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    Henry Kissinger. Ordnungsmacht und Deutungshoheit

    2026/07/06 | 1h 11 mins.
    Henry Kissinger – einflussreicher Staatsmann und polarisierende Figur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Von diesem „Scheinriesen“ der amerikanischen Außenpolitik während des Kalten Krieges handelt der von Arvid Schors (Universität zu Köln) herausgegebende Sammelband „Henry Kissinger. Ordnungsmacht und Deutungshoheit“. Aus diesem Anlass fand am 17.6.2026 an der Universität zu Köln eine Diskussion mit Agnes Bresselau von Bressensdorf (Institut für Zeitgeschichte München), Cora Schmidt-Ott (Universität Freiburg) und Arvid Schors unter der Moderation von Miloš Vec (Universität Wien / Universität zu Köln) statt. Die Diskutanten versuchten sich der Person Henry Kissinger jenseits seiner historischen Ikonisierung zu nähern und dabei auch weniger beachtete Aspekte wie seine wissenschaftliche Arbeit in das Gesamtbild einfließen zu lassen.

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/henry_kissinger_diskussion
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    Geschichte Schreiben

    2026/07/05 | 42 mins.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/geschichte_schreiben?nav_id=13228
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    Wie präsentieren sich die Repräsentanten? Neue Formen der politischen Ansprache und Fürsprache

    2026/06/29 | 44 mins.
    Die demokratische Gesell­schaft befindet sich inmitten eines tief­greifenden Wan­dels der Orte und Medien des Sozialen. Begeg­nungen und Ko­opera­tionen, aber auch Aus­einan­der­setzungen und Kon­flikte finden immer häu­figer in neuen tech­nisch-me­dialen Kon­texten statt. Dabei verändern sich auch die tra­ditio­nellen Formen politi­scher Re­prä­sen­tation. Politi­ker­innen und Politiker nutzen neue Mög­lichkeiten, sich selbst zu entwerfen und zu prä­sen­tieren. Konsum, Klei­dung, Körper­haltung, Spra­che – private Ent­schei­dungen werden dabei oft inszeniert und politisch auf­geladen. Politik­wissen­schaft­lerin Astrid Séville (Leuphana Univer­sität Lüne­burg), So­zio­loge Julian Müller (Univer­sität Ham­burg) und Literatur­wissen­schaftler Chris­tian Kirch­­meier (Univer­sität Bremen) zeigen, wie sich politische Präsentation und Re­präsentation umformen, moderiert von Hannah Bethke (Welt).

    Eine Diskussion beim Salon Sophie Charlotte 2026 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026)

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_formen_politischer_ansprache_fuersprache
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    Polens Wirtschaftswunder. Wie wurde aus dem Sorgenkind ein Erfolgsland?

    2026/06/28 | 53 mins.
    Vortrag von Dr. hab. Sebastian Płóciennik (Warschau) in der Vortragsreihe „Verlieren wir Osteuropa?!“

    Polen hat in nur einer Generation einen bemer­kens­­werten wirt­schaft­lichen Aufstieg vollzogen. Aus einem der ärmsten Länder Europas wurde eine dynamische Wachs­tums­­öko­no­mie, die heute zu den 20 größten Volkswirtschaften der Welt zählt und deren Markt für deutsche Exporte inzwischen wichtiger ist als China. Der Vortrag zeichnet nach, welche Stärken, Reformen und wirtschafts­poli­tischen Ideen diesen Erfolg ermöglicht haben. Vielleicht ist es an der Zeit, aus dem polnischen Wirtschafts­wunder auch Lehren für den Standort Deutschland zu ziehen?

    Dr. hab. Sebastian Płóciennik ist Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und Professor für Ökonomie am Institut für Wirtschaft der Akademie für Finanzen und Business Vistula in Warschau. Er studierte Rechts­wissen­schaften und erwarb einen Doktortitel sowie eine Habilitation in Wirtschafts­wissen­schaften an der Wirtschafts­uni­versi­tät Breslau. Seine wissen­schaft­liche Arbeit begann am Willy Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europa­studien in Breslau. An der Universität Breslau leitete er das internationale Master­studien­pro­gramm Global Studies – a European Perspective. Er hat an Universitäten in Deutschland, Kanada, Südkorea, Südafrika und Indien gelehrt. Seine Spezia­li­sie­rung liegt in der Erforschung der deutschen Wirtschaft, der wirtschaftlichen Inte­gra­tions­pro­zesse in Europa sowie der institutionellen Ökonomie.

    Die Veranstaltung fand am 16. April 2026 in der Württembergischen Landes­biblio­thek Stuttgart statt.

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/vortraege_zur_zeitgeschichte_sebastian_p_ociennik_polen
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    Schöner Wohnen im antiken Rom

    2026/06/18 | 1h 6 mins.
    Archäologie trifft Literatur – Folge 5: Wohlfühlfaktor oder reine Notwendigkeit? Häuser dienen als persönlicher Rückzugs- und Repräsentationsort. Ihre Ausstattung offenbart Zeitgeschmack, spiegelt aber auch soziale Gegebenheiten wider. Römische Wandmalereien und Bodenmosaike zeigen Wohlstand an und dienen repräsentativen Zwecken. Neben die Funktion trat früh schon ein ästhetischer Anspruch. Schöner Wohnen ohne den praktischen Nutzen zu vernachlässigen. Wie das geht, wussten die Menschen, die es sich leisten konnten, auch schon damals.

    In der Reihe „Archäologie trifft Literatur“ stellen die Archäologin Dr. Astrid Fendt und die Rezitatorin Barbara Greese antike Artefakte aus dem Landesmuseum Württemberg in einen kulturhistorischen Kontext. Im Dialog zwischen archäologischen Erläuterungen zu ausgewählten Objekten aus dem Museum mit der Lesung von poetischen und philosophischen Texten von der Antike bis heute zeigen sich Wohnideen für ein stilvolles Zuhause – Inspiration für unsere moderne Wohnkultur durchaus nicht ausgeschlossen.

    Credits
    Konzept Reihe:
    Barbara Greese (Rezitatorin), Dr. Astrid Fendt (Archäologin)

    Konzept Episode „Schöner Wohnen im antiken Rom“, Redaktion und Sprecherinnen:
    Barbara Greese, Dr. Astrid Fendt

    Ton & Schnitt, Musik:
    Roland Meifert, Audio-Medienservice Meifert München

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/archaeologie_trifft_literatur_05_schoener_wohnen
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