachen – geht das überhaupt?

    2026/1/27 | 8 mins.
    Eine Fachkommission rät der Bundesregierung, das Sozialsystem umfassend
    umzubauen. Auf 50 Seiten finden sich in dem von der Bundesregierung
    beauftragten Bericht 26 konkrete Empfehlungen, um den Staat einfacher
    und digitaler zu gestalten. Die Ergebnisse des Berichts wurden bereits
    vor der Veröffentlichung kritisiert. So fordert die Junge Union für eine
    ordentliche Reform auch Einschränkungen bei sozialen Leistungen. Ob der
    Bericht eine grundlegende Reform anstoßen kann und wie schnell Gesetze
    folgen, weiß Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter des
    Politikressorts der ZEIT.

    Die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers
    Auschwitz-Birkenau jährt sich zum 71. Mal. Der Tag dient international
    dem Gedenken der Opfer des Holocausts. Bei einer Gedenkstunde im Landtag
    Niedersachsen sprach der jüdische Publizist Michel Friedman davon, aus
    der Vergangenheit zu lernen: "Wir sind die Zeugen unserer Zeit." Wir
    müssten über uns reden und uns die Frage stellen: "Wie leidenschaftlich
    sind wir denn Demokraten?"

    Wir haben im vergangenen Jahr in einer Spezialfolge von "Was jetzt?" mit
    Zeitzeugen des Holocausts gesprochen. Sie finden die Folge hier.

    Und sonst so? Russland will deutschen Bildhauer verurteilen, wegen
    seiner Karnevalswagen.

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

    Weitere Links zur Folge:

    Holocaustüberlebende: "Ich bete jeden Tag, dass man mich nicht wieder
    wegjagt"

    NS-Deportationen: Mitten in Hamburg, am helllichten Tag

    Grundsicherung: Eine Reform, mit der selbst ihre Macher nicht glücklich
    sind

    Bürokratieabbau in Düsseldorf: Hallo Behörde, ich habe ein Problem

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  • Was jetzt?

    Der Welt geht das Süßwasser aus

    2026/1/27 | 12 mins.
    Der Menschheit geht an vielen Orten das Wasser aus. Von
    einem "Wasserbankrott" sprechen die Vereinten Nationen in einer
    aktuellen Studie. Wörter wie "Wasserknappheit" oder "Wasserkrise"
    reichen demnach nicht mehr aus, um die reale Lage zu beschreiben, denn
    vielerorts sei der Verlust von Süßwasserreserven nicht mehr umkehrbar:
    "Viele Regionen leben über ihre hydrologischen Verhältnisse", sagt Kaveh
    Madani, Hauptautor der Studie. Rund vier Milliarden Menschen sind
    mindestens einen Monat im Jahr schwerer Wasserknappheit ausgesetzt.
    Obwohl starker Wassermangel in Deutschland noch als umkehrbar gilt, ist
    der globale Wasserkreislauf vernetzt – Dürre in anderen Ländern hat also
    auch Auswirkungen auf Europa. Welche Regionen besonders betroffen sind
    und wo die Folgen in Europa besonders spürbar werden, weiß Rike Becker.
    Sie forscht am Imperial College in London zur Ressource Wasser.

    Die Europäische Union und Indien wollen ein Freihandelsabkommen
    vereinbaren. Die Unterschrift könnte schon am heutigen Dienstag während
    eines Gipfeltreffens erfolgen, zu dem EU-Kommissionspräsidentin Ursula
    von der Leyen und Ratspräsident António Costa in die indische Hauptstadt
    Neu-Delhi gereist sind. Vor allem europäische Autos und Wein sollen in
    Zukunft leichter nach Indien gelangen, während indische Elektronik,
    Textilien und Chemikalien leichter auf den europäischen Markt kommen
    sollen. Indien und die EU verhandeln schon länger über niedrigere
    Handelsbarrieren. Nach neun Jahren Pause sind die Verhandlungen 2022
    wieder aufgenommen worden. Zuletzt hat der internationale Druck durch
    China und die USA die EU und Indien näher zusammengebracht. Wenn das
    Abkommen unterzeichnet wird, muss als Nächstes das EU-Parlament
    zustimmen. Wird es dort auf ähnliche Hürden stoßen wie zuletzt das
    Mercosur-Abkommen? Und was erhoffen sich eigentlich beide Seiten von dem
    Abkommen? Diese und weitere Fragen beantwortet Natalie Mayroth. Sie
    berichtet für die ZEIT aus und über Südasien.

    Und sonst so? Flugbegleiter gibt sich als Pilot aus und fliegt
    kostenlos.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Ole Pflüger und Elise Landschek

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

    Weitere Links zur Folge:

    Friedrich Merz in Indien: Es muss jetzt einfach gehen

    China, Indien und Russland: So was gab’s noch nie

    Sicherheitspolitik: "Wir brauchen mehr Wasserdiplomatie"

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  • Was jetzt?

    Update: Keine Teilzeit mehr für alle?

    2026/1/26 | 11 mins.
    Der Wirtschaftsflügel der CDU fordert ein Ende des Rechts auf
    "Lifestyle-Teilzeit". Arbeitnehmer sollen zur Vollzeit verpflichtet
    werden. Das Recht auf weniger Stunden soll in Zukunft nur unter
    bestimmten Umständen bestehen: beispielsweise wenn Menschen Kinder
    betreuen, Angehörige pflegen oder sich berufsbegleitend weiterbilden.
    Kolja Rudzio aus dem Wirtschaftsressort erklärt, inwieweit Teilzeit mit
    dem Fachkräftemangel zusammenhängt und welches Signal die Debatte um die
    "Lifestyle-Teilzeit" an potenzielle Wähler senden könnte.

    Nach dem erneuten Tod eines Zivilisten durch die Einwanderungsbehörde
    ICE haben die demokratischen Ex-Präsidenten Bill Clinton und Barack
    Obama die Bevölkerung zu friedlichen Protesten gegen die Politik von
    Donald Trump aufgerufen. Nachdem mehrere Republikaner unabhängige
    Ermittlungen forderten, sagte US-Präsident Trump nun: Man prüfe den
    Vorfall und werde die Ergebnisse präsentieren. 

    Außerdem im Update: Der Goldpreis hat heute zum ersten Mal die
    Rekordmarke von 5.000 Dollar pro Feinunze geknackt. Auch Silber ist
    nachgefragt wie nie. Was treibt den Boom für Edelmetalle an? Das
    beantwortete ZEIT-Wirtschaftsredakteur und Börsenexperte Victor Gojdka
    im Podcast. 

    Die EU-Kommission startet Ermittlungen gegen Elon Musks Plattform X.

    Und: Die israelische Armee hat im Gazastreifen den Leichnam der letzten
    vermissten Hamas-Geisel gefunden.

    Und sonst so? Online-Ärzte helfen Menschen im Iran.

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Ole Pflüger und Elise Landschek

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Arbeitszeit: Teilzeit-Vorstoß von Wirtschaftsflügel sorgt für Streit in
    der CDU

    Debatte um Teilzeit: Von wegen Lifestyle

    Nach dem Tod von Alex Pretti: Barack Obama und Bill Clinton rufen zu
    Protesten in Minneapolis auf

    Minneapolis: Donald Trump kündigt Prüfung der Schüsse auf Alex Pretti an

    Gold und Silber: Der brisante Boom der Edelmetalle

    Krisenanlage: Goldpreis steigt erstmals auf Rekordwert von 5.000 Dollar

    Skandal um KI-Nacktbilder: EU leitet wegen Chatbot Grok Verfahren gegen
    Musks Unternehmen X ein

    Liveblog: Krieg in Gaza: Israel sucht Leiche letzter Geisel im
    Gazastreifen

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  • Was jetzt?

    ICE tötet in der Stadt. Wie Minneapolis sich wehrt

    2026/1/26 | 12 mins.
    In Minneapolis ist ein 37-jähriger US-Amerikaner bei einem Einsatz der
    US-Einwanderungsbehörde ICE von Einsatzkräften erschossen worden. Damit
    ist er schon die zweite Person, die von ICE innerhalb von wenigen Wochen
    getötet wurde. Das US-Heimatschutzministerium bezeichnete das Vorgehen
    der Einsatzkräfte als "Selbstverteidigung". Mehrere Videoaufnahmen des
    Vorfalls zeigen ein anderes Bild. Die Regierung von Minnesota und die
    Stadt Minneapolis forderten den Abzug der ICE-Beamten aus der
    Stadt. Außerdem haben führende Demokraten damit gedroht, Gelder für ICE
    im nächsten Haushaltsplan zu blockieren. US-Korrespondent Paul
    Middelhoff ist für die ZEIT am Ort des Geschehens und beschreibt im
    Podcast die Stimmung in der Stadt.

    In gleich fünf Bundesländern werden 2026 neue Parlamente gewählt. Den
    Auftakt macht am 8. März Baden-Württemberg. Zwei Wochen später wird in
    Rheinland-Pfalz der nächste Landtag bestimmt. Am 6. September wird
    Sachsen-Anhalt gewählt, wo die AfD um ihren Spitzenkandidaten Ulrich
    Siegmund aktuell mit 40 Prozent der Stimmen in den Umfragen führt. Am
    20. September stimmen die Wählerinnen und Wähler in Berlin und
    Mecklenburg-Vorpommern ab. Auch dort könnte die AfD erstmals stärkste
    Kraft im Landtag werden. Was bedeutet das für die Union und die
    Bundesregierung von Bundeskanzler Friedrich Merz? Und was sind die
    wichtigsten Themen im Wahlkampf? Diese Fragen beantwortet
    Politikredakteurin Lisa Caspari bei "Was jetzt?".

    Und sonst so? Nachhaltigkeit auf der Litfaßsäule – Amsterdam schränkt
    Fleisch- und Flugwerbung ein.

     

    Moderation und Produktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Kai Schnier und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Minnesota: Was wir über die tödlichen Schüsse in Minneapolis wissen

    Minneapolis: Kaltes Grauen

    Tödliche Schüsse in Minneapolis: Wer war Alex Pretti?

    Wahlumfragen: Grüne und SPD schöpfen wieder Hoffnung

    Superwahljahr 2026: Achtung: Superwahljahr!

    AfD-Vorwahlkampf: CDU oder SPD? "Ich wüsste nicht, dass die hier präsent
    sind"

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  • Was jetzt?

    Neue Chance für den IS?

    2026/1/25 | 12 mins.
    Zwischen der syrischen Regierung und der von Kurden dominierten Miliz
    SDF gilt im Norden Syriens vorerst weiter eine Waffenruhe. Am
    Samstagabend hat das syrische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass
    diese um 15 Tage verlängert werden soll. Doch politisch bleibt der
    Konflikt ungelöst: Damaskus fordert die vollständige Kontrolle über den
    Nordosten, die kurdische Selbstverwaltung will ihre Autonomie sichern.
    Die Kämpfe haben zuletzt die Sicherheitslage in der Region verschärft,
    mit direkten Folgen für die Zivilbevölkerung. Besonders im Fokus steht
    das Flüchtlingslager Al-Hol, in dem Zehntausende Menschen leben,
    darunter Angehörige von IS-Kämpfern. Terrorismusexperten warnen seit
    Jahren, dass das Lager durch die Isolation ein Nährboden für die
    Ideologie des "Islamischen Staats" sei. Der geschwächte Einfluss der SDF
    wirft die Frage auf, inwiefern die Terrormiliz IS von der Instabilität
    profitiert. Andrea Backhaus, Nahostkorrespondentin der ZEIT, berichtet
    im Podcast, was über die Lage der Zivilbevölkerung in den umkämpften
    Gebieten bekannt ist und warum der Nordosten Syriens auch in Europa
    schon bald zurück auf die politische Tagesordnung drängen könnte.

    In den Alpen ist dieser Winter ungewöhnlich tödlich. Allein am
    vergangenen Wochenende sind in Österreich acht Menschen durch Lawinen
    ums Leben gekommen. In der Schweiz gab es in der kaum gestarteten
    Wintersaison sechs Lawinentote. Besonders gefürchtet sind sogenannte
    Schneebrettlawinen, die im Hochwinter am häufigsten auftreten und für
    die meisten Todesfälle verantwortlich sind. Sie können von einem
    beliebigen Punkt ausgelöst werden – oft schon durch einzelne Skifahrer
    oder Tourengeher. Viele Menschen in Deutschland planen in den kommenden
    Wochen ihren Skiurlaub. Wie groß ist die Gefahr? Und was kann man tun,
    um sich zu schützen? Linda Fischer aus dem Wissensressort der ZEIT
    erklärt im Podcast, wie Schneebrettlawinen entstehen und was im
    Ernstfall die Überlebenschancen erhöht.

    Und sonst so? Ein Dorf, das seinen Status als Welterbe wieder loswerden
    will

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Syrien: Waffenruhe zwischen syrischer Regierung und Kurden verlängert

    Kämpfe in Syrien: Syriens womöglich größte Zerreißprobe

    Österreich: Acht Tote bei Lawinenunglücken in Österreich

    Skifahren: Was tun bei einer Lawine?

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