2014 episodes
- Kolumbien ist von einem Erdbeben der Stärke 7,4 erschüttert worden. Nach
bisherigen Angaben wurden dabei mehr als 160 Menschen getötet,
mindestens 2.000 weitere werden noch vermisst. Besonders betroffen sind
die Städte Cali und Pereira sowie die Region Risaralda. Zahlreiche
Gebäude wurden beschädigt oder stürzten ein, auch die Infrastruktur ist
betroffen. Die kolumbianische Regierung unter Präsident Abelardo de la
Espriella hat deshalb den landesweiten Notstand ausgerufen. Mehrere
Länder sowie die Vereinten Nationen und die Europäische Union haben
Kolumbien Unterstützung angeboten. Was über die Lage vor Ort bekannt
ist, erklärt Journalist und Kolumbienkenner Fabian Grieger, der lange in
Kolumbien gelebt hat und immer wieder aus der Region berichtet.
Russlands Oberstes Gericht hat die liberale Oppositionspartei Jabloko
von der Parlamentswahl im September ausgeschlossen. Zuvor war die Partei
trotz ihrer offenen Ablehnung von Präsident Wladimir Putin und des
russischen Kriegs gegen die Ukraine zur Wahl zugelassen worden. Geklagt
hatte die kremltreue nationalistische Partei Rodina. Sie warf Jabloko
unter anderem Verstöße gegen die russische Wahlgesetzgebung und eine
Finanzierung aus dem Ausland vor. Parteichef Nikolai Rybakow weist die
Vorwürfe zurück und will gegen das Urteil vorgehen. Welche Möglichkeiten
Jabloko noch hat, erläutert Michael Thumann, außenpolitischer
Korrespondent der ZEIT.
Außerdem im Update: Die SPD Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt
hält die Führung durch Lars Klingbeil und Bärbel Bas für gescheitert und
fordert einen Sonderparteitag mit Neuwahlen. Wie viel Rückhalt die
Forderung in der Partei hat und wie gefährlich sie für Klingbeil und Bas
werden könnte, erklärt Alisa Schellenberg, Redakteurin im Politikressort
der ZEIT.
Ein syrisches Gericht hat den früheren Machthaber Baschar al-Assad in
Abwesenheit zum Tode verurteilt. Die Richter sprachen ihn wegen
Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig. Assad
lebt seit seinem Sturz Ende 2024 im russischen Exil. Auch der frühere
hochrangige Sicherheitsverantwortliche Atef Nadschib wurde zum Tode
verurteilt.
Und sonst so: Ein Erbe für eine ganze Gemeinde
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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Weitere Links zur Folge:
Erdbeben in Kolumbien: Mehr als 100 Tote und zahlreiche Verletzte nach
Erdbeben in Kolumbien
Kolumbien: Abelardo de la Espriella als neuer Präsident Kolumbiens
vereidigt
Erdbeben in Kolumbien: Kolumbien ruft nach Erdbeben landesweiten
Notstand aus
Russland: Kriegskritischer Partei Jabloko droht Ausschluss von Wahl in
Russland
Partei Jabloko: Oberstes Gericht Russlands schließt Oppositionspartei
von Wahl aus
Wladimir Putin: Putin will nicht nur zündeln. Er sieht uns als Feind
Russland: Nawalnaja ruft Russen zur Wahl der kriegskritischen Partei
Jabloko auf
SPD-Parteitag: SPD-Gruppe fordert Sonderparteitag zur Wahl einer neuen
Parteispitze
Baschar al-Assad: Syriens Ex-Machthaber Baschar al-Assad zum Tode
verurteilt
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die Türkei, Pakistan und Saudi-Arabien haben nach zweieinhalbjährigen
Verhandlungen ein neues Militärbündnis geschlossen. Wenn in Zukunft
eines der drei Länder angegriffen wird, soll das als Angriff auf alle
drei gelten. Im Podcast erklärt ZEIT-Journalist Omid Rezaee, was die am
Mekka-Bündnis beteiligten Länder verbindet und welches Signal das
Abkommen an die Region sendet.
Wer kein Spitzenabi hat, kann seit 2019 über die sogenannte
Landarztquote trotzdem Medizin studieren. Wer über die Quote einen
Studienplatz bekommt, verpflichtet sich, nach der Ausbildung zehn Jahre
lang als Hausarzt oder Hausärztin in einer unterversorgten ländlichen
Region zu arbeiten. Wer dagegen verstößt, riskiert eine Vertragsstrafe
von bis zu 250.000 Euro. Dagegen gibt es mittlerweile bundesweit 28
Klagen von Medizinstudierenden. Kaja Klapsa aus dem Politikressort hat
einen der Kläger getroffen und berichtet im Podcast, warum er gegen das
Programm klagt und was aus juristischer Sicht für ihn spricht.
Und sonst so? Fünf Tipps, um bei der Sonnenfinsternis nicht im Dunkeln
zu tappen.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Imre Balzer und Constanze Kainz
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Verteidigungsabkommen: Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan unterzeichnen
Verteidigungspakt
Verteidigungsabkommen: Türkei verteidigt Militärabkommen mit
Saudi-Arabien und Pakistan
Verteidigungsabkommen: Verteidigungspakt gleicht Türkei zufolge
Nato-Beistandsverpflichtung
Landarztquote: »Damals war ich naiv«
Ärztliche Ausbildung: Praktikum in einem kaputten System
Medizinstudium: Jeder zehnte Medizinstudierende ist im Ausland
eingeschrieben
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Nach dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig liefern ausgewertete
Überwachungsvideos neue Erkenntnisse: Bereits am vergangenen
Dienstagabend flog die Drohne gezielt auf eine ukrainische
Frachtmaschine zu und schlug auf deren Tragfläche ein, wo sich in der
Regel die Treibstofftanks befinden. Die Drohne prallte jedoch ab und
stürzte zu Boden. Einige Stunden später wurde sie von einem Busfahrer
gefunden, der das Sicherheitspersonal alarmierte. Außerdem wurden heute
DNA-Spuren an der Drohne festgestellt. Warum der Sprengstoff nicht
explodiert ist und weshalb es weiterhin keine klaren Aussagen dazu gibt,
wer hinter diesem Angriff steckt, das erklärt Politikredakteurin Anne
Hähnig im Podcast.
Durch einen ukrainischen Drohnenangriff wurden in der russischen Stadt
Nischnekamsk laut russischen Behörden mindestens 13 Menschen getötet und
75 weitere verletzt. Es war einer der schwersten ukrainischen Angriffe
auf russisches Gebiet seit Kriegsbeginn.
Außerdem im Update: Der Wassermangel im Rhein könnte die wichtige Route
für Gütertransporte bald unterbrechen. Der Schiffsverkehr würde in
getrennte Gebiete, von den Nordseehäfen bis Köln einerseits und den
Verkehr auf den südlichen Nebenflüssen andererseits, zerfallen. Damit
Güter trotzdem ans Ziel kommen, haben mehrere Bundesländer bereits das
Sonntagsfahrverbot für Lkw gelockert. Jonas Schulze Pals aus dem
Wirtschaftsressort ist aktuell mit Verkehrsminister Steffen Bilger in
Schleswig-Holstein unterwegs und berichtet, welche Ideen die Politik zur
Lösung des Niedrigwasserproblems hat.
Und sonst so? Kann man 162 Jahre altes Bier noch trinken?
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Imre Balzer und Constanze Kainz
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Drohne am Leipziger Flughafen: Das war keine Warnung, das war ein
Angriff
Flughafen Leipzig/Halle: Von Profis gebaut, im Handel nicht erhältlich
Waffentechnologie: Bundesinnenminister kündigt neues Drohnenzentrum an
Niedrigwasser: Binnenschifffahrt warnt vor Zweiteilung des Rheins
Niedrigwasser im Rhein: Mehrere Bundesländer setzen Sonntagsfahrverbot
für Lkw-Transporte aus
Niedrigwasser: Soll man jetzt einfach den Fluss tiefer buddeln?
Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: 13 Tote nach ukrainischem
Drohnenangriff in Region Tatarstan
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Nach den wiederholten ukrainischen Drohnenangriffen auf den russischen
Onlinehändler Wildberries werden Auswirkungen auf die russische
Wirtschaft sichtbar. Durch die Schäden sind Lieferungen unterbrochen,
Händler und Betreiber von Abholstationen melden Umsatzeinbußen.
Marktforscher rechnen mit Insolvenzen bei russischen Klein- und
Mittelständlern, die auf die Plattform angewiesen sind. Auch für die
Menschen in Russland werden die Folgen der Angriffe durch verzögerte
oder ausbleibende Lieferungen spürbar. Wie groß die wirtschaftlichen
Auswirkungen der Angriffe auf Wildberries bislang sind, erklärt Maxim
Kireev, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT.
Die Bundesregierung plant im Rahmen ihrer Rentenreform, die sogenannte
Rente mit 63 abzuschaffen. Gemeint ist die abschlagsfreie Rente für
besonders langjährig Versicherte nach 45 Beitragsjahren, die inzwischen
frühestens mit 64 Jahren und vier Monaten möglich ist. Mit der
Abschaffung sollen rund zehn Milliarden Euro pro Rentnerjahrgang
eingespart werden. Einen konkreten Gesetzentwurf gibt es bislang aber
nicht. Trotzdem regt sich in mehreren Bundesländern und in den
Gewerkschaften Widerstand gegen die Pläne. Wie wahrscheinlich eine
Umsetzung des geplanten Rentenpakets ist, erklärt Jana Hensel,
Redakteurin im Politikressort der ZEIT.
Und sonst so? Finale der Tour de France Femmes
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Drohnenangriff auf Wildberries: Ihre Zukunft soll in Flammen stehen
Wildberries: Russlands Rosenkrieg
Angriffe auf russisches Gebiet: Wann merken sie es endlich?
Drohnen im Ukrainekrieg: Der Tod von oben
Rentendebatte: Wird das der nächste Rentensturm?
Rente: Viele Renten trotz 45 Versicherungsjahren unter
Armutsrisikoschwelle
Rente mit 63: Frührentner, wir kämpfen für euch!
Vorzeitiger Renteneintritt: Gewerkschaften fordern Erhalt der Rente mit
63
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Ende Juli sind über 70.000 Menschen aus Nordafrika über das Meer oder
über den Landweg in die spanische Exklave Ceuta gelangt. Die meisten
Migranten sind inzwischen nach Marokko zurückgekehrt. Laut spanischen
Behörden halten sich jedoch immer noch 3.000 bis 6.000 Menschen in Ceuta
auf, darunter mindestens 1.200 unbegleitete Kinder und Jugendliche.
Warum befinden sich noch so viele junge Menschen in Ceuta? Und wie soll
es mit ihnen weitergehen? Julia Macher beantwortet diese Fragen im
Podcast.
Die Bundesregierung plant höhere Verteidigungsausgaben. 110 Milliarden
Euro soll der Bund für Verteidigung ausgeben, zusätzlich zum
Bundeswehr-Sondervermögen. Gleichzeitig sollen im nächsten Jahr etwa
drei Milliarden Euro bei der Rentenversicherung und fast zwei Milliarden
Euro bei der gesetzlichen Krankenversicherung gespart werden. Im Podcast
erklärt Politikredakteurin Anastasia Tikhomirova, was das für Folgen
haben kann und warum sie das für gefährlich hält.
Und sonst so? Kommunikation durch Pfeifen in Mexiko
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Ceuta: Schlafen am Strand, Warten auf Schutz
Ceuta: Menschenrechtsorganisationen gehen von mehr Toten in Ceuta aus
Techunternehmen: EU-Kommissarin gibt TikTok und Meta Mitschuld an Krise
in Ceuta
Aufrüstung und Sozialkürzungen: Erst die Kanonen, dann die Butter
Bundeshaushalt: Fast jeder dritte Euro für Panzer und Drohnen
Bundeshaushalt 2027: Wo gespart wird – und wo nicht
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