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L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

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  • L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

    Zeitgeschichte heute

    2026/03/23 | 1h 7 mins.
    Zu Gast bei L.I.S.A. mit Isabel Heinemann.
    Was bedeutet Zeitgeschichte – traditionell verstanden als „Epoche der Mitlebenden“, wie Hans Rothfels sie prägte – in einer Zeit, in der die Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs und des Holocaust zunehmend verschwin­den? Wie verändern sich Themen, Methoden und Quellen der Zeit­ge­schichte unter diesen Bedin­gun­gen – und wie behauptet sie ihren wissen­schaft­lichen Anspruch in der kriti­schen Auseinan­der­setzung mit konkurrie­ren­den gesell­schaft­lichen Deutungs­ange­boten? Darüber sprechen wir mit Prof. Dr. Isabel Heinemann, seit Oktober 2025 Direktorin des Instituts für Zeit­geschichte München–Berlin. In der neuen Folge von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ gibt sie Einblicke in ihr Verständnis der Zeitgeschichte als Forschungs­feld, das Orien­tie­rungs­wissen für die Gegenwart bietet, und erläutert, welche Aufgaben dem Institut heute zukommen.

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_isabel_heinemann
  • L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

    Hochqualifiziert und äußerst skeptisch? Wie qualifizierte Zuwanderer Deutschland erleben

    2026/03/22 | 49 mins.
    Die Zuwanderung von Hochqualifizierten wird ökonomisch und kulturell als wenig bedrohlich betrachtet. Aber was zeichnet das besondere Verhältnis von hochqualifizierten Einwanderern zum Zielland aus? Sind hier Muster erkennbar, etwa im Bereich der tatsächlichen und wahrgenommenen Akzeptanz oder der emotionalen Bindung an das Zielland? Und gilt dies für alle Herkunftsgruppen gleichermaßen? Diese Fragen werden anhand einer Befragung von Neuzuwanderern nach Deutschland diskutiert.

    Claudia Diehl ist Professorin für Mikrosoziologie an der Universität Konstanz und Co-Sprecherin des Exzellenzclusters The Politics of Inequality. Sie hat Soziologie und Psychologie in Mannheim studiert, wo sie 2001 auch promoviert wurde. Bevor sie im April 2013 dem Ruf nach Konstanz folgte, hatte sie eine Stelle als Professorin an der Universität Göttingen inne und war am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung tätig. Sie nahm zahlreiche Auslandsaufenthalte wahr; zuletzt war sie 2019/2020 als Hannah-Arendt-Gastprofessorin des DAAD an der Munk School of Foreign Affairs and Public Policy in Toronto (Kanada) tätig. 2021 wurde Claudia Diehl in die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder berufen und ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat für Familienfragen, der das Bundesfamilienministerium berät. Sie ist seit 2023 ferner Mitglied der Heidelberger sowie seit 2025 der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Claudia Diehl befasst sich in ihrer Forschung mit Migration, Integration und ethnischer Diskriminierung.

    Die Veranstaltung fand am 15. Januar 2026 in der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart statt.

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/claudia_diehl_hochqualifiziert_und_skeptisch
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    Was heißt es, heute in Syriens Archiven zu forschen, Thora Pindus?

    2026/03/12 | 31 mins.
    L.I.S.A. am Telefon über eine Archivreise nach Syrien: Thora Pindus (Philipps-Universität Marburg) forscht in ihrem Promotions­vorhaben zur Entstehung des syrischen Sicherheitsapparats zwischen 1945 und 1990 und der Rolle, die Exil-Nazis dabei spielten. Für Archiv­recher­chen war sie Anfang 2026 für mehrere Wochen in Syrien. Im Interview berichtet sie über ihre Erfahrungen: Wie sie im Land gereist ist, welche Begeg­nun­gen sie in Archiven in Homs und Damaskus gemacht hat und welche neuen Forschungs­möglich­keiten sich nach dem Sturz Baschar al-Assads eröffnen. Thora Pindus ist Promotions­stipendiatin der Gerda Henkel Stiftung.

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/lisa_am_telefon_pindus
  • L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

    Wirtschaftskrisen als Herausforderung der Demokratie?

    2026/03/09 | 1h 35 mins.
    Eine Diskussion mit Werner Plumpe, Nicola Fuchs-Schündeln und Moritz Schularick. Moderation: Alexander Nützenadel

    Der Blick in die Geschichte zeigt, dass wirt­schaft­liche Krisen und Unsicher­heit an den Börsen allein nicht zwingend in Diktaturen münden. Im Gegenteil, wirt­schaft­liche Auf- und Abwärts­­bewe­­gun­gen gehören zur freien Marktwirtschaft, dem Wirtschafts­sys­tem der meisten Demo­kra­tien und stellen sie nicht not­ge­dru­ngen vor exis­ten­tielle Heraus­for­de­run­gen. Welche Voraus­setz­un­gen also müssen gegeben sein, um radikale politische Kräfte zu Nutz­nießern öko­no­mi­scher Krisen werden zu lassen? Wann ent­ste­hen Wut und Gegen­wehr der Bürger und Bürgerinnen? Ab welchem Punkt werden Gefühle von Aus­gren­zung und des „Zukurz­kom­mens“ über­mäch­tig und münden im Hang zu Autoritarismus, Rassismus, Anti­semi­tis­mus und Homo­pho­bie als vermeint­liche Lösungen für die eigene als Misere wahr­ge­nom­me­ne Lebens­situa­tion? Auf welche Art verstär­ken anti­demo­kra­tische Kräfte diese Tendenzen, befördern sie oder bringen sie gar erst hervor?

    Impuls:
    Werner Plumpe, Universität Frankfurt a.M.

    Gäste:
    Moritz Schularick, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft
    Nicola Fuchs-Schündeln, Leiterin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung

    Moderation:
    Alexander Nützenadel, HU Berlin

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/montagsdebatte_wirtschaftskrisen
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    Lesen für die Demokratie

    2026/02/19 | 1h 11 mins.
    Hat Literatur einen politischen Sinn – und wenn ja, welchen? Ist beispielsweise das, was wir tun, wenn wir lesen oder über unsere Lektüre diskutieren, eine politische Tätigkeit? Wie ließe sich das definieren? Die Literaturwissenschaftlerin Laura Bieger vertritt in ihrem neuen Buch die These, dass Literatur politisch ist, wenn und weil sie dazu beiträgt, die Form unserer gemeinsamen Welt zu verhandeln. Wir fragen bei der Autorin nach, was es bedeutet, Literatur als soziale Praxis zu verstehen, in was für einem Bezugsgewebe literarische Texte sich befinden, und was an der Praxis des gemeinsamen Sprechens und Urteilens über Literatur – jenseits engagierter Literatur – bereits politisch sein kann.

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thomasius_club_lesen_fuer_die_demokratie

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