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  • Was jetzt?

    Der Maut-Skandal holt Scheuer ein (Update)

    2026/05/29 | 10 mins.
    Im Zusammenhang mit der gescheiterten Pkw-Maut soll gegen den ehemaligen
    Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ein Prozess eröffnet
    werden. Das Landgericht Berlin hat eine entsprechende Anklage wegen des
    Verdachts der Falschaussage im Untersuchungsausschuss des Bundestags
    zugelassen. Auch der ehemalige Staatssekretär Gerhard Schulz soll
    angeklagt worden sein. Beide weisen die Vorwürfe zurück. Konkret geht es
    um eine Aussage Scheuers aus dem Oktober 2020: Er könne sich nicht
    erinnern, dass die Mautbetreiber angeboten hätten, die
    Vertragsunterzeichnung auf einen Zeitpunkt nach dem zu erwartenden
    Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu verschieben. Die Pkw-Maut war
    2019 vom EuGH gestoppt worden. Max Hägler, Redakteur im
    Wirtschaftsressort der ZEIT, ordnet im Podcast ein, was hinter dem Fall
    steckt und erklärt, welche Konsequenzen dem früheren Minister jetzt
    drohen.

    Zwischen den USA und dem Iran wird weiter über eine Verlängerung der
    Waffenruhe verhandelt. US-Vizepräsident J. D. Vance spricht davon, man
    sei »nah dran« aber noch nicht am Ziel: Streitpunkte seien vor allem die
    Bestände an angereichertem Uran sowie Fragen der iranischen Anreicherung
    und die genaue Formulierung einer möglichen Einigung. Aus
    US-Regierungskreisen heißt es zudem, die Delegationen hätten sich auf
    ein vorläufiges Abkommen für eine verlängerte Waffenruhe verständigt.
    Die iranische Seite hat das zunächst nicht bestätigt. Rieke Havertz,
    Internationale Korrespondentin der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie der
    Stand der Verhandlungen ist, und sagt, für wie wahrscheinlich sie es
    hält, dass es tatsächlich in den kommenden Tagen zu einer Einigung
    kommt.

    Außerdem im Update: 

    Das Verteidigungsministerium will künftig auch in Friedenszeiten die
    Möglichkeit haben, Reservisten zum Dienst zu verpflichten. Ein
    Referentenentwurf sieht vor, dass Reservistinnen und Reservisten künftig
    gestaffelt nach Alter und Vordienstzeit herangezogen werden können –
    teilweise bis zum 45. oder sogar 65. Lebensjahr. 

     

    Und sonst so? Naomi Osaka frischt den Dresscode von Roland Garros auf

     

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Sophia Boddenberg

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Andreas Scheuer: Anklage gegen den ehemaligen Verkehrsminister

    Pkw-Maut: Andreas Scheuer muss wegen gescheiterter Pkw-Maut vor Gericht

    Waffenruhe im Irankrieg: Verhandlungen laut Vance trotz Fortschritten
    »noch nicht am Ziel«

    OK, America? / Verhandlungen mit dem Iran: Wie Trump es schafft, den
    Irankrieg nicht zu beenden

    Liveblog: Irankrieg

    Bundeswehr: Verteidigungsministerium plant erweiterte Einsätze von
    Reservisten

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  • Was jetzt?

    Ein Arzt berichtet: Darum gerät Ebola im Kongo gerade außer Kontrolle

    2026/05/29 | 12 mins.
    Seit Kurzem ist wieder vom Ebolavirus die Rede. Die Krankheit ist vor
    einigen Wochen erneut im Osten der Demokratischen Republik Kongo
    ausgebrochen. Mehr als 1.000 Infektionen und fast 250 mutmaßliche
    Todesfälle melden die Behörden aktuell. Die Ausbreitung verläuft derart
    rasant, dass sie sogar das Tempo der größten Ebolaepidemie aus dem Jahr
    2014 übertrifft. Damals starben insgesamt über 11.000 Menschen. Die WHO
    hat bereits den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen, das
    Nachbarland Uganda schloss die gemeinsame Grenze. Das hochansteckende
    Virus überträgt sich über Körperflüssigkeiten und endet je nach
    Versorgungslage für 30 bis 90 Prozent der Erkrankten mit dem Tod. Anna
    Carthaus aus dem ZEIT-Gesundheitsressort erklärt im Podcast, warum die
    Eindämmung des Virus so schwer ist und was ihr ein Arzt vor Ort über die
    Lage berichtet hat.

    Das Wärmeplanungsgesetz setzt deutsche Kommunen massiv unter Druck. Bis
    2030 soll fast ein Drittel und bis 2045 sogar 80 Prozent der Wärme aus
    erneuerbaren Energien oder Abwärme gewonnen werden. Eine bisher kaum
    genutzte Lösung für das Problem könnten Flusswärmepumpen sein. Die
    Anlagen entziehen dem Flusswasser mithilfe von Wärmetauschern Energie
    und leiten es danach leicht abgekühlt wieder zurück. Einer Studie der TU
    Braunschweig zufolge könnten so theoretisch bis zu 94 Prozent des
    gesamten deutschen Wärmebedarf von Haushalten, Handel und
    Dienstleistungsbetriebe gedeckt werden. Trotz des enormen Potenzials
    wird die Technologie bisher kaum genutzt. Welche Hürden dem Bau und
    Betrieb von Flusswärmepumpen im Weg stehen und wie sich die Abkühlung
    des Wassers auf die Fische und Pflanzen im Wasser auswirkt, erklärt
    Maike Rademaker. Sie arbeitet als freie Autorin für DIE ZEIT und
    beschäftigt sich mit Umwelt- und Arbeitsmarktthemen.

    Und sonst so? Wie es aussieht, wenn Musiklegenden Abschied nehmen, kann
    man hier und hier sehen.

    Und sonst so? Wie es aussieht, wenn Musiklegenden Abschied nehmen, kann
    man hier und hier sehen. 

     

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Ebola-Ausbruch im Kongo: Die Kinder essen einmal am Tag, die Erwachsenen
    jeden zweiten

    Ebola-Ausbruch: So rasant verlief noch kein Ebola-Ausbruch

    Behandlung von Ebola-Patienten: Wie Ärzte Ebola in Deutschland behandeln

    Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich
    aktualisiert

    Energiemonitor: Daten und Visualisierungen zur Energiewende

    Ausstieg aus fossiler Energie: So klappt’s mit dem Ausstieg aus Kohle,
    Öl und Gas

    Doku: Paul McCartney: Ein Mann auf der Flucht

    Doku: Die Toten Hosen – Das letzte Album

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  • Was jetzt?

    Warum die Angriffe im Nahen Osten weitergehen (Update)

    2026/05/28 | 9 mins.
    Obwohl die USA und der Iran derzeit über ein dauerhaftes Ende des
    Krieges verhandeln, greifen beide Seiten einander weiter an. Die USA
    haben in den vergangenen Tagen Ziele im Iran attackiert. Der Iran
    reagierte mit Gegenangriffen. Parallel dazu gerät auch die Waffenruhe
    zwischen Israel und dem Libanon weiter unter Druck. Welche Strategie die
    USA mit ihren Angriffen verfolgen, ordnet Anna Sauerbrey,
    Außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, ein. ZEIT-Volontär und
    Iran-Experte Omid Rezaee erklärt außerdem, welche Forderungen Donald
    Trump an das Regime in Teheran stellt. Und ZEIT-Korrespondentin Steffi
    Hentschke berichtet, welche Ziele Israel mit der erneuten Offensive im
    nördlichen Nachbarland verfolgt.

    Die israelische Holocaustgedenkstätte Yad Vashem will in München ein
    neues Bildungszentrum eröffnen. Es soll die erste Außenstelle der
    Gedenkstätte außerhalb Israels werden. Yad-Vashem-Chef Dani Dayan
    begründete die Entscheidung mit der wachsenden Bedeutung historischer
    Holocaustbildung, gerade in einer Zeit des zunehmenden Antisemitismus
    und verzerrter Darstellungen der NS-Zeit. München habe als
    »Geburtsstätte der NSDAP« eine besondere symbolische Bedeutung. Geplant
    sind außerdem Bildungskooperationen in ganz Deutschland. 

     

    Und sonst so? Die Attraktivität der Adidas-Hose

     

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Liveblog: Irankrieg: US-Armee greift Militäranlage im Iran an

    Straße von Hormus: Nächste Stunde: Erdkunde

    Irankrieg: Iran beschießt Tanker in Straße von Hormus

    Israelische Angriffe im Libanon: Bewohner von libanesischer Küstenstadt
    fliehen nach Norden

    Krieg zwischen Israel und Libanon: Israelische Armee startet neue
    Bodeneinsätze im Libanon

    OK, America? / Verhandlungen mit dem Iran: Wie Trump es schafft, den
    Irankrieg nicht zu beenden

    Holocaustgedenkstätte: Yad Vashem will Bildungszentrum in München öffnen

    Jüdisches Leben in Deutschland: Zum "Volksfeind" erklärt

    Antisemitische Codes auf TikTok: Antisemitismus im Hochformat

    Armin Nassehi: »Antisemitisch sind immer die anderen«

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  • Was jetzt?

    Eskalation im Ukrainekrieg: Zeichen von Putins Angst oder Stärke?

    2026/05/28 | 12 mins.
    In Russland gibt es derzeit Spekulationen über mögliche Spannungen im
    Machtapparat von Wladimir Putin. Hintergrund sind wirtschaftliche
    Probleme, sinkende Umfragewerte und Berichte über Konflikte innerhalb
    der politischen Elite und der Sicherheitsdienste. Russland hat außerdem
    seine Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kyjiw zuletzt deutlich
    verstärkt und forderte ausländische Botschaften auf, Personal aus Kyjiw
    abzuziehen. Ob die verschärfte Kriegsführung und die Drohungen auch mit
    innenpolitischem Druck zusammenhängen könnten, ordnet Maxim Kireev,
    Redakteur für internationale Politik der ZEIT, ein. 

    Der deutsche Verfassungsschutz soll nach Plänen von Bundesinnenminister
    Alexander Dobrindt und Verfassungsschutz-Vizepräsident Sinan Selen mit
    neuen Befugnissen ausgestattet werden. Hintergrund sind wachsende
    Risiken durch Spionage, Sabotage und Cyberangriffe. Künftig könnten dem
    Verfassungsschutz deshalb weitergehende digitale Möglichkeiten
    eingeräumt werden, etwa bei Datenauswertung, Kommunikationserfassung
    oder Cyberabwehr. Welche Folgen neue Befugnisse für Datenschutz,
    Privatsphäre und Grundrechte hätten, erläutert Holger Stark,
    stellvertretender Chefredakteur und Ressortleiter für Investigative
    Recherche und Daten der ZEIT.

     

    Und sonst so? Auswandern wegen Trump.

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Wladimir Putin: Kann ihn jemand stürzen?

    Ukrainische Angriffe in Russland: »Russland ist einfach zu groß, um
    flächendeckend verteidigt zu werden«

    Wladimir Putin: Putin verärgert nun auch die Unpolitischen

    Wladimir Putin: Warum Putins Umfragewerte sinken

    Bundesinnenministerium: Bundesregierung will Zivilschutz mit
    Milliardeninvestitionen ausbauen

    Nachrichtendienst: Verfassungsschutzpräsident fordert mehr Befugnisse
    für seine Behörde

    Geheimdienst: Sinan Selen wird neuer Verfassungsschutzchef

    Russische Spionage: Verfassungsschutz soll wohl mehr
    Überwachungsbefugnisse bekommen

    Cybersicherheit: Deutschland braucht echte Cybersicherheit, aber keinen
    »Cyberdome«

    Sicherheitsbehörden: Polizei soll mehr Befugnisse für Onlineermittlungen
    erhalten

    Jewgeni Prigoschin: Russland will »Granatsplitter« nach
    Prigoschin-Absturz gefunden haben

    Großangriff auf Kyjiw: Der Morgen nach der schlimmsten Nacht

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  • Was jetzt?

    Daniela Klette: Nach dem Schuldspruch ist vor dem Terrorprozess (Update)

    2026/05/27 | 9 mins.
    Am heutigen Mittwoch wurde Ex-RAF-Mitglied Daniela Klette zu 13 Jahren
    Haft verurteilt. Das Gericht sprach sie wegen acht schwerer
    Raubüberfälle schuldig, die sie gemeinsam mit den flüchtigen früheren
    RAF-Mitgliedern Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub verübt haben
    soll. Welchen Eindruck Klette während des Prozesses gemacht hat und wie
    sie sich gegenüber den Opfern der Raubüberfälle geäußert hat,
    berichtet Nina Monecke aus dem Politikressort der ZEIT im Podcast.

    Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ist derzeit für Gespräche
    über die wirtschaftliche Zusammenarbeit in China. Dem chinesischen
    Handelsminister Wang Wentao gegenüber forderte sie offenere
    Lieferketten, faireren Wettbewerb und einen verlässlichen Zugang für
    deutsche Unternehmen zu Seltenen Erden in China.

    Außerdem im Update: Die Wirtschaftsweisen haben ihre Wachstumsprognose
    für Deutschland wegen der Auswirkungen des Irankriegs spürbar nach unten
    korrigiert. 

    Und: Laut der Boston Consulting Group besitzen Superreiche mehr als ein
    Viertel des deutschen Finanzvermögens.

    Und sonst so? Ravende Partylöwen fliegen durch eine Wildkamera in der
    Grünheide auf.

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Daniela Klette: Die RAF habe für sie »eine wichtige Rolle« gespielt. Und
    umgekehrt?

    RAF-Prozess: 13 Jahre Haft für frühere RAF-Terroristin Klette wegen
    Raubüberfällen

    RAF-Terroristin: Daniela Klette verteidigt Raubüberfälle als notwendig

    Bundeswirtschaftsministerin: Katherina Reiche fordert in China
    verlässlichen Zugang zu Rohstoffen

    Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsweisen: Wenn der Sozialstaat zum
    Problem wird

    Vermögensungleichheit: Zahl der Superreichen in Deutschland ist stark
    gestiegen

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