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  • Was jetzt?

    Nato-Partner Türkei: unverzichtbar und umstritten

    2026/07/07 | 12 mins.
    In Ankara beginnt der Nato-Gipfel, bei dem die Mitgliedsstaaten auch
    über eine stärkere europäische Rolle im Bündnis beraten. Die Türkei
    verfügt über die zweitgrößte Armee der Nato und gilt aufgrund ihrer Lage
    zwischen Europa, dem Schwarzen Meer und dem Nahen Osten als strategisch
    wichtiger Partner. Kurz vor dem Gipfel wurden in der Türkei nach
    Medienberichten erneut Journalisten und Bürgerrechtler festgenommen.
    Mehrere regierungskritische Medien erhielten zudem keine Akkreditierung
    für das Treffen. Wie sich Deutschland und andere Nato-Staaten dazu
    positionieren, erläutert Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort
    der ZEIT.

    In Frankreich wird ein Urteil im Berufungsverfahren gegen Marine Le Pen
    erwartet. Im Mittelpunkt steht ein Verfahren wegen der mutmaßlichen
    Veruntreuung von EU-Geldern. Le Pen war in erster Instanz verurteilt
    worden. Dagegen legte sie Berufung ein. Die Entscheidung könnte
    Auswirkungen darauf haben, ob Le Pen bei der kommenden
    Präsidentschaftswahl kandidieren kann oder ob der Rassemblement National
    mit Parteichef Jordan Bardella antritt. ZEIT-Korrespondent Matthias
    Krupa ordnet ein, welche Folgen eine Verurteilung für ihre Partei haben
    könnte.

     

    Und sonst so? Warum sich Frauen ihre Kräfte besser einteilen.

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Weitere Links zur Folge: 

    Vorbereitung für den Nato-Gipfel: Fünf Freunde, mehr als drei
    Fragezeichen

    Nato-Gipfel in Ankara: Der Plan B nimmt Gestalt an

    Russland: »Russland falsch einzuschätzen, kann verheerend sein«

    Nato-Gipfel in Ankara: Türkische Polizei nimmt erneut Bürgerrechtler vor
    Nato-Gipfel fest

    Nato-Gipfel: SPD fordert klare Worte von Friedrich Merz zur Türkei

    Marine Le Pen: Der Fall des Hauses Le Pen

    Urteil im Veruntreuungsprozess: Was die Verurteilung Marine Le Pens für
    Frankreich bedeutet

    Frankreich: Marine Le Pen nennt ihre Verurteilung »politisch«

    Jordan Bardella: Radikal erfolgreich

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  • Was jetzt?

    Sparpaket für Krankenkassen: Was hinter den Last-minute-Änderungen steckt (Update)

    2026/07/06 | 11 mins.
    Die Kosten für die gesetzlichen Krankenkassen sind in den letzten Jahren
    stark gestiegen. Darum will die Bundesregierung ein großes Sparpaket
    noch vor der Sommerpause auf den Weg bringen. Auf den letzten Metern
    will Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) nun den Gesetzesentwurf in
    mehreren Punkten verändern. So sollen Medikamentenhersteller langfristig
    weniger stark belastet werden als geplant. Die Opposition spricht von
    »Geschenken« an die Pharmaindustrie. Politikredakteurin Kaja Klapsa
    ordnet diese Vorwürfe ein und erklärt, welche weiteren Änderungen es
    gibt und was sie für Versicherte bedeuten.

    Berlin ist nicht ausreichend auf Krisen und Katastrophen vorbereitet. Zu
    diesem Urteil kam eine unabhängige Expertenkommission ein halbes Jahr
    nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz, nach dem rund 100.000
    Menschen teils für mehrere Tage komplett ohne Strom und Heizung waren.

    Außerdem im Update: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius
    überlegt, mögliche künftige AfD-Innenminister von
    Geheimdienstinformationen auszuschließen. Tilman Steffen aus dem
    Politikressort der ZEIT erklärt, inwieweit es rechtlich überhaupt
    machbar ist, einen Minister von derart sensiblen Informationen
    abzuschneiden.

    Und sonst so? Der perfekte Zeitpunkt zum Blumengießen.

     

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    GKV-Finanzreform: Nina Warken ändert Krankenkassen-Sparpaket

    Gesundheitsreform: Alle sollen sparen, nur die Pharmabranche kommt
    glimpflich davon

    Gesetzliche Krankenversicherung: »Man kann nur die Praxis auf
    Privatpatienten umstellen«

    Katastrophenschutz: Experten: Berlin muss Katastrophenschutz deutlich
    stärken

    Berlin: Linke führt in Wahlumfrage für Berliner Abgeordnetenhaus

    Boris Pistorius: AfD-Minister könnten von Bundeswehr-Infos
    ausgeschlossen werden

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  • Was jetzt?

    Haushaltsentwurf 2027 – Fast ein Drittel für die Verteidigung

    2026/07/06 | 12 mins.
    Die Bundesregierung will ihren Haushaltsentwurf für 2027 noch vor der
    Sommerpause verabschieden. Geplant sind Ausgaben von rund 555 Milliarden
    Euro, finanziert unter anderem durch mehr als 200 Milliarden Euro neue
    Schulden. Schwerpunkte sind Investitionen in Infrastruktur, Verteidigung
    und die Modernisierung des Landes. Bis 2030 könnte rund ein Drittel des
    Bundeshaushalts in die Verteidigung fließen. Der Entwurf steht dabei
    auch in der Kritik. Die Grünen bemängeln unter anderem Kürzungen beim
    Klimaschutz und werfen der Regierung vor, den Haushalt besser
    darzustellen, als er tatsächlich ist. Ob das stimmt, erklärt Mark
    Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT.

    Seit Freitag laufen in mehreren iranischen Städten die offiziellen
    Trauerfeierlichkeiten für den im Krieg getöteten früheren Staatschef Ali
    Chamenei. Die Regierung inszeniert die Zeremonien als große staatliche
    Machtdemonstration. An der Spitze des iranischen Regimes steht
    inzwischen Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei. Die Trauerfeierlichkeiten
    gelten zugleich als Test dafür, wie viel Einfluss das Regime noch hat
    und wie viele Menschen es mobilisieren kann. Lea Frehse, Redakteurin für
    Außenpolitik der ZEIT, ordnet ein, welche Bedeutung die Feierlichkeiten
    für das Regime haben.

     

    Und sonst so? Wenn Schafwolle zu Dünger wird.

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Bundeshaushalt 2027: Lars Klingbeil plant 2027 mit fast 204 Milliarden
    Euro Neuverschuldung

    Bundeshaushalt: Fast jeder dritte Euro für Panzer und Drohnen

    ifo Institut: Ifo bringt Kürzungen bei Elterngeld und Mütterrente ins
    Spiel

    Bundeshaushalt: Besteuert endlich die Superreichen

    Alkoholkonsum: Politiker der Regierungskoalition fordern höhere
    Alkoholpreise

    Trauerfeier im Iran: Ein Toter soll Stärke zeigen

    Liveblog: Irankrieg: Großbritannien meldet Angriff auf Frachter vor der
    Küste Jemens

    Ali Chamenei: Nur nicht weichen

    Modschtaba Chamenei: Er tritt heraus aus dem Schatten der Macht

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  • Was jetzt?

    Neue alte Spitze: Wohin steuert die AfD jetzt?

    2026/07/05 | 12 mins.
    Die Delegierten der AfD haben auf dem Parteitag in Erfurt Tino Chrupalla
    und Alice Weidel als Parteivorsitzende wiedergewählt. Die Partei hat
    außerdem einen Streit über ihre Unvereinbarkeitsliste verhindert.
    Beobachter befürchten dadurch eine weitere Radikalisierung der Partei.
    Am Rande des Parteitags ist es zu Protesten und Straßenblockaden
    gekommen. Laut der Polizei haben etwa 25.000 Personen friedlich gegen
    die Partei protestiert. Ob die Partei sich noch extremeren Gruppen
    öffnet und wie geeint sie bisher aufgetreten ist, berichtet Christian
    Parth. Er begleitet für die ZEIT den Parteitag in Erfurt.

    An dem vergangenen Wochenende sind in Deutschland besonders viele
    Menschen ertrunken. Bei Temperaturen am Wochenende von bis zu 41,7 Grad
    sind laut der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) 35 Personen
    ertrunken. Es handelte sich bei allen um Männer oder Jungen. Mithilfe
    von Protokollen, Polizeiberichten und Zeitungsartikeln hat Stella
    Schalamon, Redakteurin des ZEITmagazins, verschiedene Rettungseinsätze
    recherchiert und zusammengetragen. Im Podcast spricht sie über die
    Gründe für die vielen Badeunglücke und darüber, welches Muster sich
    dabei immer wiederholt hat.

    Und sonst so? Laufklub läuft Halbmarathon im Raupenkostüm.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg

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    Weitere Links zur Folge:

    AfD-Bundesparteitag Erfurt: Sie wollen ihn empfindlich treffen

    Auswirkungen der AfD: »Wir sind der Staat«

    Badeunfälle bei Hitze: Ein Wochenende in Deutschland, 41 Grad, 35
    Badetote

    Badeunfall: »Sie verschwinden einfach. Sie sterben leise«

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  • Was jetzt?

    AfD-Parteitag: Streit trotz Umfragehoch

    2026/07/04 | 12 mins.
    Die AfD startet am Samstag mit ihrem Bundesparteitag in Erfurt. Die
    Partei ist aktuell im Höhenflug: in den bundesweiten Umfragen ist sie
    die stärkste Kraft und auf Landesebene könnte die Partei sogar die
    Regierung anführen. Bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und
    Mecklenburg-Vorpommern im Herbst stehen die Chancen dafür nicht
    schlecht. Trotz dieser für die Partei rosigen Aussichten ringt die AfD
    intern mit sich selbst. Um welche Themen es dabei geht und welche Rolle
    der thüringische Höcke-Flügel bei dem Parteitag in Thüringen spielen
    wird, weiß Politikredakteurin Mariam Lau.

    Die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) feiern am 4. Juli 250 Jahre
    Unabhängigkeit. Das große Jubiläum scheint in diesem Jahr jedoch eher
    zum Flop zu werden. Johanna Roth, ehemalige US-Korrespondentin der ZEIT,
    hat einen Verdacht, wieso keine Feierstimmung aufkommt: die Lücke
    zwischen dem Ideal der freiheitsliebenden Demokratie und der
    Wirklichkeit. Im Podcast berichtet sie, wie sich das durch die
    Geschichte der USA zieht und wieso Donald Trump das Jubiläum auf sich
    zuschneidet.

    Und sonst so? Die deutschen Fußballfans bringen Ranch aus den USA mit

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Mathias Peer

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    Weitere Links zur Folge:

    AfD-Parteitag in Erfurt: Ausweitung der Kampfzone

    250. Geburtstag der USA: Trump ist kein Unfall. Er ist die Rache

    US-Verfassung: We, the President

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