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Fremde aufnehmen – oder von der Schwelle weisen. Antworten auf die Migrationsfrage im Mittelalter
2026/07/24 | 47 mins.Das Mittelalter war wie alle Zeiten der Geschichte von vielfältigen Arten und Reichweiten der Migration geprägt. Gewiss lassen sich aus dem Umgang mit ihnen keine praktischen Lösungen für heutige Konflikte über die Einwanderung aus anderen Ländern und Kulturen ableiten; eine historische Analyse zeigt aber, dass und wie eine andere Einstellung zur Migrationsfrage zu größerer Gelassenheit verhelfen kann. Der Vortrag von Prof. Dr. Michael Borgolte (Akademiemitglied, Mittelalterhistoriker, Humboldt Universität zu Berlin) geht, mit vergleichenden Streiflichtern auf ältere Kulturen und Religionen, auf die biblische Überlieferung zurück und verfolgt die Traditionen des lateinchristlichen Umgangs mit Migrationswilligen und Exilanten bis ins frühe Mittelalter.
Ein Vortrag beim Salon Sophie Charlotte in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026)
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_migrationsfrage_im_mittelalter- L.I.S.A. am Telefon zum Kinofilm „Die Odyssee“ von Christoper Nolan
Der lang erwartete und im Vorfeld schon vielbesprochene Film „Odyssee“ des US-amerikanischen Regisseurs Christopher Nolan ist inzwischen in den deutschen Kinos angekommen. Diskutiert wird unter anderem darüber, wie originalgetreu die Umsetzung des Homerschen Epos ist, ob die Besetzung der Protagonisten gelungen ist, wie stimmg Rüstungen, Schiffe oder Topographien sind usw. Von dem Allthistoriker Michael Zimmermann von der LMU München wollten wir nicht nur seine Sicht auf diese vordergründigen Themen haben, sondern vielmehr wissen, wie sich inhaltlich Homers Odyssee zu der Nolans verhält. Welche Leitmotive, welche Fragen, welche Ästhetiken, welche Deutungen werden jeweils transportiert? Kurzum: Wird Nolans „Odyssee“ Homer gerecht, Herr Zimmermann?
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/lisa_am_telefon_martin_zimmermann_odyssee - „Dynamiken der Macht“ war das Motto des 55. Historikertags, der vom 16. bis 19. September 2025 in Bonn stattfand. Am Rande des Kongresses traf die Mitgliederversammlung des ausrichtenden Verbandes der Historikerinnen und Historiker Deutschlands (VHD) dabei eine wegweisende Entscheidung: Das alle zwei Jahre stattfindende Treffen heißt ab der kommenden Auflage „Tag der Geschichtswissenschaft“. Als solches findet es erstmals im September 2027 in Heidelberg statt, dann unter dem Motto „Rückschritte – Fortschritte“. Wir haben die Verantwortlichen im VHD, Prof. Dr. Antje Flüchter (Vorsitzende) und Dr. Marie von Lüneburg (Geschäftsführerin), sowie die Sprecher der ausrichtenden Ortskomitees, Prof. Dr. Friedrich Kießling (Bonn) und Prof. Dr. Romedio Schmitz-Esser (Heidelberg) eingeladen, um auf den vergangenen Historikertag zurückzublicken und die Planungen für den Tag der Geschichtswissenschaft in Heidelberg vorzustellen.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_vom_historikertag_2025_zum_tag_der_geschichtswissenschaft_2027 - Friedlos – so erscheint heute vielen die politische Weltlage. In seinem jüngst erschienenen Buch beleuchtet Prof. Dr. Eckart Conze (Universität Marburg) im Scheinwerferlicht der Zeitenwende sowohl aus einer deutsch-historischen Perspektive als auch in einem internationalen Rahmen das komplexe Wechselverhältnis zwischen Kriegsgewalt und Friedenssuche. Mit einem Verweis auf eine jahrhundertelange historische Entwicklung ordnet Eckart Conze die "Rückkehr der Geschichte", die nach dem Fukuyamischen "Ende der Geschichte" wieder einkehrte, mit weitem Blick in die großen historischen Bewegungen ein.
Im Anschluss an den Vortrag folgt ein Gespräch mit Prof. Dr. Fabian Klose, Lehrstuhl für Internationale Geschichte und historische Friedens- und Konfliktforschung (Universität zu Köln), gefolgt von Fragen aus dem Publikum.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/buchvorstellung_conze_friedlos - Thomasius Club mit Larissa Schüller am 22. April 2026: Das Telefon kam wie ein Paukenschlag in die Welt. Ab 1900 eröffnete es völlig neue Möglichkeiten, über weite Distanzen hinweg miteinander zu sprechen und Informationen auszutauschen. Doch die Verbindungen zwischen Menschen und den national organisierten Telefonnetzen wurden noch von Hand hergestellt – meist von jungen Frauen. Als Telefonistinnen verbanden sie nicht nur Gesprächspartner und -partnerinnen miteinander. Sie regulierten, optimierten und stabilisierten ein komplexes Dreieck aus Sprache, Technik und Menschen. Die Telefonzentrale wurde zu einem Experimentierfeld: ein Ort, an dem ein pragmatisches Verständnis von Sprache, Kommunikation und menschlicher Interaktion entwickelt wurde. Der Thomasius Club fragt bei Larissa Schüller – Autorin des Buches „Kommunikationsarbeit in Telefonzentralen“– nach, wie diese Frauen der Vermittlung unsere Kommunikationswelt geprägt haben und wie ihre Arbeit bis heute nachwirkt.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thomasius_club_frauen_in_den_schaltzentralen
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