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Die Rechtslage – LTO

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  • Die Rechtslage – LTO

    #66 Wirklich bald "Geheimpolizei" in Deutschland? / Verteidigungsfall wegen Drohne in Leipzig? / Richterin urteilt für Papa – keine Rechtsbeugung?

    2026/08/15 | 43 mins.
    In Folge 66 des LTO-Podcasts „Die Rechtslage“ begrüßen Sie und Euch Annelie Kaufmann und Christian Rath mit folgenden Themen:

    Dobrindts Geheimdienst-Reform – was dürfen BND und Verfassungsschutz und wer kontrolliert sie?
    Die Bundesregierung will neue Befugnisse für die Geheimdienste: Sie sollen nicht nur spionieren, sondern auch hacken, sabotieren und Gefahren aus dem Weg räumen. Dazu dürfen sie in bestimmten Fällen sogar in Wohnungen einbrechen. Wir streiten über das Trennungsgebot von Polizei und Geheimdiensten und die (übertriebenen?) Sorgen vor einer Geheimpolizei. Die Kontrolle der Geheimdienste könnte am Ende sogar besser funktionieren als bisher. Aber es gibt auch viel Kritik.

    Kabinettsbeschluss: Mehr Befugnisse für die Geheimdienste
    Geheimdienstreform: Heimliche Hausbesuche sollen erlaubt werden | taz.de
    Gesetzentwurf der Bundesregierung: Geheimdienstkontrolle aus einer Hand | taz.de

    Sprengstoff-Drohne am Leipziger Flughafen – war das ein bewaffneter Angriff und wie kann Deutschland reagieren?
    Ein Angriff auf ukrainische Flugzeuge in Leipzig/Halle, hinter dem Sicherheitsexperten Russland vermuten. Was heißt das völkerrechtlich? Wir erklären, warum das Recht in hybriden Bedrohungsszenarien sinnvollerweise auf Deeskalation setzt und wie Deutschland reagieren kann. Während der Generalbundesanwalt jetzt ermittelt, ist auch klar, dass Drohnen effektiv abgewehrt werden müssen. Kompetenzchaos heißt es – aber die Drohnenabwehr scheitert womöglich eher am Beschaffungswesen als an Zuständigkeiten.

    Drohnen-Vorfall in Leipzig: Ein bewaffneter Angriff?
    Vorfall in Leipzig: Wer verteidigt Deutschland gegen Drohnen?

    Proberichterin entscheidet zugunsten ihres Vaters – der BGH sieht keine Rechtsbeugung
    Dass man nicht über den Eilantrag eines nahen Verwandten entscheiden darf, ist doch klar? Das sieht das Gesetz auch so, aber die Proberichterin im Bereitschaftsdienst erklärt, sie habe die Vorschrift nicht gekannt. Sie entschied zugunsten ihres Vaters und übergab ihm die Entscheidung beim Kaffee im Wohnzimmer. Vor dem LG Gera wurde sie wegen Rechtsbeugung verurteilt, aber der BGH sah das anders, auch weil er mit dem Ergebnis ganz einverstanden war. Verwunderung bei den Podcast-Hosts, Tanja Podolski kennt die Details zu diesem Fall.

    BGH spricht Ex-Proberichterin der Rechtsbeugung frei
    Ex-Richterin wegen Rechtsbeugung verurteilt

    Außerdem gibt es das Neueste vom Newsdesk und wir werden wieder zu Experten im Freibad-Recht: Baderegeln sind ja schön und gut, aber bei Burkini-Verbot und Deutschpflicht hört der Spaß auf und das Anti-Diskriminierungsrecht greift ein.

    Kritik, Anregungen und Themenvorschläge an rechtslage@lto.de.

    Musik:
    • Recht kommt ( K.O... in KA) / Interpret: Justice, POL1Z1STENSOHN a.k.a. Jan Böhmermann / Geschrieben von Andi Fabritius
    • Drohnen / Hauptkünstler: K zum B / Komposition und Songtexte: Sebastian Jalsovec / Produktion & Engineering: Moby(Moon Crew)
    • 136er / Künstler: AK AUSSERKONTROLLE; Text: AK AUSSERKONTROLLE / Komponisten: Sonus030, YUNG MOJI.
    Dexer030
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    #65 Justizversagen beim CSD-Anschlag? Und was nun? / BVerfG zu "Atemlos durchs Parlament" / MeToo-Komplott gegen Chefankläger des Strafgerichtshofs?

    2026/08/01 | 43 mins.
    In Folge 65 des LTO-Podcasts „Die Rechtslage“ begrüßen Sie und Euch Felix W. Zimmermann und Christian Rath mit folgenden Themen:

    CSD-Anschlag – hat die Justiz versagt und braucht es härtere Gesetze gegen Gefährder?
    Abdul Ballout war wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat verurteilt worden – und trotzdem auf freiem Fuß, als er den Anschlag am Rande des Berliner Christopher Street Days verübte. War seine Entlassung auf „Vorbewährung“ ein Fall von Kuscheljustiz oder eine rechtlich vertretbare Entscheidung, deren Prognose katastrophal scheiterte? Außerdem sprechen wir über die Forderungen nach Präventivhaft und elektronischen Fußfesseln für sogenannte Gefährder.

    „Atemlos durchs Parlament“ – wie schnell dürfen Gesetze beschlossen werden?
    Beim sogenannten Heizungsgesetz erhielt der Bundestag zentrale Änderungen erst wenige Tage vor der geplanten Abstimmung. Der damalige CDU-Abgeordnete Thomas Heilmann zog deshalb vor das Bundesverfassungsgericht und erreichte zunächst eine Verschiebung.
    Drei Jahre später hat Karlsruhe nun grundsätzlich entschieden und zwar nicht zugunsten der Abgeordneten. Wir diskutieren über die Entscheidung.

    Chefankläger Karim Khan abgesetzt – gab es ein Komplott am Internationalen Strafgerichtshof?
    Karim Khan, Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs, ist wegen des Vorwurfs sexueller Übergriffe seines Amtes enthoben worden. Khan bestreitet die Anschuldigungen und vermutet ein Komplott im Interesse Israels. Tatsächlich wurde der Gerichtshof jahrelang vom israelischen Geheimdienst überwacht. Israel wiederum behauptet, Khan habe den Haftbefehl gegen Benjamin Netanjahu beantragt, um sich gegen die Vorwürfe zu immunisieren. Wir sprechen darüber.

    Außerdem gibt es natürlich den Newsrückblick und: Neue Bundesminister wurden ernannt, aber zunächst nicht vor dem Bundestag vereidigt. Welche verfassungsrechtlichen Probleme wirft das auf?

    Kritik, Anregungen und Themenvorschläge gerne an rechtslage@lto.de.

    Musik:
    •Recht kommt ( K.O... in KA) / Interpret: Justice, POL1Z1STENSOHN a.k.a. Jan Böhmermann / Geschrieben von Andi Fabritius
    • Atemlos durch die Nacht – 10 Year Anniversary Version, Künstlerinnen Helene Fischer und Shirin David, Komposition und Text Kristina Bach, Arrangement Jean Frankfurter
    • House Of Cards Main Title Theme, Künstler und Komposition Jeff Beal
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    #64 Chatkontrolle: Massenüberwachung für den Kinderschutz? / Ist Israel-Leugnung bald strafbar? / Streit um Tierschutzvideos / Jens Spahn und Leihmutterschaft /

    2026/07/18 | 53 mins.
    In Folge 64 des LTO-Podcasts „Die Rechtslage“ begrüßen Sie und Euch Felix W. Zimmermann und Christian Rath mit folgenden Themen:

    Leugnung des Existenzrechts Israels bald unter Strafe?
    Wer öffentlich das Existenzrecht Israels leugnet oder zu seiner Beseitigung aufruft, soll künftig strafrechtlich belangt werden können. Der Bundesrat hat einen entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen. Wir diskutieren, weshalb erhebliche verfassungsrechtliche Zweifel bestehen. Ist ein solches Sondergesetz mit der Meinungsfreiheit vereinbar?

    Tierschutzaktivisten vor Gericht: Darf rechtswidrig beschafftes Videomaterial veröffentlicht werden?
    Heimliche Aufnahmen aus einem Schlachthof zeigen die umstrittene CO₂-Betäubung von Schweinen. Die Aktivisten müssen die Videos nach einem Urteil des OLG Oldenburg löschen – doch Influencer und Tierschutzorganisationen verbreiten sie weiter. Warum dürfen Dritte die Aufnahmen teilen, die Aktivisten selbst aber nicht? Gemeinsam mit unserem Kollegen Markus Sehl sprechen wir über die schwierige Abwägung zwischen Rechtsbruch, Pressefreiheit und öffentlichem Interesse.

    Chatkontrolle: Sollten wir Massenüberwachung zum Schutz von Kindern zulassen?
    „Das Ende der Privatsphäre“, „Der größte Angriff auf unsere Grundrechte“ – nach einer Abstimmung im Europäischen Parlament kochte die Debatte um die Chatkontrolle erneut hoch. Doch worüber wird überhaupt abgestimmt? Wir erklären den Unterschied zwischen freiwilliger und verpflichtender Chatkontrolle, was die Chatkontrolle bei der Bekämpfung von Kinderpornografie bringt und warum derzeit Millionen Nachrichten bereits gescannt werden.

    Außerdem:
    Nach dem News-Rückblick sprechen wir über die Debatte um Jens Spahns Vaterschaft durch Leihmutterschaft, die Rechtslage zu dem Thema und die politische Kritik an Spahn.

    Feedback an rechtslage@lto.de

    Musik:
    • Recht kommt ( K.O... in KA) / Interpret: Justice, POL1Z1STENSOHN a.k.a. Jan Böhmermann / Geschrieben von Andi Fabritius
    • So wie wir: Hauptkünstler: Pikayzo / Komposition und Songtexte: Kay Sebastian Wagner, Timo Ueckert
    • Somebody's Watching Me: Hauptkünstler, Komposition und Songtexte: Rockwell, Curtis Anthony Nolen
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    #63 AfD-Verbotsgutachten überzeugend? / Social-Media erst ab 13 – Geht das? / OLG Hamburg zu Christian Ulmen vs. Spiegel

    2026/07/04 | 38 mins.
    In Folge 63 des LTO-Podcasts “Die Rechtslage” begrüßen Sie und Euch Annelie Kaufmann und Christian Rath mit folgenden Themen:

    Wie überzeugend ist das GFF-Gutachten zum AfD-Verbot?
    Ein AfD-Verbotsverfahren wäre “wahrscheinlich” erfolgreich – so die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) in ihrem Gutachten. Das einfach als parteiisch abzutun, greift zu kurz, denn es liefert Verbotsbefürwortern und ‑gegnern neue Argumente. Etwa: Die Verfassungswidrigkeit der AfD könnte man auch darauf stützen, dass die AfD politischen Gegnern mit Strafverfolgung droht. Ist das überzeugend? Und was steht sonst noch drin?

    Social Media erst mit 13 Jahren?
    Bundesfamilienministerin Prien will Kindern unter 13 Jahren soziale Medien verbieten. Doch das ist gar nicht so einfach. Wir erklären, warum das nur auf europäischer Ebene geht und ein deutscher Alleingang ohnehin wirkungslos bliebe. Außerdem geht es darum, wie man eine Altersgrenze durchsetzen könnte – und warum das Social-Media-Verbot in Australien nicht als Vorbild taugt.

    Was bedeutet die Teil-Niederlage des Spiegel im Fall Ulmen?
    Das OLG in Hamburg hat dem Spiegel zwölf Passagen aus dem umstrittenen Artikel im Fall Christian Ulmen verboten. Der Text darf nicht den Verdacht erwecken, Ulmen habe Deepfake-Videos verbreitet. Reicht es, wenn der Spiegel einfach zwei Sätze ergänzt? Warum klingt die Spiegel-Berichterstattung so nach Litigation PR? Und was bleibt von den Vorwürfen übrig? Das besprechen wir mit Felix W. Zimmermann.

    Links:

    NGO-Gutachten: AfD-Verbot 'wahrscheinlich' erfolgreich
    OLG zu Ulmen vs. Spiegel: Überzeugt das Urteil?
    Prien zu Social-Media-Beschränkung: EU muss schnell handeln
    Ulmen vs. Spiegel: Wenn Journalismus zu PR wird
    Juristin und Sportreporterin: 'Manche Männer fühlen sich bedroht'

    Musik:
    • Recht kommt ( K.O... in KA) / Interpret: Justice, POL1Z1STENSOHN a.k.a. Jan Böhmermann / Geschrieben von Andi Fabritius
    • Social Media; Text und Musik: Admiral Klatsch, Sechster
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    #62 "Nur Ja heißt Ja" im Sexualstrafrecht? Was wären die Folgen? / Durfte Jobcenter Mitarbeiter wegen Kritik im ZDF kündigen? / Darf Bayern KI statt Beamte entscheiden lassen?

    2026/06/20 | 46 mins.
    In Folge 62 des LTO-Podcasts „Die Rechtslage“ begrüßen Sie und Euch Annelie Kaufmann und Felix W. Zimmermann mit folgenden Themen:

    Brauchen wir eine “Nur Ja heißt Ja”-Regel im Sexualstrafrecht?

    Bundesjustizministerin Stefanie Hubig ist dafür: Eine “Ja heißt Ja”-Regel sei ein konsequenter nächster Schritt bei der Reform des Sexualstrafrechts. Was heißt das? Wie könnte so eine Regelung aussehen? Was würde sich ändern gegenüber der aktuellen Rechtslage? Wir erklären, wie ein neuer § 177 Strafgesetzbuch lauten könnte, welche Bedenken Strafverteidiger:innen haben und was trotzdem für eine Reform spricht. Und: Worauf könnten sich die Koalitionspartner einigen?

    Nach ZDF-Doku – durfte das Jobcenter kritischem Mitarbeiter kündigen?

    Jobcenter würden zu viel Geld ausgeben und sich dabei von unehelichen Bürgergeld-Empfängern vorführen lassen: Fred Göcken, selbst Mitarbeiter im Bremer Jobcenter, hat die Arbeitsweise der Behörde in einem ZDF-Interview scharf kritisiert. Kurz darauf erhielt er eine Kündigung. Dürfen Angestellte ihren Arbeitgeber öffentlich kritisieren? Was ist eine zulässige Meinungsäußerung und was eine arbeitsrechtliche Pflichtverletzung? Wir erklären, worauf es ankommen wird, wenn der Fall nun vor das Arbeitsgericht Bremen geht.

    KI und Ermessen: Werden Verwaltungsbeamte bald von ChatGPT ersetzt?

    Bayern traut Künstlicher Intelligenz zu, Ermessensentscheidungen zu treffen: Das Bundesland will die zentralen Vorschriften zum Verwaltungsakt ändern. Dann könnten künftig auch solche Entscheidungen von der KI getroffen werden, bei denen Behörden einen Spielraum haben. Das wirft nicht nur philosophische, sondern auch verfassungsrechtliche Fragen auf. Inwiefern bisher schon automatisierte Verwaltungsbescheide erstellt werden können und was das Besondere an Ermessensentscheidungen ist, besprechen wir mit Markus Sehl.

    Links:
    'Nur Ja heißt Ja': Muss §177 StGB überarbeitet werden?
    Nach ZDF-Doku: Durfte Jobcenter kritischem Mitarbeiter kündigen?
    Bayern will KI statt Beamter entscheiden lassen
    'Kampf ums Recht' statt Sabotage der Hauptverhandlung

    Musik:
    Recht kommt ( K.O... in KA) / Interpret: Justice, POL1Z1STENSOHN a.k.a. Jan Böhmermann / Geschrieben von Andi Fabritius
    Arbeitsamt / Interpret: Sido / Autoren: sido gold; Favorite / Composer, Recording Engineer: DJ Desue Sido / Mastering Engineer Dirk Niemeier
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Im Jura-Podcast "Die Rechtslage" erfahrt Ihr alles Wichtige über aktuelle Rechtsprechung, Rechtspolitik, und die wichtigsten Rechtsdebatten des Landes – direkt von der Redaktion von Legal Tribune Online, LTO, dem größten juristischen Medium Deutschlands (LTO.de). Der LTO-Podcast richtet sich an alle, die an Rechtsfragen interessiert sind, aber in erster Linie an Jurist:innen. Für Studierende und Referendare können die Inhalte des Podcasts gerade in der mündlichen Prüfung im Staatsexamen  examensrelevant werden. Denn auch Prüfer lesen und hören LTO.
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