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L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

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  • L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

    Was heißt es, heute in Syriens Archiven zu forschen, Thora Pindus?

    2026/03/12 | 31 mins.
    L.I.S.A. am Telefon über eine Archivreise nach Syrien: Thora Pindus (Philipps-Universität Marburg) forscht in ihrem Promotions­vorhaben zur Entstehung des syrischen Sicherheitsapparats zwischen 1945 und 1990 und der Rolle, die Exil-Nazis dabei spielten. Für Archiv­recher­chen war sie Anfang 2026 für mehrere Wochen in Syrien. Im Interview berichtet sie über ihre Erfahrungen: Wie sie im Land gereist ist, welche Begeg­nun­gen sie in Archiven in Homs und Damaskus gemacht hat und welche neuen Forschungs­möglich­keiten sich nach dem Sturz Baschar al-Assads eröffnen. Thora Pindus ist Promotions­stipendiatin der Gerda Henkel Stiftung.

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/lisa_am_telefon_pindus
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    Wirtschaftskrisen als Herausforderung der Demokratie?

    2026/03/09 | 1h 35 mins.
    Eine Diskussion mit Werner Plumpe, Nicola Fuchs-Schündeln und Moritz Schularick. Moderation: Alexander Nützenadel

    Der Blick in die Geschichte zeigt, dass wirt­schaft­liche Krisen und Unsicher­heit an den Börsen allein nicht zwingend in Diktaturen münden. Im Gegenteil, wirt­schaft­liche Auf- und Abwärts­­bewe­­gun­gen gehören zur freien Marktwirtschaft, dem Wirtschafts­sys­tem der meisten Demo­kra­tien und stellen sie nicht not­ge­dru­ngen vor exis­ten­tielle Heraus­for­de­run­gen. Welche Voraus­setz­un­gen also müssen gegeben sein, um radikale politische Kräfte zu Nutz­nießern öko­no­mi­scher Krisen werden zu lassen? Wann ent­ste­hen Wut und Gegen­wehr der Bürger und Bürgerinnen? Ab welchem Punkt werden Gefühle von Aus­gren­zung und des „Zukurz­kom­mens“ über­mäch­tig und münden im Hang zu Autoritarismus, Rassismus, Anti­semi­tis­mus und Homo­pho­bie als vermeint­liche Lösungen für die eigene als Misere wahr­ge­nom­me­ne Lebens­situa­tion? Auf welche Art verstär­ken anti­demo­kra­tische Kräfte diese Tendenzen, befördern sie oder bringen sie gar erst hervor?

    Impuls:
    Werner Plumpe, Universität Frankfurt a.M.

    Gäste:
    Moritz Schularick, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft
    Nicola Fuchs-Schündeln, Leiterin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung

    Moderation:
    Alexander Nützenadel, HU Berlin

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/montagsdebatte_wirtschaftskrisen
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    Lesen für die Demokratie

    2026/02/19 | 1h 11 mins.
    Hat Literatur einen politischen Sinn – und wenn ja, welchen? Ist beispielsweise das, was wir tun, wenn wir lesen oder über unsere Lektüre diskutieren, eine politische Tätigkeit? Wie ließe sich das definieren? Die Literaturwissenschaftlerin Laura Bieger vertritt in ihrem neuen Buch die These, dass Literatur politisch ist, wenn und weil sie dazu beiträgt, die Form unserer gemeinsamen Welt zu verhandeln. Wir fragen bei der Autorin nach, was es bedeutet, Literatur als soziale Praxis zu verstehen, in was für einem Bezugsgewebe literarische Texte sich befinden, und was an der Praxis des gemeinsamen Sprechens und Urteilens über Literatur – jenseits engagierter Literatur – bereits politisch sein kann.

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thomasius_club_lesen_fuer_die_demokratie
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    Demografie macht Politik. Repräsentation, Populismus, Perspektiven

    2026/02/15 | 51 mins.
    Vortrag von Prof. Dr. Marc Debus (Mannheim) in der Reihe "Im Umbruch!"

    Die bundesdeutsche Gesellschaft hat sich durch die Zuwanderung in den letzten Jahrzehnten massiv verändert. Beinahe 30% der in Deutschland lebenden Menschen haben einen sogenannten Migrations­hinter­grund. In diesem Bevöl­ke­rungs­anteil verbirgt sich jedoch eine große Heterogenität, die wiederum mit unter­schied­lichen Interessen­lagen verbunden ist. Im Vortrag wird der Frage nach­ge­gan­gen, ob Individuen mit spezifischen ethnischen Hintergründen – sprich: etwa einem türkischen, italienischen, russischem oder russland-deutschen – unterschiedliche Werte und Einstellungen vertreten und ob diese Gruppenzugehörigkeit das Wahlverhalten und die Parteipräferenz beeinflusst. In einem zweiten Schritt wird diskutiert, ob politische Eliten mit Migrationshintergrund dazu tendieren, die Interessen von Migranten verstärkt im politischen Prozess zu repräsentieren.

    Seit September 2012 ist Marc Debus Professor für Vergleich­ende Regierungs­lehre an der Universität Mannheim. Er hat Politik­wissenschaft, Soziologie, Methoden der empirischen Sozialforschung, Neuere Geschichte und Wirtschafts- und Sozialgeschichte an den Universitäten Marburg und Mannheim studiert und an der Universität Konstanz promoviert. Seine Forschung konzentriert sich auf die Analyse politischer Institutionen, insbesondere in Mehrebenen­systemen, und ihre Aus­wirkungen auf Wahlverhalten und legislative Aktivität sowie auf Parteienwettbewerb, das Regieren in Koalitionen und Entscheidungsprozesse in Parlamenten und Regierungen.

    Die Veranstaltung fand am 8. Dezember 2025 in der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart statt.

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/debus_demografie_macht_politik
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    Architektur im Anthropozän

    2026/02/12 | 1h 10 mins.
    Thomasius Club mit Friedrich von Borries am 3.12.2025. Wir leben im Anthropozän. Die Menschheit hat der Erde ihren Stempel aufgedrückt: Es gibt mehr künstlich hergestellte als natürlich gewachsene Masse. Damit stellt sich auch die Frage nach der Verantwortung von Architektur: Sie soll die Welt bewohnbar machen, trägt aber durch immensen Ressourcenverbrauch und hohe CO2-Emissionen zur Zerstörung unserer Existenzgrundlagen bei. Wie kam es dazu? Und wie kann Architektur diese Entwicklung umkehren? Friedrich von Borries hat Antworten. Uta Karstein und Thomas Schmidt-Lux haben nachgefragt.

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thomasius_club_architektur_im_anthropozaen

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