2028 episodes
- Der Ex-Verteidigungsminister der Ukraine, Mychajlo Fedorow, drängt auf
Neuwahlen – trotz des anhaltenden Kriegszustands. Dabei ist in der
Ukraine gesetzlich festgelegt, dass während eines Krieges keine
Präsidentschafts- und Parlamentswahlen stattfinden dürfen. Fedorow
argumentiert, »die Demokratie darf keine Geisel Russlands sein«. Ist
Fedorows Kritik am System berechtigt? Und wie wahrscheinlich sind
Neuwahlen? Das erklärt Olivia Kortas, ZEIT-Korrespondentin in Kyjiw.
Die Gasspeicher in Deutschland sind vor dem Winter leerer als üblich, im
Schnitt sind sie nur knapp zur Hälfte gefüllt. Und das, obwohl die
Speicher laut Energiewirtschaftsgesetz bis zum 1. November eines Jahres
im Durchschnitt zu 80 Prozent gefüllt sein müssen. Warum das so ist und
in welchem Dilemma dabei Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche
(CDU) steckt, das erklärt Marlies Uken aus dem Wirtschaftsressort.
Außerdem im Update: Im Fall gesprengter Nord-Stream-Pipelines haben
Ermittler einen zweiten Verdächtigen festgenommen. Und nun kritisiert
auch Bundeskanzler Friedrich Merz die Äußerungen des rechtsextremen
israelischen Sicherheitsministers Itamar Ben Gvir.
Und sonst so? Per Fallschirmsprung zum Traualtar.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Weitere Links:
Mychajlo Fedorow: Appell an die Ukrainer
Mychajlo Fedorow: Ex-Verteidigungsminister Fedorow dringt auf Wahlen in
der Ukraine
Mychajlo Fedorow: Zurückgetretener Verteidigungsminister wirft
Militärchef Spaltung vor
Absetzung von Mychajlo Fedorow: Er verabschiedet sich nicht. Er kämpft.
Gasspeicher in Deutschland: Es reicht, es reicht nicht, es reicht …
Gasspeicher : Jetzt hilft nur noch warmes Wetter
Energiesicherheit: Katherina Reiche bringt neue Finanzierung für
Gasreserve ins Spiel
Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich
aktualisiert
Bundesanwaltschaft: Nord-Stream-Anschläge: Verdächtiger in Kroatien
festgenommen
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die Bundesregierung hat in Sachsen-Anhalt das neue Technologiezentrum
Drohnensicherheit eröffnet. Hintergrund sind die anhaltenden Vorfälle
mit Drohnen in Deutschland, zuletzt etwa am Flughafen Leipzig/Halle. Das
Forschungszentrum soll dazu beitragen, neue Technik zur gezielten Abwehr
von Drohnen schneller zu entwickeln und zu testen. Was das
Forschungszentrum für die Drohnenabwehr in Deutschland leisten kann,
erklärt Lisa Hegemann, Leiterin im Digitalressort der ZEIT.
Nach dem Tod des jüngsten Schwarzen Professors an der Universität
Cambridge steht diese in der Kritik. Jason Arday war nach Vorwürfen
gegen seine wissenschaftliche Arbeit zurückgetreten. Der
Universitätskanzler sprach nach Ardays Tod von einer »rassistischen
Hetzjagd«, betonte aber zugleich, dass Plagiatsvorwürfe gegen jeden
Wissenschaftler untersucht werden müssten. Was ist dran an der Kritik,
die Universität Cambridge habe zugunsten der Diversität nicht genau
genug hingeschaut? Das beantwortet Nils Markwardt aus dem politischen
Feuilleton der ZEIT.
Hier finden Sie Hilfe:
- Menschen, die Suizidgedanken haben, bekommen bei der
Telefonseelsorge rund um die Uhr Hilfe – entweder unter
www.telefonseelsorge.de oder unter den Telefonnummern 0800 111 0 111
und 0800 111 0 222. Anrufe bei der Telefonseelsorge sind anonym und
kostenlos. Sie werden weder auf der Telefonrechnung noch im
Einzelverbindungsnachweis erfasst.
- Weitere Hilfsangebote listet das Nationale Suizidpräventionsprogramm
online auf.
- Auch Angehörige von Menschen in psychischen Krisen können sich an
die Telefonseelsorge wenden. Schriftliche und telefonische Beratung
bietet zudem der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter
Menschen an.
Und sonst so? Warum manche Musikalben vielleicht sogar gefährlich gut
sind.
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch
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Weitere Links:
Sachsen-Anhalt: Bundesregierung eröffnet Forschungszentrum für
Drohnensicherheit
Das Politikteil / Drohnenvorfall in Leipzig: »Der ideale Zeitpunkt, die
Deutschen zu verunsichern«
Drohnen-Abschuss der Nato: Warum die Nato in einem Drohnen-Dilemma
steckt
Jason Arday: Der »Fall Arday« ist eigentlich ein »Fall Cambridge«
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Der US-Präsident Donald Trump will das Rahmenabkommen über eine
Waffenruhe mit dem Iran nicht verlängern. Die im Rahmenabkommen gesetzte
Frist für ein endgültiges Friedensabkommen ist am Montag ausgelaufen.
Beide Seiten haben die vereinbarte Waffenruhe mehrfach gebrochen. Der
iranische Außenminister Abbas Araghtschi sagte bereits vor einigen
Tagen, dass es keine Waffenruhe gegeben habe und sie deshalb nicht
verlängert werden müsse. Das Ende dieses Rahmenabkommens markiert einen
weiteren Wendepunkt für die Bedeutung der USA als globale Ordnungsmacht.
Das erklärt Jörg Lau, Außenpolitischer Korrespondent für die Zeit.
Verkehrsteilnehmer in Deutschland werden immer aggressiver. Diesen Trend
zeigt eine Langzeitstudie der Unfallforschung des Gesamtverbands der
Deutschen Versicherungswirtschaft (UDV) und zwar schon seit etwa zehn
Jahren. Details zu den Studienergebnissen hat Zacharias Zacharakis aus
dem Wirtschaftsressort der Zeit.
Und sonst so? Ein KI-Startup bezahlt Menschen, um sich mithilfe seiner
KI-Agenten selbst zu befriedigen
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Weitere Links:
Irankrieg: Donald Trump droht dem Oman mit Bombenangriffen
Irankrieg: Verhandlungsfrist zwischen Iran und USA verstreicht ohne
Einigung
Aggressivität im Straßenverkehr: Aggression im Straßenverkehr nimmt
Langzeitstudie zufolge zu
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Der Deutsche Bauernverband erwartet wegen der Trockenheit in diesem Jahr
große Ernteausfälle. Bauernpräsident Joachim Rukwied geht von einer
unterdurchschnittlichen Ernte bis hin zum Totalausfall bei Getreide und
Raps aus. Auch Kartoffeln, Gemüse und Zuckerrüben sind betroffen. Dazu
kommt, dass auch kein Futter für die Tiere mehr wächst. Könnten
Bewässerungssysteme die Ernten in Zukunft sichern? Und was für Hilfen
erhoffen sich die Bauern? Diese und weitere Fragen beantwortet
ZEIT-Autorin Christiane Grefe.
Der Cambridge-Professor Jayson Arday ist tot. Er hat mutmaßlich Suizid
begangen. Arday war der bisher jüngste Schwarze Professor der englischen
Universität. Zuletzt hatte es mehrere Vorwürfe gegen ihn gegeben. In der
öffentlichen Debatte stand vor allem der Vorwurf im Raum, die Uni habe
Ardays Arbeit und Lebenslauf nicht ausreichend geprüft, weil er Schwarz
gewesen sei. Die Familie des Verstorbenen spricht von Mobbing und
Schikane gegen Arday. Was an den Vorwürfen dran ist, erklärt Anna-Lena
Scholz, Leiterin des Bildungs-Ressorts der ZEIT.
Hier finden Sie Hilfe:
- Menschen, die Suizidgedanken haben, bekommen bei der
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Und sonst so? Wieso das Dessert nach dem Essen immer noch Platz hat und
warum uns die Kalorien dabei weniger sorgen sollten.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst
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Weitere Links zur Folge:
Klimawandel: »Wir denken in einem zu engen Lösungsraum«
Wasserknappheit: Deutschland hat ein Wasserproblem, aber es ließe sich
lösen
Jason Arday: Der Verdacht: Wurde dieser Mann nur Professor, weil er
schwarz ist?
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - US-Präsident Donald Trump hat auf seiner Onlineplattform Truth Social
geschrieben, er wolle die Militärübungen mit Südkorea »wesentlich
reduzieren«. Trump begründet seine Forderung mit seinem guten Verhältnis
zu Nordkoreas autoritärem Machthaber Kim Jong-un und damit, dass die
Übungen für die USA zu teuer seien. Wie Trumps Ankündigung in die
bisherige Strategie der US-Außenpolitik passt, ordnet Xifan Yang ein.
Sie ist Auslandsredakteurin der ZEIT.
Israels rechtsextremer Polizeiminister Itamar Ben-Gvir propagiert, mehr
Palästinenser im Gazastreifen gezielt zu töten – etwa 30 oder 40
Menschen pro Nacht. Weiter sagte er, es gehe ihm dabei nicht nur um
militante Hamaskämpfer. Die betrachte er, so Ben-Gvir offen, nicht
einmal als Menschen. Ob Ben-Gvirs Aussagen Konsequenzen haben und wie
sie die Verhandlungen um einen Frieden beeinflussen, ordnet Steffi
Hentschke ein. Sie berichtet für die ZEIT aus Israel.
Außerdem im Update: Die Waldbrände in Deutschland und nahe der Grenze
sind weitgehend unter Kontrolle. So ist etwa der größte Waldbrand in der
Geschichte Nordrhein-Westfalens im Hürtgenwald so weit gelöscht, dass
die meisten Einsatzkräfte abgezogen werden konnten. Dort musste, ebenso
wie in Monschau an der Grenze zu Belgien, wegen der Waldbrände evakuiert
werden. (Stand: 17.08.26, 16 Uhr)
Und sonst so: Vogel imitiert perfekt einen Kamera-Shutter
Moderation und Produktion: Philip Moser
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Weitere Links:
US-Militärübungen mit Südkorea: Trump kündigt Verringerung der
Militärübungen mit Südkorea an
Nordkorea: Nordkorea feuert erneut ballistische Rakete ab
Wirtschaft in Nordkorea: Wie ist dieser Aufschwung zu erklären?
Gaza-Friedensgespräche: Israels Polizeiminister spricht sich für mehr
Tötungen in Gaza aus
US-Unterhändler: Kushner führt in Ägypten Gespräche über Gazastreifen
Entwaffnung der Hamas: Will die Hamas wirklich ihre militärische Macht
aufgeben?
Waldbrände in NRW und Belgien: Hürtgenwald-Brand unter Kontrolle –
Belgien fordert deutsche Hilfe an
Waldbrand im Hohen Venn: Bewohner in Monschau müssen vor Flammen und
Rauch fliehen
Großbrand im Hohen Venn: Zehn Stunden im Wald, zehn Stunden Pause, dann
wieder in den Wald
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