Modernisierung, Rationalisierung, Differenzierung, Individualisierung, Säkularisierung, Globalisierung: Die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts wird gerne entlang umfassender Prozessbegriffe erzählt, mit deren Hilfe mal mehr, mal weniger weitreichende Zeitdiagnosen formuliert werden. Diese „Meistererzählungen“ jedoch bringen ein erhebliches geschichtsphilosophisches Gepäck mit sich, das, so die Ansicht des Soziologen Prof. Dr. Wolfgang Knöbl, Direktor des Hamburger Instituts für Sozialforschung, kritisch reflektiert werden muss. In dieser Ausgabe von Zu Gast bei L.I.S.A. sprechen wir mit Wolfgang Knöbl darüber, wie dies gelingen kann und was die Soziologie von der Geschichtswissenschaft lernen kann und umgekehrt.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_knoebl