2005 episodes
- Rabbiatu Kuyateh ist vor über 30 Jahren aus Sierra Leone in die USA
geflohen. Sie ist Krankenschwester und hat zwei Jobs, einen tags und
einen nachts. Gemeinsam mit ihrem Sohn Mohamed Al Ghali hat sie vor
Kurzem ein Haus gekauft, in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Maryland.
Dort leben sie gemeinsam mit Rabbiatus Eltern, die pflegebedürftig
sind.
Einmal im Jahr muss sich Rabbiatu bei der Einwanderungsbehörde ICE
melden, um ihren Aufenthaltsstatus zu verlängern. So auch am 1. Juli
2025. Mohamed begleitet sie dorthin. Aber dieses Mal kommt er alleine
zurück. Für Mohamed beginnt ein Kampf, der viele Monate dauern und über
mehrere Kontinente reichen wird. Er und Rabbiatu geraten in ein System,
das gerade Hunderttausende Familien zerreißt.
»Mohamed gegen ICE – ein amerikanischer Albtraum« ist eine Podcastserie
von Was jetzt? und dem Investigativressort der ZEIT.
Moderation, Skript und Recherche: Mounia Meiborg
Recherche: Yassin Musharbash, Martín Steinhagen, Kai Biermann, Sascha
Venohr, forbidden stories
Redaktion: Helena Schmidt und André Dér-Hörmeyer
Produktion und Sounddesign: Joscha Grunewald und Markus Gläser
Projektleitung: Constanze Kainz
Dank an: Andrea Böhm, Bastian Berbner, Hannah Grünewald, Celine Rolle,
Emma Möllenbrock
Euer Feedback und eure Gedanken zu dieser Serie könnt ihr uns gern
schreiben an wasjetzt@zeit.de
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Am 3. Oktober 1990 trat der Einigungsvertrag zwischen der DDR und der
BRD in Kraft. Mit ihm war die staatliche Einheit Deutschlands nach mehr
als 40 Jahren der Teilung wiederhergestellt. 36 Jahre nach der
Wiedervereinigung aber seien die Herausforderungen in Deutschland
immens, sagt die ZEIT-Autorin Jana Hensel. Was es jetzt bräuchte, sei
eine Politik, die die Unterschiede zwischen Ost und West proaktiv
angeht. Wie die konkret aussehen kann, analysiert Hensel im Podcast.
Seit Beginn des Ukrainekriegs haben sich viele westliche Unternehmen aus
Russland zurückgezogen. Der deutsche Handelskonzern Metro blieb jedoch
weiterhin im Land. Anfang dieser Woche stellte der russische Präsident
Wladimir Putin das Russland-Geschäft von Metro per Dekret unter
staatliche Zwangsverwaltung. Die russische Sparte betreibt 91
Großmärkte, erwirtschaftet jährlich mehr als 130 Millionen Euro Gewinn
und erzielte zuletzt einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro. Neben
Metro könnten auch weitere deutsche Unternehmen wie Knauf, Hochland und
Globus betroffen sein. Welche strategischen Ziele Russland mit der
Übernahme westlicher Unternehmen verfolgt, erklärt Maxim Kireev,
Redakteur für internationale Politik bei der ZEIT.
Und sonst so? Unser neuer Podcast »Mohamed gegen ICE – ein
amerikanischer Albtraum«
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Simone Gaul und Mathias Peer
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die geplante Zuckersteuer sorgt für Streit in der schwarz-roten
Bundesregierung. Der Konflikt kommt zu einem heiklen Zeitpunkt, weil
Union und SPD bald den nächsten Bundeshaushalt verabschieden müssen. Was
muss sich in der Zusammenarbeit der Koalition ändern? Das erklärt
Benedikt Becker, Redakteur im Politikressort der ZEIT.
In Frankreich protestieren Schüler gegen Einsparungen im Bildungssystem,
große Klassen, fehlende Lehrkräfte und hohen Leistungsdruck. Rund 400
Schulen sind derzeit geschlossen, bei Protesten kam es auch zu Blockaden
und Auseinandersetzungen mit der Polizei. Wie die Regierung auf die
Proteste reagiert, berichtet ZEIT-Autorin Annika Joeres.
Außerdem im Update: Bundesforschungsministerin Dorothee Bär hat bekannt
gegeben, welche Hochschulen künftig den Titel »Exzellenzuniversität«
tragen dürfen.
Und sonst so? Nahostkonflikt auf dem Oktoberfest.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Bild: [M] Joshua Earle/unsplash.com
Weitere Links zur Folge:
Zuckersteuer: Das Cola-Chaos
Reaktionen auf Landtagswahlen: Lars Klingbeil sieht Regierungshandeln
auf dem Prüfstand
Lars Klingbeil: Kanzleramt stoppt Gesetzesentwurf zur Zuckersteuer
Bundesregierungen im Vergleich: Jeder stirbt für sich allein
Bruch der Ampelkoalition: Hat Olaf Scholz die Ampel gesprengt?
Schülerproteste in Frankreich: Zut alors, die Schule brennt
Schulproteste in Frankreich: Fast 2.000 Festnahmen bei Schülerprotesten
in Frankreich
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Am Donnerstagnachmittag wurde der Internationale Preis des Westfälischen
Friedens an die Nato verliehen. Den Preis hat Nato-Generalsekretär Mark
Rutte für die Nato entgegengenommen. Dass ein Militärbündnis wie die
Nato einen Friedenspreis bekommt, hatte vorab für Kritik gesorgt. Doch
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat seine Laudatio für grundsätzliche
Worte zu außenpolitischen Herausforderungen genutzt. Dabei standen vor
allem die Ukraine und der russische Angriffskrieg im Fokus der Rede und
die Rolle Deutschlands dabei. Merz wurde grundsätzlich: »Wankt
Deutschland, wankt Europa. Und wankt Europa, dann wankt die Ukraine.«
Warum Merz gerade jetzt nach innen wie nach außen diese Botschaft senden
will, das erläutert im Podcast Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent
der ZEIT.
Eine Frau in den USA hat eine Hinrichtung mit Giftspritzen überlebt. Die
zum Tode verurteilte Mörderin Christa Pike ist nach der gescheiterten
Hinrichtung zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht
worden. Die Gefängnisbehörde teilte mit, dass die Hinrichtung nach
Vorschrift abgelaufen sei und es bisher keine Probleme mit dem Gift
gegeben habe. Dabei handelt es sich um das Schlafmittel Pentobarbital,
das bei erhöhter Dosis tödlich ist. Wie die Hinrichtung scheitern konnte
und ob nun grundsätzlich über die Praxis diskutiert wird, bespricht im
Podcast mit Fabian Scheler Anna Carthaus aus dem Gesundheitsressort der
ZEIT.
Und sonst so? Das Schokoriegel-Ranking (einmal vom Profi, einmal vom
Host)
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Lena Herrmann und Mathias Peer
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Weitere Links:
Liveblog: Krieg gegen die Ukraine
Friedrich Merz: "Wanken wir in Deutschland, wankt Europa"
Carlo Masala: »Auch wir können einen hybriden Krieg führen«
Die Rede von Friedrich Merz
USA: Zum Tode verurteilte Frau überlebt Hinrichtung in Tennessee
Christa Pike: Ein qualvolles System
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Der Flydubai-Flug FZ 1073 von Dubai nach Tel Aviv musste nach einem
gewaltsamen Vorfall im Cockpit am Mittwoch in Saudi-Arabien notlanden.
Während des Flugs soll ein Pilot seinen Kollegen mit einem Messer
angegriffen haben. Nach Angaben der israelischen Regierung konnten
mehrere Passagiere gemeinsam mit einem Besatzungsmitglied in das Cockpit
gelangen und den Angreifer überwältigen. Der mutmaßliche Angreifer wurde
von den saudischen Behörden festgenommen. Die israelische Regierung
spricht von einem möglichen versuchten Anschlag. Wie der Zwischenfall in
Israel aufgenommen wird, berichtet ZEIT-Redakteurin Steffi Hentschke.
Die Nato hat in Münster den mit 100.000 Euro dotierten Preis des
Westfälischen Friedens erhalten. Das Verteidigungsbündnis wird für
seinen Beitrag zur europäischen Friedensordnung ausgezeichnet. Die Jury
begründet die Auszeichnung der Nato damit, dass glaubwürdige Sicherheit
und Abschreckung Voraussetzungen für Frieden seien. Friedensinitiativen
kritisieren die Entscheidung und sehen darin einen Widerspruch zum Geist
des historischen Friedensschlusses. Für die Preisverleihung sind
Proteste angekündigt. Bundeskanzler Friedrich Merz hat bei dem Festakt
die Laudatio gehalten.
Außerdem im Update: Die Sorge um die eigene finanzielle Situation steht
laut der aktuellen Studie »Die Ängste der Deutschen« erneut an erster
Stelle. Rund 2.400 Menschen wurden dafür befragt. Knapp 60 Prozent
fürchten, dass steigende Lebenshaltungskosten sie dauerhaft finanziell
überfordern könnten. Mehr als die Hälfte sorgt sich zudem vor
Steuererhöhungen oder Leistungskürzungen.
Die geplante Zuckersteuer auf besonders zuckerhaltige Getränke ist
vorerst gestoppt. Das Kanzleramt lehnte den Entwurf von Finanzminister
Lars Klingbeil (SPD) ab, da er in der Bundesregierung keine Mehrheit
gefunden habe. Vorgesehen war ab dem kommenden Sommer eine Steuer von
bis zu 38 Cent pro Liter.
Und sonst so? Hausschwein muss aus Altbauwohnung ausziehen
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Notlandung von Flydubai: Was zur Notlandung des Flydubai-Flugs bekannt
ist
Flydubai-Flug: Netanjahu bestätigt Messerangriff und Festnahme eines
Flydubai-Piloten
7. Oktober: Dass jeder Tropfen nach Hause kommt
Shlomi Eldar: »Netanjahu hat Israel zerstört«
»Die Ängste der Deutschen«: Angstniveau in deutscher Gesellschaft nimmt
weiter ab
Zuckersteuer und Prävention: Schubs vom Staat
Lars Klingbeil: Kanzleramt stoppt Gesetzesentwurf zur Zuckersteuer
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