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  • Was jetzt?

    EU-Gipfel: Was bedeutet Ungarns Blockade für die Ukraine?

    2026/03/19 | 12 mins.
    In Brüssel treffen sich die Staats- und Regierungschefs der EU zum
    EU-Gipfel. Zentrale Themen sind die Kriege in der Ukraine und im Nahen
    Osten. Beide Konflikte treffen die Europäische Union politisch und
    wirtschaftlich hart – doch nur in einem handelt sie einheitlich. Während
    die EU sich nicht in den Konflikt mit dem Iran hineinziehen lassen will,
    zeigt sie sich bei der Unterstützung der Ukraine uneins: Ungarns
    Ministerpräsident Viktor Orbán blockiert weiter milliardenschwere Hilfen
    für die Ukraine. Offiziell geht es um die Druschba-Pipeline, durch die
    russisches Öl über die Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei fließt.
    Sie war nach ukrainischen Angaben im Januar bei einem russischen Angriff
    beschädigt und vorübergehend stillgelegt worden. Gleichzeitig wird die
    Lage für die Ukraine immer schwieriger: höhere Ölpreise stärken
    Russland, die USA sind militärisch anderweitig gebunden. Johanna Roth,
    Auslandskorrespondentin der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum Orbán an
    seiner Blockade festhält und welche Mittel die EU hat, um ihn
    umzustimmen.

    In einer abgelegenen Region in Spanien stößt eine Spaziergängerin auf
    verstörende Szenen in einem Schweinemastbetrieb: verweste Kadaver,
    kranke Tiere und katastrophale hygienische Zustände. Videomaterial der
    spanischen Tierschutzorganisation Animal Respect and Defence of the
    Environment liegt der ZEIT vor. Recherchen legen nahe, dass Fleisch aus
    diesem Betrieb möglicherweise in der Lieferkette des Discounters Aldi
    Nord landet und am Ende als Serrano-Schinken im Supermarktregal liegt.
    Spanien ist inzwischen Europas größter Produzent von Schweinefleisch –
    Ende 2024 betrug der Bestand rund 34,6 Millionen Tiere, Tendenz
    steigend. Wie eindeutig ist die Verbindung zwischen Aldi Nord und den
    dokumentierten Missständen? Und warum kommt es immer wieder zu solchen
    Fällen? Antonia Schaefer hat für die ZEIT zu dem Thema recherchiert. Im
    Podcast erklärt sie, was sich ändern muss, damit solche Zustände künftig
    verhindert werden. 

    Und sonst so? Arbeit im Homeoffice fördert die Geburtenrate.

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Mathias Peer, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Den Podcast von Antonia Schaefer finden Sie hier.

    Irankrieg: Trump wegen Irankrieg "sehr enttäuscht" von der Nato

    Streit mit Ungarn: Ukraine will Druschba-Pipeline bis Anfang Mai
    reparieren

    Schweineproduktion in Deutschland: Abstieg einer Schinkenmacht

    Spanischer Schweinemastbetrieb: Das Leid hinter dem Serrano-Schinken

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  • Was jetzt?

    Update: Wolfram Weimer vs. Leipzig

    2026/03/18 | 11 mins.
    Zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse 2026 sind Proteste gegen
    Kulturstaatsminister Wolfram Weimer angekündigt. Auslöser ist seine
    Entscheidung, drei linke Buchhandlungen vom Deutschen Buchhandlungspreis
    auszuschließen. Begründet hatte er das mit "verfassungsschutzrelevanten
    Erkenntnissen". Die Entscheidung stieß in der Branche auf Kritik,
    woraufhin Wolfram Weimer die Verleihung des Preises absagte. Das
    Aktionsbündnis Leipzig nimmt Platz ruft deshalb zu einer Demonstration
    auf. Raoul Löbbert, Redakteur im Kulturressort der ZEIT, analysiert
    Wolfram Weimers Umgang mit der Kritik und ordnet ein, was die Proteste
    für den Auftakt der Buchmesse bedeuten.

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat in einer Regierungserklärung kurz vor
    dem EU-Gipfel die Europäische Union dazu aufgerufen, ihre Interessen
    geschlossen und selbstbewusst zu vertreten. Nur als vereinte
    Gemeinschaft verfüge die EU über das nötige Machtpotenzial in einer
    Welt, in der Großmächte offen Machtpolitik betreiben. Außerdem äußerte
    er sich zur Ukraine und zum Irankrieg und stellte klar, dass es derzeit
    kein überzeugendes Konzept für die Militäroperationen gebe und die USA
    Deutschland nicht in die Planungen einbezogen hätten. ZEIT-Korrespondent
    Fabian Reinbold ordnet die Rede des Bundeskanzlers ein.

    Außerdem im Update: Israel hat nach eigenen Angaben den iranischen
    Geheimdienstminister Esmail Chatib bei einem Luftangriff getötet. Das
    teilte Israels Verteidigungsminister Israel Katz mit. Aus Iran gab es
    bisher keine Bestätigung. Esmail Chatib galt als zentraler Akteur im
    iranischen Sicherheitsapparat und war seit fünf Jahren Minister für
    Nachrichtendienste.

     

    Und sonst so? Journalisten unter Druck durch Polymarket-Wetten

     

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

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    Weitere Links zur Folge: 

    Wolfram Weimer: "Das ist überhaupt nicht als Kulturkampf gedacht"

    Deutscher Buchhandlungspreis: Anwälte linker Buchläden bezichtigen
    Wolfram Weimer der Lüge

    Deutscher Buchhandlungspreis: Börsenverein kritisiert Ausschluss von
    Buchhandlungen bei Preisvergabe

    Deutscher Buchhandlungspreis: Wolfram Weimer sagt Verleihung des
    Deutschen Buchhandlungspreises ab

    Friedrich Merz: Das ist jetzt auch sein Krieg

    Davos: Friedrich Merz warnt vor Ära der Großmachtpolitik

    Irankrieg: Trump wegen Irankrieg "sehr enttäuscht" von der Nato

    Deutscher Bundestag: Friedrich Merz kritisiert die USA und Israel für
    Start des Irankrieges

    Liveblog: Irankrieg: Israel meldet Tötung von iranischem
    Geheimdienstminister

     

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  • Was jetzt?

    Israels Offensive und die Machtlosigkeit der libanesischen Regierung

    2026/03/18 | 11 mins.
    Im Libanon herrscht Sorge vor der wohl größten Bodenoffensive Israels
    seit 20 Jahren. Das US-amerikanische Nachrichtenportal "Axios"
    berichtet, dass Israel wohl das gesamte Gebiet südlich des
    Litani-Flusses einnehmen will. "Axios" bezieht sich dabei auf
    israelische und US-Kreise. Nach Angaben des libanesischen
    Gesundheitsministeriums wurden bei den israelischen Angriffen auf den
    Libanon seit dem Beginn des Krieges im Iran am 2. März bereits 886
    Menschen getötet und mehr als 2.100 weitere verletzt. Außerdem seien
    mehr als eine Million Menschen seit dem Wiederaufflammen des Konflikts
    zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon vertrieben worden.
    ZEIT-Autorin Stella Männer berichtet aus Beirut über die Lage im Land.

    Die Kolonialgeschichte Deutschlands wirkt bis heute nach, in Namibia
    gehört ein Großteil des Landes den Nachfahren deutschstämmiger Siedler.
    In der ehemaligen Kolonie "Deutsch-Südwestafrika" beging Deutschland
    einen Völkermord, ab 1904 ermordeten deutsche Soldaten systematisch mehr
    als 65.000 Menschen aus dem Volk der Herero und 10.000 Nama. Sie wurden
    erschossen, in Konzentrationslager gesperrt oder in die Wüste getrieben.
    Bis heute ist vor allem sehr wasser- und ressourcenreiches Land in
    Namibia vorwiegend im Besitz weißer Farmer. Viele Herero leben
    dahingegen in Armut. Zu ihrer eigenen Familiengeschichte in Namibia und
    der Frage, wie ihre Verwandten dort an ihren Besitz gekommen sind, hat
    ZEIT-Autorin Luise Land recherchiert.

    Und sonst so? Berlinerisch stirbt aus – zumindest in Berlin.

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Israel und Libanon: Rückt Israel im Libanon ein?

    Krieg im Nahen Osten: Israel bestätigt Einsatz von Bodentruppen im
    Südlibanon

    Libanon: Westliche Staaten fordern Israel zum Verzicht auf
    Bodenoffensive auf

    Kolonialismus in Namibia: Das Land meiner Familie. Und die Menschen, die
    dort ermordet wurden

    Lüderitz: "Hey, du bist doch auch Deutscher. Weißt du denn, was deine
    Leute hier getan haben?"

    Deutscher Kolonialismus: Dieser Schädel, das war Opa

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    Update: Was will Trump mit Kuba?

    2026/03/17 | 10 mins.
    US-Präsident Donald Trump hat Anspruch auf Kuba erhoben. Vor
    Journalisten im Weißen Haus sagte er, er gehe davon aus, die Insel zu
    "übernehmen". Seit dem Angriff der USA auf Venezuela fehlt Kuba sein
    wichtigster Öllieferant, die Versorgung ist zusammengebrochen, Menschen
    hungern. Warum ist Trump an dem Inselstaat interessiert? Und welches
    Risiko birgt ein möglicher Angriff? Das beantwortet Rieke Havertz,
    Internationale Korrespondentin der ZEIT.

    Der iranische Sicherheitschef Ali Laridschani ist bei einem israelischen
    Luftangriff getötet worden. Das gab Israels Verteidigungsminister Israel
    Katz bekannt. Der 67-Jährige galt als Krisenmanager des Regimes. Bei dem
    Angriff sollen außerdem der Chef der Basidsch-Miliz und dessen
    Stellvertreter getötet worden sein.

    Kirchliche Arbeitgeber dürfen ihren Arbeitnehmern nicht automatisch
    kündigen, wenn diese aus der Kirche austreten. Das hat der Europäische
    Gerichtshof entschieden. Geklagt hatte eine Caritas-Mitarbeiterin, der
    nach ihrem Kirchenaustritt gekündigt worden war. Das Urteil sollte für
    die Kirchen ein Weckruf sein, findet Johannes Schneider, Redakteur im
    Politischen Feuilleton. 

    Und sonst so? In Deutschland werden immer weniger Zwillinge, Drillinge,
    Vierlinge … geboren.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Energiekrise in Kuba: "Eine Lösung sehe ich eigentlich nur, wenn die USA
    Kuba übernehmen"

    Kuba: In Kuba wächst die Angst vor einem Angriff der USA

    Iran: Irans Revolutionsgarden, ein Staat im Staat

    Irankrieg: Irans Sicherheitschef Laridschani bei israelischen Angriffen
    getötet

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  • Was jetzt?

    Ein Jahr Sondervermögen: Wo ist es hin, das ganze Geld?

    2026/03/17 | 12 mins.
    Es sind 500 Milliarden Euro, die Deutschland zusätzlich ausgeben kann.
    Seit einem Jahr steht dieses Geld in Form eines Sondervermögens der
    Bundesregierung zur Verfügung. Aber statt mit dem Geld zusätzliche
    Maßnahmen für Infrastruktur, Bildung und Klimaschutz zu finanzieren,
    wird es zu 95 Prozent zweckentfremdet, das hat das ifo Institut für
    Wirtschaftsforschung berechnet. Das Geld fließt demnach in bestehende
    Projekte und ersetzt dort Geld aus dem Kernhaushalt. Wie genau
    funktioniert das Verschieben der Gelder? Und wofür wird das Vermögen am
    Ende ausgegeben? Diese und weitere Fragen beantwortet Kolja Rudzio,
    stellvertretender Leiter des Wirtschaftsressorts der ZEIT.

    Die Ukraine ist im Irankrieg ein gefragter Spezialist in der Abwehr von
    Drohnen geworden. Das Land ist durch seine Verteidigung gegen russische
    Drohnenschwärme auf dem Gebiet erfahren und hat bereits entsprechende
    Teams nach Saudi-Arabien und Katar geschickt. Auf der anderen Seite
    könnten der Ukraine bald Flugabwehrraketen fehlen. Auch in anderen
    Bereichen der Kriegsführung, etwa der Wirtschaft, könnte es für die
    Ukraine schwieriger werden. Welche Schwierigkeiten das sind und wie das
    Land darauf reagiert, weiß Olivia Kortas, Korrespondentin der ZEIT in
    Kyjiw.

    Und sonst so? Alles, was es über Fahrstuhlmusik zu wissen gilt

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Matthias Peer

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    Weitere Links zur Folge:

    Verwendung des Sondervermögens: Fast das gesamte Sondervermögen wird
    zweckentfremdet

    Finanzpolitik der Bundesregierung: Es geht um die Zukunft? Na ja,
    teilweise

    Ukraine und der Irankrieg: Ein Versuch, Partner zu werden

    Hanna Notte: "Russlands Ölgeschäft könnte vom Irankrieg profitieren"

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