Die vierte Veranstaltung der „Montagsdebatte im Wintersemester 2025/26“ widmet sich der Frage, ob West- und Ostdeutschland auseinanderdriften. Rechte Proteste und AfD-Erfolge, Verständnis für Putin und der Aufstieg des „BSW“ in Ostdeutschland werfen die Frage auf, ob „der Osten“ langfristig „anders bleibt“ oder sich hier eher gesamtdeutsche Trends abzeichnen. Welche Rolle spielen dabei bisherige Geschichtspolitik, zeitgeschichtliche Erinnerungskultur, aber auch historische Prägungen in Ost und West?
Der Schriftsteller Marko Martin und die Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach (Universität Hamburg) diskutieren mit Irmgard Zündorf (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) die Bedeutung der Sozialisation in der DDR und der Bundesrepublik Deutschland sowie Erfahrungen mit der gesellschaftlichen und politischen Transformationen nach 1990. Was bedeuten die aktuellen Entwicklungen mit ihrer Zersplitterung des Parteiensystems für perspektivische demokratische Weichenstellungen? Ist die Geschichtspolitik und der Umgang mit den Diktaturerfahrungen noch zeitgemäß?
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/montagsdebatte_ost_und_west