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L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

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    Migration steuern. Eine Anleitung für das Hier und Jetzt

    2026/10/09 | 48 mins.
    Der Titel eines Buches des Juristen und Migra­tions­ex­perten Prof. Dr. Daniel Thym (Uni­ver­sität Kon­stanz) lässt hoffen: Lässt sich Migra­tion doch steuern und damit ak­tu­elle Kon­flikte lösen? Ja, Daniel Thym zeigt, dass Asyl­mi­gra­tion und Fach­kräfte­an­wer­bung sinn­voll gesteuert werden können – wenn wir ein Selbst­bild als Ein­wan­derungs­repu­blik ent­wickeln, das die vielfältige Ge­sell­schaft zu­sam­men­hält. Im Vortrag zeigt er Mög­lich­keiten auf, wie wir dem kom­plexen Phänomen der Ein­wan­derung gerecht werden können und wie die demo­kra­tische Mitte die Deu­tungs­hoheit über eine zentrale Zu­kunfts­aufgabe zurück­gewinnen kann.

    Ein Vortrag beim Salon Sophie Charlotte in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026)

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_thym_migration_steuern
  • L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

    Radikalität zwischen Theorie und Praxis

    2026/10/08 | 1h 15 mins.
    Thomasius Club mit Mirjam Schaub am 1. Juli 2026.

    Was ist das: Radikalität? Die Kulturphilosophin Mirjam Schaub hat der Radikalität eine große Studie in zwei Bänden gewidmet, und ihr von den Anfängen in der Antike bis in unsere Gegenwart nachgespürt. Dabei vertritt sie die These, dass Radikalität das Versprechen ausdrückt, den Spalt zwischen Theorie und Praxis zu überbrücken – denn das Radikale unterbricht das Normale. Uta Karstein und Christian Lamp fragen bei ihr nach, was das mit dem Selbstmord des Sokrates und der Lebensweise des Diogenes zu tun hat und weshalb sich das Radikale später in Karneval, Mönchtum und Kunst wiederfindet.

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thomasius_club_mirjam_schaub_radikalitaet
  • L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

    Weimar – Kontingenzen einer gescheiterten Republik

    2026/10/05 | 1h 12 mins.
    Weimar als Zwischenreich – nicht nur National­sozialisten, sondern auch viele Historiker blickten stark teleologisch auf die Weimarer Republik und sahen in ihr einen Schritt auf dem unver­meid­lichen Weg zum Dritten Reich. Mit ihrem neuen Buch „Im Zwischenreich“ stellt sich Ute Daniel, emirierte Professorin der Technischen Universität Braun­schweig, gegen diese Alternativ­losigkeit. Sie hebt Entwicklungen und wenig beachtete Verbindungen der Weimarer Zeit hervor, wie die zunehmende Rolle des Militärs, oder nie dagewesene Steuer­reformen, und betont, dass es auch anders hätte kommen können.

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_weimarer_republik_ute_daniel
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    Historische Gerechtigkeit durch staatliche Aufarbeitung? Das Beispiel Großbritannien von 1970 bis zur Gegenwart

    2026/10/04 | 55 mins.
    Das Vertrauen in staatliche Organe wird nachhaltig geschädigt, wenn deren Ausübung der Macht als ungerecht wahrgenommen wird. Wie sich dies anhand von Ereignissen in der Zeitgeschichte Großbritanniens illustrieren lässt, zeigt PD Dr. Jörg Arnold in diesem Vortrag. Mit drei historischen Ereignissen schildert er, wie es einerseits zum Vertrauensverlust kommen konnte, aber auch wie andererseits Versuche unternommen wurden, dieses Vertrauen wieder zu gewinnen. Wie arbeitete Staat und Gesellschaft diese Geschehnisse auf? Wie ließ man ihnen Gerechtigkeit widerfahren?

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/augsburger_historische_ringvorlesung_gerechtigkeit_arnold
  • L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

    Hätte es keinen Brexit gegeben, wenn Großbritannien den Euro gehabt hätte? Oder: Über die integrierende Kraft von Münzbildern

    2026/09/25 | 46 mins.
    Seit dem 1. Januar 2002 gibt es den Euro als Bargeld. Die Deutschen zahlen damit in Öster­reich, Italien, Frank­reich, Grie­chen­land, Irland und anderen euro­pä­ischen Ländern. Groß­bri­tan­nien hat nie den Euro eingeführt. Am 23. Juni 2016 fand dort ein EU-Mitglied­schafts­refe­rendum statt, in dem 51,89 % der Teil­neh­men­den für den EU-Austritt stimm­ten. Benita Good­man (Podcast „Brexit on Toast“) und Bern­hard Weis­ser (Münz­kabinett, Stiftung Preu­ßischer Kul­tur­be­sitz) wagen ein Ge­dan­ken­­spiel: Hätte Groß­bri­tan­nien den Euro zum Januar 2002 eingeführt, hätte der vier­zehn­jährige Umgang mit diesem euro­pä­ischen Geld dazu beitragen können, die feh­lenden Stim­men für den Verbleib in der EU zu gewinnen? Darüber hinaus dis­ku­tie­ren sie die Iden­tifi­ka­tions­kraft von (Münz-)­bildern und vergleichen den Euro mit der Münz­prä­gung im Rö­mi­schen Reich.

    Eine Diskussion beim Salon Sophie Charlotte in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026)

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_brexit_und_muenzen
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