2008 episodes
- Zwei der drei diesjährigen Medizinnobelpreisträger kommen aus
Deutschland: Peter Hegemann von der Humboldt-Universität zu Berlin und
Georg Nagel von der Universität Würzburg teilen sich die Auszeichnung
mit dem US-Forscher Karl Deisseroth. Geehrt werden sie für ihre
Forschung zur sogenannten Optogenetik. Was hinter der Methode steckt,
die Labore weltweit nutzen, erklärt Anna Carthaus aus dem
Gesundheitsressort.
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat Neuwahlen für den 29.
November angekündigt. Zuvor scheiterte er im Parlament mit zwei Vorhaben
gegen die Wohnungskrise. Welche Themen den Wahlkampf prägen dürften und
welche Rolle Migration über Ceuta spielen könnte, ordnet Julia Macher,
Spanienkorrespondentin der Zeit, ein.
Außerdem im Update: Jürgen Klopp ist seit Mitte August Bundestrainer.
Für seine ersten vier Länderspiele nominierte er insgesamt 44 Spieler
und verteilte sie auf zwei Kader. Wie erfolgreich das Experiment war,
erklärt ZEIT-Sportredakteur Oliver Fritsch.
Und sonst so? Ihr Votum: Wer sollte den Deutschen Buchpreis bekommen?
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Lena Herrmann
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links:
Nobelpreis 2026: Medizinnobelpreis für zwei deutsche Optogenetiker
Wohnungskrise in Spanien: Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez
kündigt Neuwahlen an
Spanien: Maricarmen – das Symbol der spanischen Wohnungskrise
Unentschieden gegen Griechenland: Schon wieder kein Tor, doch es geht
aufwärts
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - China exportiert deutlich mehr Waren in die Europäische Union als
umgekehrt. In Deutschland wächst angesichts zunehmender Importe aus
China die Sorge um die heimische Industrie. Die Bundesregierung will am
kommenden Mittwoch in einer Sitzung des Koalitionsausschusses über ihre
Chinapolitik beraten. Die von der SPD geführten Ministerien sprechen
sich in einem gemeinsamen Papier, das der ZEIT vorliegt, für ein
härteres Vorgehen gegenüber China aus. Doch innerhalb der
Bundesregierung gibt es unterschiedliche Positionen. Das von der Union
geführte Wirtschaftsministerium sowie Teile des Kanzleramts wollen
Handelsschutzmaßnahmen nur zurückhaltend einsetzen. China hat der EU
zuletzt für den Fall von Handelsbeschränkungen mit einer entschlossenen
Reaktion gedroht. Wie sehr ist die deutsche Industrie durch chinesische
Importe bedroht? Und droht eine Eskalation mit China? Das ordnet Mark
Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT, ein.
In Heidenau bei Dresden sollen künftig keine neuen Stolpersteine zur
Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus mehr verlegt werden. Einen
entsprechenden Antrag von Stadträten der AfD und der CDU hat der
Stadtrat mehrheitlich beschlossen. Begründet wurde das damit, dass viele
Bürgerinnen und Bürger diese Form des Gedenkens als nicht angemessen
empfänden. Stattdessen soll das Erinnern künftig vor allem auf dem
Nordfriedhof der Stadt stattfinden. Die Verwaltung von Heidenau hatte
zuvor empfohlen, die Vorlage abzulehnen. An zwei Standorten in der Stadt
gibt es bereits Stolpersteine. Die Entscheidung, künftig keine weiteren
zu verlegen, hat bundesweit Kritik und Diskussion ausgelöst. Wie konnte
es zu dieser Entscheidung kommen? Und was sagt sie über den Umgang mit
der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus aus? Das erklärt im
Podcast Valerie Schönian, Autorin im Leipziger Büro der ZEIT.
Und sonst so? Das letzte Brot der DDR im Deutschlandmuseum
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Mathias Peer
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Abhängigkeit von China: Handelskrieg mit China? »Die Waffen liegen auf
dem Tisch«
Handelskonflikt: China droht EU im Handelsstreit mit Gegenmaßnahmen
Heidenau: Zwölf Steine, ein Skandal
Stolpersteine in Heidenau: AfD und CDU stimmen in Heidenau gegen
Verlegung von Stolpersteinen
Kooperation von CDU mit AfD: Knobloch zeigt sich entsetzt über
Stolpersteinverbot in Heidenau
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva tritt mit 80 Jahren
erneut zur Wahl an. Sein wichtigster Herausforderer ist Flávio
Bolsonaro, Sohn des früheren Präsidenten Jair Bolsonaro. Lula setzt im
Wahlkampf vor allem auf seine politische Erfahrung und seine Erfolge in
der Sozialpolitik. Flávio Bolsonaro wirbt dagegen für einen deutlich
härteren Kurs in der Sicherheits- und Innenpolitik. Unter anderem will
er große Verbrechersyndikate als Terrororganisationen einstufen lassen.
Die innere Sicherheit ist zu einem der zentralen Themen des Wahlkampfs
geworden. Welche Bedeutung die Wahl auch über Brasilien hinaus hat,
erklärt Was-jetzt?-Host Azadê Peşmen, aktuell aus Brasilien berichtend.
Die G7-Staaten haben beschlossen, bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und
Rohöl aus ihren strategischen Reserven freizugeben. US-Präsident Donald
Trump hatte auf diesen Schritt gedrängt und andernfalls mit einem Stopp
der US-Dieselexporte gedroht. Bundeswirtschaftsministerin Katherina
Reiche betont, dass die Energieversorgung trotz der Freigabe ausreichend
abgesichert sei. Die Entscheidung könnte sich auch auf die Preise an
deutschen Tankstellen auswirken. Welche Folgen die Freigabe der Reserven
für Europas Energiepolitik hat, erklärt ZEIT-Wirtschaftsredakteur Marc
Widmann.
Und sonst so? Blinde Menschen ertasten Brustkrebs.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier.
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Weitere Links zur Folge:
Brasilien: Staatschef Lula da Silva tritt erneut bei
Präsidentschaftswahl an
Flávio Bolsonaro: Brasiliens Justiz ermittelt gegen
Präsidentschaftskandidaten Bolsonaro
Brasilien: Lula verurteilt Vorgehen der USA gegen Botschafterin
Exportstopp auf Diesel: Wie jetzt, die USA wollen Dieselexporte stoppen?
Spritpreise in den USA: USA prüfen wegen hoher Spritpreise Exportstopp
für Diesel
G7-Staaten: Reiche sieht Energiereserve auch nach G7-Freigabe
ausreichend gedeckt
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Rabbiatu Kuyateh ist vor über 30 Jahren aus Sierra Leone in die USA
geflohen. Sie ist Krankenschwester und hat zwei Jobs, einen tags und
einen nachts. Gemeinsam mit ihrem Sohn Mohamed Al Ghali hat sie vor
Kurzem ein Haus gekauft, in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Maryland.
Dort leben sie gemeinsam mit Rabbiatus Eltern, die pflegebedürftig
sind.
Einmal im Jahr muss sich Rabbiatu bei der Einwanderungsbehörde ICE
melden, um ihren Aufenthaltsstatus zu verlängern. So auch am 1. Juli
2025. Mohamed begleitet sie dorthin. Aber dieses Mal kommt er alleine
zurück. Für Mohamed beginnt ein Kampf, der viele Monate dauern und über
mehrere Kontinente reichen wird. Er und Rabbiatu geraten in ein System,
das gerade Hunderttausende Familien zerreißt.
»Mohamed gegen ICE – ein amerikanischer Albtraum« ist eine Podcastserie
von Was jetzt? und dem Investigativressort der ZEIT.
Moderation, Skript und Recherche: Mounia Meiborg
Recherche: Yassin Musharbash, Martín Steinhagen, Kai Biermann, Sascha
Venohr, forbidden stories
Redaktion: Helena Schmidt und André Dér-Hörmeyer
Produktion und Sounddesign: Joscha Grunewald und Markus Gläser
Projektleitung: Constanze Kainz
Dank an: Andrea Böhm, Bastian Berbner, Hannah Grünewald, Celine Rolle,
Emma Möllenbrock
Euer Feedback und eure Gedanken zu dieser Serie könnt ihr uns gern
schreiben an wasjetzt@zeit.de
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Am 3. Oktober 1990 trat der Einigungsvertrag zwischen der DDR und der
BRD in Kraft. Mit ihm war die staatliche Einheit Deutschlands nach mehr
als 40 Jahren der Teilung wiederhergestellt. 36 Jahre nach der
Wiedervereinigung aber seien die Herausforderungen in Deutschland
immens, sagt die ZEIT-Autorin Jana Hensel. Was es jetzt bräuchte, sei
eine Politik, die die Unterschiede zwischen Ost und West proaktiv
angeht. Wie die konkret aussehen kann, analysiert Hensel im Podcast.
Seit Beginn des Ukrainekriegs haben sich viele westliche Unternehmen aus
Russland zurückgezogen. Der deutsche Handelskonzern Metro blieb jedoch
weiterhin im Land. Anfang dieser Woche stellte der russische Präsident
Wladimir Putin das Russland-Geschäft von Metro per Dekret unter
staatliche Zwangsverwaltung. Die russische Sparte betreibt 91
Großmärkte, erwirtschaftet jährlich mehr als 130 Millionen Euro Gewinn
und erzielte zuletzt einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro. Neben
Metro könnten auch weitere deutsche Unternehmen wie Knauf, Hochland und
Globus betroffen sein. Welche strategischen Ziele Russland mit der
Übernahme westlicher Unternehmen verfolgt, erklärt Maxim Kireev,
Redakteur für internationale Politik bei der ZEIT.
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amerikanischer Albtraum«
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Simone Gaul und Mathias Peer
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